Kompetenzz_14447_GDLogo-zeitlos_ML1.1_Kopie

2018_Kopie

BoysDay_Logo_2017

Top Panel
  • Narrow screen resolution
  • Wide screen resolution
  • Wide screen resolution
  • Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size
Samstag, 20 Jan 2018
Sie sind hier: Start Stadt AG Grundwasser AG (2) Hochwasser: Abfanggraben in der Planungsphase
AG (2) Hochwasser: Abfanggraben in der Planungsphase PDF Drucken E-Mail

In der jüngsten Sitzung der Arbeitsgruppe 2 "Grundwasser" der Stadt Schönebeck (Elbe) am 29. Oktober berichtete Prof. Frido Reinstorf über die Grundwassermessungen nach dem Hochwasser 2013. In diesem Zusammenhang konnte keine direkte Verbindung zwischen Hochwasser und dem Grundwasserspiegel festgestellt werden. Nur in direkter Elbnähe, in einem Umkreis der natürlichen Elbgrenze von ein bis zwei Kilometern, konnte ein üblicher, hochwasserbedingter Grundwasserspiegelanstieg gemessen werden, welcher sehr von der Dauer der Hochwasserwelle abhängig ist. Auf Grund der regenarmen Zeit ...

im Juli 2013 ist der Grundwasserspiegel gefallen. Erst nach längeren Regenzeiten im September 2013 ist das Grundwasser in Schönebeck wieder angestiegen. Prof. Frido Reinstorf informierte im Anschluss über das Entwässerungskonzept für Gnadau und Wespen und betrachtete dabei die Ausgangssituation aus dem Jahr 2011. Deutlich erhöhte Niederschläge im Jahr 2010, sehr viel Schnee im Winter und das Hochwasser von 2011 waren die Ursache für die hohen Grundwasserspiegelstände in 2011.  Deswegen werden für den Elbe/Saale Winkel verschieden Varianten der Entwässerung begutachtet, die möglichen Grabenverläufe vermessen und potenzielle Szenarien der Wasserableitung berechnet. Gegebenenfalls werden Tiefendrainagen angelegt und oder Rückhaltebecken konstruiert.  Zurzeit finden Vermessungen der verschieden Gräben statt, um Sohltiefen und Fließmengen zu bestimmen. Unter Anderem werden die Grabensysteme überprüft, die Hydraulik der Gräben berechnet und auf eine mögliche Entwässerung über freies Gelände kontrolliert. Diese Berechnungen sollen dann aufzeigen, welche positiven Auswirkungen dies auf die Stadt Barby und Schönebeck (Elbe) hat. Für diese Maßnahmen müssen die Kosten betrachtet werden.

Das gilt auch für den Abfanggraben. Jörg Hommel, vom ALFF Mitte, berichtete von den konkreten Planungsleistungen und dem aktuellen Stand der Beauftragungen zum Abfanggraben. Die Daten der Vermessungen werden Ende November 2013 vorliegen und nach den Computerberechnungen und Planungen voraussichtlich im März 2014 aufbereitet sein. Auch hier spielen die Kosten eine große Rolle, denn über ein Flurbereinigungsverfahren soll eine regionale Wirkung für den gesamten Bereich sichtbar werden. Hierbei gilt es durch sinnvolle und bauliche Maßnahmen Barby, Schönebeck, die umliegenden Gemeinden und die Bewirtschaftungsflächen sinnvoll zu Entwässern bzw. das Wasser zweckmäßig abzuleiten.

Auch in den Ortsschaften werden Baumaßnahmen stattfinden. Baudezernent Guido Schmidt informierte über die anstehenden Aufgaben in der Stadt Schönebeck. Darüber hinaus werden Maßnahmen wie zum Beispiel an der Engstelle im Solgraben an der Görtzker Brücke geplant sowie das Messnetz weiter verdichtet. Eine Kosten-Nutzen-Planung wird auch für den Einlaufbereich des Solgrabens in die Elbe erfolgen. "Die Stadt Barby hat ebenfalls weitere Fördermittelanträge eingereicht", so der Bauamtsleiter Holger Goldschmidt aus Barby.