Busverkehr und Straßenbau

Themen aus der Einwohnerversammlung Elbenau und Grünewalde

Ortsschild Elbenau

Während der Einwohnerversammlung des Oberbürgermeisters in Elbenau und Grünewalde gab es mehrere Anfragen, die von der Stadtverwaltung beantwortet wurden. Dabei ging es unter anderem um den Ausbau des Geh- und Radweges sowie der Buswendeschleife in Elbenau und eine mögliche Querungshilfe. Diese sowie Beschilderungen bedürfen einer Abstimmung mit dem Salzlandkreis als Baulastträger der Kreisstraße K 1296. Insbesondere das Straßenverkehrsamt des Salzlandkreises ist hier der Ansprechpartner, da die Erteilung einer verkehrsbehördlichen Anordnung ihm obliegt. Die Themen der verkehrsregelnden Beschilderung, Spiegel und Querungshilfen wurden zudem im Rahmen des nächsten Ortstermins „Buswendeschleife“ Ende Februar angesprochen, da sowohl das Sachgebiet Straßenverkehr der Stadt Schönebeck (Elbe) als auch das Straßenverkehrsamt des Salzlandkreises anwesend sind.

Gestaltung des Grünstreifens

Für eine Gestaltung des Grünstreifens entlang der Elbenauer Straße wurde sich bewusst entschieden. In diesem Bereich befinden sich unterirdische Versorgungssysteme, die eine Bepflanzung mit Bäumen nicht zulässt. Eine Unterbepflanzung kann nicht in Erwägung gezogen werden, da ein Unterhalten zu kostenintensiv ist. Von Natur aus ist mit einem Wachstum der Büsche und Sträucher zu rechnen. Ausschlaggebend ist auch, dass der Grünstreifen nicht sehr breit ist und ein Verkehrsraumfreischnitt dann später notwendig werden würde.

Anders sieht es hier bei der Grünfläche vor der Schule aus. Hier kann gegebenenfalls über eine Unterbepflanzung nachgedacht werden, da die Fläche selbst größer ist. Baumanpflanzungen zur Auflockerung der Fläche werden erfolgen und sind fest eingeplant. Ob eine Unterbepflanzung zum Tragen kommen kann, muss erst mit dem Fördermittelgeber und dem Sachgebiet Grünflächen abgestimmt werden, da finanzielle Aufwendungen und Unterhaltungskosten entstehen.

Gehweg Plötzkyer Straße - Splitt

Bei diesem Gehweg handelt es sich um eine mit Schotter befestigte Verkehrsfläche. Die Besonderheit bei diesem Weg ist, dass sich in diesem Bereich eine Entwässerungsmulde befindet, die das Niederschlagswasser von der Fahrbahn aufnehmen muss. Die Versickerungsfähigkeit muss erhalten bleiben. Der Bauhof wird entsprechend der Priorität eine Aufarbeitung des Weges mit Splitt im Frühjahr 2026 vornehmen.

Deichsanierung in Richtung Magdeburg

Gemäß Rücksprache mit dem Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft (LHW) erfolgt die Sanierung der Deichanlage vom Apfelwerder bis nach Magdeburg im Rahmen der Hochwasserschadensbeseitigung (HWS) durch den LHW. Der Abschnitt von Prester bis zur Innenstadt Magdeburg befindet sich bereits in Bau beziheungsweise wird streckenweise in diesem Jahr begonnen. Der Abschnitt von Prester bis zum Apfelwerder befindet sich in der Planung und soll 2026 mit der Baugenehmigung vorerst beendet werden. Laut Aussage des Flussbereichsleiters Schönebeck (Elbe) wird voraussichtlich eine bauliche Umsetzung erst mit der nächsten Förderperiode ab 2028 innerhalb von sieben Jahren möglich sein, da die finanzielle Untersetzung gegeben sein muss. Eine konkrete Zeitschiene kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht mitgeteilt werden.

Baum- und Strauchbestand vor der Mühle

Der Rückschnitt ist beauftragt und erfolgt zeitnah im Frühjahr 2026.

Spielplatz Elbenau

Das Sachgebiet Grünflächen prüft die örtlichen Möglichkeiten zur Aufstellung von Spielgeräten für ältere Kinder. Im aktuell beschlossenen Doppelhaushalt der Stadt Schönebeck (Elbe) sind für den Spielplatz Elbenau keine Mittel eingeplant, sodass diese für 2028 veranschlagt werden müssen beziehungsweise bei möglicher Einsparung eventuell früher zur Verfügung stehen. Konkrete Wünsche können gern direkt an das Sachgebiet unter gruenflaechen@schoenebeck-elbe.de geäußert werden, damit sie bei der Planung berücksichtigt werden können.

Bäume Randauer Straße

Der Baumbestand wird regelmäßig kontrolliert. Auch hier finden zeitnah Schnittmaßnahmen statt.

Busverbindungen nach Calenberge und Randau

Die Zuständigkeit des Linienverkehrs liegt beim Salzlandkreis. Dieser benötigt für eine eventuelle Umsetzung mehr Daten, beispielsweise Nachfragen, Personenanzahl, Zeitraum der gewünschten Beförderung. Kontaktmöglichkeit gibt es in diesem Fall bei der Kreisverkehrsgesellschaft KVG. Schülerverkehr liegt nicht in Zuständigkeit der Stadt oder des Salzlandkreises, sondern für die Kommune des Wohnsitzes der Schülerinnen und Schüler, sprich der Landeshauptstadt Magdeburg.