Coronavirus - Wirtschaft (59): Über­brückungs­hil­fe III ver­ein­facht und ver­bes­sert

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Die Überbrückungshilfe III wird verbessert: Die Beantragung wird einfacher, die Förderung steht nun mehr Unternehmen zur Verfügung. Auch die besonderen Herausforderungen des Einzelhandels werden berücksichtigt. Ebenso wird die Neustarthilfe für Selbstständige überarbeitet.

Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

Zugang zur Überbrückungshilfe III wird vereinfacht und erweitert

Antragsberechtigung sind Unternehmen bei Umsatzeinbruch in einem Monat von mindestens 30 Prozent
Für Unternehmen mit Jahresumsatz von bis zu 750 Mio. Euro

Fördervolumen und Abschlagshöhe werden erhöht

Bis zu 1,5 Mio. Euro Überbrückungshilfe pro Monat
Abschlagszahlungen von bis zu 100.000 Euro
Überbrückungshilfe III können rückwirkend ab November 2020 beantragt werden (eine Doppelförderung ist jedoch ausgeschlossen)

Gezielte Regelungen für besonders betroffene Branchen

Einzelhandel: Abschreibungen auf Saisonware können zu 100 Prozent als Fixkosten angesetzt werden
Reisebranche: Umfassende Berücksichtigung von Kosten und Umsatzausfällen durch Absagen und Stornierungen

Die Hilfen für Soloselbstständige werden ebenso verbessert

Die Neustarthilfe wird auf einmalig 50 Prozent des Referenzumsatzes verdoppelt
Die Maximale Betriebskostenpauschale wird auf 7.500 Euro erhöht

 

Ausführliche Informationen erhalten Sie unter www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Corona-Schutzschild/2021-01-19-ueberbrueckungshilfe-verbessert.html (externer Link)