Schwarzer Weg: Ausbau eines Teilabschnitts abgeschlossen

Stadt Schönebeck investiert rund 350.000 Euro in eine verbesserte Verkehrsinfrastruktur

Feierliche Freigabe des Bauabschnitts am Schwarzen Weg.

Ein wichtiger Abschnitt des Schwarzen Weges in Schönebeck (Elbe) ist fertiggestellt: Am heutigen Dienstag, 13. Oktober 2026, wurde der grundhafte Ausbau zwischen der Boeltzigstraße und der Warschauer Straße offiziell freigegeben. Mit der Baumaßnahme, die am 7. April 2026 begonnen hatte, wurde die Verkehrsinfrastruktur in diesem Bereich umfassend verbessert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 350.000 Euro.

Im Zuge der Arbeiten wurde die Straße grundhaft erneuert. Darüber hinaus entstanden ein neuer beziehungsweise erneuerter Gehweg sowie ein kombinierter Geh- und Radweg. Auch die Straßenbeleuchtung wurde erweitert. Parallel dazu führten die Stadtwerke Schönebeck notwendige Arbeiten an den Versorgungsleitungen durch.

„Mit dem Ausbau des Schwarzen Weges verbessern wir die Bedingungen für alle, die hier unterwegs sind – ob mit dem Auto, mit dem Fahrrad oder zu Fuß. Gleichzeitig stärken wir den Standort für die ansässigen Unternehmen. Mir ist wichtig, dass wir unsere Straßen Schritt für Schritt modernisieren und dabei auch die Belange der Gewerbetreibenden im Blick behalten“, betont Oberbürgermeister Bert Knoblauch.

Ansässige Unternehmen frühzeitig einbezogen

Besonderes Augenmerk lag während der Bauzeit darauf, die Auswirkungen auf die ansässigen Unternehmen, insbesondere die REWE Group und Zaun-Ass, möglichst gering zu halten. Beide Unternehmen wurden deshalb bereits frühzeitig in die Planungen einbezogen. Um die Erreichbarkeit während der Bauarbeiten bestmöglich zu gewährleisten, wurde die Baumaßnahme in zwei Teilabschnitte unterteilt.

Bereits vor dem eigentlichen Baubeginn war zudem die REWE-Zufahrt von der Berliner Straße instandgesetzt worden. Auch während der laufenden Arbeiten wurde darauf hingewirkt, die Zufahrt vom Schwarzen Weg so früh wie möglich wieder nutzbar zu machen.

Im Verlauf der Bauarbeiten kam es durch die Verlegung einer Fernwärmetrasse im Kreuzungsbereich der Warschauer Straße zu Verzögerungen. Der ausführende Baubetrieb setzte jedoch alles daran, die Einschränkungen für Verkehrsteilnehmer und Unternehmen so kurz wie möglich zu halten.

Weiterer Schritt bei der Modernisierung des Schwarzen Weges

Grundlage der Arbeiten ist die Gesamtplanung für den Bereich von der Boeltzigstraße bis zum Bahnübergang. Da die Entscheidung über den künftigen Feuerwehrstandort noch nicht abschließend getroffen ist, wurde zunächst der Abschnitt bis zur Warschauer Straße weitergeplant und umgesetzt.

Die Planung lag bei der Ingenieurgemeinschaft Thiel (igt), die Bauausführung übernahm die Horst Grüning GmbH. Die Stadtwerke Schönebeck GmbH waren für die begleitenden Leitungsarbeiten verantwortlich.

Mit der Beendigung der Baumaßnahme werden auch die begleitenden Sperrungen aufgehoben, beispielsweise bei der Rechtsabbieger-Spur in der Friedrichstraße.