Das Jubiläum bereits im Blick

Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Elbenau

FFWElbenau ©Stadt SchönebeckFFWElbenau ©Stadt Schönebeck

Das Banner, das auf das große Jubiläum hinweist, hängt bereits. „100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Elbenau“ hängt über den beiden großen Toren am Gerätehaus, in dem das LF 10/6 und der SW 2000 untergebracht sind. Am 29. April 1922 wurde die Wehr aus einer Pflichtfeuerwehr heraus gegründet und ist seit 2001 Stadtteilfeuerwehr Elbenau. Mit 17 aktiven Kameraden, fünf Angehörigen der Alters- und Ehrenabteilung, zwei Kameradinnen im Innendienst sowie neun Mitgliedern in der Jugendwehr zum Jahresabschluss 2020 umfasst sie 34 Mitglieder. Zehn passive Mitglieder fördern die Arbeit der Feuerwehr. Das Durchschnittsalter bei den Aktiven beträgt 38 Jahre.

Inzwischen ist die Jugendfeuerwehr auf acht Mitglieder gesunken, „aber nur, weil ein Jugendlicher aus Altersgründen in die Erwachsenenwehr wechselte“, betonte Jugendwehrleiter Christian Werner. Alle weiteren Mitglieder wurden gehalten, sie absolvierten 60 Ausbildungsstunden im vergangenen Jahr. „Das ist super. Vielen Dank an alle Kameraden für den Einsatz unter diesen Bedingungen“, lobte Janine Zug als Vertreterin der Stadtverwaltung.

Auch an der Elbenauer Feuerwehr sind die Einschränkungen der Corona-Pandemie nicht spurlos vorüber gegangen. „Heute ist es das erste Mal seit März 2020, dass wir eine Veranstaltung gemeinsam haben“, sagte Wehrleiter Ronald Mühlsiegel. In der Zwischenzeit konnte daher fast kein Ausbildungsdienst stattfinden. Lediglich zwölf Dienst- und Ausbildungsabende konnten im vergangenen Jahr durchgeführt werden, dazu kamen 22 Abend für technischen Dienst, um die Fahrzeuge und die Technik einsatzbereit zu halten. „Trotzdem haben wir einen guten Ausbildungsstand“, betonte Mühlsiegel. „Wir sind in der Lage, die Technik norm- und fachgerecht zu besetzen. Es bleibt allerdings kaum Reservepersonal.“ Dafür würden etwa acht weitere Aktive fehlen.

Die Stadtteilwehr rückte 2020 zu 23 Einsätzen aus. 13 davon waren Brandeinsätze, zehn für die technische Hilfeleistung. Insgesamt fielen dabei 217 Einsatzstunden an. Das LF 10/6 kam 17-mal zum Einsatz, der SW 2000 zehnmal.

Nun geht der Blick nach vorn. In diesem Jahr „werden wir hoffentlich mehr Veranstaltungen gemeinsam durchführen können“, hofft Mühlsiegel. Und im nächsten Jahr soll das große Jubiläum gefeiert werden. Wie genau, ist noch in Planung. Aber das Banner hängt schon mal.

Auszeichnungen und Ehrungen

Langjährige Mitgliedschaft

Christian Werner 10 Jahre
Inge Ohle 30 Jahre
Ronald Mühlsiegel 50 Jahre

Beförderung

Christian Werner Hauptfeuerwehrmann
Sascha Kunstmann Brandmeister

Belobigung durch den Oberbürgermeister für gute Leistungen

Peter Bitter