Gartenidyll gewinnt Bronze

Schönebecker Kleingartenverein im 25. Bundesfinale „Gärten im Städtebau“

verleihung ©Stadt Schönebeck (Elbe)

Beim Finale des 25. Bundeswettbewerbs „Gärten im Städtebau“ gewann der Schönebecker Kleingartenverein „Gartenidyll“ die Bronzemedaille. Vereinsvorsitzender Andreas Dölle durfte sich über 1.000 Euro Preisgeld freuen. Die Auszeichnungsveranstaltung fand heute im Berliner Estrel-Hotel statt.

Der Verein hatte sich zuvor als Erster im Landeswettbewerb für das Bundesfinale qualifiziert. Gemeinsam mit 21 weiteren Vereinen aus ganz Deutschland präsentierte er sich im Sommer dem Motto „Stadtgrün und Ernteglück“ der elfjährigen Jury. Der zweite Teilnehmer aus Sachsen-Anhalt, KGV Mitte aus Bad Dürrenberg, sicherte sich ebenfalls Bronze.

Im Gartenidyll wird ein Großteil eines jeden Gartens für den Anbau genutzt. Streuobstwiesen und Bereiche für die Erholung finden auf den übrigen Flächen ihren Platz. Obwohl einige Parzellen im Zuge der Kleingartenentwicklung an die Stadt zurückgegeben werden, werden diese von der Gemeinschaft gepflegt. „Wir sind sehr stolz auf unser Kleingartenentwicklungskonzept, das eine wichtige Grundlage für die Entwicklung des Kleingartenwesens in unserer Stadt ist“, sagte Oberbürgermeister Bert Knoblauch, der bei der Begehung der Jury ebenfalls Rede und Antwort stand.

Wie das Preisgeld verwendet wird, darüber wird Andreas Dölle mit seinen Vereinsmitgliedern beraten. Eins steht für ihn aber jetzt schon fest: „Wir haben bei unserer ersten Teilnahme Bronze im Bundeswettbewerb geholt. Das ist super. Beim nächsten Mal versuchen wir, besser zu sein.“ Das Gartenidyll ist 2026 also wieder dabei.