Zensus

Zensus 2022

Schönebeck (Elbe) sucht Erhebungsbeauftragte für Zensus-Befragungen:

Der nächste Zensus in Deutschland findet im Frühjahr dieses Jahres statt – Stichtag ist der 15. Mai 2022. Dieser wird als registergestützte Bevölkerungsbefragung - auch bekannt als Volkszählung - durchgeführt. Insgesamt werden ca. zehn bis 15 Prozent der in den Gemeinden lebenden Personen befragt. Die Erhebungsstelle Zensus 2022 in der Stadt Schönebeck (Elbe) ist für die Durchführung der Bevölkerungsbefragung in den Gemeinden Barby, Bördeland, Calbe und Schönebeck (Elbe) zuständig. Um die Haushaltsbefragung im Rahmen des Zensus erfolgreich durchführen zu können, werden freiwillige Erhebungsbeauftragte gesucht. Wer das 18. Lebensjahr vollendet hat, zeitlich flexibel, zuverlässig und vertraulich  ist, kann Erhebungsbeauftragte/r werden.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich in der Erhebungsstelle Zensus 2022 in Schönebeck (Elbe) unter den Telefon-Nr. 03928 710-193 o. 194 bzw. per Mail an melden.

Alle Erhebungsbeauftragte werden vor der Aufnahme der Tätigkeit schriftlich verpflichtet, die Regelungen der statistischen Geheimhaltung und des Datenschutzes strikt einzuhalten. Die Schulungen werden im April 2022 durchgeführt.

Die Befragung beginnt ab dem 16. Mai für max. zwölf Wochen. Jede/r Erhebungsbeauftragte/r befragt ca. 100 Personen an vorgegebenen Adressen. Innerhalb dieses Zeitraumes kann die Erhebungsbeauftragte Person ihre Termine mit den Auskunftspflichtigen selbst organisieren und planen. Für die Befragung erhalten die Erhebungsbeauftragten eine attraktive Aufwandsentschädigung. Diese wird je nach Größe der jeweiligen Haushalte insgesamt zwischen 700 und 1000 Euro liegen.

Mit dieser statistischen Erhebung wird ermittelt, wie viele Menschen in Deutschland leben, wie sie wohnen und arbeiten. Viele Entscheidungen in Bund, Ländern und Gemeinden beruhen auf Bevölkerungs- und Wohnungszahlen. Um verlässliche Basiszahlen für Planungen zu haben, ist eine regelmäßige Bestandsaufnahme der Bevölkerungszahl notwendig. In erster Linie werden hierfür Daten aus Verwaltungsregistern genutzt, sodass die Mehrheit der Bevölkerung keine Auskunft leisten muss. In Deutschland ist der Zensus 2022 eine registergestützte Bevölkerungszählung, die durch eine Stichprobe ergänzt und mit einer Gebäude- und Wohnungszählung kombiniert wird. Mit dem Zensus 2022 nimmt Deutschland an einer EU-weiten Zensusrunde teil, die seit 2011 alle zehn Jahre stattfinden soll. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde der anstehende Zensus von 2021 in das Jahr 2022 verschoben.

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