„Lokführer des Todes“
Buchlesung mit dem Romanschriftsteller John Wyttmark
Am Freitag, 6. November 2026, in der Zeit von 18:00 bis 20:00 Uhr, präsentiert der Autor John Wyttmark aus Delitzsch in einer eindrucksvollen Buchlesung seinen Roman „Lokführer des Todes“. Die Lesung findet im Galeriesaal des Salzlandmuseums, Pfännerstraße 41, in 39218 Schönebeck (Elbe) statt und beleuchtet die Rolle der Täter, den Ablauf der Deportationen und die Verantwortung einzelner Personen im System der Vernichtungslager. Der Autor John Wyttmark sagt: „Wenn menschliche Moral in einer Gesellschaft nicht mehr existiert und nicht mehr Handlungsmaxime eines Staates ist, wird jedes Verbrechen möglich und verkümmert zum technischen Problem.“
Das Buch ist den unzähligen Opfern des Wahnsinns und den Mutigen, die sich auflehnten, gewidmet. Lokomotiven zogen Männer, Frauen und Kinder, ganze Familien in den Tod. Die, die dies möglich machten, die kleinen Rädchen im Getriebe des Bösen, hatten ebenso Anteil wie die Befehlshaber. Denn: „das große geschieht im kleinen“. Ein historisch fundierter Roman über die dunkelste Zeit. Gemäß Information des Landesverbandes Jüdischer Gemeinden Sachsen-Anhalt ist das Buch „Lokführer des Todes“ offizieller Bestandteil der Bibliothek von Yad Vashem, Israel. Die Veranstaltung ist öffentlich. Für die Teilnahme entstehen keine Gebühren. Die Organisatoren freuen sich auf viele Besucherinnen und Besucher. Weitere Informationen sind erhältlich unter: Telefon 03471 684-624410 oder E-Mail: museum@kreis-slk.de
Die Buchlesung ist Teil der diesjährigen Veranstaltungsreihe SCHALOM "Jüdisches Leben – damals und heute in Schönebeck (Elbe)", die im Rahmen der Interkulturellen Woche 2026 im Salzlandkreis vom 3. September bis 21. November 2026 stattfindet.




