2. Internationales Jugendcamp in Września

Vereine organisieren Jugendaustausch

Städtepartnerschaftsverein Garbsen e. V.

Nach der erfolgreichen Premiere 2025 am Blauen See in Garbsen fand in diesem Jahr das 2. Internationale Jugendcamp in der polnischen Stadt Września statt. 24 Jugendliche und acht Betreuende aus Garbsen, Schönebeck, Hérouville-Saint-Clair und Września verbrachten eine abwechslungsreiche Woche.

Zum Auftakt wurden die Gäste herzlich im Rathaus empfangen. Bürgermeister und Verwaltung begrüßten die Jugendlichen mit Kaffee, Gebäck und kleinen Geschenken.

Katja Haggeney-Burmann, Vorsitzende des Städtepartnerschaftsverein Garbsen e. V., dankte den polnischen Partnern für die gute Zusammenarbeit bei der Vorbereitung der Begegnung. Auch der Vorsitzende des Städtepartnerschaftsverein Schönebeck e. V, Markus Baudisch, sprach der Stadt Września und dem Städtepartnerschaftsverein Garbsen seinen Dank für die sehr gut Organisation aus. Er betonte, wie wichtig internationale Begegnungsangebote für junge Menschen sind, übermittelte die Grüße des Schönebecker Oberbürgermeisters Bert Knoblauch und überreichte Gastgeschenke aus der Elbestadt.

Auf dem weiteren Programm standen zahlreiche Ausflüge und Aktivitäten. Historische Einblicke boten unter anderem der Besuch der Ausgrabungsstätte Grzybowie und das Schloss Rogalin mit seiner Gemäldegalerie und dem weitläufigen Park.

Ein besonderes Erlebnis war die persönliche Führung durch das VW-Werk. Bei einer anschließenden Stadtrallye konnten die Jugendlichen Września näher kennenlernen. Für Abenteuer und Teamgeist sorgte eine Kajaktour auf der Warta mit anschließendem Biwak am Fluss. Bei den zahlreichen Gruppenspielen, beim gemeinsamen Schachspielen und während der Stadtrallye wuchs die Gruppe weiter zusammen. Dabei wurde in vier Sprachen kommuniziert, spielerisch Sprache erprobt und die Fähigkeit zur internationalen Zusammenarbeit gestärkt. Neue Freundschaften entstanden, und die gemeinsame Zeit sorgte für viele schöne Erinnerungen. Beeindruckend war der Besuch des Museums für Lokalgeschichte. Bei einer Führung zum Thema „Die Kinder von Września“ erhielten die Jugendlichen einen Einblick in ein wichtiges Kapitel der regionalen Geschichte.

Den kreativen Abschluss des Programms bildete ein Workshop in einer Schule. Dort konnten die Teilnehmenden mit Ton arbeiten und eigene Tassen mit Porzellanfarben gestalten. Am Abend ließ die Gruppe die gemeinsame Woche bei einem Lagerfeuer auf dem Campingplatz Lipówka ausklingen.

Der Städtepartnerschaftsverein Garbsen e. V. und der Städtepartnerschaftsverein Schönebeck e. V. bedanken sich bei allen Beteiligten. Ein Dank ging ebenfalls an den AWO Kreisverband Salzland e.V. für die Unterstützung.

Schon jetzt richtet sich der Blick auf das 3. Internationale Jugendcamp im August 2027 in Garbsen. Die Vorfreude ist groß und erste Ideen für gemeinsame Aktivitäten entstehen bereits. Im Jahr 2028 wird eine weitere Partnerstadt die Organisation des 4. Internationalen Jugendcamps übernehmen.

Weitere Informationen gibt es unter https://www.facebook.com/StaedtepartnerschaftsvereinSBK/.