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Montag, 24 Sep 2018
Sie sind hier: Start Freiwillige Feuerwehr Nachrichten
Nachrichten von der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Schönebeck (Elbe) PDF Drucken

A06081807.08.2018 - Veräußerung eines Fahrzeuges der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Schönebeck (Elbe)

Geräte und Ausrüstungsgegenstände der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Schönebeck (Elbe), die nicht mehr im täglichen Dienstgeschäft benötigt werden, sollen an Dritte veräußert werden.
Aus diesem Grunde steht das nachstehend genannte Fahrzeug, ein Kleinlöschfahrzeug Barkas B 1000 KM/KLF mit Anhänger, gegen Höchstgebot zum Verkauf und wird hiermit bis zum 15.09.2018 um Zusendung eines verbindlichen Angebotes im verschlossenen Briefumschlag an folgende Adresse gebeten: Stadt Schönebeck (Elbe), Sicherheits- und Ordnungsamt, z.H. Frau Alzuro Lopez, Markt 1, 39218 Schönebeck (Elbe).

Der Barkas befindet sich im Originalzustand, ist sehr gepflegt, wurde bis Ende 2017 als Mannschaftstransportwagen (MTW) der Stadtteilfeuerwehr Frohse genutzt und steht gemeinsam mit dem Anhänger zum Verkauf.
Das Fahrzeug verfügt über die ursprüngliche Beladung einschließlich diverser Halterungen für die verschiedensten Feuerwehrgerätschaften und ist darüber hinaus mit einer Sirokko-Zusatzheizung ausgestattet.
Bei Rückfragen steht Frau Alzuro Lopez unter der Telefonnummer (03928) 710-303 sowie unter der Emailadresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. gern zur Verfügung.
Nach Auswertung der Angebote werden die Kaufinteressenten umgehend informiert.

Details zum Kleinlöschfahrzeug Barkas B 1000 KM/KLF mit Anhänger

Erstzulassung: 12.07.1988
Kilometerstand: 22.309 km
Kraftstoff: Benzin
TÜV: bis Dezember 2019
Zustand: verkehrstauglich
Nutzung: privater Gebrauch
Mindestangebot: 5.000,00 €
Verkauf erfolgt ohne Martinshorn, Blaulicht und Funkgerät

Bezeichnung des Anhängers: Nachläufer mit B-Schlauchhaspel
Baujahr: 1966
Seriennummer: 038
Zustand: verkehrstauglich
Nutzung: privater Gebrauch

Fotos des Fahrzeuges

B060818C060818

D060818E060818

Fotos der Beladung

F060818                    G060818             
Foto 1                                         Foto 2
4 Saugrohre (auf dem Dach)         4 Strahlrohre
1 Pumpe TS 8/8 (defekt)              4 C-Schläuche und 2 B-Schläuche  

H060818                    I060818
Foto 3                                         Foto 4
1 Verteiler                                   1 Sammelstück A/BB
3 Kupplungsschlüssel                    1 Saugkorb mit Weidenschutzkorb

J060818                   K060818
Foto 5                                        Foto 6
1 Standrohr                                1 Sirokko-Zusatzheizung
1 Standrohrschlüssel                            
1 20-Liter-Kanister (Metall)

L060818                  M060818
Foto 7                                        Foto 8
4 Taschenlampen                        2 Hitzeschutzanzüge mit 2 Tragetaschen
4 Paar Handschuhe                     1 Metallkiste mit Verbrauchsmittelsatz B 1000

N060818
Foto 9                                                    
1 Mundbeatmungsgerät mit Tragetasche

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O3-060818
Fotos 10 - 12
Metallkiste mit Verbrauchsmittelsatz B 1000

 

29081829.08.2018 - Feuerwehrspange für Kamerad Frank Mantwill 

Kamerad Frank Mantwill (Bildmitte) wurde anlässlich des 145-jährigen Jubiläums seiner Stadtteilwehr Schönebeck am Samstag die Feuerwehrspange als hohe Auszeichnung verliehen.
Dazu gratulierte auch Oberbürgermeister Bert Knoblauch herzlich.
Frank Mantwill ist seit dem 01.02.1987 Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Schönebeck (Elbe).
In seiner über 30-jährigen aktiven Mitgliedschaft absolvierte er alle Führungslehrgänge bis zum Verbandsführer sowie zahlreiche technische Lehrgänge.
Seit 2004 übt Kamerad Mantwill die Funktion des stellvertretenden Stadtteilwehrleiters in der Stadtteilfeuerwehr Schönebeck aus.
In dieser Funktion ist er ständig ein kompetenter Ansprechpartner für alle Kameraden der Feuerwehr.
Bei kleinen bis großen Schadenslagen fungiert er als Einsatzleiter.
Mit seiner großen Einsatzerfahrung und durch zielgerichtetes kompetentes Einsetzen der Kräfte und Mittel konnte er bei vielen Einsätzen die Schadenshöhe auf ein Minimum reduzieren.
Kamerad Mantwill ist mit 61 Jahren immer noch aktiver Atemschutzgeräteträger.
Er scheut sich auch nicht, als Einsatzkraft bei komplizierten und gefährlichen Lagen selbst unter schwerem Atemschutz die Schadenslagen mit zu beseitigen.
Rechts im Bild Stadtteilwehrleiter Dirk Dietzmann.

 

1-28081828.08.2018 - Jubiläum an der Tischlerstraße: 145 Jahre Stadtteilwehr Schönebeck  
 
Gleich drei Jubiläen wurden am Samstag am Feuerwehr-Gerätehaus Tischlerstraße in Schönebeck gefeiert und gebührend begangen:
Die Stadtteilwehr Schönebeck gibt es jetzt seit 145 Jahren, 25 Jahre besteht die Jugendfeuerwehr und die Traditionsgruppe ist auch schon 35 Jahre jung.
Alle Kameradinnen und Kameraden waren mit Stadtteilwehrleiter Dirk Dietzmann zurecht stolz angetreten, um die herzlichen Gratulationen vor allem zu den „145 Jahren“ entgegenzunehmen:


2-280818Von Oberbürgermeister Bert Knoblauch mit einem prall gefüllten Rucksack als Geschenk, von Lutz-Georg Berkling vom Innenministerium mit einer Erinnerungsurkunde, von Uwe Tandler von der Salzelmener Wehr mit einer Art „friedlicher Granate“ als Geschenk, vom stellvertretenden Stadtwehrleiter Gunnar Ulrich, von Stadträtin Sabine Dirlich mit 200 Euro für die Jugendwehren der Stadt und nicht zuletzt von der Kreisfeuerwehrleitung.

  

 


3-280818

Eine besondere Ehrung mit Ehren-Feuerwehrspange wurde Kamerad Frank Mantwill für seine langjährige Einsatzbereitschaft zuteil.
Befördert wurden Carmen Franke zur Oberfeuerwehrfrau, Dustin Joo zum Löschmeister, Roy Ehrhardt zum Brandmeister und Dirk Dietzmann zum Hauptbrandmeister.
Die Salzlandsparkasse übergab dem Förderverein einen Scheck über 145 Euro für die Jugendwehr.

 

 


310818Ein kleines Bürgerfest als Tag der offenen Tür mit vielen technischen Feuerwehrvorführungen und praktischen Übungen wie einer Personenrettung, einer Ausstellung der Traditionsgruppe und lecker Speis und Trank umrahmte das Jubiläum. Oberbürgermeister Bert Knoblauch würdigte noch einmal die Einsatzbereitsschaft und den unermüdlichen Dienst der Wehr, das Verständnis der Angehörigen und die herausragenden Leistungen bei besonders herausfordernden Ereignissen:

Hier sind das große Bahnunglück 1996, die schlimme Brandserie 1997, die großen Fluten 2002 und 2013, der Großbrand im Heizkesselwerk 2005 oder das Personenunglück bei Lapua, der Orkan Kyrill und die aktuellen Stürme, der Großbrand in der Tischlerei Ballerstedt, die Hausexplosion von 2017, die zahlreichen großen Verkehrsunfälle und nicht zuletzt die „Amts“-Hilfe bei den derzeitigen Waldbränden zu nennen. 


 5-28081899 Mitglieder hat die Wehr, davon 50 aktiv.
Es gibt 24 Mitglieder der Jugendwehr und 25 Alters- und Ehrenkameraden.
Der Ausbildungsstand verzeichnet 6 Verbandsführer, 7 Zugführer, 4 Gruppenführer, 22 Atemschutzgeräteträger und 18 Maschinisten.
An Technik verfügt die Wehr über 1 Tanklöschfahrzeug, 1 Löschgruppenfahrzeug, eine Drehleiter (die sich gerade in Instandsetzung befindet), 1 Gerätewagen Gefahrgut, 1 Mannschaftstransportwagen sowie 1 Mehrzweckboot.
Alle Redner und Gratulanten dankten der Stadtteilwehr Schönebeck, genannt „Tischlerstraße“, für ihre jahrelangen selbstlosen Einsätze im Interesse des Schutzes von Bürgerinnen und Bürgern und Tieren sowie von Hab und Gut.

 

 

 

270818-0Knoblauch: "Unser Aushängeschild"
Stadtteilfeuerwehr Schönebeck begeht großes Jubiläum und erntet lobende Worte für langjähriges Bestehen 
(Quelle: Volksstimme vom 27.08.2018, Dan Tebel)

Mit einem großen Fest hat die Stadtteilfeuerwehr Schönebeck am Gerätehaus in der Tischlerstraße ihren 145. Geburtstag gefeiert.
Neben lobenden Worten und viel Festivität zeigten die Kameraden auch ihr Einsatzgeschick.


 
 
270818-18Lange hatten die Schönebecker Feuerwehrleute auf diesen Tag hingefiebert.
Die roten Fahrzeuge standen geputzt und gestriegelt - übrigens genauso wie die Kameraden - am Sonnabendvormittag vor ihrem Gerätehaus.
Unter schon fast militärischem Drill hatten sich augenscheinlich alle der derzeit insgesamt 99 Mitglieder - 50 aktive Kameraden, 25 Alters- und Ehrenkameraden sowie 24 Mitglieder der Jugendfeuerwehr - auf die Aufforderung vom Stadtteilwehrleiter Dirk Dietzmann hin für lobende Worte, Geschenke und Spenden versammelt.
             

 

 

270818-4Der Oberbürgermeister Bert Knoblauch bezeichnete die freiwilligen Brandbekämpfer als Aushängeschild der Stadt.
Zu Wort kam auch Lutz-Georg Berkling vom Brand- und Katastrophenschutz des Innenministeriums Sachsen-Anhalt, der auch stellvertretend für Innenminister Holger Stahlknecht seinen Dank für die jahrelange Einsatzbereitschaft aussprach.
Auch der Salzlandkreis und der Kreisfeuerwehrverband richteten Grüße aus und bedankten sich.


 

 


270818-9Geldspenden gab es unter anderem von der Salzlandsparkasse und von Stadträtin Sabine Dirlich (Die Linke) für den Förderverein und die Jugendfeuerwehr.

 

 

 



270818-17Nach einigen Beförderungen und Auszeichnungen (darüber wird die Volksstimme noch berichten), fand der kommissarische stellvertretende Stadtwehrleiter und Ortswehrleiter Pretziens, Gunnar Ulrich, abschließende Worte:
"Ich hoffe weiterhin auf gute Zusammenarbeit.
Und jetzt lasst es krachen!"
Das ließen sich die Kameraden nicht zweimal sagen.

 

 


270818-21Die Jugendwehr, die ihr 25-jähriges Jubiläum beging, erklärte den Gästen die eigene Fahrzeugtechnik und zeigte ihr Können bei einer Übung.
Ganz wie die Großen, die ebenfalls eine Rettungsaktion mit einer verunfallten Person demonstrierten - allerdings etwas improvisiert, denn während die Kameraden voller Tatendrang waren, spielte die Technik des Drehleiter-Fahrzeuges an diesem Tag nicht so mit wie geplant.
Aber Feuerwehrleute wären nicht selbige, wenn sie nicht schnell aus der Not eine Tugend machen könnten.
Die Besucher waren begeistert, die Puppe hat die Rettung überlebt.

 




270818-3Vor den Containern, in denen die Hochwasserschutzwände gelagert werden, hatte die Traditionsgruppe ihr Lager aufgeschlagen.
Sie feierten an diesem Tag 35-jähriges Bestehen.
Besuchermagnet war die Handruckspritze um das Baujahr 1870.
Bereits zwei Restaurationen (1984 und 2015/16) durchlief die "alte Dame", wie sie liebevoll von Mitglied Roy Ehrhardt betitelt wird, bereits.
Heute kaum mehr vorstellbar, war es damals mit diesem Gerät möglich - und aus eigener Kraft durch Pumpen - bis über das Rathausdach zu spritzen, erklärt Roy Erhardt.
Acht Leute brauchte es dazu.
Der Verein finanziert sich übrigens aus eigener Tasche und ist mit viel Engagement auch überregional aktiv.


             
270818-1Stadtteilwehrleiter Dirk Dietzmann zeigte sich zufrieden mit der Kombination aus Jubiläumsfest und Tag der offenen Tür, den alle Abteilungen mitorganisiert haben.
Aber auch in Sachen Einsatzkräfte ist Dietzmann, der den Leitungsposten seit 2014 inne hat, zufrieden.
"Es pegelt sich schon seit Jahren bei 50 Einsatzkräften durschnittlich ein."
Teils kämen die Kräfte aus dem eigenen Nachwuchs, teils seien es Zugezogene.

 

 


270818-20Carmen Franke (links) ist nicht nur in der Feuerwehr aktiv, sondern genauso für das DRK.
An Tochter Marlene Klemm demonstriert sie für Romy (3) und Papa Torsten Gaßler aus Welsleben, was im Rettungswagen so möglich ist. 

 

 

 


270818-16Es gab viele Geschenke und Präsente - auch von den Kameraden aus Bad Salzelmen.
Hier von Uwe Tandler übergeben und in Form einer Sauerstoffflasche.
Was sich darin befindet, bleibt wohl ein Geheimnis.
(Fotos: Dan Tebel)

 

 

 

 

240818Traditionswehr sorgt für Spaß
Die Traditionsgruppe ist beim Tag der offenen Tür an der Tischlerstraße am Sonnabend dabei.
(Quelle: Volksstimme vom 25.08.2018, Olaf Koch)

Die Traditionsgruppe der Schönebecker Feuerwehr in der Tischlerstraße ist "einzig, aber nicht artig", wie Roy Ehrhardt der Volksstimme erklärt.
Er bezeichnet sich selbst als "Mit-Chef", denn offenbar hat die Traditionsgruppe nur Chefs.
Dies wird vermutlich auch der Grund sein, weshalb die Löschangriffe der sonderbaren Herren immer wieder mal zur Freude der Zuschauer misslingen, wenn Chaos und Unkoordination regieren, Schläuche oder Eimer Löcher haben, und so mancher alter Löschmann nach einer durchzechten Nacht noch angetüdelt mit Bierkrug zum Einsatz torkelt.           
Wann genau sich die Traditionsgruppe gründete, bezeichnete Roy Ehrhardt als "heikles Thema".
"Das weiß keiner mehr so genau.
Irgendwann wurde einfach das Jahr 1983 festgelegt", berichtete er der Volksstimme.
Dies bedeutet, dass die Traditionsgruppe in diesem Jahr nicht ihr 30-jähriges Bestehen feiert, sondern ihr 35-jähriges.             
Hintergrund der Gründung damals war die Verantwortlichkeit für die alte Technik und eben das Herzblut für die Feuerwehr.
Laut alten Fotos, die den Kameraden vorliegen, war es damals eine komplette Gruppe von neun Mitwirkenden.
Ihr erster Hauptmann war Karl-Heinz Lehmann, später dann Horst Mulack.
Danach hatte die Traditionsgruppe den "juten Hauptmann" (Zitat Ehrhardt) Peter Schumann.            
Ein "hohes Maß an Spaß" steht bei den Kameraden im Vordergrund.
Und dass dabei eine "alte Dame" im Takt bleibt, gemeint ist die historische Pumpe, die nach Auskunft von Roy Ehrhardt über einen ziemlichen Druck verfügt und eine noch eine beachtliche Wurfweite hat.
"Früher haben wir damit über´s Rathaus gespritzt", weiß der Chef zu berichten.            
Das liegt aber auch daran, dass Kollegen des Technischen Polizeiamtes im Jahr 1984 und nochmals mit Unterstützung zweier Firmen in den Jahren 2015/2016 das historische Löschgerät komplett restaurierten.
Viel haben die Kameraden aber auch in Eigenleistung erbracht.            
Der Traditionsgruppe gehören Kameraden aus allen Feuerwehrbereichen an.
Voraussetzung selbst altersmäßig eine "Tradition" vorweisen zu müssen, gibt es nicht.
"Von 25 Jahren bis über 60 ist alles dabei.
Was bei uns alt macht, sind die Klamotten", so Ehrhardt.
Kleider machen eben nicht nur Leute, sondern auch uralt.             
Die Schönebecker Gruppe hält im Übrigen einen Weltmeistertitel - gemeinsam mit anderen Traditionsfeuerwehren.
Bei der Veranstaltung "Titanen der Rennbahn" fanden sich 74 Handdruckspritzen aus ganz Deutschland ein.
Damit war der Weltmeistertitel sicher, eben auch für die Schönebecker.             
Am heutigen Sonnabend sind die Mitglieder der Traditionsgruppe auch zu sehen.
Eine große Übung ist nicht geplant, sagt der Traditionschef.
Doch so richtig glauben kann man ihm das nicht.
"Wir machen viel aus der Improvisation heraus."
Na, dann dürfen die Besucher heute gespannt sein.
(Archivfoto: Ulrich Meinhard
Die Traditionswehr der Tischlerstraße sorgt für Stimmung.)

 

1-140818Voller Einsatz für Kinder mit Krebs
Warum vier Kameraden der Feuerwehr Schönebeck in ihrer Ausrüstung an Läufen teilnehmen
(Quelle: Volksstimme vom 14.08.2018, Emily Engels)
          
Die 30 Kilogramm, die ihre Ausrüstung wiegt, spüren die Kameraden der Schönebecker Stadtteilfeuerwehr Tischlerstraße bei jedem Schritt.
Dennoch nehmen sie seit Monaten regelmäßig an Volksläufen teil - und tragen dabei ihre komplette Schutzkleidung inklusive Atemgerät.
Das nehmen sie auf sich, um Kindern mit Krebs zu helfen.
 
Wenn Dustin Joo, Benny Virkus, Steven Dreher und Kevin Hardtke knapp fünf Kilometer in ihrer Feuerwehr-Einsatzkleidung laufen, zehrt das an ihren Kräften.
Danach sind sie unter ihrer Ausrüstung klitschnass, vollkommen geschafft, spüren jeden Muskel an ihrem Körper.
„Doch anders als die krebskranken Kinder suchen wir uns das aus“, sagt Dustin Joo und fügt hinzu: „Kinder mit Krebs kämpfen noch viel härter – und das nicht freiwillig.“            
Für die vier Feuerwehrmänner ist es noch nicht genug, neben ihren Vollzeit-Jobs ehrenamtlich Menschen das Leben zu retten, etwa bei einem Brand oder nach einem schweren Verkehrsunfall.
Seit etwa einem halben Jahr haben die vier Kameraden der Feuerwehr Tischlerstraße in Schönebeck es sich zur Aufgabe gemacht, an Volksläufen teilzunehmen.
Als Feuerwehrmänner in voller Montur inklusive Atemschutzgerät.
Sie tun das unter dem Namen „Firefighters“ (Deutsch: Feuerkämpfer), um Spenden für den Magdeburger Förderkreis krebskranker Kinder zu sammeln.            
Die Idee kam Steven Dreher und Benny Virkus bei einem Turm-Lauf in Berlin.
Die beiden sahen Kameraden der Berliner Feuerwehr in voller Montur bis in die 39. Etage des Park Inn Hotels am Berliner Alexanderplatz laufen.
Das fanden sie inspirierend – und nahmen die Idee mit nach Hause.
„Dann überlegten wir, für welche regionale Stiftung oder für welchen Verein wir laufen könnten.
So kamen wir mit dem Uni-Klinikum und letztendlich mit dem Magdeburger Förderkreis krebskranker Kinder ins Gespräch“, erzählt Dustin Joo.
Für die Läufe verwenden die Feuerwehrkameraden ausgesonderte Sachen.
„Schließlich ist der Verschleiß sehr hoch – außerdem ist die Ausrüstung nach den Läufen triefend nass und es würde dauern, bis wir sie wieder zu Einsätzen tragen dürften“, so Dustin Joo.
Selbst die Handschuhe tragen sie, während sie für die krebskranken Kinder laufen – allerdings an ihrer Ausrüstung, nicht an den Händen.
Ein weiterer Unterschied zu der Bekleidung bei einem Feuerwehr-Einsatz, so Dustin Joo: „Wir tragen Laufschuhe, nicht unsere Einsatzschuhe.“
Bei den Läufen legen sie Strecken um die fünf Kilometer zurück.
Das sei in den Einsatzschuhen nicht denkbar.
Denn Kraftakt ist ein Lauf mit 30 Kilogramm Extra-Gewicht eh schon genug.
Um dafür fit zu sein, trainieren die Kameraden mindestens einmal pro Woche.          
Ein Aufwand, der sich lohnt.
Denn wenn sie bei Volksläufen unterwegs sind, ziehen sie viel Aufmerksamkeit auf sich.
Zum Magdeburger Osterlauf beispielsweise seien sie mehrfach angesprochen worden.
Viele hätten gefragt, wo sie spenden können.
„Deshalb haben wir ab sofort Spendenbüchsen dabei“, so Benny Virkus.
Auch bei dem Sommerfest des Förderkreises krebskranker Kinder waren sie in Magdeburg vor Ort.
Zum einen, um sich und ihr Engagement vorzustellen und zum anderen, um Kindern die Möglichkeit zu geben, einen Einblick in die Welt der Feuerwehr zu bekommen.
2-140818Benny Virkus und Dustin Joo zeigen Fotos, auf denen ein kleiner Junge in eine Feuerwehrausrüstung schlüpft.            
Mittlerweile haben die Kameraden bereits Unternehmen aus der Region gefunden, die sie unterstützen.
Darunter die Erdgas Mittelsachsen GmbH (EMS).
Da Dustin Joo dort als Anlagenmechaniker und Ausbilder tätig ist, kam der Kontakt schnell zustande.
EMS-Sprecher Frank Sieweck sagt zu dem Engagement der vier jungen Männer: „Es ist sehr hoch anzurechnen und zugleich spektakulär, wenn sich junge Menschen in voller Feuerwehr-Ausrüstung an Laufveranstaltungen beteiligen und sich ein ums andere Mal ins Ziel kämpfen, um für ein wichtiges Projekt zu werben.“
Deshalb unterstütze die EMS die „Firefighter“ unter anderem mit einer Geldspende in Höhe von 200 Euro, die unter anderem für die Startgebühren genutzt wird.
Hinzu kommen Sachspenden des Unternehmens wie beispielsweise Polo-Shirts, die die Feuerwehrmänner nach den Läufen tragen können.            
Die vier jungen Männer hoffen, dass sie mit ihrem Konzept so viele Sponsoren und Spender wie möglich ansprechen.
In ihrem Schriftstück, das sie an Unternehmen schicken, steht: „Jedes Jahr erkranken 1800 Kinder in Deutschland an Krebs.“
Wenn die „Firefighters“ laufen, so Dustin Joo, dann tun sie das für jedes einzelne Kind, das gegen den Krebs kämpft.
(Spendenkonto des Magdeburger Förderkreises krebskranker Kinder e.V.: IBAN: DE23 8109 3274 0001 4060 00, BIC: GENODEF1MD1, Volksbank Magdeburg eG)
       
Die nächsten Termine der „Firefighters“: 18. August: Sudenburger Lauf Magdeburg; 6. September: Pflakuma- Lauf Großmühlingen; 7. September: Sportscheck-Run Magdeburg; 23. September: Drei-Brücken-Lauf Schönebeck; 31. Dezember: Silvesterlauf Schönebeck; 13. Januar 2019: Tower-Run Berlin
(Fotos: Feuerwehr Tischlerstraße              
1. Vier Männer, die ehrenamtlich nicht „nur“ für Menschen in Not – etwa bei einem Feuer oder Verkehrsunfall – da sind: Benny Virkus (von links), Kevin Hardtke, Dustin Joo und Steven Dreher laufen für Kinder, die an Krebs erkrankt sind.
2. Wie fühlt es sich an, Feuerwehrmann zu sein? Dustin Joo (rechts) und Kevin Hardtke helfen einem Kind in die Ausrüstung.)

 

130818Belohnung für die Feuerwehr
Solepark lädt Schönebecker Kameraden zum kostenlosen Baden und Schwitzen ein
(Quelle: Volksstimme vom 13.08.2018, Jan Iven)

Der Solepark Bad Salzelmen lädt alle aktiven Einsatzkräfte der Schönebecker Feuerwehren kostenlos zum Baden und Schwitzen ins Solequell ein.
„Wir sind den Feuerwehrleuten für ihr ehrenamtliches Engagement sehr dankbar und möchten daher ihre wichtige Arbeit würdigen“, sagt Sibylle Schulz, Betriebsleiterin des Solepark, bei der jüngsten Sitzung des Betriebsausschusses der Kurverwaltung.
Alle aktiven Feuerwehrleute hätten somit im August und September bei Vorlage ihres Dienstausweises freien Eintritt in den Solequell.
Die Einsatzkräfte können dabei Sauna und Bad so lange nutzen, wie sie wollen.
Die Mitglieder des Betriebsausschusses der Kurverwaltung begrüßten das Angebot des Soleparks Bad Salzelmen.           
Erst in dieser Woche hatte die Stadtteilwehr Salzelmen das Gradierwerk im Kurpark bewässert, dessen Wasservorräte wegen der Hitze und Trockenheit zur Neige gingen.
Zudem hatte sich aufgrund der starken Verdustung zu viel Salz an dem Bauwerk abesetzt, das von der Feuerwehr entfernt wurde.
„Die Idee mit dem freien Eintritt hatten wir allerdings schon vor dem Einsatz der Feuerwehr am Gradierwerk“, sagte Sibylle Schulz.            
Bei den Schönebecker Feuerwehren kam das Angebot gut an.
„Das ist mal eine tolle Anerkennung und Belohnung für die Arbeit der Feuerwehr“, sagte der amtierende Stadtwehrleiter, Daniel Schürmann.
„Wir haben uns sehr gefreut.
Sicher werden viele Kameraden das Angebot nutzen.“
Betriebsleiterin Schulz berichtete zudem über einige Schäden, die das Gewitter in der vergangenen Woche im Solepark angerichtet hatte.
So war es zu einer Überspannung gekommen, die zum Ausfall einiger Steuerungsplatinen und Telefone geführt hatte.
(Foto: Jan Iven
Feuerwehr bewässert Gradierwerk in Schönebeck)

 

06.08.2018 - Wittenberger danken (auch) Schönebecker Feuerwehrkameraden 
 
Landrat Jürgen Dannenberg vom Landkreis Wittenberg und sein Kreisbrandmeister Roland Karthäuser sowie auch Bürgermeister Axel Clauß aus Coswig (Anhalt) haben Dankesschreiben an den Landrat des Salzlandkreises Markus Bauer verschickt, in denen sie den unermüdlichen Einsatz auch von Kameradinnen und Kameraden von Feuerwehren des benachbarten Salzlandkreises bei der Bekämpfung von Wald- und Feldbränden bei Serno in der Nähe von Coswig würdigen.
Auch Kameraden der Stadtteilfeuerwehren Schönebeck und Felgeleben waren mit einem Tanklöschfahrzeug daran beteiligt, so dass der Landrat das Schreiben auch an Oberbürgermeister Bert Knoblauch weiterleitete.
Dieser dankt auf diesem Wege ebenfalls ausdrücklich den Schönebecker Feuerwehrleuten für ihre uneigennützige Amtshilfe, Einsatzbereitschaft und Unterstützung der Kameraden des Landkreises Wittenberg.
Bei Serno handelte es sich um eine Großschadenslage, die sich im Nachhinein als größter Waldbrand Sachsen-Anhalts in den letzten 18 Jahren erwies.
Wehren aus Sachsen-Anhalt und Brandenburg waren an der Brandbekämpfung in einem 60 Hektar großen Gebiet beteiligt.

 

1-300718Beachvolleyball: Turnier mit Urlaubsgefühl
Feuerwehrkameraden und andere ehrenamtliche Einsatzkräfte aus der Region messen sich am Netz - der Spaß stand im Vordergrund
(Quelle: Volksstimme vom 30.07.2018, Emily Engels)

Unter dem Namen "Beach on Fire" hat ein fünfköpfiges Organisationsteam ein Event geschaffen, bei dem ehrenamtliche Einsatzkräfte aus dem Salzlandkreis sich im Beachcolleyball messen.
Warum das erste Turnier ein voller Erfolg war.
     
Wer barfuß über den Sand geht, spürt: Es ist verdammt heiß.
Doch das scheint an diesem Sonnabend niemandem der Anwesenden etwas auszumachen.
Zum einen, weil die zahlreich erschienenen Feuerwehrleute zwischendurch den Sand mit Schläuchen nassspritzen.
Vor allem aber, weil die Stimmung einfach zu gut ist, um sich Gedanken darüber zu machen.          
„Wir finden es einfach super hier“, sagt Steven Lerch von der Ortswehr Biere.
Er findet es toll, dass zu der Veranstaltung so viele Feuerwehrleute und andere Einsatzkräfte erschienen sind.
Auch begrüßt er, dass der See am Beachcenter Barby – natürlich auf eigene Gefahr – zur Erfrischung genutzt werden kann.
Mit der Ortswehr Borne habe die Bierer seit einiger Zeit trainiert.
„Dieses Miteinander macht einfach Spaß“, so Alexander Fräßdorf aus Borne.  
Neben Feuerwehrleuten aus Schönebeck, dem Bördeland, Calbe, Aschersleben und Borne sind an dem Tag auch Teilnehmer vom Technischen Hilfswerk Calbe und vom Umweltbundesamt anwesend.
2-300718„Dass alle der neun angemeldeten Teams erschienen sind, freut uns natürlich sehr“, so Madlen Habedank von Sportverein (SV)Pädagogik Schönebeck, die den Tag zusammen mit Maik Habedank, Alexander Wierzbowski, Kimi Ring (Feuerwehr Biere) sowie Dustin Joo (Feuerwehr Schönebeck) organisiert hat.
Schließlich seien die Spielpläne lange im Vorfeld ausgetüftelt worden.
In der Sportart kennt sich Madlen Habedank bestens aus – sie selbst spielt für den SV Pädagogik in der Landesliga.
Doch bei dem heutigen Spiel soll es vor allem um den Spaß gehen.
So sorgt während der Spiele DJ und Moderator Peter Tausch aus Welsleben für gute Laune, zwischen den Spielen kühlen sich die Teilnehmer im See ab, essen Gegrilltes und trinken erfrischende Getränke.      
Ein weiterer Höhepunkt ist die Drohnenflugschule aus Magdeburg.
Ausbildungsleiter Peter Selig und seine Kollegin Cornelia Fritsche erklären den Feuerwehrkameraden, wie sie Drohnen in Katastrophenfällen einsetzen können – beispielsweise, um schneller einen Brandherd aufzuspüren.
Dabei helfen etwa Wärmebildkameras, die auch verborgene Glutnester zum Vorschein bringen.
Doch heute erfüllen die Drohnen einen anderen Zweck:
Sie machen tolle Kameraaufnahmen aus der Höhe.          
Wie hat es dem Veranstaltungsteam gefallen?
Madlen Habedank sagt lachend, dass sie von den Spielen selbst kaum etwas mitbekommen hat, weil sie und ihre Kollegen ständig umherlaufen mussten.
„Nächstes Jahr müssen wir uns auf jeden Fall Walkie-Talkies besorgen“, sagt sie.
Also wird es ein nächstes Jahr geben?
Die Beachvolleyball-Spielerin sagt: „Ich hoffe es.
Aber es liegt natürlich auch daran, ob es den Leuten gefallen hat“.
Fragt man unter den Teilnehmern, ist nichts als Lob zu hören.
3-300718„Der ganze Tag war sehr gut organisiert“, lobt Benny Virkus vom der Feuerwehr Tischlerstraße in Schönebeck.
Sein Kollege René Zander fügt hinzu:
„Durch die vielen Pausen war es auch nicht so anstrengend.“.
René Knoblauch, Ortswehrleiter in Aschersleben, spricht sicherlich für viele, als er sagt:
„Der DJ hat gut aufgelegt, der Spaßfaktor war riesig – wir kommen wieder.“

Die drei Erstplatzierten: 1. Feuerwehr Aschersleben, 2. Bundesumweltamt, 3. Feuerwehr Schönebeck II (es gab 2 Teams von der Tischlerstraße).


Fotos: Emily Engels
1. Gute Laune und ein Gemeinschaftsgefühl: Das war das Beachvolleyball-Turnier in Barby.Hier alle 9 Mannschaften mit dem Organisationsteam auf dem Foto.
2. Das zufriedene Organisationsteam (v.l.) Alexander Wierzbowski, Madlen und Mike Habedank, Kimi Ring und Dustin Joo.
3. Benny Virkus (links) und René Zander von der Feuerwehr Tischlerstraße in Schönebeck finden, dass das Turnier super organisiert ist.

 

230718Neue Gesichter an der Spitze
Feuerwehr-Förderverein Felgeleben: Personelle Änderungen - gleiche Ziele
(Quelle: Volksstimme vom 23.07.2018, Heike Liensdorf)

Federführend beim Feuerwehr-Förderverein Felgeleben sind bislang Dieter Berge und Werner Grundmann gewesen.
Sie haben die Geschicke nun in jüngere, weibliche Hände gegeben: Brigitte Horn ist Vorsitzende, Birgit Steuer Stellvertreterin.
Sie wissen, die Messlatte ist hoch:
Ende August steht das mittlerweile elfte Wohngebietsfest Felgeleben-Sachsenland an.
Eine Veranstaltung, die nicht nur von Anwohnern gern besucht wird, sondern auch Strahlkraft über die Stadtteilgrenzen, ja über die Stadt hinaus, hat.
„Wir wollen niemanden enttäuschen, wollen nichts anbrennen lassen.
Wir wollen einfach, dass es so schön wird, wie wir es immer als Besucher wahrgenommen haben“, sagt Brigitte Horn.
Mit „wir“ meint sie sich und Birgit Steuer.
Sie sind seit März dieses Jahres Vorsitzende und Stellvertreterin des Feuerwehr-Fördervereins.
Doch sie wissen auch, dass ihre Bedenken grundlos sind.
Sie können auf tatkräftige Unterstützung von ihren Vorgängern Dieter Berge und Werner Grundmann bauen sowie auf die weiteren derzeit 49 Vereinsmitglieder und auf die Truppe um Wehrleiter Daniel Schürmann.
Denn bei all dem, was bislang schon auf sie zugekommen sei, könne Brigitte Horn nur sagen:
„Ich habe großen Respekt vor der geleisteten Arbeit.“            
Den Förderverein gibt es seit acht Jahren, von Anfang an ist Dieter Berge Vorsitzender, Werner Grundmann Stellvertreter.
Da beide über 70 Jahre alt sind, wollten sie diese Aufgabe gern in jüngere Hände geben.
Gezielt sprachen sie Brigitte Horn (59) und Birgit Steuer (65) an.
Für das Ansinnen des Vereins – Förderung Feuerschutz und Gemeinschaft – konnten sie sich schnell begeistern und auch dafür, verantwortliche Funktionen zu übernehmen.          
Zum engeren Vorstand gehört auch Schriftführerin Dagmar Fabian (40).
Und Sonja Westphal (65) – sie hat im vergangenen Jahr Gründungsmitglied Fritz Brednow mit 80 Jahren als Kassenwart abgelöst.
Die Frauen freuen sich auf die anstehenden Aufgaben.
Ändern möchten sie eigentlich – nichts.
„Wir wollen versuchen, die gute Arbeit so gut weiterzuführen.
Wir können auf die Fundamente unserer Vorgänger aufbauen, wissen, dass sie uns helfen, wenn wir Hilfe brauchen“, sagt Brigitte Horn.            
Hauptanliegen bleibe das Unterstützen der Feuerwehr mit Anschaffungen, die sich die Stadt nicht leisten kann, wenn es keine Pflichtaufgaben sind, wie eine Rückfahrkamera fürs Feuerwehrfahrzeug oder Finanzspritzen für die Jugendwehr. Und natürlich die Gemeinschaftspflege.
Wie eben mit dem Wohngebietsfest, das dank vieler Sponsoren wieder bald ist.

Foto: Heike Liensdorf
Verfolgen ein gemeinsames Ziel – eine starke Feuerwehr und eine tolle Gemeinschaft in Felgeleben.
Stadtteilwehrleiter Daniel Schürmann (von links), Vereinsvorsitzende Brigitte Horn, Stellvertreterin Birgit Steuer und Finanzerin Sonja Westphal.
Daniel Schürmann und Brigitte Horn kennen einander von Einsätzen und wissen, die Chemie passt.
Die Polizeihauptmeisterin ist Regionalbereichsbeamtin, der Stadtteilwehrleiter arbeitet als Disponent in der Leitstelle.

 

27061819.06.2018 - Orientierungsmarsch der Jugendfeuerwehren – Elbenauer die Besten   

Am Wochenende fand zum 22. Mal der Orientierungsmarsch der Jugendfeuerwehren statt.
Reihum ist jede der Feuerwehren einmal dran, den Wettkampf auszurichten.
In diesem Jahr kam der Feuerwehrnachwuchs aus Schönebeck (Tischlerstraße), Bad Salzelmen, Felgeleben, Pretzien, Ranies und Gäste aus Rothensee nach Elbenau, um sein Können unter Beweis zu stellen.
Insgesamt neun Mannschaften (einige Feuerwehren hatten zwei Mannschaften gestellt) wetteiferten um die beste Gesamtleistung.
Die Mannschaften bekamen eine Karte mit, anhand derer sie sich im Gelände orientieren und den Weg von Station zu Station finden mussten.
Die einzelnen Stationen waren:
Knotenkunde
Knoten werden immer benötigt, egal ob etwas mit Seilen gesichert oder Personen oder Gegenstände abgeseilt werden sollen.
Wasser
Hier waren Ausdauer, Kraft und Zielgenauigkeit gefragt, wenn mit der Kübelspritze Wasser in Behälter zu füllen war, denn die mussten genau getroffen werden.
Saugschläuche
Zum Anschluss von Pumpen sind Saugschläuche nötig.
Diese sind schwer und sie zu verbinden, erfordert Kraft und Teamarbeit.
Fahrzeugkunde
Die Arbeit der Feuerwehr ist eine Sache von Minuten und Sekunden, da müssen alle Handgriffe sitzen und jeder muss – sogar ohne hinschauen zu müssen, die Ausrüstung kennen.
Hier war Fachwissen gefragt.
Monsterschlauch
Oft muss das Löschwasser über weite Strecken herangeholt werden.
Da kommt es darauf an, dass die Schlauchstrecken schnell gelegt sind.
Im Wettbewerb mussten drei 25 Meter lange B-Schläuche verlegt und gekuppelt werden.

Zur Erfüllung der Aufgaben waren Kraft, Ausdauer und Wissen gefragt.
Und vor allen auch Teamgeist, denn nur bei guter Zusammenarbeit schafften es die Jugendlichen, alle Aufgaben schnell zu bewältigen.
Insgesamt waren 900 Punkte zu erreichen.
Die gastgebende Elbenauer Jugendfeuerwehr kam auf 800 Punkte und damit auf Platz 1 (Foto).
Platz 2 belegte Bad Salzelmen und Platz 3 die gemischte Mannschaft Pretzien/Ranies.
Als ich Ortswehrleiter Ronald Mühlsiegel mit etwas Augenzwinkern fragte, ob denn da hoffentlich keiner beim Auszählen der Punkte geschummelt habe, konnte er belustigt, aber sicher auch mit dem gehörigen Stolz antworten: "Da brauchst Du nur mal an unsere Ehrentafel gucken, da findest Du nur erste und zweite Plätze".
(Quelle und Foto: Dr. Thoralf Winkler)

 

TdFW201828.05.2018 - Freiwillige Feuerwehr: Schönebeck feierte Tag der Feuerwehr    
 
Sachsen-Anhalt feierte erstmals einen Tag der Feuerwehr. An 25 Standorten stellten die freiwilligen Feuerwehren am Samstag, 26. Mai 2018, sich und ihre Arbeit vor. Auch Schönebeck beteiligte sich an der Kampagne des Bundeslandes bei der Gewinnung neuer Einsatzkräfte. Mit zahlreichen Präsentationen haben die Kameradinnen und Kameraden der hiesigen Stadtteil- und Ortsfeuerwehren den Brunnenfestbesuchern ihr Wissen und Können vorgeführt. Innenminister Holger Stahlknecht hatte den Aktionstag am Institut für Brand- und Katastrophenschutz in Heyrothsberge im Jerichower Land eröffnet. Schönebecks Oberbürgermeister Bert Knoblauch begrüßte die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Elbestadt am Friedensplatz.  Dort fanden unter anderem Einsatzübungen, Vorführungen und Löschangriffe statt. Der Tag der Feuerwehr ist Teil der Imagekampagne des Landes gegen den Mitgliederschwund bei den ehrenamtlichen Rettern. Er soll ab sofort jährlich ausgerichtet werden. Vielen Dank an die ehrenamtlichen Einsatzkräfte und fleißigen Helfer für das großartige Engagement am Samstag.

 

28051825.05.2018 - Ernennungen von Kameraden der Feuerwehr  

Oberbürgermeister Bert Knoblauch hat den Kameraden Michael Vorwerk (r.) am Donnerstag als Ehrenbeamten zum Ortswehrleiter der Ortsfeuerwehr Pretzien sowie den Kameraden Christian Ballerstedt (l.) als Ehrenbeamten zum stellvertretenden Ortswehrleiter der Ortsfeuerwehr Pretzien jeweils bis zum Jahre 2024 ernannt, ihnen herzlich gratuliert und die entsprechenden Urkunden überreicht. Grundlage war ein einstimmiger Stadtratsbeschluss. Auch die Leiterin des Sicherheits- und Ordnungsamtes, Janine Zug, und die Mitarbeiterin Brandschutz der Stadtverwaltung, Regina Braune, sprachen den gestandenen Feuerwehrmännern ihre Glückwünsche aus, Blumen inklusive.

 

 

ffwsalze18_01413.04.2018 - Stadtteilwehr Bad Salzelmen: Kritik an Feuerwehr-Unfallkasse

Die wichtigsten Worte fielen am vergangenen Freitag im Feuerwehrgerätehaus in Bad Salzelmen ganz am Schluss und kamen von Stadtwehrleiter Uwe Tandler: „Die Stadtteilfeuerwehr Bad Salzelmen hat weiter Bestand.“ Dafür sprach nicht zuletzt gute Teilnahme an der Jahreshauptversammlung der Wehr, die derzeit ohne Wehrleitung auskommen muss und deren Führung der stellvertretende Wehrleiter Uwe Tandler bisweilen kommissarisch übernommen hat. Er brachte damit nur das Selbstverständnis der Kameradinnen und Kameraden  zum Ausdruck, die einfach weiterhin für ihren ehrenamtlichen Dienst in Salzelmen stehen wollen. In seinem Bericht erinnerte Uwe Tandler zunächst an den verstorbenen Kameraden Otto Beye, für den eine Gedenkminute eingelegt wurde. Er resümierte sodann, dass die Wehr derzeit insgesamt 64 Mitglieder hat, 31 davon im Einsatz und davon 5 weiblich. Es gibt 12 Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung, 16 Mitglieder der Jugendwehr und 7 fördernde Mitglieder. Das Durchschnittsalter bei Einsätzen betrug etwa 40 Jahre. Die Wehr setzte ihre Ausbildungsmaßnahmen im vergangenen Jahr fort, so wurde zum Beispiel Sabine Zander zur Verbandsführerin ausgebildet. Es gab 57 Brandbekämpfungen, davon 4 Wohnungsbrände, 17 mal Alarm wegen ausgelösten Rauchmeldern, 51 technische Hilfeleistungen, sieben Unfälle mit eingeklemmten Personen, 5 Gasausströmungen und 17 Alarme wegen Brandmelderanlagen. Eine Herausforderung stellte die Schadensbeseitigung nach den Stürmen dar. Uwe Tandler wies auch auf das Problem hin, werktags von 6-18 Uhr Personal für Einsätze wegen dessen Arbeitsplatzverpflichtung zusammen zu bekommen, die Einsätze waren jedoch trotzdem immer durch Kooperationen sichergestellt. Eine Anpassung der Alarm- und Ausrückeordnung sei deshalb dringend nötig, wiederholte er, ebenso die Wichtigkeit der Nachwuchsgewinnung. Der verschlissene Zustand mancher Einsatzfahrzeuge, aber auch weitere Rettungstechnik, veraltete Schutzausrüstung und  Handlampen machen Sorgen, führte er aus. Auch Ersatz für das ABC-Erkundungs-Kfz als jetziges Bundesfahrzeug sei nötig. Genugtuend stellte er fest, dass die Planungen für den Anbau des Feuerwehrgerätehauses 2017 begonnen haben, sehr positiv sei dabei die Einbeziehung der Kameraden und die Zusammenarbeit mit der Stadt gewesen. Nun müsse der Bau ohne Verzögerungen fertiggestellt werden.

Kritik übte er an der Feuerwehr-Unfallkasse, viele Unfälle und die Folgen von Vorschädigungen würden nicht als solche anerkannt, dies sei nicht zu akzeptieren, die Politik sei hier dringend gefragt. Der kommissarische Wehrleiter dankte allen Kameradinnen und Kameraden, auch dem zurückgetretenen Stadtteilwehrleiter, für ihre Leistungen in Einsatz, Übung und Ausbildung. Im Anschluss berichtete Markus Brosius über die Arbeit der Jugendwehr Bad Salzelmens, die derzeit 15 männliche Mitglieder hat, die sich immer montags zu Dienst und Ausbildung traf, zwei Sporttage und einen Grillabend durchführte, sich am 3tägigen Feldlager in Pretzien beteiligte und die einen Imagefilm plant. Armin David von der Alters- und Ehrenabteilung konstatierte die Gründung eines Fördervereins im Februar dieses Jahres und berichtete von der Teilnahme an einem Treffen in Bernburg sowie bevorstehend auch in Barby 2018 und  übergab die jährlich verfasste Chronik an Uwe Tandler. Dezernent Joachim Schulke zeigte sich zunächst froh, dass die Jahreshauptversammlung angesichts der nicht einfachen Situation stattfinde. Er appellierte an alle Kameraden, sich zusammenzufinden und bald zu einer neuen Wehrleitung zu kommen. Er teilte die Kritik an der mangelnden bzw. verschlissenen Ausrüstung, die entsprechenden Nachrüstungen müssen angeschoben werden, sagte er. Für die bisher gute Zusammenarbeit bei der Planung der Erweiterung des Gerätehauses bedankte sich der zuständige Dezernent. Die Gesetzesänderung bezüglich der zurecht kritisierten Unfallkasse der Feuerwehr helfe wenig, das Handeln der Kasse müsse sich ändern, forderte er. Er stimmte Uwe Tandler zu, dass angesichts solcher Zustände es um so schwerer sei, Nachwuchs für die Feuerwehr zu gewinnen. Joachim Schulke dankte abschließend ebenfalls allen Kameradinnen und Kameraden für ihren Ehrendienst und wünschte auch den beteiligten Familien alles Gute. Der Abschnittsleiter Börde/Schönebeck Stefan Ziem überbrachte die Grüße des Kreisbrandmeisters, zeigte sich für Fragen und probleme der Kameraden offen und wünschte ein ruhiges 2018. Ihren Dank an die Stadtteilwehr überbrachten sodann auch die Stadträte und -rätinnen Sabine Dirlich, welche die Kritik an der Feuerwehrunfallkasse an die Landtagskollegen weiterleiten will und der Jugendwehr wieder 200 Euro zukommen lässt; Steffen Behm, der die Stärkung des Ehrenamtes für sehr wichtig erachtet; sowie Manfred Pöschke, der noch einmal an die Pressemeldungen zum Feuerwehrgerätehaus erinnerte.

Ehrungen und Beförderungen:

Sophia Weise 10 Jahre Mitgliedschaft, Sabine Zander 20 Jahre, Michael David 30 Jahre, Hans-Jürgen Krietsch 40 Jahre (!). Dennis Grube wurde zum Feuerwehrmann, Eric Rehse zum Löschmeister und Glenn Ebeling zum Brandmeister befördert. Funktionsübertragungen: Eric Rehse zum Gruppenführer, Nadine Cuno zur Gruppenführerin, Glenn Ebeling zum Zugführer. Ausgezeichnet wurden auch Stephan Zimmermann für die meisten Einsätze (89), Sabine Zander für 76 und Eric Rehse für 74 Einsätze. Herzlichen Glückwunsch! Zum Schluss berichtete Hans-Jürgen Krietsch sehr anschaulich und die Gemüter erheiternd bis bewegend über seine 40jährigen sehr unterschiedlichen Erlebnisse als Feuerwehrmann, vom Pferdegespann und H3A über die Wendezeit bis zu den heutigen Möglichkeiten und Problemen. So ging man mit viel Beifall zum gemütlichen Teil über.

 

1-02031802.03.2018 - Elbenauer Feuerwehr: Gute Mischung zwischen Jung und Alt

Mit einem Rückblick auf Dienst, Einsatz und Ausbildung ließ der Wehrleiter der Stadtteilwehr Elbenau, Ronald Mühlsiegel, auf der Jahreshauptversammlung der Wehr am Freitag, dem 2. März 2018, das vergangene Jahr Revue passieren.
Er konstatierte 26 Einsätze, darunter vier Brände, eine Ölspurbeseitigung, 18 Sturmschäden und drei Meldungen einer Brandmeldeanlage.
Durch die Kameraden der Stadtteilfeuerwehr wurden insgesamt 34,5 Stunden bei Einsätzen als Gesamteinheit Elbenau geleistet, mit einem Durchschnitt von sieben Kameraden pro Einsatz.
Bei den Sturmschäden handelt es sich um vier Alarmierungen im Laufe des recht stürmischen Jahres 2017 bei denen 18 Gefahrstellen im öffentlichen Bereich beseitigt wurden.
In der Regel waren dies umgestürzte Bäume bzw. große Äste.
Insgesamt hat die Wehr 40 Mitglieder, davon 17 Aktive.
Außerdem gibt es sechs Alterskameraden, 14 Mitglieder der Jugendwehr und drei Kameradinnen im Innendienst.
Zehn Personen fördern die Arbeit der Feuerwehr östlich der Elbe.
Das Durchschnittsalter der Wehr, die auch in Grünewalde und in den umliegenden Wäldern Richtung Magdeburg im Einsatz ist, beträgt 37 Jahre.

2-020318In der Standortausbildung der Stadtteilfeuerwehr Elbenau wurden 41 Dienst-und Ausbildungsabende mit insgesamt 754 Stunden durchgeführt.
Die Dienstbeteiligung an der Ausbildung lag im Jahr 2017 bei ca. 70 Prozent.
"Das ist aber nicht auf Desinteresse zurückzuführen, sondern auf die Tatsache, dass viele Kameraden auswärts oder in Schichten arbeiten oder eine Montagetätigkeit ausüben.
Bei Einsätzen und in der Ausbildung wird immer wieder die hohe Motivation der Kameraden deutlich, welche sie bei ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit in der Feuerwehr aufbringen.
Ich möchte hier noch einmal betonen, dass die Arbeit in der Feuerwehr ehrenamtlich und unentgeltlich geleistet wird.
Leider gibt es immer noch Einwohner, welche diese Tatsache nicht wissen oder nicht glauben und der Meinung sind, dass wir diese Tätigkeit bezahlt bekommen.
Es gibt sogar Einwohner, welche die Feuerwehr als billigen Dienstleister betrachten", so der Stadtteilwehrleiter.

Die Grundlage für die allgemeine Ausbildung auf Standortebene im Standtort Elbenau bildet das Zwei-Jahresprogramm laut Feuerwehr-Dienstvorschrift 2.
Hierbei erfolgten ein intensives Training auf allen vorhandenen Gerätschaften und Ausrüstungsgegenständen des Löschgruppenfahrzeuges 10.
Seit 1998 hat sich die Stadtteilfeuerwehr Elbenau auf die Wasserversorgung über lange Wegstrecken spezialisiert.
Aus diesem Grund erfolgt zusätzlich zur Standardausbildung jedes Jahr eine spezialisierte Ausbildung am Schlauchwagen 2000 zu folgenden Themen:
Wasserversorgung über lange Wegstrecke, Wassertransport mit der auf dem Fahrzeug vorhandenen Blase bis zu 5000 Liter, Nutzen der Blase als Pufferspeicher bis zu 5000 Liter.
Auf Grund der vorhandenen Pumpentechnik in der Stadtteilfeuerwehr Elbenau kann eine Wasserversorgung bis zu 1500 Meter ohne die Hilfe anderer Feuerwehren abgesichert werden.

3-020318Die Elbenauer Wehr verfügt unter anderem über einen Verbandsführer, fünf Gruppenführer, acht Truppführer, sieben Atemschutzgeräteträger, sechs Maschinisten und einen ABC-geschulten Kameraden.

Ronald Mühlsiegel wies auf noch neun fehlende aktive Mitglieder hin.
Das ist aber ein allgemeines Problem in fast allen Feuerwehren des Bundeslandes Sachsen-Anhalt.
"Hier muss gemeinsam mit den Trägern der Feuerwehr sowie den politischen Verantwortlichen im Land nach Möglichkeiten gesucht werden, die ehrenamtliche Arbeit in der Feuerwehr wieder attraktiver zu machen", so der Oberbrandmeister.

Als außerdienstliche Höhepunkte für 2017 nannte er folgende Veranstaltungen zur Kameradschaftspflege: Beteiligung am jährliche Osterfeuer, Ausfahrt zum Panzermuseum nach Munster, Donut-Bootstour, Kinderweihnachtsfeier, Weihnachtsfeier für alle Mitglieder uvm.

"Zum Abschluss meiner Ausführungen aus dem vergangenen Jahr möchte ich mich bei der Stadtverwaltung für die gute Zusammenarbeit sowie für die finanzielle Aufbesserung zur Kameradschaftspflege bedanken.
Meinen besonderen Dank an alle Kameradinnen und Kameraden der Stadtteilfeuerwehr Elbenau für die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit", so Mühlsiegel.

Jugendwart Sascha Kunstmann konnte in einer gelungenen Präsentation die gute Jugendarbeit der Wehr darstellen.
Die elf Jungen und drei Mädchen brachten 30 Dienstabende hinter sich, lernten sehr viel, zum Beispiel Fahrzeugkunde, Gefahrenquellen, Erste Hilfe, Gerätekunde, Knotenkunde, Funkausbildung, Karten/Kompass und technische Hilfeleistungen.
Aber auch Spiele, Wasserschlachten und Zeltlager waren Bestandteil der Jugendarbeit der Wehr.
Auch Sascha Kunstmann hob die gute Zusammenarbeit mit der Stadt, aber auch mit der Jugendwehr Felgeleben hervor.
Der Gruppenführer freut sich bereits auf das 25-jährige Jubiläum der Jugendfeuerwehr Elbenau am 16. Juni 2018.

4-020318Dezernent Joachim Schulke dankte der Wehr, auch im Namen des Oberbürgermeisters, für ihr Engagement und die Einsätze und würdigte ebenso besonders die Jugendarbeit.
Das Durchschnittsalter lässt sich sehen und stellt eine gute Mischung zwischen den jungen und älteren Kameraden da, betonte er.
Der Chef des Ordnungsamtes unterstrich den Wunsch der Stadt, verstärkt nach Wegen zu suchen, damit mehr Leute bereit sind, den wichtigen Dienst zu unterstützen und daran teilzunehmen.
Stadtwehrleiter Uwe Tandler lobte ebenso ausdrücklich die gute Jugendarbeit und sprach von einer strukturierten Arbeit der Elbenauer Wehr.
Ein herzliches Dankeschön ging ebenfalls an die Familien und Angehörigen für ihre Einsatzbereitschaft und gemeinsame Fürsorge.

Martina Lorenz überbrachte die Grüße des Kreisbrandmeisters und lobte die gute Aufstellung der Jugendwehr.
"Der Landkreis ist froh über jede einsatzbereite Wehr", so die Vertreterin des Fachdienstes Brand-, Katastrophenschutz und Rettungsdienst vom Salzlandkreis.

Auch bei dieser Jahreshauptversammlung dankten verschiedene Stadträte und -rätinnen den Kameraden für ihr Engagement und ihre Einsätze.
Das waren diesmal Sabine Dirlich (mit 200-Euro-Spende) und Werner Grundmann (ebenfalls mit Spende).

Abschließend wurden zahlreiche Ehrungen und Berufungen vorgenommen, bevor es zum gemütlichen Teil überging.

Beförderungen:
Thomas Haas (FW-Mann)
Christopher Sperlich (FW-Mann)

langjährige Mitgliedschaft:
Christopher Sperlich (10 Jahre)

Belobigung für gute Arbeit in der Jugendfeuerwehr:
Marcel Ohle
Sascha Kunstmann

Funktionsübertragung:
Marco Richter (Gruppenführer)
Ronny Mühlsiegel (Gruppenführer)
Nico Funken (Gruppenführer)

 

080318

Das Mutter-Tochter-Betreuerteam
Jugendwartin und Stellvertreterin: In Felgeleben schulen Kathrin und Melanie Balder den Feuerwehrnachwuchs
(Quelle: Volksstimme vom 28.02.2018, Heike Liensdorf)

Die Arbeit mit dem Feuerwehrnachwuchs ist in Felgeleben "Familiensache". Jugendwartin ist Kathrin Balder, ihre Stellvertreterin ist ihre Tochter Melanie. Woher dieses Engagement kommt, kann die 23-Jährige auch sofort sagen: "Mama und Papa sind in der Feuerwehr. Mir ist das somit in die Wiege gelegt." Für sie sei es selbstverständlich gewesen, ihre Mutti bei der Arbeit zu unterstützen, seit sie von der Jugendwehr zu den Aktiven gewechselt ist. Die notwendigen Lehrgänge hat sie absolviert, sobald es möglich war. Kathrin Balder hört gebannt zu, während ihre Tochter euphorisch von der Arbeit mit den Jungen und Mädchen spricht, und betont, wie stolz sie auf ihre Tochter ist. Und sichtlich glücklich, dass sie mit der Begeisterung für die Arbeit in der Feuerwehr auch ihre Tochter anstecken konnte. Sie selbst ist seit 27 Jahren dabei. "Und mein zwölfjähriger Sohn ist auch in der Jugendwehr", sagt die Jugendwartin schmunzelnd. Feuerwehr ist eben Familiensache ...
Über die Nachwuchsarbeit im vergangenen Jahr berichtete bei der Jahreshauptversammlung Melanie Balder. Die Jugendfeuerwehr Felgeleben zählt derzeit zwei Mädchen und fünf Jungen. Sie treffen sich jeden zweiten Sonnabend in der Zeit von 9 bis 11 Uhr zum Dienst.
Fahrzeug- und Gerätekunde, Bunde und Stiche, wasserführende Amaturen und vieles mehr stehen auf dem "Unterrichtsplan". Der Nachwuchs war auch bei Osterfeuer und Wohngebietsfest mit eingespannt. "Sie gingen wie jedes Jahr voller Motivation an die Arbeit", so Melanie Balder. Wasserspiele wurden veranstaltet, Technik und Fahrzeuge vorgestellt. Als "fast schon eine kleine Tradition" bezeichnete Melanie Balder das Halloweenfest für die Kinder des Stadtteils. Gute Resonanz, viel Lob. Beim Orientierungsmarsch haben die Felgeleber den fünften Platz belegt. "Auch wenn er nicht viel mit feuerwehrtechnischen Vorgehensweisen zu tun hat, so lehrt er uns doch eines: Nur als Team kommen wir ans Ziel und können etwas erreichen. Denn allein bin ich nichts, zu zweit sind wir nicht viel, gemeinsam jedoch können wir alles schaffen", so die 23-Jährige. Melanie Balder war es auch wichtig, Einzelnen Danke zu sagen: "Unserem Wehrleiter Daniel Schürmann, welcher uns immer mit Rat und Tat zur Seite steht und immer den Rücken stützt. Stefan Fügner, welcher, ohne lange zu überlegen, uns als Maschinist stets eine helfende Hand ist. Matthias Böttcher, welcher uns tatkräftig an Halloween unterstützte. Und natürlich unserem Betreuer Hannes Nowaczyk, der uns jeden Sonnabend beim Dienst oder bei anderen Veranstaltungen eine große Stütze ist." (Foto: Heike Liensdorf)

 

ffwfelgeleben18_02123.02.2018 - Freiwillige Feuerwehr Felgeleben: Viel Lob für die Felgeleber Stadtteilwehr

Gut besucht war die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Stadtteilwehr Felgeleben am vergangenen Freitag. Zunächst verlas Stadtteilwehrleiter Daniel Schürmann den Rechenschaftsbericht für 2017, aus dem wir hier zunächst Auszüge zitieren: „…Die Stadtteilfeuerwehr Felgeleben verfügt momentan über 31 aktive Einsatzkräfte (18 ausgebildete Atemschutzgeräteträger), davon 6 weibliche Kameradinnen. Die Alters- und Ehrenabteilung besteht aus 10 Kameraden und die Jugendfeuerwehr hat momentan 7 Kameraden. Die Stadtteilfeuerwehr wurde im vergangenen Jahr zu 58 Einsätzen alarmiert. Diese gliedern sich wie folgt auf: 34 Brandeinsätze, 24 Technische Hilfeleistungen. Die Kameraden waren insgesamt 56 Stunden und 12 Minuten aktiv. Zum wohl größten Einsatz im vergangenen Jahr wurde die Wehr im Mai alarmiert, als in den frühen Abendstunden ein Wohnhaus in der Magdeburger Straße explodierte. Allein bei diesem Einsatz waren die Kameraden knapp 6 Stunden im Einsatz. Am 22.06. zog über Schönebeck das Sturmtief "Paul" und 8 Alarmierungen innerhalb weniger Stunden waren die Folge. Hierbei lag der Schwerpunkt im ostelbischen Bereich, wo die Kameraden die anderen Stadtteil- und Ortsfeuerwehren unterstützten. Auch am 5.10. wurden über sechs Stunden wieder Sturmschäden beseitigt. Am 14.12. gegen 8 Uhr früh fuhren in Höhe Graseweg zwei Pkw frontal ineinander und eine Fahrerin war eingeklemmt. Aufgrund der Örtlichkeit war die Felgeleber die ersteintreffende Feuerwehr und musste, da die nötige Technik fehlt, auf die Kameraden der Stadtteilfeuerwehr Bad Salzelmen warten. Vielleicht, so Daniel Schürmann, kann man das Problem der fehlenden Rettungstechnik in nächster Zeit beheben. Denn in seinem Einsatzgebiet kam es wiederholt zu schwereren Unfällen. Des Weiteren kamen die Kameraden zu 44 Dienstabenden zusammen und wurden dort auf ihre Aufgaben einer Freiwilligen Feuerwehr aus- und fortgebildet. Aber es gab nicht nur standortbezogene Ausbildung, sondern auch die Teilnahme an Ausbildungen auf Stadt-, Kreis-  und Landesebene. So konnten Kameraden zu Truppmännern, Sprechfunkern, Atemschutzgeräteträgern, Truppführern und Maschinisten ausgebildet werden. Die Kameraden führten zudem mehrere Atemschutzausbildungen im ehemaligen Schulgebäude und in den durch die SWB zur Verfügung gestellten Wohnblöcken in der Straße der Jugend  durch, festigten das Handling mit der Dekon-Komponente und übten den Aufbau des Rettungszeltes. An der neuen Tragkraftspritze wurden an mehreren Dienstabenden die Maschinisten geschult. Daniel Schürmann „verhehlte nicht“, dass es immer  schwieriger werde, die gestellten Anforderungen an eine FREIWILLIGE Feuerwehr zu erfüllen und die Einsatzbereitschaft aufrecht zu erhalten: Sei es allein die Befähigung, ein Löschfahrzeug zu fahren, seien es die vielen Stunden auf Lehrgängen oder allein die Voraussetzungen, Atemschutz zu tragen – alles werde nicht einfacher. Der Stadtteilwehrleiter weiter: „Wenn ich dann lese, dass das Land  sage und schreibe 2 x 1.000 € jeder Gemeinde zur Finanzierung von Führerscheinen zusagt, aber im gleichen Atemzug eine lächerliche, die Feuerwehr als Partytruppe abgestempelte Werbekampagne für 30.0000 € startet, frage ich mich, wer diesen Quatsch verzapft und gebe hier dem Stadtwehrleiter aus Calbe vollstes Recht, Feuerwehr ist keine Brauerei!“ Außerhalb der eigentlichen Feuerwehrarbeit richtete die Wehr im vergangenen Jahr das traditionelle Osterfeuer aus, „wenn auch mit einigen Schwierigkeiten vorne weg“, und das 10. Wohngebietsfest war auch wieder ein voller Erfolg. „Sachsenland hat mal wieder gewonnen…“ Er dankte in diesem Zusammenhang den Mitstreitern, dem Förderverein und besonders den zahlreichen Sponsoren. Des Weiteren waren die Wehr an Schulprojekten und anderen Kinder- und Jugendaktivitäten der KiTa “Gänsewinkel” und des Kreisjugendringes sowie Jugendeinrichtungen des Vereins Rückenwind engagiert. Der Stadtteilwehrleiter sieht es als wichtig an, die einzelnen Stadtteilfeuerwehren nicht als Inseln, sondern als Teil der gesamten Stadtfeuerwehr sehen. Er dankte allen Kameradinnen und Kameraden, aber auch den Familien und Unterstützern für die Einsatzbereitschaft und die geopferte Freizeit.

Kameradin Melanie Balder von der Jugendfeuerwehr vertrat sieben Mitglieder, zwei davon weiblich. Sie zog eine sehr lebendige Bilanz der Jugendarbeit mit Ausbildung in Theorie und Praxis, werbendem Engagement und einem Halloween-Fest mit Kindern, der Unterstützung von Sportfesten der Felgeleber Vereine, einem Besuch des Weihnachtsmarktes in Leipzig und dem 5. Platz beim Orientierungslauf, bei dem Teamarbeit groß geschrieben wurde. Sie dankte aber auch der Wehr und deren Leiter für die Unterstützung.

Dezernent Joachim Schulke dankte den Kameradinnen und Kameraden ebenfalls herzlich, räumte aber ein, dass die Aufgaben in diesem Ehrenamt immer schwerer zu erfüllen sind. Die Vorgaben des Brandschutz- und Hilfeleistungsgesetzes sind das Eine, aber die Leistungen der Freiwilligen Wehren müssten in der Gesellschaft auch „ankommen“ und also geachtet und gewürdigt werden, betonte er. Das gelte für Kitas und Schulen ebenso wie für Unternehmen und andere Einrichtungen. Der Nachwuchs braucht Motivation. Sonst müsse man langfristig über eine Professionalisierung der Wehren nachdenken, blickte er in die Zukunft. Die starke Kinder- und Jugendarbeit in Felgeleben gebe dabei aber Hoffnung, sagte er.

Stadtwehrleiter Uwe Tandler nannte die Einsatzbereitschaft der Felgeleber beispielhaft und die Arbeit der Wehr problemlos, „ich bin gerne hier bei Euch“. Er dankte unter anderem für die Besetzung der Fernmeldedienststelle, deren Ausbau noch ausstehe. Uwe Tandler lobte die Fortbildung der Führungskräfte und den Ausbildungsstand der Stadtteilwehr. Weiterhin mahnte er u.a. die notwendige Anpassung der Alarm- und Ausrückeordnung an. Trotz einiger Kontroversen sei die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung gut, sagte er. An das Land gerichtet forderte er, Wege für sozialverträgliche Ausbildungsmodelle zu finden, die derzeit schwer umzusetzen seien. Er beklagte zudem abermals seine fehlende Dienstzeit im Ehrenamt als Stadtwehrleiter. Auch der Stadtwehrleiter dankte der Felgeleber Wehr insgesamt, besonders auch der Jugendwehr, für ihr Engagement.

Dem Dank schlossen sich dann auch noch die anwesenden Stadträtinnen und –räte Sabine Dirlich, Werner Grundmann, Dr. Thoralf Winkler und Thomas Mogge an, die wiederum allesamt kleinere Spenden für die Jugendwehr mitgebracht hatten. Dieter Berge vom Förderverein hatte gleich 400 Euro für die Jugendfeuerwehr mitgebracht, 200 davon allein von Stadtrat Kowolik. Der Verein hatte es außerdem möglich gemacht, eine neue Martinshorn-Anlage für über 1000.- der Wehr zur Verfügung zu stellen. Der verdienstvolle Alterskamerad Werner Laurich freute sich nicht zuletzt über die rege Teilnahme der Felgeleber Kameraden an der Jahreshauptversammlung. Vielleicht auch dies ein kleiner Hoffnungsschimmer für die Zukunft.

Auszeichnungen und Funktionsübertragungen

Beförderungen:
Stephan Musche (FW-Mann)
Hannes Nowaczyk (FW-Mann)

Langjährige Mitgliedschaft:
Arne Broßat (10 Jahre)
Andreas Schmidt (20 Jahre)
Martin Glaser (20 Jahre)

Funktionsübertragungen:
Christian Fügner (Zugführer)
Matthias Schütte (Gruppenführer)
Andreas Schmidt (Gruppenführer)
Dirk Lehe (Gruppenführer)

 

FW_JHV201802.02.2018 - Freiwillige Feuerwehr Schönebeck: 46 Einsätze mehr gegenüber 2016

Der Wehrleiter der Stadtteilwehr Schönebeck (Tischlerstraße) der Freiwilligen Feuerwehr, Dirk Dietzmann, resümierte in seinem Rechenschaftsbericht zur Jahreshauptversammlung am Freitag, 2. Februar 2018, beinahe das volle Programm an Einsatzmöglichkeiten im vergangenen Jahr: Durch die Kreiseinsatzleitstelle wurde die Einhundert-Kameraden-Wehr 2017 zu 192 Einsätzen alarmiert. Das waren 46 Einsätze mehr gegenüber dem Jahr 2016. Bei den insgesamt 84 Brandeinsätzen handelte es sich um: Sechs Wohnungsbrände, sechs Fahrzeugbrände, sechs Containerbrände, fünf Ödlandbrände, einen Kellerbrand, einen Garagenbrand, einen brennenden Strohballen, einen Waldbrand, acht Kleinbrände, sechs Mittelbrände, einen Gebäudebrand sowie 25 auflaufende Brandmeldeanlagen und 17 Einsätze durch Rauchmelder. Die 107 Technischen Hilfeleistungseinsätze gliedern sich in: Eine gefahrvolle Hausexplosion mit Menschenrettung, vier Verkehrsunfälle, drei Tierrettungen, zwei Tragehilfen, neun Ölspuren, vier Gasausströmungen, drei Wasserschäden, eine Verkehrsbehinderung, zwei Booteinsätze auf der Elbe, 55 Türöffnungen und eine Übung. Besonders in Erinnerung geblieben sind auch die 21 Einsätze aufgrund der Stürme im letzten Jahr. Dabei handelte es sich größtenteils um umgestürzte Bäume und herunterfallende Dachziegel. Aber, und da appelliere Dirk Dietzmann auch an die Bevölkerung, nicht jeder umgestürzte Baum ist Aufgabe der Feuerwehr. Ein umgestürzter Baum von dem keine Gefahr ausgeht oder z.B. im Zaun vom Nachbarn liegt, ist nicht Aufgabe der Feuerwehr. Bei den Unwettereinsätzen, den sogenannten Flächenlagen, kam die Fernmeldebetriebsstelle in der Tischlerstraße als örtliche Einsatzleitung zum Einsatz.

FW_JHV2018aDie fünfzig aktiven Kameraden (davon sieben Frauen) unterstützten die Kreiseinsatzleitstelle, führten und koordinierten die acht Schönebecker Wehren mit insgesamt 18 Einsatzfahrzeugen im Stadtgebiet und Ostelbien. Durch die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung, dem Bauhof und dem örtlichen Energieversorger konnten taktische Entscheidungen schnell getroffen und umgesetzt werden. Ein großer Dank ging dabei an alle Beteiligten. Durch die Alarmierungen kamen 1.565 Einsatzkräfte zum Einsatz. Die Einsatzzeit für die 192 Einsätze betrug 1.748 Stunden. Eine wesentliche Aufgabe ist die ständige Aus- und Fortbildung aller Einsatzkräfte. Das wurde im Rahmen der regelmäßigen Dienste konsequent durchgeführt. 48 Dienstabende wurden für die theoretische und praktische Ausbildung genutzt, um die fachlichen Kenntnisse und technischen Fähigkeiten auf einem aktuellen Stand zu halten und den stetigen Anforderungen durch die Kreiseinsatzleitstelle gerecht zu werden. Zu den zahlreichen Dienstabenden kamen noch einige zusätzliche Termine, die zumeist an den Wochenenden oder während der täglichen Arbeitszeit durch die Kameraden abgesichert und durchgeführt wurden. 38 Kameraden haben an der Aus- und Fortbildung auf Standort-, Landkreis- und Landesebene teilgenommen. Die alljährlichen Hydrantenkontrollen führten sechs Kameraden durch. Dabei wurden im Stadtgebiet 334 Wasserentnahmestellen mittels Sicht- und Funktionsprüfung kontrolliert.Ein weiteres Tätigkeitsfeld nahm die Öffentlichkeitsarbeit ein. Dabei kamen Kindergartengruppen und Schulklassen ins Gerätehaus oder fuhren die Brandschützer zu den Kindern in die Einrichtung. Neben den aktiven gibt es noch 25 Alters- und Ehrenkameraden sowie 25 Mitglieder (davon 6 Mädchen) der Jugendfeuerwehr.
FW_JHV2018cGemeinsam mit den Alters- und Ehrenkameraden, der Traditionsgruppe und der Jugendwehr wurden viele Veranstaltungen organisiert sowie gemeinschaftliche Kameradschafts- und Schulungsabende realisiert. Ein großes Lob ging dabei an die Unterstützung der Ehrenkameraden im Gerätehaus der Wehr, welche zuvor um eine Schweigeminute zu Ehren des Verstorbenen Ehrenkameraden Hilmar Schmidt baten. Anschließend berichtete Dirk Dietzmann weiter: "Zum Erhalt und zur Intensivierung unserer Kameradschaftspflege führten wir ein Weihnachtsbaumverbrennen durch, es gab unser alljährliches Sommerfest, unser Vergnügen im Gerätehaus, wir hatten 2 Preisskate, eine Kinderweihnachtsfeier sowie unseren traditionellen Frühschoppen am 1. Weihnachtstag. Auch die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung möchte ich lobend hervorheben. Es ist nicht immer einfach, wenn man weiß, wie beide "denken". Aber mittlerweile wissen wir miteinander umzugehen. Wir auf der einen Seite, deren Ziel es ist, das bestmöglichste Ergebnis am Einsatzort zu erreichen und auf der anderen Seite die Verwaltung, für die wir zwar eine Pflichtaufgabe sind, aber durch Haushaltssperren und - konsolidierungen so manche Ersatz- oder Neubeschaffungen auf den Prüfstand kommen.  Aber letztendlich schließt sich der Kreis und beide können gut damit leben", so der Oberbrandmeister. Bert Knoblauch dankte im Namen der Stadt den Kameraden für ihren geleisteten Dienst. Schönebecks Oberbürgermeister würdigte die solide Ausbildung der Kameradinnen und Kameraden, die dafür viele Stunden ihrer Freizeit opfern zum Wohle der Bevölkerung. Das Stadtoberhaupt bedankte sich für die "herausragende Leistung" der Kameraden, betonte dabei ebenfalls besonders die jeweilige Hilfeleistung bei Unwetter und Hausexplosion und lobte im Besonderen drei Kameraden, für ihre aktive Teilnahme an über 100 Einsätzen im Jahr 2017.
Das sind die Kameraden:
FW_JHV2018dDustin Joo mit 101, Jens Müller mit 137 und Frank Mantwill mit 155 Einsätzen. Aber auch an die Kameraden mit einem oder zwei Einsätzen ging der Dank des Hauptverwaltungsbeamten. Denn jede/r Einzelne hat seinen/ihren Beitrag zur Gefahrenabwehr geleistet. Ein herzliches Dankeschön ging ebenfalls an die Familien und Angehörigen für ihre Einsatzbereitschaft und gemeinsame Fürsorge. Und auch der Stadtwehrleiter Uwe Tandler würdigte die Einsätze der größten Schönebecker Stadtteilwehr und sprach den Dank der Stadtwehrleitung aus. Der Brandinspektor würdigte die Führungsrolle der Feuerwehr während der Sturmeinsätze 2017 und 2018 und sprach sich für einen weiteren Ausbau des ABC-Zuges der Elbestadt sowie weitere CSA-Geräteträger-Ausbildungen aus. Außerdem betonte der Schönebecker die gute Nachwuchsarbeit des Stadtjugendwartes René Zander. Roland Rasehorn vom Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes Salzlandkreis, der ebenfalls bei der Versammlung zugegen war, überbrachte die Grüße des Kreisfeuerwehrverband Salzlandkreis e.V. und lobte die Alters- sowie die Jugendabteilung der Schönebecker Wehr.  Die anwesende Vertreterin des Fachdienstes Brand-, Katastrophenschutz und Rettungsdienst des Salzlandkreises, Janine Jurzig, lobte die Kameraden ausdrücklich für ihre vielfältigen Einsätze.
Diesen Dankesworten schloss sich der Stadtsicherheitsbeauftragte Siegfried Kliematz an. Weitere Gäste wie die Stadträte Sabine Dirlich, Cornelia Ribbentrop, Frank Schiwek und Dr. Thoralf Winkler brachten ihre Wertschätzung der Wehr Tischlerstraße gegenüber zum Ausdruck. Abschließend wurden zahlreiche Ehrungen und Berufungen vorgenommen, bevor es zum gemütlichen Teil überging.

Beförderungen:
Matthias Endemann    Hauptfeuerwehrmann
Kevin Hardtke            Hauptfeuerwehrmann
Alexander Lange        Hauptfeuerwehrmann
Philip Becker              Oberlöschmeister

Dienstjubiläen:
Philip Becker                10 Jahre
Jan Dutkiewicz             20 Jahre
Frank Mantwill              30 Jahre
Hans-Joachim Köbing    40 Jahre

Berufungen zum Gruppenführer:
Volker Jurkowski
Dirk Schulze
René Zander
Alexander Lange
Benito Schröder

Belobigung durch den Oberbürgermeister:
Volker Jurkowski

FW_JHV2018bFür ihre Unterstützung und Einsatzbereitschaft außerhalb des Einsatzdienstes und der Ausbildung werden nachfolgende Kameraden aus der Jugendfeuerwehr und Einsatzabteilung mit einem Präsent geehrt:

Jugendfeuerwehr: Janik Conjè, Maurice Himburg, Jan Peter Haberland
Einsatzabteilung: Claudia Strobelt-Sonnier, Eike Schüßler, Michael Stockmann

 

 

 

29011822.01.2018 - Freiwillige Feuerwehr Ranies: 2017 sehr erfolgreicher Ausbildungsstand 

Zur Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Ranies hatten sich am Samstag, 20. Januar 2018, die Kameradinnen und Kameraden im Feuerwehrgerätehaus Ranies eingefunden. Ortswehrleiter Gunnar Ulrich begrüßte die anwesenden Teilnehmer(innen) und Gäste und sprach anschließend in seinem Rechenschaftsbericht von einem vielfältigen Ausbildungs- und erfolgreichen Einsatzjahr für die ostelbische Wehr. Zuvor rief der Ranieser zu einer Schweigeminute zu Ehren zweier Feuerwehrkameraden aus Deutschland (FFW Hachen, FFW Bad Salzungen) auf, welche im Einsatz beim Sturm "Friederike" um Leben gekommen sind. Bei den Einsatzkräften in Ranies ist zum Glück niemand zu Schaden gekommen. Die 24 aktiven Kameraden (zehn Frauen) hatten demnach 2017 insgesamt 24 Einsätze zu bewältigen. Unter den Einsätzen waren unter anderem vier Brände, zwei Verpflegungseinsätze, eine Ölspuren sowie 17 Ausrückungen nach Sturmschaden. 29 Dienstabende (704,5 Stunden) schlugen zu Buche. Dazu kamen noch 13 Lehrgänge. Insgesamt waren die Kameradinnen und Kameraden 1.364,35 Stunden im ehrenamtlichen Einsatz.

290118-1Aus diesem Grund dankte Gunnar Ulrich den Einsatzkräften und Familien für die hohe Bereitschaft an den Einsätzen, Dienstabenden und der guten Aus- und Weiterbildung. Gunnar Ulrich zeigte auf, dass in der kleinen Elbfeuerwehr insgesamt 38 junge und ältere Kameraden gemeldet sind. "Das macht so ziemlich zehn Prozent des Dorfes aus", ergänzte Ulrich. Der Hauptbrandmeister betonte ebenfalls die sehr gute Zusammenarbeit mit der Ortsfeuerwehr Pretzien. Gunnar Ulrich hob besonders die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung bei der Erneuerung der Sirenenanlage, Beschaffung neuer Spinde und Umbaumaßnahme "Feuerwehrgerätehaus" hervor. 2017 hat die Ranieser Feuerwehr unter anderem Einsatzübungen, Atemschutzstrecken, die Saugbrunnen- und Hydranten-Prüfung, Begleitung der Kleinen Friedensfahrt, Orientierungsübungen, das Oster- und Herbstfeuer, Weihnachtsfeier und einen KFZ Apell sowie das Übungshaus in Felgeleben vollzogen. Großes Lob erhielt die Jugendwehr mit ihren 14 Mitgliedern (sechs Mädchen), die 2017 rund 1.680 Dienststunden ableisteten. Jugendwart Florian Herrler lobte seine Jugendwehr nicht nur ausdrücklich bei der vorbildlichen Ausbildung, sondern auch bei der erfolgreichen Schrottsammelaktion im Ort sowie beim Orientierungsmarsch und dem Zeltlager der Schönebecker Jugendwehren und bedankte sich beim Feuerwehrförderverein für die Unterstützung. Und auch die Nachwuchsarbeit liegt dem Brandmeister sehr am Herzen.

290118-2So soll hoffentlich bald, nach erfolgter Umbaumaßnahme, eine Einweihungsfeier im neuen Gerätehaus durchgeführt werden. Es geht nicht nur um das Feiern, sondern um die Werbung. Vielleicht können so weitere Kameraden für die Feuerwehr gewonnen oder auch Ehemalige, die nun nach der veränderten Situation wieder mitmachen möchten, zurückgeholt werden. Bert Knoblauch dankte im Namen der Stadt der sehr aktiven und junge Wehr für ihren im vergangenen Jahr geleisteten Dienst und bekräftigte den gemeinsamen Wunsch einer guten Zusammenarbeit, sei es beim Umbau des Feuerwehrgerätehauses oder bei der Fahrzeugausstattung der Stadt- und Ortsteilfeuerwehren. Der Oberbürgermeister bedankte sich für die Leistungen der Wehr zugunsten der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger und ihres Hab und Guts und informierte noch einmal über den Planungsprozess sowie die gesetzlichen und wirtschaftlichen Unwegsamkeiten bei der Vergabe der Bauleistung am Feuerwehrgerätehaus in Ranies. Der Feuerwehrabschnittsleiter für Bördeland und Schönebeck Stefan Ziem seinerseits überbrachte die Grüße des Landrates und Kreisbrandmeisters und dankte den Kameraden und deren Familien und Partner(innen) ebenfalls für ihr ehrenamtliches Engagement. Und auch der Stadtwehrleiter Uwe Tandler würdigte die Einsätze der Ranieser Wehr, sprach den Dank der Stadtwehrleitung aus und lobte die Wehr als festen Bestandteil in der Struktur der Feuerwehren der Stadt. Ein gemeinsames Wirken soll zukünftig verbessert und weiter ausgebaut werden, um Defizite in der Ausstattung der Feuerwehren zu beseitigen und notwendige Anschaffungen tätigen zu können. Dazu zählt natürlich die Ausstattung der Wehren mit geeigneten Einsatzfahrzeugen.

290118-3Er lobte noch einmal die gute Arbeit der kleinen "großen" Wehr, besonders auch die vorbildliche Jugendarbeit und bedankte sich ausdrücklich. Ein herzliches Dankeschön ging ebenfalls an die Familien und Angehörigen für ihre Einsatzbereitschaft und gemeinsame Fürsorge des Verpflegungstrupps. Diesen Dankesworten schlossen sich der Stadtsicherheitsbeauftragter Siegfried Kliematz und Ortsbürgermeister Rüdiger Kunze an. Letzterer griff die Zehn-Prozent-Statistik des Wehrleiters auf. "Ich bedanke mich bei euch im Namen der restlichen 90 Prozent von Ranies für euer Engagement", so Kunze. Abschließend wurden zahlreiche Ehrungen und Berufungen vorgenommen, bevor es zum gemütlichen Teil überging.

Beförderungen:
Gunnar Ulrich (Hauptbrandmeister)
Martin Hopfer (Oberbrandmeister)
Florian Herrler (Brandmeister)
290118-4Anja Groß (Hauptfeuerwehrfrau)
Sarah Steinbach (Hauptfeuerwehrfrau)
Tobias Kunze (Oberfeuerwehrmann)
Stefan Berger (Oberfeuerwehrmann)

Berufungen:
Tobias Kunze (Truppführer)
Stefan Berger (Truppführer)
Florian Herrler (Verbandsführer)

Ehrungen:
Detlef Schulz (40 Jahre)

Eine Belobigung durch den Oberbürgermeister mit entsprechender Urkunde erhielt für besondere Leistungen außerhalb des Einsatz- und Ausbildungsdienstes die Kameradin Tina Hinz.

 

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15.01.2018 - Neues Einsatzfahrzeug in Pretzien 

Die Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Pretzien am Freitag, 12. Januar 2018, wurde zudem mit einem freudigen Ereignis verbunden. Schönebecks Oberbürgermeister Bert Knoblauch und Stadtwehrleiter Uwe Tandler übergaben den Ehrenamtlichen der Freiwilligen Feuerwehr Pretzien ein neues Einsatzfahrzeug, damit sie künftig noch schlagfertiger und einsatzfähiger sind. Angesichts der allseits bekannten Haushaltssituation war es kein einfacher Schritt gewesen, das rund 250.000 Euro wertvolle Einsatzfahrzeug zu beschaffen. Nun fand die offizielle Übergabe des modernen LF 10 (Löschgruppenfahrzeug) in der August-Bebel-Straße 24 statt. Gemeinsam mit dem Stadtchef stellte Ortswehrleiter Michael Vorwerk das Allradfahrzeug mit insgesamt 280 Pferdestärken vor. Der Pretziener zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis, wenngleich er trotzdem bemängelte, dass der "alte" TLF 16 W 50 zu frühzeitig außer Dienst gestellt wurde, während das neue FW-Vehikel noch nicht geliefert werden konnte. Am Freitagabend konnten es sich auch die Kameraden aus Felgeleben und Ranies nicht nehmen lassen, selbst mal das neue Vehikel anzuschauen. Und auch die verantwortlichen Gerätewarte zeigten sich freudig über die Neuanschaffung und wollen weiterhin den Fuhrpark achtsam pflegen.

 

180118-115.01.2018 - Pretziener Feuerwehr-Kameraden ziehen Bilanz
 
Zur Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Pretzien hatten sich am Freitag, 12. Januar 2018, die Kameradinnen und Kameraden im Feuerwehrgerätehaus Pretzien eingefunden. Ortswehrleiter Michael Vorwerk begrüßte die anwesenden Teilnehmer und Gäste und sprach in seinem Rechenschaftsbericht von einem stürmischen und sehr ereignisreichen Jahr für die zentrale Stützpunktwehr in Ostelbien. Insgesamt musste die Ortsfeuerwehr zu 70 Einsätzen ausrücken. Somit verdoppelten sich die Alarmierungen im vergangenen Jahr gegenüber 2016. Allein zehn Brände mussten bekämpft und 59 technische Hilfeleistungen gegeben sowie in Versorgungseinsatz gefahren werden. In erster Linie sind die drei heftigen Stürme in Erinnerung geblieben, die insbesondere das Naherholungsgebiet heimsuchten. Aber nicht nur bei den Einsätzen konnte sich Michael Vorwerk auf die derzeit 27 aktiven Kameraden, davon drei Kameradinnen, verlassen.
Auch bei der Angliederung der Plötzkyer Kameraden und bei den zahlreichen Dienstabenden, Schulungen und Lehrgängen waren sie erfolgreich dabei, um die Einsatzfähigkeit der Ortsfeuerwehr zu erfüllen und eine 24-Stunden-Bereitschaft sicher zu stellen. Nachdem die Plötzyker Einsatzkräfte seit März vergangenen Jahres mit einer fehlenden Ortswehrleitung zu kämpfen hatten, wurden sie an die Pretziener angegliedert. "Dies sei sehr gut gelungen", lobte Vorwerk während der mündlichen Abarbeitung der Tagesordnung. Viele Ausbildungen und Übungen wurden gemeinsam durchgeführt. Sehr gute Erfolge sieht der Ortswehrleiter auch bei der gemeinsamen Arbeit mit der Ortsfeuerwehr Ranies, welche auch in diesem Jahr fortgeführt wird.

180118-2Ebenso verhält es sich mit der Jugendfeuerwehr, in der Pretziens Jugendwartin Lisa Behrendt die Vorbereitung des Aufrückens der 13 Mitglieder in die Reihen der aktiven Kameraden mit zahlreichen Aktivitäten unterstützte. Dazu zählen u.a. Geräte- und Knotenkunde, Erste Hilfe Lehrgänge, Abseilübungen, Wettkämpfe und zahlreiche Freizeitaktivitäten. Im gleichen Atemzug wurden das Wirken der sechs Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilung und die Aktivitäten der Wehr bei der Absicherung der Oster-, Mai- und Herbstfeuer, dem Einholen des Maibaumes sowie des Kinderfestes und der Weihnachtsfeier gewürdigt. Insgesamt standen 30 Dienstabende mit 117 Stunden auf dem Statistikpapier. Und noch etwas Positives: Die Zusammenarbeit mit der Verwaltung funktioniere und durch die vereinbarte Kooperation mit der Ortsfeuerwehr Gommern (wir berichteten) konnten - über Landkreisgrenzen hinaus - neue Impulse bei der aktiven Zusammenarbeit zugunsten der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger und ihres Hab und Guts gesetzt werden. Dank gab es auch von Oberbürgermeister Bert Knoblauch, dem besonders der stürmische 22. Juni in Erinnerung geblieben sei. "Ich war selbst vor Ort und habe eine sehr aktive Wehr erlebt", sagte das Stadtoberhaupt dankend. Das Stadtoberhaupt dankte der Wehr für ihren im vergangenen Jahr geleisteten Dienst, bekräftigte den gemeinsamen Wunsch einer guten Zusammenarbeit und sagte seine Unterstützung bei der Nachwuchsförderung zu. "Jeder will im Brandfall die Feuerwehr haben, aber wenige wollen aktiv mitmachen. Dafür wollen wir weitere Anreize schaffen" so der Stadtchef. Und auch für den Unmut einiger Kameraden, wie Schäden an vorhandenen Fahrzeugen oder schwer zu kalkulierender Außerdienststellung von alten Einsatzfahrzeugen zeigte sich Bert Knoblauch verständnisvoll. Auch hier wird es Nachbesserungen und weiterhin gute Zusammenarbeit geben.Stadtwehrleiter Uwe Tandler würdigte anschließend die Einsätze der Pretziener Wehr, sprach den Dank der Stadtwehrleitung aus und lobte ausdrückliche die tolle Arbeit bei den Großschadenslagen im letzten Jahr. Ein gemeinsames Wirken, unter anderem mit der Verwaltung und den Nachbarwehren, soll zukünftig verbessert und weiter ausgebaut werden. Dazu zählen auch gemeinsame Ausbildungen der CSA-Träger und die Stabilisierung der ABC-Ausbildung im Stadtgebiet Schönebeck.

180118-3Ein herzliches Dankeschön ging ebenfalls an die Familien und Angehörigen für ihre Einsatzbereitschaft und gemeinsame Fürsorge. Ortschaftsbürgermeister Gundhelm Franke dankte insbesondere der aktiven Einsatzabteilung für ihren gesellschaftlichen Einsatz in Pretzien. Worte des Dankes fanden die Gastredner auch an die Mitglieder des unermüdlichen Feuerwehrfördervereins Pretzien, die mit ihrer finanziellen Unterstützung die Ausstattung der Wehr hilfreich ergänzen. Diesen Dankesworten schloss sich ebenfalls der Stadtsicherheitsbeauftragte Siegfried Kliematz an, der die Kameraden für den guten Ausbildungsstand lobte, welcher wiederrum als gute Basis für die Unfallverhütungsvorschriften gilt. Zum Abschluss seines Berichtes stellte der Ortswehrleiter fest, dass die Ortswehr von Pretzien in allem gut für die Aufgaben der Zukunft aufgestellt ist und übergab die anschließende Wahl zum Ortswehrleiter in die Hände des Stadtwehrleiters. Mit 23 anwesenden aktiven Mitgliedern musste die Freiwillige Feuerwehr Pretzien dem sechsjährigen Turnus entsprechend einen neuen Ortswehrleiter und seinen Stellvertreter wählen. Die Kameraden setzten dabei auf Bewährtes: Michael Vorwerk und der stellvertretende Ortswehrleiter Christian Ballerstedt wurden wiedergewählt. Herzlichen Glückwunsch. Großes Lob folgte während des nächsten Tagesordnungspunktes für die Anschaffung eines neuen Löschgruppenfahrzeuges (wir berichten in einem nächsten Beitrag). Nachstehend genannte Kameradinnen und Kameraden wurden befördert:

180118-4Beförderungen:
Lea Specht (Ober-FW-Frau)
Lisa Behrendt (Löschmeisterin)
Nick Berloge (Löschmeister)
André Ballerstedt (Haupt-FW-Mann)

Berufungen:
Lea Specht (Truppführerin)
Lisa Behrendt (Gruppenführerin)

Ehrungen:
Daniel Brandt (10 Jahre)
Matthias Ballerstedt (20 Jahre)

 

Eine Büffelwinde für zuhause
Schönebecker Feuerwehren veräußern abgenutzte Geräte/Aktion findet erstmalig statt
(Quelle: Volksstimme vom 08.11.2017, Dan Tebel)

Ob Brennschneidgerät, Hebesatz oder Handscheinwerfer - irgendwann nutzen sich auch die Geräte der Wehren in Schönebeck ab. Aber ihr Ende ist das noch lange nicht. Viele werden es aus dem eigenen Keller oder der Garage kennen - Gerümpel. Dabei sind so manche Dinge noch top in Schuss, während andere schon den Geist aufgegeben haben. Und das ist bei den Gerätehäusern der Feuerwehren in Schönebeck kaum anders. Stadtgerätewart Tino Dietze hat sich deswegen wohl zu einem "Herbstputz" entschlossen, nachdem er die Gerätehäuser der Feuerwehren in Schönebeck inspiziert hat. Der Grund: Manche Geräte sind schlichtweg zu alt für die Einsätze der Rettungskräfte, andere wiederum funktionieren nicht mehr oder nur noch bedingt. "Wir mussten diese Geräte aus dem Einsatz ziehen.
Zum Teil übersteigen Reparaturen den eigentlichen Wert des Gerätes", erzählt Dietze. Also raus damit! Und bevor man es kostenpflichtig entsorgen müsse, könne man es Interessenten ja noch anbieten, so der Stadtgerätewart. Denn wenn eine Hydraulikpumpe nur noch 70 Prozent der eigentlichen Leistung bringt, sei sie für die Feuerwehren unbrauchbar, aber für den einen oder anderen Privatgebrauch sicherlich noch hilfreich, so Dietze. Einige defekte Geräte sind zudem vielleicht für Bastler interessant, könnten aber auch als Ersatzteilspender dienen. Aber was kostet eigentlich eine gebrauchte Lenzpumpe? Und wie lässt sich der Wert eines alten Druckminderers bestimmen? Diese Fragen musste sich dann Andrea Alzuro Lopez, Gleichstellungsbeauftragte und Mitarbeiterin beim besonderen Ordnungsdienst in Schönebeck, stellen. Sie ist kurzerhand zur Herrin über die alten Schönebecker Feuerwehrutensilien geworden.Das Problem: Viele der Teile haben keine Inventarnummern und lassen sich dementsprechend keinen genauen Wert zuordnen, so die Mitarbeiterin. Ein Feuerwehrfahrzeug, so wie es die Wehren schon des Öfteren verkauft haben, hat eine eindeutige Nummer, anhand derer sich ein Wert festmachen lässt. Die technische Beladung der Fahrzeuge allerdings nicht. Bleibt also nur die Ermittlung über den Zeitwert. Über die Abschreibelisten vom Bundesministerium für Finanzen konnte Andrea Alzuro Lopez somit Werte für die Geräte errechnen, mit denen dann die Kämmerei der Stadt konform ging.  Insgesamt 13 Angebote finden sich nun auf der Internetseite der Stadt Schönebeck wieder - vom Kompressor bis zur defekten Lampe ist alles dabei. Aber wer kauft sich einen Hebesatz für den Privateinsatz? Vom Kleinunternehmer oder ehemaligen Feuerwehrleuten bis zu größeren Firmen seien Interessenten vertreten, heißt es von den beiden.
Neben vier schriftlichen Angeboten gebe es bereits auch einige mündliche, sagt Andrea Alzuro Lopez. Ein Anbieter hebt sich dabei jedoch ab - das Fahrzeugmuseum Staßfurt hatte Interesse vermeldet. "Einige alte Schläuche haben wir dem Museum als Dauerleihgabe überlassen", erzählt Tino Dietze. Vielleicht finden sich in den kommenden ein oder zwei Wochen, so lange möchte Andrea Alzuro Lopez noch Angebote für die alten Feuerwehrutensilien annehmen, weitere Liebhaber oder Interessenten.