Startschuss für mehr Teilhabe

Symbolischer Spatenstich für CJD Werkstätten

Symbolischer Startschuss

Mit einem symbolischen Spatenstich hat das CJD Sachsen-Anhalt den offiziellen Startschuss für ihren Erweiterungsbau der CJD Salzland-Werkstätten in Schönebeck gegeben. Nach intensiver Planung geht das zukunftsweisende Projekt in die Umsetzung – begleitet von guten Botschaften und musikalischer Umrahmung.

„Vor 20 Jahren wurden die Werkstätten in der Industriestraße eröffnet – mit dem Ziel, Menschen mit Unterstützungsbedarf sinnstiftende Arbeit, Gemeinschaft und Teilhabe zu ermöglichen“, erinnerte Andreas Demuth, Gesamtleiter CJD Sachsen-Anhalt kurz nach dem Spatenstich. „Der Erweiterungsbau ist kein Luxus, sondern dringend notwendig – für mehr Teilhabe und bessere Arbeitsbedingungen. Ich bedanke mich bei der Stadt Schönebeck für die Unterstützung für diese Bauvorhaben.“

Schönebecks Baudezernent Guido Schmidt überbrachte stellvertretend für den Oberbürgermeister die Glückwünsche der Stadt und wünschte alle Beteiligten alles Gute, viel Erfolg beim Bau, und eine unfallfreie Bauzeit.

Anschließend würdigte Michael Stange (Technischer Bereichsleiter Ed. Züblin AG) den feierlichen Rahmen des Spatenstichs in der CJD Werkstatt in Schönebeck, bedankte sich unter anderem bei den Architekten und Planern und sprach ebenfalls seinen Dank aus.

„Die enge Zusammenarbeit mit dem CJD und allen Beteiligten ist für uns ein wichtiger Erfolgsfaktor. Gemeinsam gestalten wir ein Projekt, das weit über die reine Bauleistung hinausgeht und neue Perspektiven sowie echten Mehrwert für die Menschen vor Ort schafft“, so Michael Stange, technischer Bereichsleiter aus Jena.

Die CJD Salzland-Werkstätten sind eine Einrichtung des Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands e. V. (CJD) und bieten umfassende Leistungen der beruflichen Rehabilitation für Menschen mit Behinderung. Ziel ist es, individuelle Entwicklung und gesellschaftliche Teilhabe zu fördern.

Derzeit arbeiten etwa 220 Menschen mit Behinderung in den CJD Salzland-Werkstätten. Mit dem Neubau entsteht ein weiterer Arbeitsbereich. Hinzu kommen moderne barrierefreie Sanitäranlagen, Funktions-, Büro- und Besprechungsräume sowie Therapie- und Bewegungsräume.

Ein besonderer Zugewinn: Die Fördergruppe, die aufgrund von Platzmangel vor Jahren ausgelagert werden musste, kann nach Abschluss der Arbeiten an den Standort in der Industriestraße zurückkehren - in neue Räumlichkeiten, darunter auch ein Snoezelenraum zur Entspannung. Da die zuletzt genutzten Räume nicht mehr den brandschutzrechtlichen Bestimmungen entsprachen, war ein vorzeitiger Umzug in ein Interimsgebäude notwendig. Künftig wird es zudem möglich sein, der seit Jahren bestehenden hohen Nachfrage nach Plätzen in der Fördergruppe besser gerecht zu werden. Der Startschuss ist schon einmal gut gelungen.