Zukünftige Nutzung des Feuerwehrgerätehauses Plötzky

Förderverein engagiert sich ehrenamtlich und gemeinnützig

IMG 1757 ©Stadt Schönebeck (Elbe)IMG 1757 ©Stadt Schönebeck (Elbe)

Durch die erfolgreiche Zusammenlegung der Ortsfeuerwehren Plötzky und Pretzien wurde das ehemalige Feuerwehrgerätehaus in der Albert-Schweitzer-Straße in Plötzky nicht mehr genutzt. Aus diesem Grund war die zukünftige Nutzung des Objekts zu prüfen. Der hiesige Feuerwehrförderverein Pretzien e.V. hatte 2020 sein Interesse an der Nutzung des Feuerwehrgerätehauses Plötzky bekundet. In einem Schreiben stellte der Feuerwehrförderverein auch ein Nutzungskonzept vor. Sowohl bei der Stadtverwaltung, den Stadträten und den Feuerwehrkameraden wurden die Ideen wohlwollend aufgenommen und erfolgreich umgesetzt. Zur symbolischen Schlüsselübergabe trafen sich Schönebecks Oberbürgermeister Bert Knoblauch und der Vorsitzende des Feuerwehr-Fördervereins Pretzien, Helko Meyer, am Donnerstag, 18. Februar 2021, vorm Gebäude, um die Vertreter der Presse über die Vorteile der sinnvollen Nachnutzung und die zukünftigen Projekte des Fördervereins zu informieren. So freuen sich die 52 Mitglieder des Vereins über die zentrale und sichere Unterbringung der Vereinstechnik, die unentgeltliche Nutzung des alarmgesicherten Gebäudes und die Förderung des gesellschaftlichen Lebens im ostelbischen Gebiet insgesamt. Schönebecks Stadtoberhaupt und Ortswehrleiter Michael Vorwerk betonten erneut den guten Schritt der Fusion, würdigte das Engagement der aktiven Kameraden und Fördervereinsmitglieder und lobten ausdrücklich die Förderung der Feuerwehr und des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Auch die Ersparnisse bei den Betriebskosten, die nun der Verein übernimmt, und die Pflege des Gebäudes (Unterhaltungskosten) waren weitere positive Aspekte bei der Entscheidung für diese sinnvolle Nachnutzung. Hiernach können die Garagen des Feuerwehrgerätehauses als Lagermöglichkeit für Feuerwehrtechnik und die Versammlungsräume für Vereinsversammlungen genutzt werden. Im Katastrophenfall könnte ein Versorgungsstützpunkt eingerichtet werden.