Abstimmung Bürgerbudget

24. Mai 2025 von 14 bis 18 Uhr

Abzustimmende Projekte

Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Schönebeck (Elbe) sind aufgerufen, die Entwicklung der Elbestadt mitzugestalten. Bis Ende März konnten Vorschläge eingebracht werden, die anschließend geprüft und ausgewertet wurden.  Zum Brunnenfest wird am 24. Mai 2025 von 14 bis 18 Uhr im Rathaus durch die Schönebeckerinnen und Schönebecker über diese Projekte direkt abgestimmt. Abstimmende, die das 14. Lebensjahr vollendet haben, haben drei Stimmen, die aufgeteilt oder für ein Projekt abgegeben werden können. Zum Abstimmen ist ein Ausweisdokument für die Identifikation mitzubringen.

Als Budget stehen jeweils 20.000 Euro für die Jahre 2025 und 2026 zur Verfügung. Es sind zwölf Maßnahmen übrig geblieben. Sie haben ein Volumen von ca. 56.700 Euro. Zwei Maßnahmen sind mit 10.000 Euro Ausreißer nach oben.

Die abzustimmenden Projekt finden Sie auch auf https://www.schoenebeck.de/de/buergerbudget.html am Ende der Seite (unten).
Die Projekte, die es nicht in die Endrunde geschafft haben:
  • Wetterschutzdach an der Inschrift der Stadtmauer
    • Keine Genehmigung durch die Denkmalbehörde
  • Sumitree Stadtchallenge
    • Vorschlag bezieht sich nur auf die Nutzung der App
    • Folgekosten für Baumpflanzungen wurden nicht berücksichtigt
  • Eingezäunte Hundewiese Salineinsel
    • am Standort nicht möglich
  • Verschönerung Umgebung und Denkmal „Opfer des Faschismus“
    • Kosten übersteigen das Budget
  • 2 Ladestationen für E-Bikes am Bürgerhaus Plötzky
    • keine Aussagen zum Betrieb der Anlage und Folgekosten
  • Beschaffung 3D-Scanner-Druckersystem und A3-Dokumentenscanner für iMUSEt
    • nicht frei zugänglich, dient nicht dem Allgemeinwohl
  • Zuschuss zum Fest der Generationen in Plötzky
    • Keine Förderung von festlichen Veranstaltungen möglich
  • Streetballplatz in Felgeleben
    • Kosten übersteigen das Budget, Berücksichtigung im städtischen Haushalt 2026
  • Reinigung Schmetterlingsteich
    • nicht im eigenen Wirkungskreis
  • Instandsetzung Springbrunnen Schwanenteich
    • erfolgt im Rahmen der laufenden Unterhaltung
  • Bäume und Blühwiesen für ein besseres Stadtklima
    • Maßnahme des Klimaschutzes
  • Kostenlose Schwimmkurse für Kinder
    • nicht frei zugänglich, dient nicht dem Gemeinwohl
  • Öffentlicher Gemeinschaftsgarten
    • Privatfläche
  • Auffahrt für den Hummelberg
    • bautechnisch nicht umsetzbar
  • Kulturelle Belebung des Breiteweg
    • keine Förderung von festlichen Veranstaltungen
  • E-Bike-Ladestation entlang des Elberadweges
    • bereits vorhanden
Die Stadt Schönebeck (Elbe) bedankt sich für das Engagement und die Ideen der Bürgerinnen und Bürger.

Abzustimmende Vorschläge

Hier erhalten Sie alle wichtigen Informationen zu den Projekten für das Jahr 2027.

Im Kurpark befindet sich ein monumentales Denkmal für Heinrich Mentzel. Die Erinnerung an die Persönlichkeit, die über Stadt- und Ländergrenzen hinaus bekannt ist, soll erhalten werden. Über die Jahre hat der Zustand des Monuments deutlich gelitten. Die Gedenkplatte und die Inschrift des Gedenksteines benötigen eine Überarbeitung. Möglicherweise kann es mit einem einfachen Lichtkonzept durch Anstrahlen in die bestehende Beleuchtung einbezogen werden. Kostenschätzung: -

An der Bushaltestelle Bahnhof Bad Salzelmen gibt es das alte gemauerte Wartehäuschen. Da es dort keine Sitzbänke gibt, sollen dort welche aufgestellt werden. Für Reisende und Einheimische würde es die Attraktivität und Funktionalität des Kurortes steigern. Gleichzeitig soll ein Abfallbehälter mit angebracht werden. Kostenschätzung: 1.400 Euro

Der Schützenweg entlang des Solgrabens ist ein ruhiger und naturnaher Spazierweg. Viele ältere Menschen nutzen ihn, um zum Salzer Park zu laufen, kurze Spaziergänge zu machen und Enten und andere Tiere zu beobachten. Aktuell fehlen entlang dieses Weges jedoch ausreichende Sitzmöglichkeiten, sodass insbesondere ältere Menschen kaum Möglichkeiten haben, sich zwischendurch auszuruhen. Zusätzlich wird Müll in den Wasserlauf geworfen, da kaum Abfallbehälter vorhanden sind. Mit Sitzbänken zwischen Leipziger und Garbsener Straße sowie zwischen Garbsener und Stadionstraße mit zusätzlichen Mülleimern wäre der Weg besser nutzbar und die Entsorgungssituation vereinfacht. Kostenschätzung: 5.400 Euro

Auf dem Weg zum Bierer Berg – vom Tannenwäldchen aus – sind viele Kastanien abgestorben. Es wäre schön, wenn sie durch neue Bäume ersetzt werden könnten. Kostenschätzung: 5.000 Euro

Für einen Tag lang soll es kostenlosen Eintritt im Freibad Schönebeck für Kinder und Jugendliche der Stadt Schönebeck geben. Für das Strandfeeling sollen ein DJ für die Besuchenden und angeleitete Spaßspiele ähnlich wie Kinderanimationsangebote sowie Wasserspielzeug vor Ort sein. Kostenschätzung: 3.000 Euro

Der Brunnen in der Tränkestraße soll instandgesetzt und wieder in Betrieb genommen werden. Die Bänke unter den Bäumen werden im Sommer oft von Senioren, Kurgästen und Touristen für kurze Pausen im Schatten genutzt. Wenn der Brunnen wieder funktionieren würde, gäbe es eine zusätzliche Abkühlung bei Hitze. Im defekten Zustand macht der Brunnen keinen besonders guten Eindruck bei Kurgästen und Touristen. Ebenfalls überlegenswert wären die Schaffung eines Wasserspiels oder Ähnliches in Bad Salzelmen sowie die Begrünung bzw. Entsiegelung des Platzes gegenüber Tränkestraße 6. Kostenschätzung: 7.000 Euro

Die Mitglieder des Schönebecker Inklusionsnetzwerkes möchten die Gestaltung eines inklusiven Lebens in der Stadt vorantreiben. Aus diesem Grund soll auf dem Marktplatz in Bad Salzelmen oder in der Nähe des Burghofes ein öffentlicher Bücherschrank aufgestellt werden. Ziel ist es, einen niederschwelligen Zugang zu Bildung und Literatur für Jung und Alt zu ermöglichen und damit lebenslanges Lernen zu fördern. Kostenschätzung: 4.000 Euro

Angestrebt ist die Bereitstellung / Errichtung einer wetterfesten und vandalismussicheren Tischtennisplatte am Bolzplatz in Pretzien. Diese könnte über mehrere Jahre genutzt werden und verursacht keine Folgekosten. Eine Nutzung ist altersübergreifend vom Kind bis zum Senior möglich, würde das Gemeinschaftsleben stärken und die Attraktivität des Bolzplatzes erhöhen. Sie würde die Freizeitgestaltung bereichern. Kostenschätzung: 5.000 Euro

Im Stadtgebiet können bereits bestehende Wände vorbereitet und als Graffitiwand zur Verfügung gestellt werden. Alternativ wird eine Wand installiert / errichtet. Gegebenenfalls kann auch mit dem Verein Rückenwind ein Projekt erarbeitet werden. Kostenschätzung: 5.000 Euro