Ehrenpreis für die Volkssolidarität

Auszeichnung durch den ABiSA

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Überraschte Gesichter bei Belinda Biging, Leiterin des Regionalverbandes Elbe-Saale der Volkssolidarität, und den Mitgliedern des Beirates. Bis Montag hatte Frank Schiwek, Geschäftsführer des Allgemeinen Behindertenverbandes in Sachsen-Anhalt (ABiSA) und Vorsitzender des Beirates der Volkssolidarität Elbe-Saale, nämlich nichts verraten, sondern nur von „ein paar Gästen mehr“ gesprochen. Er war zur Beiratssitzung am Mittwochnachmittag gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden, Dr. Jürgen Hildebrand, erschienen, um „das Engagement für Inklusion und das Miteinander auszuzeichnen“. Ursprünglich war die Preisverleihung für März diesen Jahres geplant, doch die Corona-Pandemie und der Lockdown stoppten diesen Plan, der nun nachgeholt wurde.

Freudestrahlend – wenn auch unter einer Maske – nahm Belinda Biging die Auszeichnung entgegen. „Dieses Jahr ist ein besonderes, wir alle müssen uns dieser Herausforderung stellen. Ich bedanke mich für den Preis, den ich sowohl stellvertretend für alle Mitarbeiter in Empfang nehme als auch für die weiteren Verbände. Denn nur zusammen und in Bündnissen gelingt es, dieser Arbeit gerecht zu werden“, betonte die Leiterin.

Zu den Gratulanten zählte Schönebecks Oberbürgermeister Bert Knoblauch, der die engagierte Arbeit in Schönebeck (Elbe) vor Ort und in der Region lobte. „Ich weiß, dass es schnell gehen kann, dass man Hilfe und Unterstützung benötigt, ob selbst oder als Angehöriger. Ich bin froh, dass wir so eine wichtige Institution hier in Schönebeck und im Umland haben, die über Kitas und Horte, Jugendarbeit bis hin zum Angebot für Senioren ein breites Spektrum bietet.“

Im Jahre des 75-jährigen Bestehens der Volkssolidarität „ist dies ein guter Anlass, diese Arbeit wert zu schätzen und mit einem Ehrenpreis zu belohnen“, betonte Hildebrand. „Soziale Kontakte sind oftmals wichtiger als Medizin“, betonte er mit Blick auf die Ortsgruppen und Begegnungsstätten, die Isolation und Vereinsamung entgegenwirken. Wie diese Arbeit aussieht zeigt unter anderem eine Wanderausstellung, die noch bis zum 18. Dezember 2020 in der Begegnungsstätte „Am Stadtfeld“ zu sehen ist.