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Freitag, 22 Sep 2017
Sie sind hier: Start Aktuelles 2016 09 / 2016 Erstes Öffentliches INSEK-Forum: Es geht um die Zukunft Schönebecks
Erstes Öffentliches INSEK-Forum: Es geht um die Zukunft Schönebecks PDF Drucken E-Mail

insekforum_004Es geht um die Zukunft der Stadt: Zum ersten öffentlichen Forum „Integriertes Stadtentwicklungskonzept Schönebeck bis 2030“ (INSEK) waren am Donnerstag neben der Verwaltung mit Oberbürgermeister Bert Knoblauch, mehreren Stadträten und dem prozessbegleitenden Büro für urbane Projekte aus Leipzig  immerhin etwa 20 Bürgerinnen und Bürger ins Stadtwerkehaus gekommen. Nachdem das Stadtoberhaupt die Anwesenden begrüßt, die Frage „Wo wollen wir hin?“ gestellt sowie die Bürger für die großen Zukunftsthemen der Stadt sensibilisiert und zur Beteiligung aufgerufen hatte, stellten...

Andreas Paul, Christiane Kornhaß und Arianne Fleege vom Leipziger Büro eingangs die Inhalte, Aufgaben, Ziele sowie Entwicklungsthesen des INSEK-Prozesses für Schönebeck vor.

Demnach kommt es zunächst darauf an, frühere Stadtziele zu prüfen bzw. zu bestätigen und vor allem neue Ziele zu definieren, um daraus ein Leitbild als Zielkonzept zu entwickeln, welches dann später in die Umsetzung von Projekten und Maßnahmen münden soll. Der INSEK-Prozess teilt sich also in Analyse, Leitbildprozess, Strategiefindung und Umsetzung. Räumlich betrachtet wird die Gesamtregion mit dem Kontext zur Landeshauptstadt über den Schwerpunkt der Stadt Schönebeck (Elbe) selbst bis zu einzelnen Stadtquartieren beidseitig des Elbufers.

Anhand von strukturellem und sich inhaltlich durchdringendem Kartenmaterial verwies das Leipziger Büro auf positiv besetzte Orte ebenso wie auf Orte mit Handlungsbedarf, also auf die Stärken und Schwächen, die zur Diskussion gestellt werden. So spielte der Vorzug, im Ordnungs- und Verdichtungsraum der Zentralregion Magdeburg zu liegen ebenso eine Rolle wie die Bindungen zum Salzlandkreis, zur Planungsregion Magdeburg und zur Arbeitsgruppe LEADER.

Als große und den Diskurs bestimmende Themen zur Findung von Potenzialen wurden folgende ausgemacht: Industrie und Gewerbe, Wohnen und Städtebau, Soziales Miteinander und Bildung, Landschaft und Umwelt, Mobilität und technische Infrastruktur, der Komplex Kultur, Tourismus, Freizeit und Sport und nicht zuletzt Image und Identität, mit dem sich mancher Bürger noch so schwer tut. Immer, so etwa auch bei vorhandenen Freiräumen und Stadträumen, geht es um Stärken und Missstände, um Chancen und Schatten. Im weiteren INSEK-Prozess werden neben der Beiratsarbeit mehrere Workshops und ein weiteres öffnetliches Forum folgen.

Nach so viel als Einführung notwendiger Theorie war es an den gekommenen Bürgerinnen, Bürgern und Stadträten, aus jeweils individueller Sichtweise folgende Themen anzusprechen (Auszüge): Die Priorität der Bedeutung der sozialen Lage und Struktur bei der Themensetzung; die Standortwahl der zu bauenden neuen Schwimmhalle und Bedeutung der weiteren Belebung der Innenstadt; Zukunftsthemen wie Elektromobilität oder Telemedizin - die Stadtwerke werden in Kürze eine erste E-Bike-Ladestation einrichten; der Leerstand am Markt der Altstadt und nötige Ankerfilialen des Einzelhandels (Eigentümer, Investoren); die Zustände der Haltestellen des ÖPNV; der Hummelberg als mögliches Ausflugsziel - ein Verein engagiert sich bereits und organisierter Motorsport findet statt; die gegenseitige und mit Schönebeck nötige Anbindung der ostelbischen Ortsteile und Ortschaften bei Hochwasserereignissen, das äußere Erscheinungsbild der Stadt, der Unfallschwerpunkt Friedrichstraße sowie kontrovers und nicht zuletzt die Verkehrsbelastungen in der Innenstadt einerseits und andererseits die nötige Verkehrsanbindung für den Einzelhandel in der Salzer Straße.