Neujahrsempfang: OB zog positive Bilanz 2025

Mit Engagement, Vernunft und Zuversicht das Jahr 2026 gemeinsam gestalten

Stadt Schönebeck (Elbe)

Rund 120 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft folgten am Mittwoch, dem 14. Januar 2026, der Einladung zum gemeinsamen Neujahrsempfang der Stadt Schönebeck (Elbe) und der Stadtwerke Schönebeck GmbH. Im Dr.-Tolberg-Saal in Bad Salzelmen blickten die Gastgeber auf das vergangene Jahr zurück, läuteten gemeinsam den neuen Jahresbeginn ein und nutzten im Anschluss die Gelegenheit zum angeregten Austausch.

Die Stadtratsvorsitzende Cornelia Ribbentrop begrüßte die Gäste mit dem Gedicht „Vom Sprengen des Gartens“ von Bertolt Brecht. Dabei zog sie eine Parallele zwischen dem Gedicht und den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt, die sich tagtäglich zum Wohle Schönebecks engagieren. Sie würdigte ausdrücklich die ehrenamtliche Arbeit der Stadträtinnen und Stadträte sowie das vielfältige Engagement der zahlreichen Ehrenamtlichen insgesamt. Abschließend richtete sie ihren Dank an den Oberbürgermeister und die Angestellten der Stadtverwaltung.

In ihrer Neujahrsrede zeigte sich Julia Teige gewohnt optimistisch. Trotz weltpolitischer und gesellschaftlicher Spannungen sowie deren Auswirkungen auf die Energiewirtschaft richtete die Geschäftsführerin der Stadtwerke Schönebeck GmbH den Blick auf die Chancen der Zukunft.

Schönebecks Stadtoberhaupt Bert Knoblauch ließ das Vorjahr Revue passieren und bedankte sich bei den Schönebeckerinnen und Schönebeckern für ihr Engagement zum Wohle der Stadt. In seiner Ansprache betonte er die Bedeutung von Gemeinschaft, Dialog und Zusammenhalt in Schönebeck. Trotz globaler Unsicherheiten, geopolitischer Spannungen und dem Blick auf große Ereignisse wie die Fußball-WM oder die Sonnenfinsternis bleibe die Stadt ein verlässlicher Ort, in dem Politik, Wirtschaft, Kultur und Ehrenamt erfolgreich zusammenarbeiten.

Das Stadtoberhaupt berichtete über aktuelle Zahlen und Entwicklungen: Schönebeck zählt 30.922 Einwohner, Investitionen von rund 50 Millionen Euro sind für Rathaus, Sport- und Schwimmhalle, Feuerwehrdepot und Straßeninfrastruktur geplant. Wirtschaftlich verzeichnet die Stadt Zuwachs durch Neuansiedlungen wie Coroplast und Mercury Engineering, während Bestandsunternehmen investieren und expandieren. Auch Kultur, Vereine und Städtepartnerschaften mit Garbsen, Söke und Mtskheta/Georgien leisten einen wichtigen Beitrag zum städtischen Leben. Abschließend appellierte der Oberbürgermeister an die Bürgerinnen und Bürger, mit Engagement, Vernunft und Zuversicht das Jahr 2026 gemeinsam zu gestalten.

Stimmungsvoll begleitet wurde der Neujahrsempfang von den Musikerinnen und Musikern des Streichorchesters „Saitenspiel“ der Kreismusikschule „Béla Bartók“. Unter der musikalischen Leitung von Susanne Reichel-Visontay wurden die Gäste munter in den Abend verabschiedet.