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Donnerstag, 23 Jan 2020
Sie sind hier: Start Aktuelles 2019 10 / 2019 Ranies: Moderne Gas- und Breitbandanbindung durch Stadtwerke
Ranies: Moderne Gas- und Breitbandanbindung durch Stadtwerke PDF Drucken

anfackeln_011Ranies hat nunmehr eine der modernsten Infrastrukturen Deutschlands und mausert sich insgesamt zu einer der schönsten Ortschaften unserer Region. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Bert Knoblauch, dem Wirtschafts-Staatssekretär des Landes Thomas Wünsch, dem MDCC-Geschäftsführer Guido Nienhaus und Ortsbürgermeister Rüdiger Kunze hat der Geschäftsführer der Stadtwerke Schönebeck GmbH Friedrich Husemann in Gegenwart vieler Ranieser Einwohner am Donnerstag die neue Erdgasversorgung von Ranies symbolisch „angefackelt“ und damit den Startschuss für die Gas- und hochmoderne Breitbandversorgung gegeben. Husemann bedankte sich ausdrücklich bei allen Partnern wie etwa Stadt und Salzlandkreis, die hier an einem Strang gezogen hatten und stellte fest, dass das Vorhaben ganz ohne Fördermittel eigenfinanziert worden ist. Er sagte weiter: „Unser Ziel ist und bleibt, gerade auch in unseren ländlichen Ortsteilen eine gut ausgebaute, moderne Infrastruktur zu schaffen. Damit wird...

das Leben im ländlichen Raum noch attraktiver.“ Die 2,3 Millionen Euro seien in Ranies gut angelegt. Der Geschäftsführer bedankte sich bei den Genehmigungsbehörden, den betroffenen Grundstückseigentümern sowie bei den bauausführenden Firmen Spie Gommern, Firma Grüning Pretzien; aus Magdeburg das Planungsbüro PMI sowie MDCC. Auch der Oberbürgermeister würdigte das Engagement der Stadtwerke und ließ noch einmal Revue passieren, was alles schon in Ranies investiert und geleistet worden ist (Auflistung siehe unten). Staatssekretär Thomas Wünsch sagte, dass Ranies nun einen hervorragenden Versorgungsstand mit Glasfaser-Breitband von 50 Mbit von 98 Prozent haben werde, in Sachsen-Anhalt insgesamt sind es bisher 70 Prozent. Für die Ranieser Bürger bedankte sich Stadtrat Wolfgang Schröder für die fulminante Aufwertung ihrer (kleinsten Schönebecker) Ortschaft in jüngster Zeit. Zum Erdgas: Bei einer zuvor durchgeführten Einwohnerbefragung hatte sich die Mehrheit der Bürger für die Umstellung auf moderne und umweltfreundliche Erdgasheizungen ausgesprochen. Der Grundstein war gelegt. Während der darauffolgenden eineinhalb jährigen Planungsphase gab es einige Höhen und Tiefen zu überwinden. Das Einholen von Genehmigungen, Warten auf Freigaben und Bearbeiten von Auflagen nahm ein Großteil der Zeit in Anspruch. Die Realisierung des Bauvorhabens ging dann deutlich schneller, denn innerhalb von nur sechs Monaten (April bis September 2019) haben die Stadtwerke Schönebeck von Elbenau kommend das Gasnetz neu erschlossen und die vorhandenen Strom- und Trinkwasserleitungen erneuert. Somit wird den störungsanfälligen Freileitungen und den in die Jahre gekommenen Trinkwasserleitungen durch einen koordinierten Tiefbau ein jähes Ende gesetzt. Aber damit nicht genug, denn die Stadtwerke Schönebeck haben zu guter Letzt ein kleines Röhrchen mit großer Wirkung verlegt. Das überall diskutierte und vielerorts vermisste Glasfaserbreitbandnetz geht zukünftig direkt bis in jeden Haushalt. Erwähnenswert ist dabei, dass hierfür keine Fördermittel eingesetzt wurden. Im Rahmen der "Abfacklungsfeier Ranies" dankten die Stadtwerke Schönebeck allen Einwohnern und den Baufirmen mit einem deftigen Buffet und Getränken auf dem Gelände der Freiwilligen Feuerwehr Schönebeck Ortsfeuerwehr Ranies für die gute Zusammenarbeit während der Bauphase.

Der Oberbürgermeister resümierte die Investitionen im Bereich Ranies in den letzten 5 Jahren

-           Wiederherstellung  von fünf ländlichen Wegen im Zuge der Hochwasserschadensbeseitigung um Ranies auf ca. 7000 m  und einem Finanzvolumen von gut 1 Mio € (2014 – 2017)  

-           Wiederherstellung von 6 Stück Durchlässen  im Zuge des Elbenauer Landgraben , ca. 150.000€  (2014 – 2015) im Rahmen der Hochwasserschadensbeseitigung

-           1. Abschnitt der Dorfstraße im Bereich Tanne  ca.  200.000 €  (2015)  im Rahmen der Hochwasserschadensbeseitigung 

-           Hochwasserschadensbeseitigung am Feuerwehrgebäude ca. 30.000 € (2015)

-           Umbau und Erweiterung Feuerwehrgebäude in Höhe von ca. 500.000 € (2017 – 2019), keine Hochwasserschadensbeseitigung.

-           Im Bau:  Instandsetzung der Dorfstraße einschließlich der Nebenanlagen mit ca. 2  Mio € (2018 bis Spätsommer 2020) im Rahmen der Hochwasserschadensbeseitigung

-           Im Bau : Erneuerung der Friedhofsmauer ca. 60.000 € (2019) im Rahmen der Hochwasserschadensbeseitigung

-           Erneuerung der Straßenbeleuchtung  ca. ca. 130.000 € (2018 – 2020), keine Hochwasserschadensbeseitigung

-           In Bau: denkmalgerechte Herstellung der Fläche vor dem Kriegerehrenmal mit Natursteinpflaster ca. 50.000 € (2020)  im Rahmen der Hochwasserschadensbeseitigung