Nachhaltige Investition in den Standort Schönebeck
CJD Sachsen-Anhalt eröffnet den neuen Erweiterungsbau der Salzland-Werkstätten
Mit der Eröffnung des Erweiterungsbaus der CJD Salzland-Werkstätten wurde ein bedeutender Meilenstein für die soziale Infrastruktur in Schönebeck (Elbe) gesetzt. Zehn Monate nach dem symbolischen Spatenstich wurden die neuen Räumlichkeiten ihrer Bestimmung übergeben. Im Rahmen der Eröffnungsfeier würdigte Oberbürgermeister Bert Knoblauch die Investition als ein starkes Zeichen für Inklusion, gesellschaftliche Teilhabe und die Zukunftsfähigkeit des Standortes. "Der Neubau steht nicht nur für zusätzliche Kapazitäten, sondern vor allem für die Überzeugung, dass jeder Mensch die Möglichkeit erhalten muss, seine Fähigkeiten einzubringen und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen."
Die Erweiterung der Werkstätten ist nicht das einzige aktuelle Bauvorhaben des Christlichen Jugenddorfwerks Deutschland (CJD) in Schönebeck. Erst vor kurzem erfolgte der Auftakt für die Erweiterung der Wohneinrichtung Am Stadtfeld. Damit setzt das CJD seinen erfolgreichen Entwicklungskurs konsequent fort und investiert nachhaltig in die Zukunft.
Für die Stadt Schönebeck haben diese Investitionen eine hohe Bedeutung. Sie stärken nicht nur die sozialen Angebote für Menschen mit Unterstützungsbedarf, sondern sichern zugleich qualifizierte Arbeitsplätze in der Region. "Das CJD ist seit vielen Jahren ein verlässlicher Partner und verbindet wirtschaftliches Handeln mit sozialer Verantwortung", sagte Knoblauch. „Gerade in einer Zeit, in der gesellschaftlicher Zusammenhalt immer wichtiger wird, ist dieses Engagement von unschätzbarem Wert." Die neuen Werkstatträume sind ein gelungenes Beispiel, wie soziale Verantwortung, unternehmerischer Mut und gemeinsames Engagement erfolgreich zusammenwirken.
Mit dem Erweiterungsbau entstehen moderne Rahmenbedingungen für Beschäftigte und Nutzerinnen und Nutzer der Werkstätten. Derzeit arbeiten etwa 220 Menschen mit Behinderung in den CJD Salzland-Werkstätten. Mit dem Erweiterungsbau ist ein weiterer Arbeitsbereich entstanden. Hinzu kommen moderne barrierefreie Sanitäranlagen, Funktions-, Büro- und Besprechungsräume sowie Therapie- und Bewegungsräume. Ein besonderer Zugewinn: Die Fördergruppe, die aufgrund von Platzmangel vor Jahren ausgelagert werden musste, kann nun an den Standort in der Industriestraße zurückkehren. Zu ihren neuen Räumlichkeiten gehört auch ein Snoezel-Raum zur Entspannung. Damit kann das CJD Sachsen-Anhalt der seit Jahren hohen Nachfrage nach Plätzen in der Fördergruppe künftig besser gerecht werden.









