Neues Zentrum für Rehasport erweitert Angebot für Kinder und mentale Gesundheit

Zwei spezialisierte Trainerinnen bieten ganzheitliche Bewegungskurse von Orthopädie bis Psychiatrie

Jana Reineboth, die Inhaberin und Trainerin (rechts), und Ilka Teßmer, Trainerin.

Die gesundheitliche und präventive Versorgung in Schönebeck und Umgebung hat einen bedeutenden Zuwachs erhalten: Am 1. September 2026 hat das neue Zentrum für Rehasport und Prävention in der Republikstraße 40a seine Türen geöffnet und schließt damit eine spürbare Versorgungslücke in der Region. Neben den klassischen Rehabilitationsangeboten bei orthopädischen Beschwerden setzt die Einrichtung auf zwei dringend benötigte neue Schwerpunkte: Rehasport für psychiatrische Indikationen sowie spezialisierte Gruppen für Kinder. Um den unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht zu werden, setzt das Zentrum auf ein Team aus zwei Expertinnen mit hochspezialisierten Fachqualifikationen.

Chronischer Stress, Depressionen oder Burn-out – psychische Erkrankungen nehmen seit Jahren zu. Das Zentrum reagiert auf diesen Bedarf und bietet ab sofort Rehasport-Gruppen für psychiatrische Einschränkungen an. Das Ziel ist es, Betroffenen durch gezielte Bewegung, Struktur und das Erleben von Gemeinschaft den Weg zurück in einen aktiven Alltag zu ebnen. Ein besonderes Herzensprojekt des Zentrums ist zudem der Rehasport für Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 13 Jahren. Hier wird strikt zwischen zwei Zielgruppen unterschieden: Zum einen gibt es Gruppen für orthopädische Defizite wie Haltungsschäden oder Wachstumsprobleme. Zum anderen werden spezielle psychiatrische Gruppen angeboten, die Kindern unter anderem bei ADHS, Entwicklungsverzögerungen oder seelischen Belastungen spielerisch Halt, Struktur und neues Selbstbewusstsein durch Bewegung vermitteln.

Zwei Trainerinnen – Zwei Spezialgebiete
Um die Patienten optimal zu betreuen, teilt sich das Trainerinnen-Team die Fachbereiche strategisch auf: Für den Bereich der Orthopädie ist eine zertifizierte Yogalehrerin und Rehasport-Trainerin im Einsatz. Sie verbindet klassische Rehabilitationsübungen mit Elementen der Achtsamkeit, Mobilisation und Dehnung, um Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit nachhaltig zu verbessern. Den hochsensiblen Bereich des psychiatrischen Rehasports (sowohl für Erwachsene als auch für die Kindergruppen) sowie weitere Orthopädie-Kurse übernimmt die zweite Trainerin des Zentrums. Sie bringt eine jahrzehntelange Erfahrung als Tanztrainerin in einem Tanzklub mit, was ihr ein außergewöhnliches Gespür für Rhythmus, Gruppendynamik und das emotionale Wohlbefinden der Teilnehmer verleiht. Neben der orthopädischen und psychiatrischen Rehasport-Lizenz verfügt sie über innovative Zusatzqualifikationen: Aroha (ein ausdauerorientiertes Bewegungsprogramm im Dreivierteltakt), Kaha (mobilisierende, fließende Bewegungen zur inneren Ruhe) und das Idogo-Training, bei dem mit einem speziellen Holzstab die Körperhaltung und Koordination tiefenwirksam verbessert werden.

Kostenübernahme durch die Krankenkassen
Das Beste für die Bürgerinnen und Bürger in Schönebeck: Rehasport ist keine Privatleistung. Wenn ein Arzt die Notwendigkeit feststellt, stellt er eine Verordnung (Muster 56) aus. Diese wird von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen zu 100 Prozent übernommen – für die Patienten entstehen keinerlei Kosten. Interessierte Bürger sowie Eltern können sich ab sofort über freie Plätze und Starttermine im neuen Zentrum in der Republikstraße informieren.

Kontakt:
Zentrum für Rehasport und Prävention
Ansprechpartner: Jana Reineboth 
Adresse: Republikstr. 40A, 39218 Schönebeck
Telefonnummer: +49 176 60918108 
E-Mail-Adresse: jana.reineboth@gmail.com