Heimattiergarten: Schleiereule dreht Kopf „180 Grad parallel“

Die Gnadauer Zinzendorfschule hat schlaue Schülerinnen und Schüler. Als die 1. Klasse mit Lehrerin Kerstin Sell zur erneuten Verlängerung der Tierpatenschaft für eine Schleiereule am Mittwoch in den Heimattiergarten auf dem Bierer Berg gekommen war, erläuterte einer der Jungen gleich einmal, wie umfänglich diese Vögel ihren Kopf wenden können: „180 Grad parallel.“ Erstaunte Gesichter bei den anderen Kindern und deren Eltern. Aber Tierpfleger Matthias Willberg bestätigte sogleich die Wendehals-Fähigkeit, auch wenn es sich hier weder um den gleichnamigen Vogel noch dessen menschliche Variante handelt. Die Eulen schaffen sogar bis 270 Grad, also drei Viertel des Kreises. Die originelle Deutung „parallel“ war aber sogar ihm noch neu, wie er augenzwinkernd feststellte. Dass die nachtaktiven Eulen Mäuse fressen, wurde dann etwas skeptisch beäugt, aber immerhin seien es ja nicht solche mit zwei Beinen, wie der Pfleger die Eltern beruhigte. Alle Kinder freuten sich dann sogleich über die Urkunde und das schöne Eulenfoto, welche Birgit Zellmer vom Sachgebiet Kultur und Sport der Klasse überreichte. Damit kommt dem Heimattiergarten die stattliche Summe von 75 Euro von den Zinzendorf-Schülern zugute. Herzlichen Dank!

HAMBURG - Wien oder von der Alster an die Donau

Festliches kammerphilharmonisches Konzert

30.01.2026 von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr

Gabriele Zucker, Flöte
Mitteldeutsche Kammerphilharmonie Schönebeck
Jan Michael Horstmann, Musikalische Leitung

Georg Philipp Telemann - Ouvertüre e-Moll TWV 55:e1 aus der „Tafelmusik“
Carl Reinecke - Konzert für Flöte und Orchester
Johannes Brahms - Serenade Nr. 2 op. 16 für Kammerorchester

Während Johannes Brahms seine Heimatstadt Hamburg in Richtung Wien verlassen hat, zog es Georg Philipp Telemann aus Magdeburg genau dorthin in den hohen Norden, wo er durch zahlreiche Admiralitätsmusiken, seine Wassermusik und zahlreichen Tafelmusiken seiner Wahl-Heimat musikalische Denkmäler setzte. Ebenfalls aus Hamburg stammte der Romantiker Carl Reinecke, der wiederum über 30 Jahre als Leipziger Gewandhauskapellmeister einer der Nachfolger Felix Mendelssohn-Bartholdy war. Sein wunderbares spätes Flötenkonzert wird durch unsere Solo-Flötistin Gabriele Zucker interpretiert.


Einführungsgespräch: 18.45 Uhr

 

Akteure

Orchester: Mitteldeutsche Kammerphilharmonie Schönebeck
Dirigent: Jan Michael HORSTMANN

Preisinformation

Normalpreis: 23,00 €

Vorverkaufsinformation

Eintrittskarten sind im Ticketbüro, Markt 17/19 in Schönebeck (Telefon 03928 400429) sowie im Internet unter www.mitteldeutsche-kammerphilharmonie.de erhältlich.

Veranstaltungsort(e)
Dr.-Tolberg-Saal Bad Salzelmen
39218 Schönebeck (Elbe)
Badepark 1
Veranstalter
39218 Schönebeck (Elbe)
Marktplatz 17/19
Mitteldeutsche Kammerphilharmonie SchönebeckMitteldeutsche Kammerphilharmonie Schönebeck
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