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Mittwoch, 25 Apr 2018
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AG (1) Grundwasser: 554 Fragebögen ausgefüllt PDF Drucken E-Mail

Der sich in der Projektplanung der Stadt befindliche Erdwall entlang der Paul-Illhardt-Straße und der Straße Am Anger in Felgeleben (wir berichteten) soll eine Länge von etwa 800 Metern bei einer flexiblen Höhe von 50 Zentimetern besitzen. Nähere Informationen über diese konkrete Schutzmaßnahme vor massivem, von den benachbarten Ackerflächen herandrängendem Oberflächenwasser und über die Finanzierung des Walls werden den betroffenen Anwohnern in einer gesonderten Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Bürgerinitiative Felgeleben-Sachsenland im Juni dieses Jahres übermittelt, sagte...

Baudezernent Guido Schmidt während der jüngsten Beratung der Arbeitsgruppe (1) Grundwasser am Dienstag dieser Woche.

Die Auswertung der großen Fragebogenaktion im Stadtgebiet Schönebeck steht indessen vor ihrem Abschluss. So sind insgesamt immerhin 554 der Bögen ausgefüllt zurückgesendet/-gegeben worden ? eine durchaus positive Bilanz, wie Oberbürgermeister Hans-Jürgen Haase feststellte. Mit Hilfe der durch die Bürger angegebenen Daten und Fakten konnte nun ein aussagekräftiger Plan der betroffenen Stadtgebiete und damit ein Gesamtbild der Situation erstellt werden. Hier sind die Grundstücke mit stehendem Wasser (Keller), mit feuchten Wänden oder auch ohne Betroffenheit präzise und gesondert eingetragen. Der Plan und die konkreten Ergebnisse werden ausführlich während der öffentlichen Bürgerversammlung am 9. Juni 2011 ab 16 Uhr im Dr.-Tolberg-Saal erläutert.

In der Beratung der Arbeitsgruppe wurde weiterhin darüber informiert, dass die erste Bauphase des zweiten großen Abschnitts des Ausbaus des Randelgrabens am Montag dieser Woche mit der Trassen- bzw. Baufeldfreiräumung begonnen werden konnte. Diese  Maßnahme wird bis etwa Mitte Juli andauern. Folgen wird der eigentliche Ausbau des Grabens  etwa Ende Juni, unter anderem mit einer Grabensoleprofilierung und einem Höhenausgleich. Diese Arbeiten sollen Mitte September abgeschlossen werden. Der dritte Bauabschnitt beinhaltet dann unter anderem die nicht zuletzt durch die Bürgerinitiative vorangetriebene Tiefersetzung des Durchlasses an der Güstener Bahn (wir berichteten bereits). Witterungsabhängig soll dies noch im Herbst dieses Jahres geschehen.

Einig war sich die Arbeitsgruppe, das Thema der Neubetrachtung der Grabensysteme auf Agrarflächen im Rahmen des Flurneuordnungsverfahrens des Amtes für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten in Zusammenarbeit mit den übergeordneten Dienststellen im Landkreis und in der Landesregierung weiter zu forcieren. Hierzu hatte Oberbürgermeister Haase bereits erste Gespräche mit dem ALFF geführt. Ingenieurtechnische Untersuchungen müssten zeigen, ob, wo und wie ein möglicher Graben-, Siel- und Schöpfwerksbau im Zuge der Ortsumgehung Sinn mache. Diskutiert werden müssten auch Praktiken der Landwirtschaft selbst, etwa Fragen der Fruchtfolge und Bodenerosion.

Die Erkenntnisse der verschiedenen örtlichen Arbeitsgruppen indessen könnten eine der Sachgrundlagen zur notwendigen Änderung des Wassergesetzes Sachsen-Anhalts liefern, um den Status des Grundwassers im Interesse der jetzt Betroffenen neu zu definieren, hieß es in der Schönebecker Arbeitsgruppe (1) am Dienstag. Allerdings sei dieser Prozess an Fristen gebunden und nicht kurzfristig zu regeln. Schönebecks Oberbürgermeister Haase begrüßte am Dienstag nochmals die neu einberufene Arbeitsgruppe ?Elbe-Saale-Winkel? des Salzlandkreises unter Teilnahme betroffener Kommunen wie Schönebeck, Calbe, Barby und Gnadau, die maßgeblich auf seine Initiative zurückgegangen war. Ein erster Termin habe bereits stattgefunden, Ende Mai folge ein zweiter.