Salzlandkreis sucht für Impfungen Helfer aus Bevölkerung

Gebraucht werden Personen mit Erfahrungen aus medizinischen Bereichen

SLKArztgespräch0107 ©Pressestelle SalzlandkreisSLKArztgespräch0107 ©Pressestelle Salzlandkreis

Die Vorbereitungen für den Betrieb des Impf- und Logistikzentrums in Staßfurt für den Start am kommenden Montag, 11. Januar, sind abgeschlossen. Damit richtet der Salzlandkreis den Blick bereits auf die nächsten Entwicklungsschritte im Kampf gegen die Corona-Pandemie. „Um möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern das Angebot zur Corona-Impfung in kürzester Zeit anbieten zu können und um unsere Hilfsorganisationen dauerhaft zu entlasten, benötigen wir weitere Unterstützung“, sagt Landrat Markus Bauer.

Der Landrat ruft deshalb all jene zur Mitwirkung auf, die insbesondere im medizinischen Bereich Erfahrungen vorweisen können. „Wir suchen Menschen, die sich in den Dienst der Allgemeinheit stellen wollen und anpacken können.“ Dr. Monika Mingramm, ärztliche Leiterin des Impf- und Logistikzentrums in Staßfurt, konkretisiert, angesprochen sei sämtliches medizinisches Assistenzpersonal – vom Rettungssanitäter oder der Krankenschwester im Ruhestand bis hin zum Labormitarbeiter. Dankbar ist der Salzlandkreis daneben auch für Angebote zur Unterstützung bei notwendigen Verwaltungstätigkeiten. „Der Erfolg hängt von den Ressourcen Zeit, Mensch und Impfstoff ab.“

Der Landrat erklärt, die Kreisverwaltung verfüge ebenso wie die Hilfsorganisationen nur über begrenzte Kapazitäten. Um den Betrieb des Impf- und Logistikzentrums zu gewährleisten, müssten derzeit andere Aufgaben hinten angestellt werden. Er dankte in diesem Zusammenhang noch einmal ausdrücklich den Hilfsorganisationen sowie den Mitarbeitern, die sich seit Wochen außerordentlich engagieren. „Jetzt spüren alle, wie wichtig die Hilfsorganisationen sind.“ Interessenten können sich beim organisatorischen Leiter des Impf- und Logistikzentrums, Frank Knöppler, melden. Er ist erreichbar unter fknoeppler@kreis-slk.de.

Die Kreisverwaltung führt daneben bereits Gespräche mit verschiedenen Hausärzten in der Region, um die Corona-Impfungen künftig auch Wohnort nahe anbieten zu können. „Wir sind ein Flächenlandkreis, wo die Wege weiter sind als in der Stadt. Nicht jeder ist so mobil. Deswegen wollen wir neben unseren mobilen Impfteams und das Impfzentrum eine weitere systematische Möglichkeit bieten, um die Menschen zu erreichen“, beschreibt Markus Bauer ein 3-Säulen-Modell, um weitere Barrieren abzubauen.