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Mittwoch, 24 Okt 2018
Aus der Chronik PDF Drucken

29081829.08.2018 - Feuerwehrspange für Kamerad Frank Mantwill 

Kamerad Frank Mantwill (Bildmitte) wurde anlässlich des 145-jährigen Jubiläums seiner Stadtteilwehr Schönebeck am Samstag die Feuerwehrspange als hohe Auszeichnung verliehen.
Dazu gratulierte auch Oberbürgermeister Bert Knoblauch herzlich.
Frank Mantwill ist seit dem 01.02.1987 Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Schönebeck (Elbe).
In seiner über 30-jährigen aktiven Mitgliedschaft absolvierte er alle Führungslehrgänge bis zum Verbandsführer sowie zahlreiche technische Lehrgänge.
Seit 2004 übt Kamerad Mantwill die Funktion des stellvertretenden Stadtteilwehrleiters in der Stadtteilfeuerwehr Schönebeck aus.
In dieser Funktion ist er ständig ein kompetenter Ansprechpartner für alle Kameraden der Feuerwehr.
Bei kleinen bis großen Schadenslagen fungiert er als Einsatzleiter.
Mit seiner großen Einsatzerfahrung und durch zielgerichtetes kompetentes Einsetzen der Kräfte und Mittel konnte er bei vielen Einsätzen die Schadenshöhe auf ein Minimum reduzieren.
Kamerad Mantwill ist mit 61 Jahren immer noch aktiver Atemschutzgeräteträger.
Er scheut sich auch nicht, als Einsatzkraft bei komplizierten und gefährlichen Lagen selbst unter schwerem Atemschutz die Schadenslagen mit zu beseitigen.
Rechts im Bild Stadtteilwehrleiter Dirk Dietzmann.

 

1-28081828.08.2018 - Jubiläum an der Tischlerstraße: 145 Jahre Stadtteilwehr Schönebeck  
 
Gleich drei Jubiläen wurden am Samstag am Feuerwehr-Gerätehaus Tischlerstraße in Schönebeck gefeiert und gebührend begangen:
Die Stadtteilwehr Schönebeck gibt es jetzt seit 145 Jahren, 25 Jahre besteht die Jugendfeuerwehr und die Traditionsgruppe ist auch schon 35 Jahre jung.
Alle Kameradinnen und Kameraden waren mit Stadtteilwehrleiter Dirk Dietzmann zurecht stolz angetreten, um die herzlichen Gratulationen vor allem zu den „145 Jahren“ entgegenzunehmen:


2-280818Von Oberbürgermeister Bert Knoblauch mit einem prall gefüllten Rucksack als Geschenk, von Lutz-Georg Berkling vom Innenministerium mit einer Erinnerungsurkunde, von Uwe Tandler von der Salzelmener Wehr mit einer Art „friedlicher Granate“ als Geschenk, vom stellvertretenden Stadtwehrleiter Gunnar Ulrich, von Stadträtin Sabine Dirlich mit 200 Euro für die Jugendwehren der Stadt und nicht zuletzt von der Kreisfeuerwehrleitung.

  

 

 

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Eine besondere Ehrung mit Ehren-Feuerwehrspange wurde Kamerad Frank Mantwill für seine langjährige Einsatzbereitschaft zuteil.
Befördert wurden Carmen Franke zur Oberfeuerwehrfrau, Dustin Joo zum Löschmeister, Roy Ehrhardt zum Brandmeister und Dirk Dietzmann zum Hauptbrandmeister.
Die Salzlandsparkasse übergab dem Förderverein einen Scheck über 145 Euro für die Jugendwehr.
Ein kleines Bürgerfest als Tag der offenen Tür mit vielen technischen Feuerwehrvorführungen und praktischen Übungen wie einer Personenrettung, einer Ausstellung der Traditionsgruppe und lecker Speis und Trank umrahmte das Jubiläum.

 

 


310818Oberbürgermeister Bert Knoblauch würdigte noch einmal die Einsatzbereitsschaft und den unermüdlichen Dienst der Wehr, das Verständnis der Angehörigen und die herausragenden Leistungen bei besonders herausfordernden Ereignissen:
Hier sind das große Bahnunglück 1996, die schlimme Brandserie 1997, die großen Fluten 2002 und 2013, der Großbrand im Heizkesselwerk 2005 oder das Personenunglück bei Lapua, der Orkan Kyrill und die aktuellen Stürme, der Großbrand in der Tischlerei Ballerstedt, die Hausexplosion von 2017, die zahlreichen großen Verkehrsunfälle und nicht zuletzt die „Amts“-Hilfe bei den derzeitigen Waldbränden zu nennen.


 

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99 Mitglieder hat die Wehr, davon 50 aktiv.
Es gibt 24 Mitglieder der Jugendwehr und 25 Alters- und Ehrenkameraden.
Der Ausbildungsstand verzeichnet 6 Verbandsführer, 7 Zugführer, 4 Gruppenführer, 22 Atemschutzgeräteträger und 18 Maschinisten.
An Technik verfügt die Wehr über 1 Tanklöschfahrzeug, 1 Löschgruppenfahrzeug, eine Drehleiter (die sich gerade in Instandsetzung befindet), 1 Gerätewagen Gefahrgut, 1 Mannschaftstransportwagen sowie 1 Mehrzweckboot.
Alle Redner und Gratulanten dankten der Stadtteilwehr Schönebeck, genannt „Tischlerstraße“, für ihre jahrelangen selbstlosen Einsätze im Interesse des Schutzes von Bürgerinnen und Bürgern und Tieren sowie von Hab und Gut.

 

 

 

270818-0Knoblauch: "Unser Aushängeschild"
Stadtteilfeuerwehr Schönebeck begeht großes Jubiläum und erntet lobende Worte für langjähriges Bestehen
(Quelle: Volksstimme vom 27.08.2018, Dan Tebel)

Mit einem großen Fest hat die Stadtteilfeuerwehr Schönebeck am Gerätehaus in der Tischlerstraße ihren 145. Geburtstag gefeiert.
Neben lobenden Worten und viel Festivität zeigten die Kameraden auch ihr Einsatzgeschick.


 
 
270818-18Lange hatten die Schönebecker Feuerwehrleute auf diesen Tag hingefiebert.
Die roten Fahrzeuge standen geputzt und gestriegelt - übrigens genauso wie die Kameraden - am Sonnabendvormittag vor ihrem Gerätehaus.
Unter schon fast militärischem Drill hatten sich augenscheinlich alle der derzeit insgesamt 99 Mitglieder - 50 aktive Kameraden, 25 Alters- und Ehrenkameraden sowie 24 Mitglieder der Jugendfeuerwehr - auf die Aufforderung vom Stadtteilwehrleiter Dirk Dietzmann hin für lobende Worte, Geschenke und Spenden versammelt.

 


            

270818-4Der Oberbürgermeister Bert Knoblauch bezeichnete die freiwilligen Brandbekämpfer als Aushängeschild der Stadt.
Zu Wort kam auch Lutz-Georg Berkling vom Brand- und Katastrophenschutz des Innenministeriums Sachsen-Anhalt, der auch stellvertretend für Innenminister Holger Stahlknecht seinen Dank für die jahrelange Einsatzbereitschaft aussprach.
Auch der Salzlandkreis und der Kreisfeuerwehrverband richteten Grüße aus und bedankten sich.


 

 


270818-9Geldspenden gab es unter anderem von der Salzlandsparkasse und von Stadträtin Sabine Dirlich (Die Linke) für den Förderverein und die Jugendfeuerwehr.

 

 

 

 

270818-17Nach einigen Beförderungen und Auszeichnungen (darüber wird die Volksstimme noch berichten), fand der kommissarische stellvertretende Stadtwehrleiter und Ortswehrleiter Pretziens, Gunnar Ulrich, abschließende Worte:
"Ich hoffe weiterhin auf gute Zusammenarbeit.
Und jetzt lasst es krachen!"
Das ließen sich die Kameraden nicht zweimal sagen.

 

 


270818-21Die Jugendwehr, die ihr 25-jähriges Jubiläum beging, erklärte den Gästen die eigene Fahrzeugtechnik und zeigte ihr Können bei einer Übung.
Ganz wie die Großen, die ebenfalls eine Rettungsaktion mit einer verunfallten Person demonstrierten - allerdings etwas improvisiert, denn während die Kameraden voller Tatendrang waren, spielte die Technik des Drehleiter-Fahrzeuges an diesem Tag nicht so mit wie geplant.
Aber Feuerwehrleute wären nicht selbige, wenn sie nicht schnell aus der Not eine Tugend machen könnten.
Die Besucher waren begeistert, die Puppe hat die Rettung überlebt.

 

 


270818-3Vor den Containern, in denen die Hochwasserschutzwände gelagert werden, hatte die Traditionsgruppe ihr Lager aufgeschlagen.
Sie feierten an diesem Tag 35-jähriges Bestehen.
Besuchermagnet war die Handruckspritze um das Baujahr 1870.
Bereits zwei Restaurationen (1984 und 2015/16) durchlief die "alte Dame", wie sie liebevoll von Mitglied Roy Ehrhardt betitelt wird, bereits.
Heute kaum mehr vorstellbar, war es damals mit diesem Gerät möglich - und aus eigener Kraft durch Pumpen - bis über das Rathausdach zu spritzen, erklärt Roy Erhardt.
Acht Leute brauchte es dazu.
Der Verein finanziert sich übrigens aus eigener Tasche und ist mit viel Engagement auch überregional aktiv.


             
270818-1Stadtteilwehrleiter Dirk Dietzmann zeigte sich zufrieden mit der Kombination aus Jubiläumsfest und Tag der offenen Tür, den alle Abteilungen mitorganisiert haben.
Aber auch in Sachen Einsatzkräfte ist Dietzmann, der den Leitungsposten seit 2014 inne hat, zufrieden.
"Es pegelt sich schon seit Jahren bei 50 Einsatzkräften durschnittlich ein."
Teils kämen die Kräfte aus dem eigenen Nachwuchs, teils seien es Zugezogene.

 

 


270818-20Carmen Franke (links) ist nicht nur in der Feuerwehr aktiv, sondern genauso für das DRK.
An Tochter Marlene Klemm demonstriert sie für Romy (3) und Papa Torsten Gaßler aus Welsleben, was im Rettungswagen so möglich ist. 

 

 


 

270818-16Es gab viele Geschenke und Präsente - auch von den Kameraden aus Bad Salzelmen.
Hier von Uwe Tandler übergeben und in Form einer Sauerstoffflasche.
Was sich darin befindet, bleibt wohl ein Geheimnis.
(Fotos: Dan Tebel)

 

 

 

 

240818Traditionswehr sorgt für Spaß
Die Traditionsgruppe ist beim Tag der offenen Tür an der Tischlerstraße am Sonnabend dabei.
(Quelle: Volksstimme vom 25.08.2018, Olaf Koch)

Die Traditionsgruppe der Schönebecker Feuerwehr in der Tischlerstraße ist "einzig, aber nicht artig", wie Roy Ehrhardt der Volksstimme erklärt.
Er bezeichnet sich selbst als "Mit-Chef", denn offenbar hat die Traditionsgruppe nur Chefs.
Dies wird vermutlich auch der Grund sein, weshalb die Löschangriffe der sonderbaren Herren immer wieder mal zur Freude der Zuschauer misslingen, wenn Chaos und Unkoordination regieren, Schläuche oder Eimer Löcher haben, und so mancher alter Löschmann nach einer durchzechten Nacht noch angetüdelt mit Bierkrug zum Einsatz torkelt.           
Wann genau sich die Traditionsgruppe gründete, bezeichnete Roy Ehrhardt als "heikles Thema".
"Das weiß keiner mehr so genau.
Irgendwann wurde einfach das Jahr 1983 festgelegt", berichtete er der Volksstimme.
Dies bedeutet, dass die Traditionsgruppe in diesem Jahr nicht ihr 30-jähriges Bestehen feiert, sondern ihr 35-jähriges.             
Hintergrund der Gründung damals war die Verantwortlichkeit für die alte Technik und eben das Herzblut für die Feuerwehr.
Laut alten Fotos, die den Kameraden vorliegen, war es damals eine komplette Gruppe von neun Mitwirkenden.
Ihr erster Hauptmann war Karl-Heinz Lehmann, später dann Horst Mulack.
Danach hatte die Traditionsgruppe den "juten Hauptmann" (Zitat Ehrhardt) Peter Schumann.            
Ein "hohes Maß an Spaß" steht bei den Kameraden im Vordergrund.
Und dass dabei eine "alte Dame" im Takt bleibt, gemeint ist die historische Pumpe, die nach Auskunft von Roy Ehrhardt über einen ziemlichen Druck verfügt und eine noch eine beachtliche Wurfweite hat.
"Früher haben wir damit über´s Rathaus gespritzt", weiß der Chef zu berichten.            
Das liegt aber auch daran, dass Kollegen des Technischen Polizeiamtes im Jahr 1984 und nochmals mit Unterstützung zweier Firmen in den Jahren 2015/2016 das historische Löschgerät komplett restaurierten.
Viel haben die Kameraden aber auch in Eigenleistung erbracht.            
Der Traditionsgruppe gehören Kameraden aus allen Feuerwehrbereichen an.
Voraussetzung selbst altersmäßig eine "Tradition" vorweisen zu müssen, gibt es nicht.
"Von 25 Jahren bis über 60 ist alles dabei.
Was bei uns alt macht, sind die Klamotten", so Ehrhardt.
Kleider machen eben nicht nur Leute, sondern auch uralt.             
Die Schönebecker Gruppe hält im Übrigen einen Weltmeistertitel - gemeinsam mit anderen Traditionsfeuerwehren.
Bei der Veranstaltung "Titanen der Rennbahn" fanden sich 74 Handdruckspritzen aus ganz Deutschland ein.
Damit war der Weltmeistertitel sicher, eben auch für die Schönebecker.             
Am heutigen Sonnabend sind die Mitglieder der Traditionsgruppe auch zu sehen.
Eine große Übung ist nicht geplant, sagt der Traditionschef.
Doch so richtig glauben kann man ihm das nicht.
"Wir machen viel aus der Improvisation heraus."
Na, dann dürfen die Besucher heute gespannt sein.
(Archivfoto: Ulrich Meinhard
Die Traditionswehr der Tischlerstraße sorgt für Stimmung.)

 

1-140818Voller Einsatz für Kinder mit Krebs
Warum vier Kameraden der Feuerwehr Schönebeck in ihrer Ausrüstung an Läufen teilnehmen
(Quelle: Volksstimme vom 14.08.2018, Emily Engels)
          
Die 30 Kilogramm, die ihre Ausrüstung wiegt, spüren die Kameraden der Schönebecker Stadtteilfeuerwehr Tischlerstraße bei jedem Schritt.
Dennoch nehmen sie seit Monaten regelmäßig an Volksläufen teil - und tragen dabei ihre komplette Schutzkleidung inklusive Atemgerät.
Das nehmen sie auf sich, um Kindern mit Krebs zu helfen.
 
Wenn Dustin Joo, Benny Virkus, Steven Dreher und Kevin Hardtke knapp fünf Kilometer in ihrer Feuerwehr-Einsatzkleidung laufen, zehrt das an ihren Kräften.
Danach sind sie unter ihrer Ausrüstung klitschnass, vollkommen geschafft, spüren jeden Muskel an ihrem Körper.
„Doch anders als die krebskranken Kinder suchen wir uns das aus“, sagt Dustin Joo und fügt hinzu: „Kinder mit Krebs kämpfen noch viel härter – und das nicht freiwillig.“            
Für die vier Feuerwehrmänner ist es noch nicht genug, neben ihren Vollzeit-Jobs ehrenamtlich Menschen das Leben zu retten, etwa bei einem Brand oder nach einem schweren Verkehrsunfall.
Seit etwa einem halben Jahr haben die vier Kameraden der Feuerwehr Tischlerstraße in Schönebeck es sich zur Aufgabe gemacht, an Volksläufen teilzunehmen.
Als Feuerwehrmänner in voller Montur inklusive Atemschutzgerät.
Sie tun das unter dem Namen „Firefighters“ (Deutsch: Feuerkämpfer), um Spenden für den Magdeburger Förderkreis krebskranker Kinder zu sammeln.            
Die Idee kam Steven Dreher und Benny Virkus bei einem Turm-Lauf in Berlin.
Die beiden sahen Kameraden der Berliner Feuerwehr in voller Montur bis in die 39. Etage des Park Inn Hotels am Berliner Alexanderplatz laufen.
Das fanden sie inspirierend – und nahmen die Idee mit nach Hause.
„Dann überlegten wir, für welche regionale Stiftung oder für welchen Verein wir laufen könnten.
So kamen wir mit dem Uni-Klinikum und letztendlich mit dem Magdeburger Förderkreis krebskranker Kinder ins Gespräch“, erzählt Dustin Joo.
Für die Läufe verwenden die Feuerwehrkameraden ausgesonderte Sachen.
„Schließlich ist der Verschleiß sehr hoch – außerdem ist die Ausrüstung nach den Läufen triefend nass und es würde dauern, bis wir sie wieder zu Einsätzen tragen dürften“, so Dustin Joo.
Selbst die Handschuhe tragen sie, während sie für die krebskranken Kinder laufen – allerdings an ihrer Ausrüstung, nicht an den Händen.
Ein weiterer Unterschied zu der Bekleidung bei einem Feuerwehr-Einsatz, so Dustin Joo: „Wir tragen Laufschuhe, nicht unsere Einsatzschuhe.“
Bei den Läufen legen sie Strecken um die fünf Kilometer zurück.
Das sei in den Einsatzschuhen nicht denkbar.
Denn Kraftakt ist ein Lauf mit 30 Kilogramm Extra-Gewicht eh schon genug.
Um dafür fit zu sein, trainieren die Kameraden mindestens einmal pro Woche.          
Ein Aufwand, der sich lohnt.
Denn wenn sie bei Volksläufen unterwegs sind, ziehen sie viel Aufmerksamkeit auf sich.
Zum Magdeburger Osterlauf beispielsweise seien sie mehrfach angesprochen worden.
Viele hätten gefragt, wo sie spenden können.
„Deshalb haben wir ab sofort Spendenbüchsen dabei“, so Benny Virkus.
Auch bei dem Sommerfest des Förderkreises krebskranker Kinder waren sie in Magdeburg vor Ort.
Zum einen, um sich und ihr Engagement vorzustellen und zum anderen, um Kindern die Möglichkeit zu geben, einen Einblick in die Welt der Feuerwehr zu bekommen.
2-140818Benny Virkus und Dustin Joo zeigen Fotos, auf denen ein kleiner Junge in eine Feuerwehrausrüstung schlüpft.            
Mittlerweile haben die Kameraden bereits Unternehmen aus der Region gefunden, die sie unterstützen.
Darunter die Erdgas Mittelsachsen GmbH (EMS).
Da Dustin Joo dort als Anlagenmechaniker und Ausbilder tätig ist, kam der Kontakt schnell zustande.
EMS-Sprecher Frank Sieweck sagt zu dem Engagement der vier jungen Männer: „Es ist sehr hoch anzurechnen und zugleich spektakulär, wenn sich junge Menschen in voller Feuerwehr-Ausrüstung an Laufveranstaltungen beteiligen und sich ein ums andere Mal ins Ziel kämpfen, um für ein wichtiges Projekt zu werben.“
Deshalb unterstütze die EMS die „Firefighter“ unter anderem mit einer Geldspende in Höhe von 200 Euro, die unter anderem für die Startgebühren genutzt wird.
Hinzu kommen Sachspenden des Unternehmens wie beispielsweise Polo-Shirts, die die Feuerwehrmänner nach den Läufen tragen können.            
Die vier jungen Männer hoffen, dass sie mit ihrem Konzept so viele Sponsoren und Spender wie möglich ansprechen.
In ihrem Schriftstück, das sie an Unternehmen schicken, steht: „Jedes Jahr erkranken 1800 Kinder in Deutschland an Krebs.“
Wenn die „Firefighters“ laufen, so Dustin Joo, dann tun sie das für jedes einzelne Kind, das gegen den Krebs kämpft.
(Spendenkonto des Magdeburger Förderkreises krebskranker Kinder e.V.: IBAN: DE23 8109 3274 0001 4060 00, BIC: GENODEF1MD1, Volksbank Magdeburg eG)
       
Die nächsten Termine der „Firefighters“: 18. August: Sudenburger Lauf Magdeburg; 6. September: Pflakuma- Lauf Großmühlingen; 7. September: Sportscheck-Run Magdeburg; 23. September: Drei-Brücken-Lauf Schönebeck; 31. Dezember: Silvesterlauf Schönebeck; 13. Januar 2019: Tower-Run Berlin
(Fotos: Feuerwehr Tischlerstraße              
1. Vier Männer, die ehrenamtlich nicht „nur“ für Menschen in Not – etwa bei einem Feuer oder Verkehrsunfall – da sind: Benny Virkus (von links), Kevin Hardtke, Dustin Joo und Steven Dreher laufen für Kinder, die an Krebs erkrankt sind.
2. Wie fühlt es sich an, Feuerwehrmann zu sein? Dustin Joo (rechts) und Kevin Hardtke helfen einem Kind in die Ausrüstung.)

 

06.08.2018 - Wittenberger danken (auch) Schönebecker Feuerwehrkameraden  
 
Landrat Jürgen Dannenberg vom Landkreis Wittenberg und sein Kreisbrandmeister Roland Karthäuser sowie auch Bürgermeister Axel Clauß aus Coswig (Anhalt) haben Dankesschreiben an den Landrat des Salzlandkreises Markus Bauer verschickt, in denen sie den unermüdlichen Einsatz auch von Kameradinnen und Kameraden von Feuerwehren des benachbarten Salzlandkreises bei der Bekämpfung von Wald- und Feldbränden bei Serno in der Nähe von Coswig würdigen.
Auch Kameraden der Stadtteilfeuerwehren Schönebeck und Felgeleben waren mit einem Tanklöschfahrzeug daran beteiligt, so dass der Landrat das Schreiben auch an Oberbürgermeister Bert Knoblauch weiterleitete.
Dieser dankt auf diesem Wege ebenfalls ausdrücklich den Schönebecker Feuerwehrleuten für ihre uneigennützige Amtshilfe, Einsatzbereitschaft und Unterstützung der Kameraden des Landkreises Wittenberg.
Bei Serno handelte es sich um eine Großschadenslage, die sich im Nachhinein als größter Waldbrand Sachsen-Anhalts in den letzten 18 Jahren erwies.
Wehren aus Sachsen-Anhalt und Brandenburg waren an der Brandbekämpfung in einem 60 Hektar großen Gebiet beteiligt.

 

1-300718Beachvolleyball: Turnier mit Urlaubsgefühl
Feuerwehrkameraden und andere ehrenamtliche Einsatzkräfte aus der Region messen sich am Netz - der Spaß stand im Vordergrund
(Quelle: Volksstimme vom 30.07.2018, Emily Engels)

Unter dem Namen "Beach on Fire" hat ein fünfköpfiges Organisationsteam ein Event geschaffen, bei dem ehrenamtliche Einsatzkräfte aus dem Salzlandkreis sich im Beachcolleyball messen.
Warum das erste Turnier ein voller Erfolg war.
     
Wer barfuß über den Sand geht, spürt: Es ist verdammt heiß.
Doch das scheint an diesem Sonnabend niemandem der Anwesenden etwas auszumachen.
Zum einen, weil die zahlreich erschienenen Feuerwehrleute zwischendurch den Sand mit Schläuchen nassspritzen.
Vor allem aber, weil die Stimmung einfach zu gut ist, um sich Gedanken darüber zu machen.          
„Wir finden es einfach super hier“, sagt Steven Lerch von der Ortswehr Biere.
Er findet es toll, dass zu der Veranstaltung so viele Feuerwehrleute und andere Einsatzkräfte erschienen sind.
Auch begrüßt er, dass der See am Beachcenter Barby – natürlich auf eigene Gefahr – zur Erfrischung genutzt werden kann.
Mit der Ortswehr Borne habe die Bierer seit einiger Zeit trainiert.
„Dieses Miteinander macht einfach Spaß“, so Alexander Fräßdorf aus Borne.  
Neben Feuerwehrleuten aus Schönebeck, dem Bördeland, Calbe, Aschersleben und Borne sind an dem Tag auch Teilnehmer vom Technischen Hilfswerk Calbe und vom Umweltbundesamt anwesend.
2-300718„Dass alle der neun angemeldeten Teams erschienen sind, freut uns natürlich sehr“, so Madlen Habedank von Sportverein (SV)Pädagogik Schönebeck, die den Tag zusammen mit Maik Habedank, Alexander Wierzbowski, Kimi Ring (Feuerwehr Biere) sowie Dustin Joo (Feuerwehr Schönebeck) organisiert hat.
Schließlich seien die Spielpläne lange im Vorfeld ausgetüftelt worden.
In der Sportart kennt sich Madlen Habedank bestens aus – sie selbst spielt für den SV Pädagogik in der Landesliga.
Doch bei dem heutigen Spiel soll es vor allem um den Spaß gehen.
So sorgt während der Spiele DJ und Moderator Peter Tausch aus Welsleben für gute Laune, zwischen den Spielen kühlen sich die Teilnehmer im See ab, essen Gegrilltes und trinken erfrischende Getränke.      
Ein weiterer Höhepunkt ist die Drohnenflugschule aus Magdeburg.
Ausbildungsleiter Peter Selig und seine Kollegin Cornelia Fritsche erklären den Feuerwehrkameraden, wie sie Drohnen in Katastrophenfällen einsetzen können – beispielsweise, um schneller einen Brandherd aufzuspüren.
Dabei helfen etwa Wärmebildkameras, die auch verborgene Glutnester zum Vorschein bringen.
Doch heute erfüllen die Drohnen einen anderen Zweck:
Sie machen tolle Kameraaufnahmen aus der Höhe.          
Wie hat es dem Veranstaltungsteam gefallen?
Madlen Habedank sagt lachend, dass sie von den Spielen selbst kaum etwas mitbekommen hat, weil sie und ihre Kollegen ständig umherlaufen mussten.
„Nächstes Jahr müssen wir uns auf jeden Fall Walkie-Talkies besorgen“, sagt sie.
Also wird es ein nächstes Jahr geben?
Die Beachvolleyball-Spielerin sagt: „Ich hoffe es.
Aber es liegt natürlich auch daran, ob es den Leuten gefallen hat“.
Fragt man unter den Teilnehmern, ist nichts als Lob zu hören.
3-300718„Der ganze Tag war sehr gut organisiert“, lobt Benny Virkus vom der Feuerwehr Tischlerstraße in Schönebeck.
Sein Kollege René Zander fügt hinzu:
„Durch die vielen Pausen war es auch nicht so anstrengend.“.
René Knoblauch, Ortswehrleiter in Aschersleben, spricht sicherlich für viele, als er sagt:
„Der DJ hat gut aufgelegt, der Spaßfaktor war riesig – wir kommen wieder.“

Die drei Erstplatzierten: 1. Feuerwehr Aschersleben, 2. Bundesumweltamt, 3. Feuerwehr Schönebeck II (es gab 2 Teams von der Tischlerstraße).


Fotos: Emily Engels
1. Gute Laune und ein Gemeinschaftsgefühl: Das war das Beachvolleyball-Turnier in Barby.Hier alle 9 Mannschaften mit dem Organisationsteam auf dem Foto.
2. Das zufriedene Organisationsteam (v.l.) Alexander Wierzbowski, Madlen und Mike Habedank, Kimi Ring und Dustin Joo.
3. Benny Virkus (links) und René Zander von der Feuerwehr Tischlerstraße in Schönebeck finden, dass das Turnier super organisiert ist.


FW_JHV2018_Kopie02.02.2018 - Freiwillige Feuerwehr Schönebeck: 46 Einsätze mehr gegenüber 2016

Der Wehrleiter der Stadtteilwehr Schönebeck (Tischlerstraße) der Freiwilligen Feuerwehr, Dirk Dietzmann, resümierte in seinem Rechenschaftsbericht zur Jahreshauptversammlung am Freitag, 2. Februar 2018, beinahe das volle Programm an Einsatzmöglichkeiten im vergangenen Jahr:
Durch die Kreiseinsatzleitstelle wurde die Einhundert-Kameraden-Wehr 2017 zu 192 Einsätzen alarmiert.
Das waren 46 Einsätze mehr gegenüber dem Jahr 2016.
Bei den insgesamt 84 Brandeinsätzen handelte es sich um:
Sechs Wohnungsbrände, sechs Fahrzeugbrände, sechs Containerbrände, fünf Ödlandbrände, einen Kellerbrand, einen Garagenbrand, einen brennenden Strohballen, einen Waldbrand, acht Kleinbrände, sechs Mittelbrände, einen Gebäudebrand sowie 25 auflaufende Brandmeldeanlagen und 17 Einsätze durch Rauchmelder.
Die 107 Technischen Hilfeleistungseinsätze gliedern sich in:
Eine gefahrvolle Hausexplosion mit Menschenrettung, vier Verkehrsunfälle, drei Tierrettungen, zwei Tragehilfen, neun Ölspuren, vier Gasausströmungen, drei Wasserschäden, eine Verkehrsbehinderung, zwei Booteinsätze auf der Elbe, 55 Türöffnungen und eine Übung.
Besonders in Erinnerung geblieben sind auch die 21 Einsätze aufgrund der Stürme im letzten Jahr.
Dabei handelte es sich größtenteils um umgestürzte Bäume und herunterfallende Dachziegel.
Aber, und da appelliere Dirk Dietzmann auch an die Bevölkerung, nicht jeder umgestürzte Baum ist Aufgabe der Feuerwehr.
Ein umgestürzter Baum von dem keine Gefahr ausgeht oder z.B. im Zaun vom Nachbarn liegt, ist nicht Aufgabe der Feuerwehr.
Bei den Unwettereinsätzen, den sogenannten Flächenlagen, kam die Fernmeldebetriebsstelle in der Tischlerstraße als örtliche Einsatzleitung zum Einsatz.
FW_JHV2018aDie fünfzig aktiven Kameraden (davon sieben Frauen) unterstützten die Kreiseinsatzleitstelle, führten und koordinierten die acht Schönebecker Wehren mit insgesamt 18 Einsatzfahrzeugen im Stadtgebiet und Ostelbien.
Durch die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung, dem Bauhof und dem örtlichen Energieversorger konnten taktische Entscheidungen schnell getroffen und umgesetzt werden.
Ein großer Dank ging dabei an alle Beteiligten.
Durch die Alarmierungen kamen 1.565 Einsatzkräfte zum Einsatz.
Die Einsatzzeit für die 192 Einsätze betrug 1.748 Stunden.
Eine wesentliche Aufgabe ist die ständige Aus- und Fortbildung aller Einsatzkräfte.
Das wurde im Rahmen der regelmäßigen Dienste konsequent durchgeführt.
48 Dienstabende wurden für die theoretische und praktische Ausbildung genutzt, um die fachlichen Kenntnisse und technischen Fähigkeiten auf einem aktuellen Stand zu halten und den stetigen Anforderungen durch die Kreiseinsatzleitstelle gerecht zu werden.
Zu den zahlreichen Dienstabenden kamen noch einige zusätzliche Termine, die zumeist an den Wochenenden oder während der täglichen Arbeitszeit durch die Kameraden abgesichert und durchgeführt wurden.
38 Kameraden haben an der Aus- und Fortbildung auf Standort-, Landkreis- und Landesebene teilgenommen.
Die alljährlichen Hydrantenkontrollen führten sechs Kameraden durch.
Dabei wurden im Stadtgebiet 334 Wasserentnahmestellen mittels Sicht- und Funktionsprüfung kontrolliert.
Ein weiteres Tätigkeitsfeld nahm die Öffentlichkeitsarbeit ein.
Dabei kamen Kindergartengruppen und Schulklassen ins Gerätehaus oder fuhren die Brandschützer zu den Kindern in die Einrichtung.
Neben den aktiven gibt es noch 25 Alters- und Ehrenkameraden sowie 25 Mitglieder (davon 6 Mädchen) der Jugendfeuerwehr.
FW_JHV2018cGemeinsam mit den Alters- und Ehrenkameraden, der Traditionsgruppe und der Jugendwehr wurden viele Veranstaltungen organisiert sowie gemeinschaftliche Kameradschafts- und Schulungsabende realisiert.
Ein großes Lob ging dabei an die Unterstützung der Ehrenkameraden im Gerätehaus der Wehr, welche zuvor um eine Schweigeminute zu Ehren des Verstorbenen Ehrenkameraden Hilmar Schmidt baten.
Anschließend berichtete Dirk Dietzmann weiter:
"Zum Erhalt und zur Intensivierung unserer Kameradschaftspflege führten wir ein Weihnachtsbaumverbrennen durch, es gab unser alljährliches  Sommerfest, unser Vergnügen im Gerätehaus, wir hatten 2  Preisskate, eine Kinderweihnachtsfeier sowie unseren traditionellen Frühschoppen am 1. Weihnachtstag.
Auch die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung möchte ich lobend hervorheben.
Es ist nicht immer einfach, wenn man weiß, wie beide "denken".
Aber mittlerweile wissen wir miteinander umzugehen.
Wir auf der einen Seite, deren Ziel es ist, das bestmöglichste Ergebnis am Einsatzort zu erreichen und auf der anderen Seite die Verwaltung, für die wir zwar eine Pflichtaufgabe sind, aber durch Haushaltssperren und - konsolidierungen so manche Ersatz- oder Neubeschaffungen auf den Prüfstand kommen. 
Aber letztendlich schließt sich der Kreis und beide können gut damit leben", so der Oberbrandmeister.
Bert Knoblauch dankte im Namen der Stadt den Kameraden für ihren geleisteten Dienst.
Schönebecks Oberbürgermeister würdigte die solide Ausbildung der Kameradinnen und Kameraden, die dafür viele Stunden ihrer Freizeit opfern zum Wohle der Bevölkerung.
Das Stadtoberhaupt bedankte sich für die "herausragende Leistung" der Kameraden, betonte dabei ebenfalls besonders die jeweilige Hilfeleistung bei Unwetter und Hausexplosion und lobte im Besonderen drei Kameraden, für ihre aktive Teilnahme an über 100 Einsätzen im Jahr 2017.
Das sind die Kameraden: Dustin Joo mit 101, Jens Müller mit 137 und Frank Mantwill mit 155 Einsätzen.
Aber auch an die Kameraden mit einem oder zwei Einsätzen ging der Dank des Hauptverwaltungsbeamten.
Denn jede/r Einzelne hat seinen/ihren Beitrag zur Gefahrenabwehr geleistet.
FW_JHV2018dEin herzliches Dankeschön ging ebenfalls an die Familien und Angehörigen für ihre Einsatzbereitschaft und gemeinsame Fürsorge.
Und auch der Stadtwehrleiter Uwe Tandler würdigte die Einsätze der größten Schönebecker Stadtteilwehr und sprach den Dank der Stadtwehrleitung aus.
Der Brandinspektor würdigte die Führungsrolle der Feuerwehr während der Sturmeinsätze 2017 und 2018 und sprach sich für einen weiteren Ausbau des ABC-Zuges der Elbestadt sowie weitere CSA-Geräteträger-Ausbildungen aus.
Außerdem betonte der Schönebecker die gute Nachwuchsarbeit des Stadtjugendwartes René Zander.
Roland Rasehorn vom Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes Salzlandkreis, der ebenfalls bei der Versammlung zugegen war, überbrachte die Grüße des Kreisfeuerwehrverband Salzlandkreis e.V. und lobte die Alters- sowie die Jugendabteilung der Schönebecker Wehr. 
Die anwesende Vertreterin des Fachdienstes Brand-, Katastrophenschutz und Rettungsdienst des Salzlandkreises, Janine Jurzig, lobte die Kameraden ausdrücklich für ihre vielfältigen Einsätze.
Diesen Dankesworten schloss sich der Stadtsicherheitsbeauftragte Siegfried Kliematz an.
Weitere Gäste wie die Stadträte Sabine Dirlich, Cornelia Ribbentrop, Frank Schiwek und Dr. Thoralf Winkler brachten ihre Wertschätzung der Wehr Tischlerstraße gegenüber zum Ausdruck.
Abschließend wurden zahlreiche Ehrungen und Berufungen vorgenommen, bevor es zum gemütlichen Teil überging.
Beförderungen:
Matthias Endemann    Hauptfeuerwehrmann
Kevin Hardtke            Hauptfeuerwehrmann
Alexander Lange        Hauptfeuerwehrmann
Philip Becker              Oberlöschmeister

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Dienstjubiläen:
Philip Becker                10 Jahre
Jan Dutkiewicz             20 Jahre
Frank Mantwill              30 Jahre
Hans-Joachim Köbing    40 Jahre




Berufungen zum Gruppenführer:

Volker Jurkowski
Dirk Schulze
René Zander
Alexander Lange
Benito Schröder

Belobigung durch den Oberbürgermeister:

Volker Jurkowski

Für ihre Unterstützung und Einsatzbereitschaft außerhalb des Einsatzdienstes und der Ausbildung werden nachfolgende Kameraden aus der Jugendfeuerwehr und Einsatzabteilung mit einem Präsent geehrt:
Jugendfeuerwehr: Janik Conjè, Maurice Himburg, Jan Peter Haberland
Einsatzabteilung: Claudia Strobelt-Sonnier, Eike Schüßler, Michael Stockmann

 

201217Neue, starke Einsatzleuchten für Schönebecker Feuerwehr
(Quelle: Volksstimme vom 18.12.2017, Olaf Koch)

Freude bei der Freiwilligen Feuerwehr Schönebeck im Gerätehaus Tischlerstraße:
Die Kameraden bekamen am Montagabend einen symbolischen Scheck über 1.000 Euro überreicht.
Das Geld stellte die Salzlandsparkasse aus dem PS-Lotterie-Sparen der Kunden zur Verfügung.
Ein Teil des Betrages fließt in einen Zweckertrag, der wiederum an Vereine, Gruppen und Institutionen im Salzlandkreis ausgeschüttet wird.
Von dem Geld schaffte sich die Feuerwehr drei neue Einsatzleuchten an.
Die brennen nun acht Stunden lang.
Die alten Geräte hatten ausgedient und waren nach der Aufladung nur noch 30 Minuten betriebsbereit.
(Foto: Olaf Koch)

 

22081721.08.2017 - Freiwillige Feuerwehr beim Fest der Begegnung in Schönebeck

Am Samstag, dem 19. August 2017, in der Zeit von 10 bis 17 Uhr waren Jung und Alt ganz herzlich zum "Fest der Begegnung" in der Straße der Jugend 67-69 in Schönebeck (Elbe) eingeladen.
Das Fest wurde von der Bürgerstiftung Salzland, dem Netzwerk Asyl Schönebeck und dem Bündnis für Familien initiiert.
Schirmherr der Veranstaltung war Oberbürgermeister Bert Knoblauch, der das Fest eröffnete.
Die großen und kleinen Besucher erwartete ein buntes Programm rund um unterschiedliche Kulturen, zum gegenseitigen Verständnis und Kennenlernen.
Am Rahmenprogramm beteiligten sich wieder zahlreiche Organisationen wie beispielsweise das Deutsche Rote Kreuz, die Polizei und die Freiwillige Feuerwehr.
So waren zwei Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Schönebeck (Elbe) mit der Drehleiter vor Ort, die den interessierten Besuchern das Einsatzfahrzeug einschließlich dessen Ausrüstung zeigten und auch gern Fragen beantworteten.
Auf dem Foto sind Karsten Schmidt (links), der Gruppenführer und Maschinist, sowie Jens Müller (rechts), der Löschmeister ist, zu sehen.
Beide Kameraden leisten ihren aktiven Einsatzdienst bei der Stadtteilfeuerwehr Schönebeck.

Foto und Text des Fotos (Quelle: Volksstimme vom 21.08.2017, Olaf Koch)
Spielerisch auch die Angst vor Uniform abbauen:
Feuerwehr, Polizei, DRK und Wasserwacht präsentierten sich beim Begegnungsfest.

 

189717-1Ein Tag bei der Feuerwehr
(Quelle: Volksstimme vom 11.07.2017, Madlen Jirmann)

Truppführer Alexander Lange der Freiwilligen Feuerwehr Schönebeck zeigte kürzlich den Hortkindern "Coole Welse" aus Welsleben, wie man eine Löschspritze hält oder eine Atemmaske richtig benutzt.
Auch im Löschwagen, dem Einsatzfahrzeug der Feuerwehr, durften die Kinder sitzen und unzählige Fragen stellen.
So interessierte die Hortkinder etwa, wie viel Liter Wasser so ein Löschfahrzeug fasst oder wie lange ein Feuerwehrmann mit Atemgerät in einem brennenden Haus verbleiben kann, bis ihm die Luft ausgeht.

 

180717-2Der neunjährige Max Model (2. Foto) durfte sogar einen Feuerwehrhelm aufsetzen und jedes Kind einmal "Wasser marsch" geben.
Hintergrund des informativen Tages war, dass die freiwillige Feuerwehr an Nachwuchsmangel leidet und stets nach Kindern ab zehn Jahren für die Jugendfeuerwehr sucht.

1. Foto: Mia Emmer hält die Löschspritze.
3. Foto: Die Kinder sitzen im Löschfahrzeug.
(Fotos: Madlen Jirmann)

 

 

180717-3

 

1T-13031701.03.2017 - Landeshauptstadt dankt für Großbrandeinsatz 
 
Schönebecks Oberbürgermeister Bert Knoblauch nutzte den Schulungsabend am Dienstag, 28. Februar 2017, um den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Schönebeck den Dank und das Lob der Landeshauptstadt Magdeburg persönlich mitzuteilen.
Das Stadtoberhaupt verlas die offiziellen Zeilen des Magdeburger Branddirektors Helge Langenhan und übergab die ehrenvolle Urkunde an Stadtteilwehrleiter Dirk Dietzmann im Gerätehaus in der Tischlerstraße.
Stadtwehrleiter Uwe Tandler würdige ebenfalls den sehr ordentlichen Einsatz in der Freien Straße in Magdeburg, betonte den guten Schulterschluss mit den Magdeburger Kameraden und lobte u.a. die Drehleiterbesatzung sowie die Atemschutzträger während des Großbrandeinsatzes in und vor einer Lagerhalle im Stadtteil Buckau.
Aufgrund des gemeinsamen Einsatzes konnte die Ausbreitung des Brandes auf ca. 2/3 des etwa 11.000 Quadratmeter großen Brandobjektes begrenzt werden.
Auch der Magdeburger Dezernent Holger Platz dankte für die „sofortige und kameradschaftliche Einsatzbereitschaft und Bereitstellung der Technik“ durch die Schönebecker.
Vielen Dank.

 

JHVSBK2017f_Kopie03.02.2017 - Freiwillige Feuerwehr Schönebeck: 2016 viel Lob für alle Mitglieder

Während der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Schönebeck am Freitag, 3. Februar 2017, im Gerätehaus Tischlerstraße zog Stadtteilwehrleiter Dirk Dietzmann eine anerkennende Bilanz des vergangenen Dienstjahres.
Die 98-Kameraden-Wehr, von der 49 im aktiven Dienst sind, hatte demnach 2016 insgesamt 146 Einsätze zu bewältigen.
Unter den Einsätzen waren unter anderem sieben Wohnungsbrände, drei Fahrzeugbrände, sechs Containerbrände, zwei Ödlandbrände, ein Getreidefeldbrand, 14 Kleinbrände, zwölf Mittelbrände und 21 auflaufende Brandmeldeanlagen sowie 15 Rauchmelder-Alarmierungen. 

JHVSBK2017e_KopieDie 64 Technischen Hilfeleistungseinsätze gliedern sich in vier Verkehrsunfälle mit eingeklemmten Personen, zwei Tierrettungen, 38 Türöffnungen / Tragehilfen, 16 Ölspuren, einen Sturmschaden, eine Verkehrsbehinderung, eine PKW-Bergung und eine Personensuche.
Insgesamt war die "Tischlerstraße" im vergangenen Jahr 1.406 Stunden im Einsatz und 50 Dienstabende wurden durchgeführt.
Zu den Dienstabenden kamen noch zahlreiche  zusätzliche Termine, die zumeist an den Wochenenden oder während der täglichen Arbeitszeit durch die Kameraden abgesichert und durchgeführt wurden.
Das waren zum einen drei Ausbildungen an Samstagen, an denen unser ABC-Zug im Zusammenwirken mit dem Fachdienst ABC des Salzlandkreises, Standortausbildung sowie ihre Ausbildung in Firmen nach Störfallverordnung absolvierten.
Die Führungskräfte hatten einen Termin zum operativ-taktischen Studium im Toom-Baumarkt.
Dabei wurde den Mitarbeitern das richtige Verhalten bei einem Brand erläutert, sowie die praktische Handhabung von Feuerlöschern.
Ein weiteres Tätigkeitsfeld nahm erneut die Öffentlichkeitsarbeit ein.
Alleine neun besondere Termine zur Nachwuchsgewinnung und Präsentation der Feuerwehr fanden statt.
Dabei kamen Kindergartengruppen und Schulklassen mit den ehrenamtlichen Einsatzkräften in direkten Kontakt.
Ein Schwerpunkt der letztjährigen Ausbildung lag u.a. in der Einsatztaktik, der Aneignung von Spezialwissen sowie der allgemeinen Brandschutzkunde.
17 Kameraden haben an der Aus- und Fortbildung auf Standort-, Landkreis- und Landesebene teilgenommen.

JHVSBK2017d_KopieNeben den aktiven gibt es noch 23 Alters- und Ehrenkameraden sowie 26 Mitglieder der Jugendfeuerwehr.
Gemeinsam mit den Alters- und Ehrenkameraden, der Traditionsgruppe und der Jugendwehr wurden viele Veranstaltungen organisiert sowie gemeinschaftliche Kameradschafts- und Schulungsabende realisiert.
Ein großes Lob ging dabei an die Unterstützung der Ehrenkameraden im Gerätehaus der Wehr, welche während des Rechenschaftsberichtes um eine Schweigeminute zu Ehren des Verstorbenen Ehrenkameraden Herbert Heyer baten.
Die Alterskameraden kümmern sich noch immer aktiv um die Technik und die Ausstattung am Standort in der Tischlerstraße.
Die alljährlichen Hydranten-Kontrollen führten sechs aktive Kameraden durch.
Dabei wurden im Stadtgebiet 333 Wasserentnahmestellen mittels Sicht- und Funktionsprüfung überprüft.
Des Weiteren gab es zwei Leitungssitzungen, bei denen organisatorische und einsatztaktische Maßnahmen besprochen wurden, um sie dann im täglichen Einsatzgeschehen umzusetzen.

JHVSBK2017b_KopieZum Erhalt und Intensivierung der  Kameradschaftspflege führte die Wehr ein erstes Weihnachtsbaumverbrennen durch und organisierte ein Sommerfest, Preisskat, eine Kinderweihnachtsfeier sowie das traditionelle Frühschoppen am 1. Weihnachtstag.
Bei der Jugendfeuerwehr gab es zu Jahresbeginn einen Führungswechsel.
Paula Mai hörte nach fünf Jahren als Jugendwartin zum 31.12.2016 auf.
Ein herzliches Dankschön ging an die Schönebeckerin für die geleistete und nicht immer leichte Arbeit.
Für den neuen Jugendwart, Dustin Joo, wünschten alle Anwesenden viel Erfolg bei den anstehenden Aufgaben der Jugendfeuerwehr.
Der Stadtteilwehrleiter bedankte sich für die Leistung und Unterstützung im vergangenen Jahr.
Dirk Dietzmann hob besonders die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung hervor.

JHVSBK2017c_KopieBert Knoblauch dankte im Namen der Stadt den Kameraden für ihren geleisteten Dienst.
Schönebecks Oberbürgermeister würdigte die solide Ausbildung der Kameradinnen und Kameraden, die dafür viele Stunden ihrer Freizeit opfern, zum Wohle der Bevölkerung.
Ein herzliches Dankeschön ging ebenfalls an die Familien und Angehörigen für ihre Einsatzbereitschaft und gemeinsame Fürsorge.
Das Stadtoberhaupt berichtete über die zukünftigen Pläne der Stadtwehrleitung und versprach eine Optimierung der Ausbildung sowie der aktiven Zusammenarbeit untereinander.
Und auch der Stadtwehrleiter Uwe Tandler würdigte die Einsätze der größte Schönebecker Stadtteilwehr und sprach den Dank der Stadtwehrleitung aus.
Ein gemeinsames Wirken, unter anderem mit der Verwaltung, soll zukünftig verbessert und weiter ausgebaut werden, um Defizite in der Ausstattung und Ausbildung der Feuerwehren zu beseitigen und notwendige Anschaffungen tätigen zu können.
Dazu zählt auch der Aufbau einer strukturierten Personalpools, um die Einsatzfähigkeit in der Stadt sicher zu stellen.

JHVSBK2017a_KopieDer Feuerwehrabschnittsleiter für Bördeland und Schönebeck Stefan Ziem seinerseits überbrachte die Grüße des Landrates und Kreisbrandmeisters und dankte den Kameraden und deren Familien und Partner(innen) ebenfalls für ihr ehrenamtliches Engagement.
Diesen Dankesworten schloss sich ebenfalls der Stadtsicherheitsbeauftragte Siegfried Kliematz an, der die Kameraden auf die Unterstützung durch das Kriseninterventionsteam (KIT) hinwies.
Einen weiteren Dank sprachen Sabine Dirlich (MdL, Stadträtin, mit 250-Euro-Spende) und Reinhard Banse (Stadtrat, mit Schenkung eines historischen Dokuments von 1850) aus. 
Abschließend wurden zahlreiche Ehrungen und Berufungen vorgenommen, bevor es zum gemütlichen Teil überging.
Die Ehrungen des Salzlandkreises für langjährige Dienste (50 und 60 Jahre) überreichten Kreisjugendwartin Roswitha Salm und Frauenbeauftragte Stefanie Kröger.

Dienstjubiläen:
Claudia Strobelt-Sonnier  (20 Jahre)
Detlef Dreher (40 Jahre)
Kurt Borcherding (40 Jahre)
Hans Göhre (50 Jahre)
Horst Mehr (50 Jahre)
Werner Laurich (50 Jahre)
Dieter Trzeczak (60 Jahre)

Berufungen:
Alexander Lange (Truppführer)
Dustin Joo (Gruppenführer)
Stefan Messerschmidt (Gruppenführer)
Karsten Schmidt (Zugführer)
 
Beförderungen:
Dustin Joo (Haupt-FW-Mann)
Benito Schröder (Löschmeister)
Karsten Schmidt (Brandmeister)
Maik Häring(Oberbrandmeister)
Frank Mantwill (Hauptbrandmeister)
 
Belobigung durch den Oberbürgermeister:
Frank Mantwill
 
Präsent für geleistete Arbeit und gezeigte Einsatzbereitschaft:
Paula Mai
Patrick Köhler
Alexander Lange

 

040716

27.06.2016 - Stammzellspende: Feuerwehrkameraden ließen sich registrieren 

Auch acht Kameraden der Schönebecker Feuerwehr (Stadtteilwehr Tischlerstraße) haben sich für eine mögliche Stammzellspende zugunsten des aus Schönebeck stammenden und an Blutkrebs erkrankten René (41) registrieren lassen und an der Typisierungsaktion der DKMS am Wochenende in der Magdeburger Sporthalle der Freundschaft teilgenommen.
Eine gute Tat der Nächstenliebe!

 

 

0070616Autowrack aus Kiesgrube geholt
(Quelle: Volksstimme vom 12.05.2016, Heike Heinrich)

Aufwendige Aktion: Feuerwehrleute und Taucher bergen Fahrzeug aus Schönebecker Gewässer.
Großaufgebot von Einsatzkräften am Mittwochabend an der Kiesgrube Barbyer Straße in Schönebeck.
Ein Autowrack wurde aus etwa vier Metern Tiefe geborgen.
"Keiner sitzt drin.
Das Auto ist ohne Sitze.
Ein amerikanisches Modell.

1070616Mit einem SDL-Kennzeichen.
Ein relativ großes Auto, eine Limousine.
Schon etwa anderthalb bis zwei Jahre im Wasser."
Das ist die Beschreibung des gesuchten Objektes, die Ralf Schreiber nach seinem ersten Tauchgang durchgibt.
Er ist Rettungstaucher und Zugführer der Wasserrettung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Schönebeck.
Er und sein Team gehörten am Mittwochabend zum Großaufgebot der Einsatzkräfte.
32 Kameraden der Feuerwehren Schönebeck-Tischlerstraße, Felgeleben und Bad Salzelmen waren vor Ort.
Doch der Reihe nach:


2070616Die Besatzung eines Polizeihubschraubers meldete am Vormittag gegen 10 Uhr, dass bei einem Überflug über die Kiesgrube Barbyer Straße, die im Volksmund als Atze Sperling bekannt ist, etwas Fahrzeugähnliches im Wasser gesehen worden sei.
Beamte der örtlichen Polizei haben das Ufer nach eventuellen Hinweisen abgesucht.
Sie seien nicht fündig geworden, hieß es.
Deshalb sei gegen 17.30 Uhr die Feuerwehr alarmiert worden, erzählte Polizeikommissarin Anja Banse.
Sie war mit ihrer Kollegin vor Ort.
Feuerwehrleute der Wehren Felgeleben, Salzelmen und Schönebeck-Tischlerstraße suchten von Schlauchbooten aus nach Hinweisen auf ein Auto am Seeboden, erklärte Stadtwehrleiter Uwe Tandler, der zudem den Einsatz leitete.

3070616Etwa 15 Meter vom Ufer entfernt wurden sie fündig.
Die Tauchergruppe des Wasserrettungszuges des DRK Schönebeck rückte an, um bei der Bergung des Autos zu helfen.
Vor Ort waren dann drei Taucher aus Schönebeck und einer aus Bernburg plus zwei Leinenführer sowie zwei Rettungsdienstler und zwei Helfer des DRK-Katastrophenschutzes.
Damit die Feuerwehr das Autowrack per Seilwinde herausziehen konnte, befestigten die Taucher das Auto an Stahlseilen.
Beim Bergen hinterließ es einen Ölfilm.
Eine Ölsperre musste deshalb im Nachgang eingerichtet werden.


4070616Die Feuerwehrleute der Stadt waren am Mittwoch bei drei Einsätzen gefordert.
Kurz nach 9 Uhr sind die Wehren Bad Salzelmen und Tischlerstraße zu einem umgekippten Fahrzeug auf der Hohendorfer Straße gerufen worden.
Der Fahrer war eingeklemmt.
Parallel zum langwierigen Einsatz an der Kiesgrube rückten die Salzelmer Aktiven zu einem Brand einer Holzwand an einer Kleingartenanlage am Tannenwäldchen aus.


(Fotos: Heike Heinrich)

 

240516Löschen wie anno dazumal
(Quelle: Volksstimme vom 04.05.2016, Olaf Koch)

Dieses und andere Fotos im Vergleich mit alter und neuer Feuerwehrtechnik machten kürzlich die Kameraden der Feuerwehr in der Tischlerstraße.
Hintergrund ist ihre historische Handdruckspritze aus dem Jahr 1870.
Diese nutzt die Gruppe der Traditionsfeuerwehr noch heute für kurzweilige Vorführungen.
Doch stellten die Kameraden fest, dass die Räder langsam an Halt verloren.
So wurden diese in den vergangenen zwei Jahren aufgearbeitet, erneuert und restauriert.
Daran beteiligt waren die Tischlerei von Teutloff Schönebeck, die Tischlerei Siegfried Froese aus Welsleben und die Tischlerei Stephan Günther aus Aschersleben.
Die Altmeister schafften es, die Räder wie neu aussehen zu lassen.
Dafür bedankt sich die Feuerwehr.
(Foto: Olaf Koch)

 

050416Junge Hilfe bei der Feuerwehr
(Quelle: Volksstimme vom 26.03.2016, Olaf Koch)

Einen Einblick in die Arbeit einer deutschen freiwilligen Feuerwehr bekam unlängst Sahil Sharma.
Der 15-Jährige aus Indien, der derzeit die 8. Klasse der Maxim-Gorki-Schule in Schönebeck besucht, durfte einige Tage als "junger Feuerwehrmann" bei der Wehr der Stadt mitarbeiten.
Dabei lernte er die Unterschiede kennen:
In seiner Heimatstadt in Indien, Anjar (im Nordwesten des Subkontinents gelegen), gibt es nur eine kleine Feuerwehr - hier in der Stadt gleich mehrere mit großen und modernen Fahrzeugen.
Gerätewart Tino Dietze zeigte dem Nachwuchs alles auf dem Fahrzeug und beantwortete viele Fragen.
Sehr viel Spaß machten Sahil die Fahrten mit den Löschfahrzeugen und das Überprüfen der Pumpen.
Später, so erzählt Sahil, möchte er auch in einer freiwilligen Feuerwehr mithelfen.
Und noch später vielleicht Pilot werden und Flugzeuge steuern.
(Foto: Olaf Koch)

 

JHVSBK2016_Kopie05.02.2016 - Freiwillige Feuerwehr Schönebeck: 2015 viel Lob und Einsatz

Während der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Schönebeck am Freitag, 5. Februar 2016, im Gerätehaus Tischlerstraße zog Stadtteilwehrleiter Dirk Dietzmann eine positive Bilanz des vergangenen Dienstjahres. Die 96-Kameraden-Wehr, von der 51 im aktiven Dienst sind, hatte demnach 2015 insgesamt 169 Einsätze zu bewältigen. Unter den Einsätzen waren unter anderem 18 Wohnungsbrände, ein Kellerbrand, ein Reifenlagerbrand in der Hohendorfer Straße, sechs PKW-Brände, drei Containerbrände, ein Ödlandbrand bei Röttgers Kiesgruben, zwei Gartenlaubenbrände, ein Flächenbrand, 15 Kleinbrände, sieben Mittelbrände, eine überörtliche Hilfe in Biere zu einem Scheunenbrand sowie 22 auflaufende Brandmeldeanlagen. Die 87 Technischen Hilfeleistungseinsätze gliedern sich in zwei Verkehrsunfälle, 36 Türöffnungen, zwei Tragehilfen für den Rettungsdienst, eine Tierrettung, zwei Gasausströmungen, 30 Sturmschäden, 13 Ölspuren, eine Personensuche im Gleisbett der DB AG sowie zwei Wasserschäden nach Starkregen. 

JHVSBK2016b_KopieZur überörtlichen Hilfe wurde die starke Wehr zweimal durch den Salzlandkreis angefordert. Die Kameraden unterstützten u.a. bei der Brandsicherheitswache in der Zentralen Aufnahmestelle für Asylsuchende in Halberstadt. Zu einem nicht alltäglichen Zusammentreffen kam es rund vier Wochen nach einem Wohnhausbrand in der Tischlerstraße. Der Hausbesitzer kam anschließend ins Gerätehaus und bedankte sich für die Unterstützung bei der Brandbekämpfung des Wohnhauses. Der Schönebecker sowie die Brandgutachter waren beeindruckt von der strukturierten und organisierten Arbeitsweise der Feuerwehr, bescheinigten doch die Gutachten unabhängig voneinander, dass der Wasserschaden gegenüber dem Brandschaden sehr gering ausfiel. Insgesamt war die "Tischlerstraße" im vergangenen Jahr 1.756 Stunden im Einsatz und 96 Schulungsstunden wurden durchgeführt. Zu den 48 Dienstabenden kamen noch zusätzliche Termine. Das waren zum einen fünf Ausbildungen an Samstagen, an denen der ABC-Zug im Zusammenwirken mit dem Fachdienst ABC des Salzlandkreises Standortausbildung durchführte, am IBK Heyrothsberge die Übungsanlage durchlief sowie seine Ausbildung in Firmen nach Störfallverordnung absolvierte. Im April wurde durch den Träger der Feuerwehr ein Brandübungscontainer zur Verfügung gestellt. Zusammen mit anderen Stadtteil- und Ortsfeuerwehren konnten die ausgebildeten Atemschutzgeräteträger unter realitätsnahen Bedingungen die Brandbekämpfung wie z.B. einen Gasflaschenbrand, einen Wohnungsbrand oder Flash-Over üben. Ein weiteres Tätigkeitsfeld nahm die Öffentlichkeitsarbeit ein. Alleine zehn Termine zur Nachwuchsgewinnung (Kindergartengruppen und Schulklassen) und Präsentation der Feuerwehr wurden durchgeführt. Insgesamt 21 Kameraden haben an der Aus- und Fortbildung auf Standort-, Landkreis- und Landesebene teilgenommen. Neben den aktiven gibt es noch 20 Alters- und Ehrenkameraden, sieben passive Mitglieder sowie 25 Mitglieder der Jugendfeuerwehr. Gemeinsam mit den Alters- und Ehrenkameraden, der Traditionsgruppe und der Jugendwehr wurden viele Veranstaltungen organisiert sowie gemeinschaftliche Kameradschafts- und Schulungsabende realisiert. Neben Ausbildung und Sport wie zum Beispiel einem Orientierungslauf kam auch der Spaß nicht zu kurz.

JHVSBK2016a_KopieDer Stadtteilwehrleiter bedankte sich für die Leistung und Unterstützung im vergangenen Jahr. Dirk Dietzmann hob besonders die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung hervor. Bert Knoblauch dankte im Namen der Stadt den Kameraden für ihren geleisteten Dienst. Schönebecks Oberbürgermeister würdigte die solide Ausbildung der Kameradinnen und Kameraden, die dafür viele Stunden ihrer Freizeit opfern, zum Wohle der Bevölkerung. Ein herzliches Dankeschön ging ebenfalls an die Familien und Angehörigen für ihre Einsatzbereitschaft und gemeinsame Fürsorge. Diesen Dankesworten schloss sich der stellvertretene Stadtwehrleiter Daniel Schürmann und Feuerwehrabschnittsleiter Uwe Tandler an. Mit 51 aktiven Einsatzkräften sei die Ortsteilfeuerwehr Tischlerstraße im Kreis aber schon gut aufgestellt, erklärte Martina Lorenz, die als Vertreterin des Fachdienstes Brand-, Katastrophenschutz und Rettungsdienst vom Salzlandkreis anwesend war. Hinter Bernburg mit 58 Einsatzkräften und Calbe mit 53 sei Schönebeck damit an dritter Stelle. Einen weiteren Dank sprachen Sabine Dirlich (MdL, Stadträtin, mit 250-Euro-Spende) und Dr. Torsten Winkler (Stadtrat) aus. Abschließend wurden zahlreiche Ehrungen und Berufungen vorgenommen, bevor es zum gemütlichen Teil überging.

Dienstjubiläum
10 Jahre
Marion Müller
Bernd Müller
Patrick Oswald
Pauline Schmidt
Mandy Ruhland
Kevin Hardtke

30 Jahre
Eike Schüssler

40 Jahre
Hans-Joachim Schramm

Berufungen zum Zugführer
Janine Jurzig
Frank Mehr
Bernd Krüger
Maik Häring
Roy Müller
Patrick Köhler
Philip Becker

Beförderungen
Benny Virkus (Oberfeuerwehrmann)
Philip Becker (Löschmeister)
Roy Müller (Hauptlöschmeister)
Bernd Krüger (Oberbrandmeister)

Belobigungen durch den OB und Wehrleitung
Paula Mai
Kurt Borcherding
Jens Müller
Volker Jurkowski
René Zander

 

070715

07.07.2015 - Aus aktivem Dienst verabschiedet: Manfred Grunert 

Der ehemalige Wehrleiter und Kamerad der Freiwilligen Feuerwehr Schönebeck, Manfred Grunert, wurde am Dienstag anlässlich seines 65. Geburtstages im Gerätehaus Tischlerstraße aus dem aktiven Dienst verabschiedet.
Der jetzige Alters-und Ehrenkamerad erhielt dazu die besten Wünsche sowohl von Oberbürgermeister Bert Knoblauch als auch von Dezernent Joachim Schulke, Stadtwehrleiter Ronald Mühlsiegel und dem jetzigen Wehrleiter Dirk Dietzmann.
Manfred Grunert war 41 Jahre lang aktiver Kamerad der Feuerwehr, zunächst in der Betriebsfeuerwehr des Traktorenwerkes, dann ab 1978 bei der Stadt Schönebeck (Elbe).
Der engagierte Feuerwehrmann hatte die größte Stadtteilwehr 12 Jahre lang - von 2002 bis 2014 - geleitet und viele Schulungen und Ausbildungen absolviert.
Manfred Grunert betont, dass er diesen langjährigen Dienst nicht ohne das große Verständnis seiner Familie hätte leisten können.
Bei Alarm geht es los, egal, wie die persönlichen Umstände gerade sind.
Der Vollblut-Kamerad blickt auf viele Höhepunkte seines Dienstes zurück.
Allein zwei große Jubiläen seiner Wehr, das 25- und 40-jährige, hat er nicht nur erlebt, sondern auch maßgeblich mit vorbereitet.
Auch die Einweihung des neuen Gerätehauses in der Tischlerstraße bleibt ihm im Gedächtnis haften, ebenso die Abholung neuer Einsatzfahrzeuge aus Luckenwalde.
Der ehrenamtliche Dienst am Menschen und dessen Hab und Gut war nicht selten kräftezehrend und hart.
Er denkt zum Beispiel an die schlimme Brandserie von 1997, an den Brand bei der Hermania im Jahre 1988 oder an den Brand im Gummiwerk.
Drei Hochwasser hat Manfred Grunert mit bewältigt, jene in den Jahren 2002, 2003 und das ganz große 2013.
Der Feuerwehrmann hat sich um die Sicherheit unserer Stadt, ihrer Bürgerinnen und Bürger sowie deren Hab und Gut verdient gemacht.
Dafür zollen ihm die Gratulanten Respekt und Anerkennung.

 

25061523.06.2015 - Hans-Joachim Köbing aus aktivem Dienst verabschiedet 

In den aktiven Dienst der Feuerwehr trat Hans-Joachim Köbing am 1. Mai 1977 im Alter von 26 Jahren ein.
Nach seiner Armeezeit und seiner Ausbildung zum Reparaturschlosser im Traktorenwerk in Schönebeck nahm der Schönebecker die Zügel auch im Ehrenamt in die Hand.
Neben zahllosen Lehrgängen und Fortbildungen blieb Hans-Joachim Köbing der Stadtteilfeuerwehr Schönebeck treu und schaffte es in seiner ehrenamtlichen Karriere bis zum Brandmeister.
Als Zugführer, Geräte-und Kassenwart absolvierte er einen Offizierslehrgang für die "erweiterte Wehrleitung" von Januar 1987 bis Dezember 1988.
Nach 38 Jahren und 53 Tagen ehrenamtlicher Tätigkeit in der Freiwilligen Feuerwehr wurde Hans-Joachim Köbing vom aktiven Dienst in die Alters-und Ehrenabteilung der FFW Schönebeck verabschiedet.
Mit Erinnerungsgeschenken und einem Blumengruß bedankten sich sowohl Joachim Schulke als zuständiger Dezernent der Stadt Schönebeck, Stadtwehrleiter Ronald Mühlsiegel und Stadtteilwehrleiter Dirk Dietzmann für dessen langjähriges Wirken in der örtlichen Stadtteilwehr.
Ein großer Dank ging an seine Familie für die großartige Unterstützung.
Man kann nur ausdrücklich würdigen, was manche(r) Feuerwehrmann oder -frau im Laufe seines/ihres Lebens an Freizeit für den Schutz und die Rettung von Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt und für deren Hab und Gut geleistet hat.

 

1-230415"Heißes Training" der Feuerwehr
Atemschutzgeräteträger der Stadt Schönebeck üben im Brandsimulationscontainer
(Quelle: Volksstimme vom 13.04.2015, Heike Heinrich)
 
Etwa 50 Feuerwehrleute der Stadt Schönebeck haben sich am Sonnabend freiwillig über jeweils ungefähr 15 Minuten bis zu 600 Grad Celsius ausgesetzt.
Im Brandsimulationscontainer haben die Atemschutzgeräteträger unter realen Bedingungen mögliche Ernstfälle geübt.

Von außen wirkt er unscheinbar.
Doch in ihm geht es heiß zu, ziemlich heiß.
Bis zu 600 Grad Celsius.
1b230415Die Rede ist vom Brandsimulationscontainer.
In ihm haben am Sonnabend etwa 50 Feuerwehrleute aus den einzelnen Wehren der Stadt Schönebeck das Löschen von verschiedenen Bränden unter realen Bedingungen geübt: ob Gasflaschenbrand, brennender Schrank oder den sogenannten Flash-over (Der schnelle Übergang aller Oberflächen brennbarer Materialien eines Raumes hin zu einem Feuer, laut Internetlexikon Wikipedia).
Die Stadt Schönebeck hat den Brandsimulationscontainer plus Zubehör für einen Tag angemietet.
Stadtwehrleiter Ronald Mühlsiegel hatte deshalb alle Atemschutzgeräteträger seiner Wehren auf das Areal der Feuerwehr Tischlerstraße eingeladen.
Dort stand der Koloss für ein "heißes Training", wie es Mühlsiegel genannt hat, bereit.
In Einsatzkleidung ging es nacheinander für jeweils zwei Aktive auf den Container.
Eine Tür führte hinein, eine Treppe hinunter, dann wurden die einzelnen Brände aktiviert.
2-230415Die Kontrolle, wann welcher Brand auftritt und dass es den Kameraden im Container gut geht, übernahmen Ralf Hankewitz von der zuständigen Firma "Fire House Brandsimulation" aus Barby und Hans-Peter Männicke, der die Firma ab und an unterstützt.
Männicke, selbst Mitglied in der Feuerwehr Calbe, findet es löblich, dass es den Container gibt und er auch zum Übungseinsatz kommt.
"Hoffentlich auch bald in Calbe", sagt er.
Knackpunkt: die Finanzierung.
Ronald Mühlsiegel ist froh, dass die Stadt diese Übung ermöglicht hat.
Erstmals in dieser Form.
Zwar bietet das Land im Brandhaus des Instituts für Brand- und Katastrophenschutz Heyrothsberge Trainingseinheiten an.
Doch für 126 Atemschutzgeräteträger, die die Stadt hat, gebe es drei Plätze im Jahr.
3-230415Und das, obgleich die Brände immer gefährlicher werden, erklärt Mühlsiegel kopfschüttelnd und fügt an:
"Viele Atemschutzgeräteträger standen noch nie vor einer richtigen Flamme", und augenzwinkernd:
"Außer vielleicht vor dem Osterfeuer."
Deshalb sei es umso wichtiger, den Kameraden nicht nur das theoretische Wissen zu vermitteln, sondern ihnen auch praktisches Üben zu ermöglichen.
Das Angebot nahmen auch die Aktiven gern an.
Carmen Franke (Wehr Tischlerstraße):
"Ich finde, das ist eine gute Erfahrung, denn ich war noch nie im Brandhaus."
Christian Ballerstedt (Pretzien):
"Ganz schön warm.
Aber so können wir mal realistisch üben, was auf uns zukommen kann."
Lisa Behrendt (Pretzien): "Das war die Erfahrung wert, definitiv."
"Im Salzlandkreis sind wir wohl ziemlich die ersten, die es ausprobieren. Aber ich denke, das werden jetzt viele Wehren machen", so der Stadtwehrleiter.
4-230415Der Container sei ideal, um viele Leute an einem Tag zu schulen.
Um auch gewappnet zu sein, wenn jemand gesundheitlich mit der Situation nicht klarkommt, waren auch Mitstreiter des Deutschen Roten Kreuzes vor Ort.
Ronald Mühlsiegel sagte Danke für ihren Einsatz.
Ebenso schickte er ein Dankeschön in Richtung Feuerwehrtechnische Zentrale (FTZ), denn von dort wurden 50 Atemschutzgeräte zur Verfügung gestellt.
(Fotos: Heike Heinrich)

 

HG27031527.03.2015 - Hans Göhre aus aktivem Dienst verabschiedet
       
Am 23. Juni 1964 trat Hans Göhre im Alter von 14 Jahren in die Jugendfeuerwehr ein.
Damals hießen die Kameraden noch "Junge Brandschutzhelfer".
Nach seiner Ausbildung zum Landmaschinenschlosser und der Armeezeit war der Schönebecker im Dieselmotorenwerk tätig.
Neben zahllosen Lehrgängen und Fortbildungen blieb Hans Göhre der Stadtteilfeuerwehr Schönebeck treu und schaffte es in seiner ehrenamtlichen Karriere bis zum Hauptlöschmeister.
Den Schönebecker Feuerwehren, aber auch den umliegenden Wehren, ist der 65-Jährige als hauptamtlicher Gerätewart bekannt, war er doch für die Feuerwehrtechnik in der gesamten Elbestadt zuständig.
Und auch heute noch pflegt der Rentner die Feuerwehrtechnik im Technikmuseum in Magdeburg.
Nach 50 Jahren und 275 Tagen ehrenamtlicher Tätigkeit in der Freiwilligen Feuerwehr wurde Hans Göhre vom aktiven Dienst in die Alters- und Ehrenabteilung verabschiedet.
Man kann nur ausdrücklich würdigen, was manche(r) Feuerwehrmann oder -frau im Laufe seines bzw. ihres Lebens an Freizeit für den Schutz und die Rettung von Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt geopfert hat.
Dabei haben die Kameradinnen und Kameraden manchmal auch die eigene Gesundheit für den "Leichtsinn oder die Fahrlässigkeit anderer Menschen" zum Teil erheblichen Belastungen und Gefährdungen ausgesetzt.
Dafür dankten sowohl der zuständige Dezernent Joachim Schulke, Stadtwehrleiter Ronald Mühlsiegel und Stadtteilwehrleiter Dirk Dietzmann mit einem Präsent sowie mit einem Blumenstrauß und Präsentkorb dem Kameraden Hans Göhre und seiner Frau Christine.
Ein großer Dank ging an seine Familie für die großartige Unterstützung.

 

sbk18021510.02.2015 - Freiwillige Feuerwehr Schönebeck: 2014 volles Einsatzprogramm     

Der Wehrleiter der Stadtteilwehr Schönebeck (Tischlerstraße) der Freiwilligen Feuerwehr, Dirk Dietzmann, resümierte in seinem Rechenschaftsbericht zur Jahreshauptversammlung am Wochenende beinahe das volle Programm an Einsatzmöglichkeiten im vergangenen Jahr:
Die 118 Einsätze der größten Wehr der Stadt teilten sich in 50 Brandbekämpfungen und weiterhin u.a. in die Bewältigung von Türöffnungen, Gasausströmungen, Sturmschäden, ausgelaufenen Flüssigkeiten, Pkw-Bergungen sowie Personenbergungen bzw. ?rettungen auf.
Insgesamt leisteten die Kameradinnen und Kameraden 1.485 Einsatzstunden, darunter auch 69 Mal die Nutzung der Drehleiter und einmal die des Rettungsbootes.
Mancher Kamerad war über 60 Mal im Einsatz.
Der Versorgungszug aus Ranies war ?1a?, stellte Dietzmann dabei fest.
Hinzu kamen 2014 auch 333 Hydrantenkontrollen und auch Feste und Vergnügungen fehlten nicht.
Die Wehr hat insgesamt übrigens 96 Mitglieder, 54 davon als Einsatzkräfte, darunter sieben Frauen.
Die Jugendwehr sieht 8 Mädchen und 16 Jungen in ihren Reihen.
Neben Ausbildung und Sport wie zum Beispiel einem Orientierungslauf kam auch der Spaß nicht zu kurz.
Auch die Ausbildung mit 82 Dienstabenden, etwa zum Digitalfunk nach der Umstellung im vergangenen Oktober, wurde in der Gesamtwehr wieder groß geschrieben.
Die Veteranen kümmern sich indessen um historische Gegenstände, so wurde auch eine Handdruckspritze aus dem 19. Jahrhundert durch Sponsoring der Teutloff Weiterbildung (Herrn Kowalski sei gedankt) wieder aufgemotzt.
Dezernent Joachim Schulke dankte der Wehr für ihre unermüdliche Einsatzbereitschaft rund um die Uhr und würdigte das freiwillige Ehrenamt der Mannschaft.
Als ausgesprochenen Eckpfeiler bezeichnete er die solide Ausbildung der Kameradinnen und Kameraden, die dafür viele Stunden ihrer Freizeit opfern.
Ein Schwerpunkt bleibe die Werbung um neue Mitglieder in der Jugendwehr.
Auf den Haushalt verweisend sagte er, dass leider nicht alle Wünsche der Wehren erfüllbar seien.
Er würdigte die gute Zusammenarbeit der Schönebecker Wehren wie etwa bei gemeinsamen Einsätzen oder Übungen wie in Felgeleben.
Weitere Gäste wie die Stadträte Sabine Dirlich, Marlis Eckrutt, Christian Jung und Daniel Schürmann brachten ihre Wertschätzung der Wehr Tischlerstraße gegenüber zum Ausdruck.
Abschließend wurden zahlreiche Ehrungen und Berufungen vorgenommen, bevor es zum gemütlichen Teil überging.

Auszeichnungen zur Jahreshauptversammlung  am 06.02.2015  Stadtteilfeuerwehr Schönebeck

Beförderungen:
Feuerwehrmann
- Kam. Ronny Müller
- Kam. Patrick Bastubbe
- Kam. Nico Knabe

Hauptfeuerwehrmann
- Kam. Philip Becker

Oberbrandmeister
- Kam. Dirk Dietzmann

Auszeichnung für langjährige Mitarbeit:
10 Jahre
- Kam. Paula Mai
- Kam. David Paweletz

20 Jahre
- Kam. Gordon Strobelt
- Kam. René Zander
- Kam. Maik Häring

40 Jahre
- Kam. Joachim Schüßler
- Kam. Rudolf Wernecke
- Kam. Manfred Grunert

Berufung zum Gruppenführer:
- Kam. Volker Jurkowski
- Kam. Jürgen Schiwek
- Kam. René Zander
- Kam. Dirk Schulze
- Kam. Carsten Schmidt
- Kam. Philip Becker

Berufung zum Zugführer:
- Kam.  Janine Jurzig
- Kam.  Frank Mehr

Belobigung für gute Leistungen außerhalb des Einsatz- und Ausbildungsdienstes:
- Kam. Mandy Ruhland
- Kam. Claudia Strobelt-Sonnier 

 

Berufung051421.05.2014 - Wehrleiter berufen      
 
Zum Ehrenbeamten auf Zeit sind am Dienstag, dem 20. Mai 2014, der Stadtteilwehrleiter Dirk Dietzmann der Stadtteilfeuerwehr Schönebeck und Stadtteilwehrleiter Steffen David der Stadtteilfeuerwehr Bad Salzelmen sowie Stadtteilwehrleiter Michael Pohle der Stadtteilfeuerwehr Frohse berufen worden.
Der Berufung waren entsprechende Stadtratsbeschlüsse voraus gegangen.
Die Berufung des Wehrleiters als Ehrenbeamter erfolgt für die Dauer von 6 Jahren, beginnend ab 20. Mai 2014.
Schönebecks Dezernent Joachim Schulke übergab den ambitionierten Stadteilwehrleitern die Berufungsurkunde sowie einen bunten Glückwunschstrauß.
Er würdigte ebenso wie Schönebecks Stadtwehrleiter Ronald Mühlsiegel das engagierte und erfolgreiche Wirken der Stadteilwehrleiter und der gesamten Wehrmannschaft in den vergangenen Jahren.
Ihr selbstloser Einsatz und die ständige freiwillige Hilfsbereitschaft, um anderen aus Notsituationen zu retten, verdiene uneingeschränkte Anerkennung.
Auf eine gute Zusammenarbeit.

 

JHV_SBK201412.02.2014 - Jahreshauptversammlung der Stadtteilfeuerwehr Schönebeck 
     
Während der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Schönebeck am Freitag, dem 7. Februar 2014, im Gerätehaus Tischlerstraße 5 zog Stadtteilwehrleiter Manfred Grunert eine positive Bilanz des vergangenen Dienstjahres.
Die 81-Kameraden-Wehr, von der 54 im aktiven Dienst sind, hatte demnach 2013 insgesamt 127 Einsätze zu bewältigen.
Unter den Einsätzen waren unter anderem zehn Wohnungsbrände, fünf Containerbrände, vier Ölbeseitigungen, ein Wasserschaden, 13 Brandmeldeauslöser, 31 Personen in Notlage, acht Tragehilfen, drei Fahrzeugbrände, ein Kellerbrand, fünf Verkehrsunfälle, eine Amtshilfe, vier Abrissbrände, acht Flächenbrände, drei Flüssigkeitenaufnahmen, ein Garagenbrand, zwei Sturmschäden, drei Laubenbrände, vier Gaswarnungen, sieben Kleinbrände, fünf Mittelbrände, eine Gefahrgutaufnahme auf der Autobahn 14, eine Verkehrsbehinderung, eine überörtliche Hilfe in Pömmelte, eine Übung und drei unklare Alarmierungen.
Insgesamt war die "Tischlerstraße" im vergangenen Jahr 1.775 Stunden im Einsatz und 66 Schulungsstunden wurden durchgeführt.
Dazu kommen die tagelangen Hochwassereinsätze.
Neben den aktiven gibt es noch 20 Alters- und Ehrenkameraden, sieben passive Mitglieder sowie 24 Mitglieder der Jugendfeuerwehr.

Nicht nur beim Hochwasser 2013 wuchsen die Kameradinnen und Kameraden über sich hinaus.
Gemeinsam mit den Alters- und Ehrenkameraden, der Traditionsgruppe und der Jugendwehr wurden viele Veranstaltungen organisiert sowie gemeinschaftliche Kameradschafts- und Schulungsabende realisiert.
Ebenso die mehrtägige Festlichkeit zum 140. Geburtstag der Freiwilligen Feuerwehr Schönebeck bleibt in Erinnerung.
Der Stadtteilwehrleiter bedankte sich für die Leistung und Unterstützung im vergangenen Jahr.
Er hob besonders die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung hervor.
Das gemeinsame Wirken der Einsatzkräfte mit dem Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) in der Tischlerstraße habe dazu beigetragen, dass die Bevölkerung geschützt und die Hochwasserlage gemeistert wurde. 

Gisela Schröder dankte im Namen der Stadt den Kameraden für ihren geleisteten Dienst.
"In der angespannten Hochwassersituation haben die Einsatzkräfte engagiert mit ihrem Fachwissen unterstützt", so Schönebecks stellvertretende Oberbürgermeisterin.
Dezernent Joachim Schulke bedankte sich für die sehr gute Entwicklung bei der Zusammenarbeit und die Leistung aller Kammeraden.
Die Wehr besteht aus einer guten Mischung aus Erfahrung und lernwilliger Jugend.
Diesen Dankesworten schloss sich der stellvertretene Stadtteilwehrleiter Daniel Schürmann und Feuerwehrabschnittsleiter Uwe Tandler an.
Ein herzliches Dankeschön ging ebenfalls an die Familien und Angehörigen für ihre Einsatzbereitschaft und gemeinsame Fürsorge.
Den Bericht der Jugendwehr, welche aus neun Mädchen und 15 Jungen besteht, präsentierte die Jugendgruppenführerin Isabo-Felice Schollbach.
Sie berichtete über die abwechslungsreichen Unternehmungen und das 20-jährige Bestehen der Jugendwehr und bedankte sich im Namen der Jugend bei der Wehrleitung für die Unterstützung im vergangenen Jahr.
Die Ausführungen der Alters- und Ehrenkameraden und Traditionsgruppe von Werner Laurich und Jürgen Ahrens schlossen den Tagesordnungspunkt "Berichte" ab.
Wie die Jugendwehr waren die erfahrenen Kammeraden sehr engagiert im Hochwassereinsatz aktiv.
Zusätzlich bei der Inventarisierung, Dokumentation und Pflege der Fahrzeuge, Technik und Gegenstände der Freiwilligen Feuerwehr haben die Kammeraden akribisch mitgewirkt. Frank Mehr von der BKS Heyrothsberge sowie Uwe Ballerstedt, Mitglied im Vorstand des fusionierten Kreisfeuerwehrverbandes Salzlandkreis, dankten den Einsatzkräften für die gute Arbeit in der Stadtteilfeuerwehr Schönebeck. 
Einen weiteren Dank sprachen Bert Knoblauch (geladener Gast), Frank Schiwek (Stadtrat, mit Schenkung eines Ehren-Gliedermaßstabes), Sabine Dirlich (MdL, Stadträtin, mit 250-Euro-Spende), Reinhard Banse (Stadtrat, mit Schenkung eines historischen Dokuments), Torsten Pillat (Stadtrat) und Christian Gummelt (Technischer Leiter der Schirm GmbH) aus.
Gemeinsam mit den Kammeraden und den Stadtmitarbeitern bedankten sie sich ganz besonders bei Manfred Grunert.
Er wird in diesem Jahr den aktiven Dienst als Stadtteilwehrleiter beenden und die verantwortungsvolle Aufgabe weitergeben.
"Ich gehe mit einem weinenden und lachenden Auge, denn ich habe es gerne gemacht", so der stolze Feuerwehrmann.

Nachstehend genannte Kameradinnen und Kameraden wurden befördert:

Feuerwehrfrau kann sich nun nennen:
Pauline Schmidt

Feuerwehrmann kann sich nun nennen:
Carsten Lezius

Zum Oberfeuerwehrmann sind befördert worden:
Dustin Joo, Kevin Hardtke und Alexander Lange

Zum Hauptfeuerwehrmann befördert und Gruppenführer berufen wurde:
Patrick Köhler

Weiterhin wurden folgende Kameraden anlässlich ihres Dienstjubiläums geehrt:
10 Jahre: Kevin Hardtke und Sebastian Buschke
20 Jahre: Yvonne Schumann, Dirk Schulze, Steve Dreher und Roy Müller
30 Jahre: Lutz Elsholz
40 Jahre: Jörg Schiwek
50 Jahre: Helene Heyer

Zudem erhielten die Kameraden René Zander, Werner Laurich, Kurt Borcherding, Dustin Joo, Alexander Lange und Philipp Becker für ihre außergewöhnlichen Leistungen im Jahr 2013 ein Ehrenpräsent der Stadtteilfeuerwehr Schönebeck.

 

wl16011416.01.2014 - Wehrleiter berufen

Freiwillige Feuerwehr Schönebeck: Dezernent Joachim Schulke hat am Mittwoch Kamerad Frank Mantwill seine Berufungsurkunde zum Stellvertretenden Wehrleiter der Stadtteilwehr Schönebeck Tischlerstraße übergeben.
Kamerad Gerald Herrler erhielt im gleichen Zuge die Berufungsurkunde zum Wehrleiter der Ortteilwehr Ranies.
Für beide gilt das Ehrenbeamtenverhältnis nunmehr vom 21.01.2014 bis zum 20.01.2020.
Neben Joachim Schulke gratulierte auch Stadtwehrleiter Ronald Mühlsiegel den beiden Kameraden herzlich zu ihrer Berufung.
Ihr waren entsprechende Stadtratsbeschlüsse voraus gegangen.
Joachim Schulke wünscht sich eine gute Zusammenarbeit mit den jeweiligen Wehren und ihren Führungen.
Er drückte die Zuversicht aus, dass sich die gute Arbeit in Ranies fortsetzen möge und dass auch in Schönebeck Tischlerstraße der Schulterschluss geübt werde.
Rot-weiße Blumensträuße für die Kameraden sollten diesen Wunsch unterstreichen.

 

tisch02091328.08.2013 - Freiwillige Feuerwehr Schönebeck wurde 140 Jahre!
      
Mehrtägige Feierlichkeiten umrahmten den 140. Geburtstag der Freiwilligen Feuerwehr Schönebeck, der größten Stadtteilwehr mit Sitz in der Tischlerstraße am Wochenende.
Nach einem historischen Festumzug folgte die Festveranstaltung und das kleine Bürgerfest am neuen Gerätehaus und die Zahl der Gratulanten war groß.
Die stellvertretende Oberbürgermeisterin Gisela Schröder zeigte sich stolz auf die verdienstvollen Einsätze der Wehr in all den Jahren, die Menschen ebenso schützten wie Hab und Gut und mehr.
Vor allem lobte sie auch die unermüdlichen Leistungen der Wehr während des jüngsten Hochwassers.
Sie dankte den Kameradinnen und Kameraden herzlich, allen voran Wehrleiter Manfred Grunert.
Die Traditionsgruppe feierte parallel ihr 30-jähriges und die Jugendfeuerwehr ihr 20-stes Jubiläum.
Für die Kinder war beim Fest am Depot ebenfalls mit vielen Attraktionen gesorgt worden, und die Technik wurde Alt und Jung anschaulich präsentiert.
Den Feuerwehrmännern und -frauen gilt die volle Sympathie nicht nur der Verwaltung, sondern aller Bürgerinnen und Bürger, denn sie tun ihren Dienst aus freien Stücken, selbstlos und nicht selbst ihr eigenes Leben einsetzend.
Wie es ein Journalist richtig beschrieb, ist all das nicht selbstverständlich.
Für die 140 Jahre stehen Tausende Einsätze, bei denen nicht immer nur der "rote Hahn" bekämpft wurde.
Weiterhin "Gut Wehr", liebe Kameradinnen und Kameraden!

 

07.02.2013 - Engagement im Dienst der Stadtteilfeuerwehr Schönebeck gewürdigt

Am Freitag, dem 01.02.2013, um 19.00 Uhr fand die Jahreshauptversammlung der Stadtteilfeuerwehr Schönebeck im Gerätehaus Tischlerstr. 5 in Schönebeck (Elbe) statt, in der u.a. nachstehend genannte Kameradinnen und Kameraden befördert wurden:

Oberfeuerwehrfrau: Paula Mai
Oberfeuerwehrmann: Philip Becker
Oberlöschmeisterin: Janine Jurzig
Oberlöschmeister: Rene Krabbes
Oberlöschmeister: Carsten Schmidt
Oberlöschmeister: Dirk Schulze

Weiterhin wurden folgende Kameraden anlässlich ihres Dienstjubiläums geehrt:

10 Jahre: Carsten Schmidt
40 Jahre: Volker Jurkowski
40 Jahre: Martin Jurzig
40 Jahre: Arnim Malkowski

Zum Gruppenführer berufen wurden die Kameraden Jürgen Schiwek, Bernd Krüger, Maik Häring, Philip Becker sowie Janine Jurzig und zum Zugführer die Kameraden Dirk Dietzmann und Roy Müller.

Zudem erhielten die Kameraden Volker Jurkowski, Kurt Borcherding, Kevin Hardtke, Dustin Joo und Helmut Krabel für ihre außergewöhnlichen Leistungen im Jahr 2012 ein Ehrenpräsent der Stadtteilfeuerwehr Schönebeck.

 

ffwtisch_006123.07.2012 - Wehr Tischlerstraße: Symbolischer Schlüssel am Tag der offenen Tür         

Den symbolischen Schlüssel zur offiziellen Inbetriebnahme des Ersatzneubaus des Gerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Schönebeck (Tischlerstraße) übergab Oberbürgermeister Hans-Jürgen Haase am Samstag in Gegenwart von Stadtwehrleiter Ronald Mühlsiegel an Wehrleiter Manfred Grunert.
Die gesamte angetretene Wehr dankte mit einem deutlich hörbaren "Gut Wehr" aus "einer" Kehle.
Bevor sich ein fröhlicher Tag der offenen Tür mit Hunderten interessierten Bürgerinnen und Bürgern und vielen Attraktionen anschloss, gratulierte auch Volker Hug vom Kreisfeuerwehrverband und überreichte eine Ehrentafel sowie kleinere Zuwendungen für die Wehr und die Jugendwehr.
Eine schöne Wanduhr bekam der Wehrleiter von Uwe Tandler als Vertreter des Kreiswehrleiters und auch der Präventionsleiter (Mitte) Frank Seidel von der Feuerwehr-Unfallkasse überreichte ein Präsent.
Hobbychronist Jürgen Schulz überreichte der Wehr zwei wertvolle historische Feuerwehr-Dokumente mit regionalem Bezug von 1925 und 1943.
Auf die große Bedeutung der Jugendwehr und Nachwuchsarbeit war indessen Stadtoberhaupt Hans-Jürgen Haase in seinem Grußwort eingegangen.
Außerdem bedankte er sich bei allen Kameradinnen und Kameraden für die ständige Einsatzbereitschaft zum Wohle der Allgemeinheit.
Den etwa 2,3 Millionen Euro teuren Ersatzneubau betreffend dankte der OB den Fördermittelgebern vom Land (500.000 Euro) sowie den Planern, Bauunternehmen und seinem Baudezernat.
Es sei nicht selbstverständlich, dass die Kosten eines so gewaltigen Vorhabens die Rahmenplanung nicht überschritten hätten.
Er machte abermals deutlich, dass die Stadt immer zu ihren Wehren gehalten habe und dies so bleiben werde.
?Bleibt uns erhalten und kommt immer gesund nach Hause!?, rief er der angetretenen Mannschaft zu.
Seinen ausdrücklichen Dank an die Stadt und alle anderen Beteiligten brachte auch Wehrleiter Manfred Grunert zu Gehör.
Er beschloss den offiziellen Teil mit einem dreifachen "Gut Wehr!" seiner Stadtteilwehr.
Besonders Kinder und Jugendliche nahmen dann den Hof und die Fahrzeughalle in ihren Beschlag und ließen sich von der Technik begeistern.
Fünfjährige Steppkes saßen am Steuer der großen Löschfahrzeuge, bevor sie dann auf die Hüpfburg kletterten oder die Bungee-Schaukel nutzten.
Strahlender Sonnenschein war dem erfolgreichen Tag der offenen Tür denn auch beschert.

 

neu0407103.07.2012 - Wehr Tischlerstraße: Einladung in neues Domizil        

Die Freiwillige Stadtteilfeuerwehr Schönebeck lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am 21. Juli 2012 ab 10.00 Uhr zu einem Tag der offenen Tür in das neue Gerätehaus an der Tischlerstraße mit dem Zugang über die Auffahrt zur Welsleber Brücke ein.
Grund für dieses kleine Bürgerfest im Zeichen der Sicherheit und Schadensbewahrung von Leben, Hab und Gut ist die offizielle Inbetriebnahme des Ersatzneubaus nach Beendigung der Planungs-, Bau- und Einrichtungsphase.
Beinahe das gesamte Feuerwehrgerätehaus kann dann in Augenschein und unter die Lupe genommen werden, was bezüglich der Ausrüstung und der Fahrzeugtechnik besonders auch möglichem Nachwuchs gefallen dürfte.
Die Kameradinnen und Kameraden um Wehrleiter Manfred Grunert sagen jedenfalls Alt und Jung schon jetzt ein herzliches Willkommen.
Für die kleinen Gäste ist ebenfalls einiges auf die Beine und den Feuerwehrhof gestellt worden.
Sie können eine Hüpfburg, eine Malstraße, ein Bungee-Trampolin, einen Kinderflohmarkt und vieles mehr in ihren Beschlag nehmen.
Anmeldungen für den Flohmarkt sollten bis zum 14. Juli über die Telefonnummer 0160-96246552 durchgegeben werden.
Und das Allerwichtigste:
Auch für das leibliche Wohl werden die Feuerwehrfrauen und -männer am 21. Juli gesorgt haben.

 

30.05.2012 - Feuerwehr Tischlerstraße: Probebetrieb im Ersatzneubau     
 
Die Stadtteilwehr Schönebeck (Tischlerstraße) führt derzeit nach erfolgter Fertigstellung bzw. Einrichtung der technischen Ausrüstung im Ersatzneubau einen ersten Probebetrieb in diesem neuen Feuerwehrgerätehaus durch.
Dazu wurde bereits auch der Fuhrpark der Wehr in die neue Einrichtung überführt.
Nach erfolgreichem Probebetrieb wird die Stadt im Juni gemeinsam mit der Wehrleitung einen Termin für einen Tag der offenen Tür sowie die offizielle Indienststellung festlegen.
Darüber wird rechtzeitig informiert.

 

08.02.2012 - Stadtteilfeuerwehr Schönebeck zog Bilanz         
 
Im Folgenden veröffentlichen wir Auszüge aus dem Jahresabschlussbericht 2011 der Stadtteilfeuerwehr Schönebeck "Tischlerstraße", den Wehrleiter Manfred Grunert zur Jahreshauptversammlung (wir berichteten) am Freitag im Rathaus vortrug.
Nachdem er den 84 Kameradinnen und Kameraden für ihren ehrenamtlichen Dienst in Ausbildung und Einsatz, aber auch den Familienangehörigen für die Unterstützung ausdrücklich gedankt hatte, resümierte er die Verschiedenartigkeit der Einsätze 2011.
Im Einzelnen gab es unter anderem 20 Hilfeleistungen für Personen in Notlagen, 6 Container- und 9 Wohnungsbrände, 4 Fahrzeugbrände und 5 Verkehrsunfälle, 10 Gerümpel- und Ödlandbrände, 3 Tierrettungen, einen Betriebsunfall mit der Lebensrettung eines Menschen, 3 Sturmschäden, 2 Hochwassereinsätze und einen Chemieunfall in einer Firma.
Insgesamt gab es 1.270 Einsätze von einzelnen Kameradinnen und Kameraden.
114 Einsätze bedeuteten insgesamt 1.381 Stunden aktiver Dienst, wobei Ausbildung, Training und Übung noch nicht mitgerechnet sind.
Dies alles geschehe in der Freizeit, betonte Manfred Grunert.
Die Einsätze brachten die Nutzung vorhandener Technik mit sich - 74 Mal das Löschgruppenfahrzeug, 88 Mal das Tanklöschfahrzeug, 55 Mal die Drehleiter, jeweils 11 Mal der Mannschaftstransportwagen I und II sowie der Gefahrgutwagen und einmal auch das Boot.

In der Wehr leisten derzeit 47 Kameraden und 9 Kameradinnen ihren aktiven Dienst.
19 befinden sich in der Alters- und Ehrenabteilung, 22 in der Jugendwehr, in der drei Neuzugänge für viel Beifall im Rathaus sorgten.
Nicht nur die Leitung der Wehr schätzt die Arbeit der Jugendwehr und der Jugendwarte sehr positiv ein.
Im Jahre 2011 kam auch die Ausbildung mit 43 praktischen und theoretischen Dienstabenden und mit Lehrgängen an der BKS in Heyrothsberge nicht zu kurz.
Eine wichtige Rolle spielte unter anderem die Gefahrgutausbildung.
Bei der Hydrantenkontrolle half im Übrigen wiederum die Jugendwehr.

Manfred Grunert lobte weiterhin die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung.
2011 konnte zum Beispiel dringend nötige Einsatzkleidung und Ausrüstung beschafft werden.
Alle Kameraden würden sich nun auf die Einweihung des neuen Gerätehauses freuen, modern, geräumig und technisch auf dem neuesten Stand.
Er dankte auch noch einmal den Unterstützern des Richtfestes und der Veranstaltung zur Fertigstellung des Baukörpers.
In Zukunft werde, so Manfred Grunert, auch das Feiern bei der Feuerwehr nicht zu kurz kommen.
Er wünschte ihr abschließend wenige Einsätze und keine Unfälle im weiteren Verlauf des Jahres 2012.

 

fjuerwehr_014107.02.2012 - Jahreshauptversammlung Stadtteilfeuerwehr Schönebeck          
 
Die Jahreshauptversammlung der Stadtteilfeuerwehr Schönebeck, auch unter dem Kürzel "Tischlerstraße" bekannt, gestaltete sich am 3. Februar im Rathaus unter anderem zu einem Dankesreigen für die ständige Einsatzbereitschaft und den unermüdlichen ehrenamtlichen Dienst im Interesse von Leben, Hab und Gut der Bevölkerung.
Diesen Dank sprach Oberbürgermeister Hans-Jürgen Haase ebenso aus wie Sabine Dirlich (MdL, Stadträtin), Torsten Pillat (Stadtrat), Reinhard Banse (Stadtrat), Stadtwehrleiter Ronald Mühlsiegel und Abschnittsleiter Uwe Tandler.
Auch Dr. Gunnar Schellenberger (MdL) erwies den Kameradinnen und Kameraden die Ehre.
Die Redner lobten besonders auch das Engagement der Jugendwehr, welche drei neue Mitglieder verzeichnete und die kreisliche Anerkennung der Arbeit der ABC-Gruppe.
Auch die Alterskameraden um Werner Laurich zogen eine positive Bilanz ihrer Tätigkeit und verwiesen zum Beispiel auf das Löschfahrzeug mit dem Baujahr 1938, welches dem Landesfeuerwehrmuseum zur Verfügung gestellt werden konnte.
Oberbürgermeister Haase sagte der Wehr die weitere Unterstützung der Stadt trotz defizitärer Haushaltslage zu und brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass es in wenigen Monaten zu einer ungetrübten Einweihung des neuen Gerätehauses kommen möge.
Stadtteilwehrleiter Manfred Grunert verlas den Rechenschaftsbericht der "Tischerstraße" für das vergangene Jahr (Bericht folgt in Kürze).
Während dessen wurde auch noch einmal des verstorbenen Kameraden Klaus Franke mit einer Schweigeminute gedacht.
Im Folgenden veröffentlichen wir die Beförderungen und Ehrungen in der Stadtteilfeuerwehr Schönebeck:

Beförderungen
Feuerwehrfrau                    
 - Anika Holtz

Feuerwehrmann                 
- Kevin Hardtke
- Dustin Joo
- Andreas Krebs
- Kevin Malz

Oberfeuerwehrmann
- Matthias Endemann
- Patrich Köhler

Hauptfeuerwehrmann        
- Sebastian Buschke
- Steven Dreher

Löschmeister
- Jens Müller

Auszeichnung für langjährige Tätigkeit im Brandschutz
10 Jahre
- Daniel Donig
- Patrick Schöne
- Benny Vyrkus
- Matthias Endemann
- Carsten Schmidt
- Alexander Lange

30 Jahre
- Dirk Dietzmann

50 Jahre
- Helmut Krabel

Belobigung durch den OB mit einer Urkunde für gute Leistungen im Einsatz- und Ausbildungsdienst
- David Paweletz
- Bernd Müller
- René Krabbes


FFW201113.12.2011 - Tischlerstraße: Feuerwehrneubau fertiggestellt         
 
Konditor Wolfgang Jacob hatte eine wunderschöne Torte gebacken und sowohl der Abteilungsleiter im Innenministerium Rolf-Peter Wachholz als auch Dezernentin Reingard Stephan vom Salzlandkreis gratulierten herzlich zur baulichen Übergabe des Ersatzneubau des Feuerwehrgerätehauses für die Ortsteilwehr Schönebeck an der Tischlerstraße.
Oberbürgermeister Hans-Jürgen Haase nahm die guten Wünsche ebenso dankend entgegen wie Stadtwehrleiter Ronald Mühlsiegel und Wehrleiter Manfred Grunert.
Auch verschiedene Kommunalpolitiker wohnten der Veranstaltung bei.
Große Aufmerksamkeit genossen dann auch die Rundgänge durch die neuen Räumlichkeiten.
Hans-Jürgen Haase begrüßte die zahlreichen Gäste, darunter auch Mitglieder der Jugendwehr und Schülernachwuchs.
Er sagte unter anderem:
"Der neue Standort liegt wiederum an der Tischlerstraße, nur ist er jetzt großzügiger, schöner, moderner und entspricht den Erfordernissen unserer Zeit.
Heute freuen wir uns zunächst über die bauliche Fertigstellung, eine erste Vorstellung des Gebäudekomplexes.
Die eigentliche Indienststellung mit der Übergabe an die Ortsteilwehr folgt dann im kommenden Frühjahr, wenn die Arbeitsfähigkeit und Funktionalität mit der einzubringenden Technik und Ausrüstung hergestellt sein wird.
Das neue Feuerwehrgerätehaus besteht im Wesentlichen aus einem Büro- und Sozialgebäude sowie aus der multifunktionalen Fahrzeughalle.
Es existieren immerhin acht Stellplätze für Einsatzfahrzeuge.
Weiterhin sind im Komplex eine Waschhalle, Sanitär- und Umkleideräume, Versammlungs- und Schulungsräume und ein Raum für die Jugendfeuerwehr integriert, deren Bestand und Zukunft uns so am Herzen liegt.
Schön, dass heute sogar der ganz junge Nachwuchs unter uns ist.
Die Kameradinnen und Kameraden erhalten hier bessere Standortbedingungen, und viele haben lange darauf gewartet.
Der neue Standort liegt zentral, ist gut zugänglich und großzügig angelegt.
Insgesamt handelt es sich hier um eine Investition mit einem Umfang von mehr als 2,8 Millionen Euro und ich bin dem Land Sachsen-Anhalt, in Person heute Ihnen, verehrter Herr Wachholz, sehr dankbar für eine großzügige Förderung in Höhe von gut einer halben Million Euro.
Es ist nicht eben selbstverständlich, dass es den beteiligten Firmen und Partnern von der Planung bis zur Fertigstellung gemeinsam gelungen ist, den Kostenrahmen nicht zu überschreiten.
Der vor gut einem Jahr begonnene Bau wurde fristgerecht und in guter Qualität fertiggestellt.
Die beteiligten Planer und Baufirmen und alle weiter beteiligten Unternehmen und Partner haben alle an einem Strang gezogen, und ich möchte es nicht versäumen, Ihnen allen herzlich dafür zu danken.
Meine Anerkennung möchte ich auch den Verwaltungen vom Salzlandkreis und der Stadt, namentlich auch unserem Sachgebiet Hochbau, für die begleitende Arbeit aussprechen.
Mein ausdrücklicher Dank gilt an dieser Stelle auch dem Sponsoring jener Firmen, welche die heutige Veranstaltung großzügig unterstützt haben.
Es ist hier nicht nur ein bloßer Funktionsbau entstanden, sondern auch ein Gebäude, in dem Kommunikation zwischen Menschen stattfindet und welches nicht zuletzt unsere Schönebecker Innenstadt architektonisch bereichert.
Dieses Stück Modernität steht uns gut zu Gesicht!
Schönebeck ist heute ein weiteres gutes Stück gewachsen und wir alle sollten uns darüber freuen.
In erster Linie natürlich unsere freiwilligen Feuerwehrleute.
Welchen unverzichtbaren, mutigen und ehrenamtlichen Dienst die Kameradinnen und Kameraden im Interesse unserer Sicherheit und unseres Lebens, aber auch der Schadensabwehr von Hab und Gut leisten, kann nicht oft genug unterstrichen werden.
Sie genießen zurecht eine hohe gesellschaftliche Wertschätzung."

 

Richtfest01.07.2011 - Feuerwehrgerätehaus nimmt Gestalt an         
 
Der Bau des neuen Gerätehauses für die Freiwillige Feuerwehr Schönebeck (noch Tischlerstraße) nimmt sichtbar Gestalt an.
Grund zu einem kleinen Innehalten hatten am Donnerstag die fleißigen Bauarbeiter.
Kameraden der Stadtteilfeuerwehr Schönebeck bedankten sich bei ihnen für den zügigen Baufortschritt und nahmen den emporwachsenden Bau in Augenschein.

 

FFW21.04.2011 - Neues Feuerwehrgebäude nimmt Gestalt an        
 
Die Bauarbeiten des Ersatzneubaus für die Freiwillige Feuerwehr Schönebeck (Tischlerstraße) schreiten fort.
Nach der Winterpause wird das Baugeschehen seit März weitergeführt.
Der Rohbau des Sozialgebäudes ist weitgehend fertig gestellt, diese Woche werden hier Deckenplatten montiert.
Die Stahlkonstruktion der großen Fahrzeughalle wird gegenwärtig montiert und nimmt augenscheinlich Gestalt an.
Ab Ende April wird auch hier mit dem Mauerwerk begonnen.
Einen übersichtlichen Blick über das Baugelände hat der Betrachter übrigens von der Welsleber Brücke bzw. deren Auffahrt Tischlerstraße herunter.


Urkunden15.02.2011 - OB übergab Ehrenurkunde von Landrat Schulze         
 
Eine Ehrenurkunde von Landrat Uwe Schulze des Landkreises Anhalt-Wittenberg übergab Schönebecks Oberbürgermeister Hans-Jürgen Haase während der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Salzelmen am Freitag an Wehrleiter Manfred Grunert (Stadtteilwehr Schönebeck, "Tischlerstraße"), Abschnittsleiter Uwe Tandler (für die Stadtteilwehr Salzelmen) und Chris Schwabe (für die Stadtteilwehr Felgeleben).
Mit dieser Urkunde bedankt sich der Landrat des Nachbarkreises für den solidarischen Einsatz der drei Schönebecker Wehren als Einheiten der Kreisfeuerwehrbereitschaft des Salzlandkreises zur Bewältigung des Hochwassers der Schwarzen Elster vom 30. September bis zum 6. Oktober 2010.
Dass dies kein leichter Einsatz war, bestätigte auch Uwe Tandler am Freitag.
Die Kameraden waren fix und fertig, wollten nur noch nach Hause, als alles vorbei war.
Sie hatten es neben unermüdlichem Sandsackverbau auch mit einem Deichdurchbruch zu tun.
Um die Übergabe der Urkunde seines Amtskollegen hatte Landrat Gerstner den OB gebeten.


Frdermittel_fr_Ersatzneubau_27121027.12.2010 - Feuerwehrgerätehaus: Land erhöht Fördermittel

Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Hövelmann kam am Montag persönlich nach Schönebeck (Elbe), um im dortigen Rathaus einen Änderungsbescheid über weitere Fördermittel in Höhe von 75.000 Euro zugunsten des Ersatzneubaus des Feuerwehrgerätehauses der Stadtteilwehr Schönebeck, Tischlerstraße, an den stellvertretenden Oberbürgermeister und Dezernenten für Ordnung, Recht und Sicherheit, Joachim Schulke, zu übergeben.
Die zusätzlichen Mittel des "abwehrenden Brandschutzes" waren freigeworden, weil eine andere Kommune eine Investition nicht tätigen konnte, sagte der Minister, der vor wenigen Wochen bereits einen Förderbescheid über knapp eine halbe Million Euro an Oberbürgermeister Hans-Jürgen Haase für das genannte Gebäude übergeben hatte.
Nun liegt die Fördersumme bei exakt 513.897 Euro.
Die Gesamtinvestition des  Ersatzneubaus, welcher derzeit zwischen Geschwister-Scholl- und Tischlerstraße entsteht, beträgt über 2,7 Millionen Euro und wird von der Stadt Schönebeck (Elbe) einem Ratsbeschluss folgend mit der entsprechenden Kofinanzierung getragen.
Joachim Schulke bedankte sich ebenso wie Wehrleiter Manfred Grunert herzlich für das nachträgliche "Weihnachtsgeschenk", welches nicht zuletzt auch für den Feuerwehrnachwuchs eine weitere Motivation darstelle.
Er verwies dabei auch auf die unabhängig erstellte Risikoanalyse, welche gezeigt habe, dass die Schönebecker Wehren "gut aufgestellt" sind, wenn es auch hier und da noch Nachholbedarf gebe.
Minister Hövelmann bestätigte den guten Eindruck und sprach von der Freiwilligen Feuerwehr Schönebeck als einem "schlagkräftigen Standort", dessen Kameraden eine Kompetenz entwickelt haben, die im Ernstfall auch standortübergreifend wirken könne.
Überhaupt zog er eine positive Bilanz bezüglich der Entwicklung des Brandschutzes im letzten Jahr im Land Sachsen-Anhalt.
Zum einen hob er das gewachsene Engagement der Jugendwehren hervor und auch die Kinderfeuerwehren hätten ihre Arbeit deutlich verbessert, sagte er.
Insgesamt sei die Personalentwicklung bei der Feuerwehr positiver zu beurteilen als die demografische Situation mit dem Bevölkerungsrückgang in Sachsen-Anhalt.
Die Zahl der Kameradinnen und Kameraden konnte in den letzten drei Jahren konstant gehalten werden.
An der Fördermittelübergabe am Montag nahm auch der Landtagsabgeordnete Dr. Gunnar Schellenberger teil.

 
symbolische_Grundsteinlegung_Ersatzneubau_Gertehaus16.11.2010 - Was lange währt, wird gut: Kartusche für Ersatzneubau der Feuerwehr versenkt         
 
Auch wenn Wettergott Petrus den Kameraden der Stadtteilfeuerwehr Schönebeck heute nicht gerade hold war, so hatten sie dennoch allen Grund zur Freude und zum Feiern.
Schönebecks Oberbürgermeister Hans-Jürgen Haase hielt sein kürzlich beim symbolischen Spatenstich für den Feuerwehrdepotneubau abgegebenes Versprechen und spendierte den Männern und Frauen im Blaurock 100 Liter an Gerstensaft anlässlich eines weiteren denkwürdigen Bautermines.
Gemeinsam mit dem Stadtwehrleiter Ronald Mühlsiegel und dem Stadtteilwehrleiter Manfred Grunert versenkte das Stadtoberhaupt bei der symbolischen Grundsteinlegung für den Feuerwehrneubau an der Geschwister-Scholl-Straße eine Kartusche  mit einer heutigen Tageszeitung, der Chronik der Stadteilfeuerwehr Tischlerstraße anlässlich ihres 125-jähigen Jubiläums, der aktuellen Bauzeichnung für den Wehrneubau sowie einem Satz aktueller Münzen.
In den kommenden Monaten werden auf dem Areal zwischen Tischlerstraße und Geschwister-Scholl-Straße mit ergänzenden Haushaltsmitteln der Stadt um die 2,7 Millionen Euro investiert werden.
Der Bauabschluss ist für Ende des nächsten Jahres vorgesehen.
Im Einzelnen entsteht auf der 7.900 qm großen Grundstücksfläche eine Fahrzeughalle für acht Stellplätze, dabei eine Waschhalle, ein zweigeschossiges Sozialgebäude für 16 Kameradinnen und 54 Kameraden mit einem separaten Raum für die Jugendfeuerwehr, Versammlungs-, Schulungs- und multifunktional zu nutzenden Räumen.
Der Grundsteinlegung wohnten unter anderen auch der Kreisbrandmeister des Salzlandkreises Hans-Ulrich Robitzsch und Baudezernent Guido Schmidt bei.
Was lange währt, wird also gut.


Foerdermittel_fuer_Esatzneubau14.10.2010 - Fördermittel für Ersatzneubau der Feuerwehr          
 
Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Schönebeck Tischlerstraße (noch) ließen es sich am Donnerstag nicht nehmen, der Fördermittelübergabe für den Neubau ihres Gerätehauses auf dem Gelände an der Geschwister-Scholl-Straße beizuwohnen.
Einen Bescheid über immerhin 438.897 Euro aus der "Richtlinie zur Gewährung von Fördermitteln des abwehrenden Brandschutzes in Sachsen-Anhalt" übergab dabei Innenminister Holger Hövelmann an Schönebecks Oberbürgermeister Hans-Jürgen Haase.
Da auch die Baugenehmigung seitens des Landkreises vorlag, konnten die beiden Herren gemeinsam mit den Landtagsabgeordneten Petra Grimm-Benne und Holger Stahlknecht anschließend den ersten symbolischen Spatenstich auf dem Gelände vollziehen.
Insgesamt werden hier mit ergänzenden Haushaltsmitteln der Stadt 2,71 Millionen Euro investiert.
Praktischer Baubeginn soll noch nächste Woche sein, der Bauabschluss ist für Ende des nächsten Jahres vorgesehen.
Der Minister, der seine Zusage gegenüber den Kameraden von vor zwei Jahren mit der Übergabe einhielt, wie er unterstrich, würdigte ebenso wie das Stadtoberhaupt den ehrenamtlichen Dienst der Freiwilligen Feuerwehr.
Was lange währt, wird gut, war man sich einig.
Im Einzelnen entsteht eine Fahrzeughalle für acht Stellplätze, dabei eine Waschhalle, ein zweigeschossiges Sozialgebäude für 16 Kameradinnen und 54 Kameraden mit einem separaten Raum für die Jugendfeuerwehr, Versammlungs-, Schulungs- und multifunktional zu nutzenden Räumen.
Der Fördermittelübergabe wohnten unter anderen auch Stadtwehrleiter Ronald Mühlsiegel und Baudezernent Guido Schmidt bei.


2_neue_Fahrzeuge_fuer_FFWNeue Fahrzeuge für die Feuerwehr         
 
In der Sonne blinkendes Feuerwehrrot:
Schönebecks Oberbürgermeister Hans-Jürgen Haase ließ es sich am Mittwoch, dem 07.04.2010, nicht nehmen, der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt die Schlüssel für zwei neue Fahrzeuge zu übergeben.
Im Einzelnen handelt es sich um einen Mannschaftstransportwagen, der in der Tischlerstraße stationiert wird und knapp 30.000 Euro gekostet hat, und einen Gerätewagen, der im Gerätehaus der Wehr in Felgeleben seinen Platz finden wird und rund 68.000 Euro Anschaffungskosten verursachte.
Die Fahrzeuge werden von der Stadt Schönebeck finanziert.
Die Wehrleiter Manfred Grunert (Tischlerstraße) und Daniel Schürmann (Felgeleben, unser Bild)) bedankten sich mit versammelten Kameraden für die neue Technik.
Auch Stadtrat René Wölfer von der SPD-Fraktion war Zeuge der feierlichen Übergabe.
Oberbürgermeister Haase wünschte den Wehren ein unfallfreies Fahren und möglichst wenige Einsätze.

 

Ehrungen_090210Kameraden im "Blaurock" geehrt          
 
Ehre, wem Ehre gebührt.
Während der Jahreshauptversammlung der Stadtteilfeuerwehr Schönebeck (Tischlerstraße) am 05.02.2010 nahm Wehrleiter Manfred Grunert gemeinsam mit Schönebecks Oberbürgermeister Hans-Jürgen Haase, Stadtwehrleiter Ronald Mühlsiegel und Dezernent Joachim Schulke im Rathaus der Elbestadt zahlreiche Ehrungen, Beförderungen und Berufungen vor.
Die Kameraden im "Blaurock" quittierten diese Ehrerbietung mit Beifall und hatten im Anschluss an die Jahreshauptversammlung im Ratskeller berechtigten Anlass, auf die Beförderungen und Berufungen anzustoßen.

Benito Schröder wurde für 10 Jahre, Jens Müller für 20 Jahre, Hans-Joachim Just für 30 Jahre treue Dienste im Feuerwehrwesen geehrt.
Hilmar Schmidt, Herbert Pickler, Jürgen Ahrens und Hans-Joachim Nettelbeck sind seit 50 Jahren in der Feuerwehr aktiv, wofür sie ausgezeichnet wurden.
Benito Schröder wurde zum Hauptfeuerwehrmann, Dirk Dietzmann zum Hauptlöschmeister und Frank Mantwill zum Oberbrandmeister befördert.
Zum Zugführer (für 3 Jahre) wurden Janine Jurzig, Bernd Krüger, Maik Häring, Dirk Dietzmann und Jürgen Schiwek berufen.


Jahreshauptversammlung_FFW_TischlerstrasseJahreshauptversammlung der Stadtteilfeuerwehr Schönebeck          
 
Während der Jahreshauptversammlung der Stadtteilfeuerwehr Schönebeck (Tischlerstraße) am Freitag, dem 05.02.2010, im Rathaus zog zunächst Wehrleiter Manfred Grunert eine Bilanz des vergangenen Dienstjahres.
Die 85-Kameraden-Wehr, von der 54 im aktiven Dienst sind, hatte demnach 2009 insgesamt 150 Einsätze zu bewältigen, 28 mehr als noch 2008.
Unter den Einsätzen waren unter anderem 18 Personennotlagen, 14 Flächenbrände, 11 Wohnungsbrände, 1 Dachstuhlbrand, 23 Containerbrände, 6 Keller- und 4 Kfz-Brände sowie auch 2 Brände von Spielplatzgeräten...
Insgesamt war die "Tischlerstraße" im vergangenen Jahr 1.896 Stunden im Einsatz.
Dabei wurde unter anderem 53 Mal die Drehleiter ausgefahren und war 14 Mal der Mannschaftswagen unterwegs.
Neben den aktiven gibt es noch 15 Alters- und Ehrenkameraden sowie 16 Mitglieder der Jugendfeuerwehr.
Eine junge Frau und vier Männer konnten 2009 neu hinzugewonnen werden, sagte Manfred Grunert.

Er hob besonders die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung hervor - so freue man sich zum Beispiel über neu angeschaffte Geräte und den in Aussicht stehenden neuen Mannschaftstransportwagen.
Oberbürgermeister Hans-Jürgen Haase bestätigte indessen nochmals, dass der Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses noch im 4. Quartal dieses Jahres auf dem DRK-Gelände an der Geschwister-Scholl-Straße in Angriff genommen wird.
Er bedankte sich bei den Kameradinnen, Kameraden und den Angehörigen für den unermüdlichen Dienst und die ständige Einsatzbereitschaft.
Er wünschte ihnen wenig Einsätze und sagte: "Und kommt immer heil zurück."
Auch Reingard Stephan vom Landratsamt lobte die größte Stadtteilwehr Schönebecks und besonders die Tatsache, dass sie 24 Stunden rund um die Uhr einsatzbereit ist.
Dies gilt auch noch für drei weitere der insgesamt acht Wehren Schönebecks.
Nach den Rechenschaftsberichten der Jugendwehr, der Altersgruppe und der ABC-Gefahrenabwehrgruppe - die sich bei der TRG Cyclamin für die Möglichkeit einer praxisnahen Ausbildung bedankte und 722 zusätzliche Ausbildungsstunden verzeichnete - stellte auch der Abschnittsleiter des Brandabschnittes I, Uwe Tandler, die Leistungskraft dieser Gruppe in der Wehr Tischlerstraße noch einmal besonders heraus.
Ein Trauerspiel dagegen sei die Umstellung auf Digitalfunk, merkte er kritisch an.
Stadtwehrleiter Ronald Mühlsiegel verwies schließlich nicht ohne Stolz darauf, dass die Wehr lediglich 4,6 Minuten Reaktionszeit von der Alarmierung bis zum Herausrollen des ersten Fahrzeugs benötige - ein sehr guter Wert.
Darüber hinaus stellte er auch der Jugendfeuerwehr ein gutes Zeugnis aus.
Für den Stadtrat wünschte stellvertretend Sabine Dirlich den Kameradinnen und Kameraden "Gut Wehr".
Anwesend waren auch die Kommunal- und Landespolitiker Schellenberger, Pillat, Jung und Banse.
Abschließend gab es im Ratssaal noch zahlreiche Ehrungen und Berufungen, bevor es dann hinunter in den Ratskeller ging, wo ein "Brand" ganz anderer Art gelöscht wurde...

 
135_J._FFW_Tischlerstr16.09.2008 - Stadtverwaltung Schönebeck würdigt 135 Jahre Freiwillige Stadtteilfeuerwehr Schönebeck
 
Allen Grund zum Feiern hatte am Sonnabend die Stadtteilfeuerwehr Schönebeck.
Bei strahlendem Sonnenschein wurde vor und im Feuerwehrdepot in der Tischlerstraße das 135-jährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr mit einem Tag der offenen Tür gebührend gefeiert.
Anerkennung, Dank und die damit verbundenen Glückwünsche zum 135-jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Schönebeck überbrachte im Namen der Stadtverwaltung und auch seitens des Oberbürgermeisters Schönebecks Dezernent Dieter Krüger.
In seiner Laudatio würdigte der Stellvertreter des Oberbürgermeisters die stetige Einsatzbereitschaft der Feuerwehrleute rund um die Uhr, die in der Öffentlichkeit jedoch insgesamt noch zu wenig Anerkennung findet.
"135 Jahre ehrenamtlichen Dienst an Mensch, Hab und Gut.
135 Jahre zahllose freiwillige, aufopferungsvolle Einsätze, um Leben zu schützen und zu retten, um ungezählter Feuersbrünste Herr zu werden und um unser Gemeinwesen in Schönebeck zu bewahren und zu stärken.
Der beständige und erfolgreiche Kampf gegen den "roten Hahn" wie jene, die vor wenigen Jahren durch den Feuerteufel verursacht worden waren, die Einsätze bei Katastrophen wie dem Bahnunglück und dem Hochwasser 2002, oder auch die vielen kleineren Einsätze, um einfach nur zu helfen und Schaden zu verhindern - das alles verdient große Anerkennung", unterstrich Dieter Krüger in seiner Festrede.
In bewegenden Worten erinnerte der Laudator zudem daran, dass man sich stets vor Augen halten muss, was es bedeutet, 24 Stunden täglich einsatzbereit zu sein - ganz egal, ob es gerade nachts zur Schlafenszeit ist, man gerade mit der Familie feiert oder manchmal auch gerade ganz eigene persönliche Probleme zu bewältigen hat.
Deshalb, so Dieter Krüger, ist der Dienst in der Feuerwehr allerbester Bürgersinn.
Die Feuerwehr demonstriert Solidarität, Hilfsbereitschaft, Zusammenhalt und Uneigennützigkeit und dies verdient entsprechende Anerkennung.
Nichts neues verriet der Oberbürgermeisterstellvertreter indem er mit Blick in die Zukunft darauf verwies, dass Verwaltung und Rat zum geplanten Neubau des Feuerwehrgerätehauses in der Tischlerstraße voll und ganz stehen.
"Es ist einfach zu eng für Mensch und Technik hier im alten Gebäude geworden.
Die Planungen für das neue Haus sollen im kommenden Jahr durchgeführt werden, so dass wir auf einem Baubeginn im Jahre 2010 hoffen", konstatierte Dieter Krüger in seiner Festrede.
Mit ihren 78 Feuerwehrleuten, davon 46 Aktive und 13 Jugendfeuerwehrleute ist die Schönebecker Stadtteilwehr die größte Wehr der Elbestadt und ist dieser besonderen Verantwortung als Schwerpunktwehr immer und in vorbildlicher Weise gerecht geworden.
Dies verdient an dieser Stelle nochmals Respekt und öffentliche Anerkennung.