KitaSonnenblume2017Ballon_Kopie traku_071 vorlesen_009
Top Panel
  • Narrow screen resolution
  • Wide screen resolution
  • Wide screen resolution
  • Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size
Dienstag, 12 Dez 2017
Sie sind hier: Start Freiwillige Feuerwehr Nachrichten
Nachrichten von der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Schönebeck (Elbe) PDF Drucken E-Mail

Eine Büffelwinde für zuhause
Schönebecker Feuerwehren veräußern abgenutzte Geräte/Aktion findet erstmalig statt
(Quelle: Volksstimme vom 08.11.2017, Dan Tebel)

Ob Brennschneidgerät, Hebesatz oder Handscheinwerfer - irgendwann nutzen sich auch die Geräte der Wehren in Schönebeck ab.
Aber ihr Ende ist das noch lange nicht.
Viele werden es aus dem eigenen Keller oder der Garage kennen - Gerümpel.
Dabei sind so manche Dinge noch top in Schuss, während andere schon den Geist aufgegeben haben.
Und das ist bei den Gerätehäusern der Feuerwehren in Schönebeck kaum anders.
Stadtgerätewart Tino Dietze hat sich deswegen wohl zu einem "Herbstputz" entschlossen, nachdem er die Gerätehäuser der Feuerwehren in Schönebeck inspiziert hat.
Der Grund: Manche Geräte sind schlichtweg zu alt für die Einsätze der Rettungskräfte, andere wiederum funktionieren nicht mehr oder nur noch bedingt.
"Wir mussten diese Geräte aus dem Einsatz ziehen.
Zum Teil übersteigen Reparaturen den eigentlichen Wert des Gerätes", erzählt Dietze.
Also raus damit!
Und bevor man es kostenpflichtig entsorgen müsse, könne man es Interessenten ja noch anbieten, so der Stadtgerätewart.
Denn wenn eine Hydraulikpumpe nur noch 70 Prozent der eigentlichen Leistung bringt, sei sie für die Feuerwehren unbrauchbar, aber für den einen oder anderen Privatgebrauch sicherlich noch hilfreich, so Dietze.
Einige defekte Geräte sind zudem vielleicht für Bastler interessant, könnten aber auch als Ersatzteilspender dienen.
Aber was kostet eigentlich eine gebrauchte Lenzpumpe?
Und wie lässt sich der Wert eines alten Druckminderers bestimmen?
Diese Fragen musste sich dann Andrea Alzuro Lopez, Gleichstellungsbeauftragte und Mitarbeiterin beim besonderen Ordnungsdienst in Schönebeck, stellen.
Sie ist kurzerhand zur Herrin über die alten Schönebecker Feuerwehrutensilien geworden.
Das Problem: Viele der Teile haben keine Inventarnummern und lassen sich dementsprechend keinen genauen Wert zuordnen, so die Mitarbeiterin.
Ein Feuerwehrfahrzeug, so wie es die Wehren schon des Öfteren verkauft haben, hat eine eindeutige Nummer, anhand derer sich ein Wert festmachen lässt.
Die technische Beladung der Fahrzeuge allerdings nicht.
Bleibt also nur die Ermittlung über den Zeitwert.
Über die Abschreibelisten vom Bundesministerium für Finanzen konnte Andrea Alzuro Lopez somit Werte für die Geräte errechnen, mit denen dann die Kämmerei der Stadt konform ging.
Insgesamt 13 Angebote finden sich nun auf der Internetseite der Stadt Schönebeck wieder - vom Kompressor bis zur defekten Lampe ist alles dabei.
Aber wer kauft sich einen Hebesatz für den Privateinsatz?
Vom Kleinunternehmer oder ehemaligen Feuerwehrleuten bis zu größeren Firmen seien Interessenten vertreten, heißt es von den beiden.
Neben vier schriftlichen Angeboten gebe es bereits auch einige mündliche, sagt Andrea Alzuro Lopez.
Ein Anbieter hebt sich dabei jedoch ab - das Fahrzeugmuseum Staßfurt hatte Interesse vermeldet.
"Einige alte Schläuche haben wir dem Museum als Dauerleihgabe überlassen", erzählt Tino Dietze.
Vielleicht finden sich in den kommenden ein oder zwei Wochen, so lange möchte Andrea Alzuro Lopez noch Angebote für die alten Feuerwehrutensilien annehmen, weitere Liebhaber oder Interessenten.

 

20101720.10.2017 - Freiwillige Feuerwehr: Stadtteilwehrleiter Felgelebens berufen

Dezernent Joachim Schulke hat am Donnerstag Hauptbrandmeister Daniel Schürmann (rechts) feierlich als "Ehrenbeamten zum Stadtteilwehrleiter" der Stadtteilwehr Schönebeck-Felgeleben und Hauptbrandmeister Chris Schwabe (Mitte) als "Ehrenbeamten zum stellvertretenden Stadtteilwehrleiter" der genannten Wehr berufen.
Beide langjährigen Kameraden sprachen den entsprechenden Eid für den Zeitraum vom 24.10.2017 bis 23.10.2023 und bekamen aus den Händen des Dezernenten die Berufungsurkunde überreicht.
Er gratulierte ihnen herzlich und wünschte ihnen alles Gute für den nicht leichten Dienst.

 

 

14101714.10.2017 - Jugendfeuerwehr Elbenau pflegt Wasserentnahmestellen

Wasserentnahmestellen sind für die Feuerwehr eine sehr wichtige Voraussetzung, um bei einem Brand schnell eine Schadensbekämpfung durchführen zu können.
Nicht überall gibt es Hydranten, welche einmal jährlich durch die Mitglieder der Feuerwehr geprüft und winterfest gemacht werden.
Wasserentnahme erfolgt auch aus Tiefbrunnen und offenen Gewässern.
Der Zugang zu diesen Wasserentnahmestellen muss ebenfalls gepflegt werden.
Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Elbenau opferten ihre Freizeit und pflegten außerhalb ihrer Dienste Tiefbrunnen und deren Umfeld innerhalb des Einsatzbereiches der Stadtteilfeuerwehr Elbenau.
Sie entlasten damit nicht nur die Arbeit der aktiven Elbenauer Kameraden, sondern auch im geringen Umfang die Ausgaben der Stadtverwaltung.

 

22081721.08.2017 - Freiwillige Feuerwehr beim Fest der Begegnung in Schönebeck

Am Samstag, dem 19. August 2017, in der Zeit von 10 bis 17 Uhr waren Jung und Alt ganz herzlich zum "Fest der Begegnung" in der Straße der Jugend 67-69 in Schönebeck (Elbe) eingeladen.
Das Fest wurde von der Bürgerstiftung Salzland, dem Netzwerk Asyl Schönebeck und dem Bündnis für Familien initiiert.
Schirmherr der Veranstaltung war Oberbürgermeister Bert Knoblauch, der das Fest eröffnete.
Die großen und kleinen Besucher erwartete ein buntes Programm rund um unterschiedliche Kulturen, zum gegenseitigen Verständnis und Kennenlernen.
Am Rahmenprogramm beteiligten sich wieder zahlreiche Organisationen wie beispielsweise das Deutsche Rote Kreuz, die Polizei und die Freiwillige Feuerwehr.
So waren zwei Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Schönebeck (Elbe) mit der Drehleiter vor Ort, die den interessierten Besuchern das Einsatzfahrzeug einschließlich dessen Ausrüstung zeigten und auch gern Fragen beantworteten.
Auf dem Foto sind Karsten Schmidt (links), der Gruppenführer und Maschinist, sowie Jens Müller (rechts), der Löschmeister ist, zu sehen.
Beide Kameraden leisten ihren aktiven Einsatzdienst bei der Stadtteilfeuerwehr Schönebeck.

Foto und Text des Fotos (Quelle: Volksstimme vom 21.08.2017, Olaf Koch)
Spielerisch auch die Angst vor Uniform abbauen:
Feuerwehr, Polizei, DRK und Wasserwacht präsentierten sich beim Begegnungsfest.

 

189717-1Ein Tag bei der Feuerwehr
(Quelle: Volksstimme vom 11.07.2017, Madlen Jirmann)

Truppführer Alexander Lange der Freiwilligen Feuerwehr Schönebeck zeigte kürzlich den Hortkindern "Coole Welse" aus Welsleben, wie man eine Löschspritze hält oder eine Atemmaske richtig benutzt.
Auch im Löschwagen, dem Einsatzfahrzeug der Feuerwehr, durften die Kinder sitzen und unzählige Fragen stellen.
So interessierte die Hortkinder etwa, wie viel Liter Wasser so ein Löschfahrzeug fasst oder wie lange ein Feuerwehrmann mit Atemgerät in einem brennenden Haus verbleiben kann, bis ihm die Luft ausgeht.

 

180717-2Der neunjährige Max Model (2. Foto) durfte sogar einen Feuerwehrhelm aufsetzen und jedes Kind einmal "Wasser marsch" geben.
Hintergrund des informativen Tages war, dass die freiwillige Feuerwehr an Nachwuchsmangel leidet und stets nach Kindern ab zehn Jahren für die Jugendfeuerwehr sucht.

1. Foto: Mia Emmer hält die Löschspritze.
3. Foto: Die Kinder sitzen im Löschfahrzeug.
(Fotos: Madlen Jirmann)

 

 

180717-3

 

290617-1Übung der Blauröcke fasziniert die Zuschauer
Freiwillige Feuerwehr und Feuerwehrförderverein Pretzien laden zu Kinderfest und Tag der offenen Tür ein
(Quelle: Volksstimme vom 07.06.2017, Ulrich Meinhard)

Zum Kinderfest und parallel zu einem Tag der offenen Tür hatten Feuerwehr und Feuerwehrförderverein Pretzien eingeladen.
Zum Programm gehörte eine Übung.
Die freiwillige Feuerwehr der Ortschaft Pretzien sowie der Feuerwehrförderverein hatten am vergangenen Sonnabend zum 14. Kinderfest eingeladen.
Das Fest war zugleich verbunden mit einem Tag der offenen Tür.
So waren also Klein und Groß gleichermaßen willkommen.
Auch wenn es anfangs regnete, machten die Veranstalter das Beste aus dem Tag und der war durchaus beeindruckend.
290617-2Die Kameraden demonstrierten einen Einsatz an einem brennenden Auto.
Hier hantierten die ehrenamtlichen Helfer mit Übungsschaum.
"Der ist biologisch abbaubar", versicherte Wehrleiter Michael Vorwerk.
Und er erklärte auch, dass normalerweise mit einem Druck von 8 Bar gearbeitet wird.
"Heute, für diese Übung, genügen 3 Bar", verdeutlichte er.
Das Fahrzeug, ein Unfallauto, stellte die Firma Keil aus Gommern kostenfrei zur Verfügung.
Und holte es auch wieder ab.
Die Jugendwehr zeigte, wie ein Ringmonitor zusammengesetzt wird und wie er funktioniert.
Die von den Stadtwerken Schönebeck zur Verfügung gestellte Hüpfburg war mit einer großen Plane überzogen, so dass die Kinder auf diesen Spaß nicht verzichten mussten.
290617-3Zudem konnte die Technik der Wehr in Augenschein genommen werden, zu der ein Tanklöschfahrzeug und ein Boot gehören.
"Vorrangig geht es uns natürlich um die Mitgliedergewinnung", sagte Michael Vorwerk, der seit März auch die freiwillige Feuerwehr in Plötzky leitet.
Gerade auch hier brauche es unbedingt weitere Helfer im Blaurock.
In Pretzien sind aktuell 27 Frauen und Männer aktive Mitglieder der Feuerwehr.

3. Foto: Jörg und Britta Meldau sowie Bernd Fischbach (von links) schenkten an der Gulaschkanone aus.
Die Fördervereinsmitglieder hatten sich für Nudeln mit Tomatensoße entschieden, schließlich war Kinderfest.

290617-44. Foto: Auch diese Damen, nämlich Carola Hillmer, Simone Meyer, Verena Fischbach und Yvonne Vorwerk (von links) gehören zum Förderverein der Pretziener Feuerwehr, bei ihnen gab es selbstgebackenen Kuchen.
(Fotos: Ulrich Meinhard)

 

 

 

 

03051703.05.2017 - Feuerwehr Elbenau pflanzt Jungfernapfelbäume 

Auf der Jahreshauptversammlung der Stadtteilfeuerwehr Elbenau war unter anderem der Gedanke geboren worden, die leere Streuobstwiese im Stadtteil Elbenau wieder zu beleben.
In Absprache mit der Stadtverwaltung und auf Empfehlung des NABU sollen auf Streuobstwiesen alte hochstämmige Obstsorten angepflanzt werden.
Als finanzielle Grundlage wurden die Zuwendungen, welche die Einwohner des Stadtteils Elbenau ihrer Feuerwehr im Rahmen des Osterfeuers spendeten, für den Kauf der ersten Bäume verwendet.
Es handelt sich um den „Weißen Klarapfel“ und den „Halberstädter Jungfernapfel“.
Die Kameraden der Stadtteilfeuerwehr Elbenau pflanzten diese am 21. April 2017 ein.
Die Bäume werden bis zum vollständigem Anwachsen auch weiterhin gepflegt.
Um die Streuobstwiese nach und nach in den nächsten Jahren zu bepflanzen, nimmt die Stadtteilfeuerwehr Elbenau gern weitere Spenden entgegen, welche dann zweckgebunden zum Kauf der Obstgehölze verwendet werden.
Die Stadt Schönebeck (Elbe) begrüßt die Aktion und bedankt sich bei allen Beteiligten.

 

240517aWelsleben verteidigt den Wanderpokal
Fünfter Wettkampf der Jugendfeuerwehren in der Disziplin "Löschangriff Nass"
(Quelle: Volksstimme vom 02.05.2017, Sebastian Kutzner)

Die Jugendfeuerwehren der Gemeinde Bördeland und der Stadt Schönebeck versammelten sich am Sonnabend zur fünften Auflage des Wettkampfes "Löschangriff Nass".
Zehn Mannschaften traten dabei gegeneinander an.
Es ging um Schnelligkeit und Präzision.
Ziel war es, in einem sechs Mann starken Team, Schläuche an eine Pumpe zu koppeln und anschließend ein Ziel mit Wasser zu füllen.
Dabei wurde die Zeit gestoppt.
Das Ziel der Wasser-Schützen fasste jeweils zehn Liter.
240517Sobald dies erreicht wurde, leuchtete die Zielscheibe rot auf.
Am Ende konnte der amtierende Meister seinen Titel verteidigen.
Welsleben I sicherte sich mit einer Zeit von nur 50 Sekunden den ersten Platz.
Dicht gefolgt von Eggersdorf I (54) und Ranies (55).
Die restlichen Plätze belegten Welsleben II (56), Schönebeck-Bad Salzelmen (58), Großmühlingen (60), Kleinmühlingen I (62), Kleinmühlingen II (82) und Eggersdorf II (84).
Gemeindejugendwart Oliver Kirch zeigte sich sehr zufrieden.
(Fotos: Sebastian Kutzner)

 

21041731.03.2017 - Hartmut Böhmer verabschiedet

1967 trat Hartmut Böhmer in die Feuerwehr ein.
Fünfzig Jahre später wurde nun der Kamerad der Stadtteilfeuerwehr Elbenau im Gerätehaus in der Randauer Straße ehrenvoll aus dem aktiven Dienst verabschiedet.
Anlässlich seines 65. Geburtstages erhielt der jetzige Alters-und Ehrenkamerad am Freitag von Joachim Schulke die besten Wünsche im Namen der Stadt.
Der Dezernent für Sicherheit, Ordnung, Kultur und Sport überbrachte stellvertretend für Schönebecks Oberbürgermeister dankbare Worte für den geleisteten Dienst sowie ein anerkennendes Präsent und wünschte dem Elbenauer weiterhin eine aktive Zeit in der Ehrenabteilung der freiwilligen Feuerwehr.
Stadtwehrleiter Uwe Tandler und Stadtteilwehrleiter Ronald Mühlsiegel schlossen sich den dankerfüllten Worten an den Löschmeister und ehemaligen Elbenauer Jugendwart an.
Der Feuerwehrmann hat sich um die Sicherheit unserer Stadt, ihrer Bürgerinnen und Bürger sowie deren Hab und Gut verdient gemacht.
Dafür zollen ihm die Gratulanten Respekt und Anerkennung.

 

24031713.03.2017 - Gute Nachricht der Woche  
 
Die gute Nachricht der Woche ist dieses Mal ein Gesicht.
Es ist das Gesicht eines Frohser Mädchens.
Die Kleine heißt Amy-Saphira und ist vier Jahre jung.
Die Mama hat erlaubt, dass wir ein Foto von Amy-Saphira machen dürfen.
Denn es handelt sich nach unserer Auffassung um ein ganz besonderes Motiv:
Anlässlich der Verabschiedung von Ralf Zimmermann aus dem aktiven Dienst war am Sonntag auch Amy-Saphira auf dem Reuterplatz erschienen und fühlte sich mit der Feuerwehr-Mütze offenbar so richtig wohl.
Da dürfen wir ihr einmal folgende Worte in den Mund legen:
„So Jungs, schaut mal her, so könnt auch ihr einmal aussehen!
Werdet Mitglied der Jugendfeuerwehr, denn das ist spannend, interessant und abwechslungsreich.
Ist manchmal anstrengend, macht aber viel Spaß.
Wie beim Fußball seid ihr da in einer richtigen Mannschaft.
Und ihr tut etwas Gutes für eure Eltern, Familie, Verwandte, Bekannte, Freunde und alle Schönebeckerinnen und Schönebecker.
Für die ganze Stadt!“
So wirbt Amy für die Jugendfeuerwehr.

 

1Fr13031713.03.2017 - Ralf Zimmermann aus aktivem Dienst verabschiedet  

Der langjährige Wehrleiter und Kamerad der Freiwilligen Feuerwehr Schönebeck-Frohse, Ralf Zimmermann, ist am Sonntag auf dem Reuterplatz des nordwestlichen Stadtteils anlässlich seines 65. Geburtstages feierlich aus dem aktiven Dienst verabschiedet worden.
Kameradinnen und Kameraden aller fünf Wehren des ehemaligen Abschnitts aus der Tischlerstraße, Bad Salzelmen, Felgeleben, Elbenau und natürlich Frohse selbst waren angetreten und hatten in ihren mitgebrachten Fahrzeugen die Martinshörner erklingen lassen.
Auf einem eigens angefertigten Ehrentransparent, welches an einer ausgefahrenen Leiter eines Einsatzfahrzeugs angebracht war, stand geschrieben „Spüre das Leben und nicht Deine Knochen!“

2Fr130317Damit gratulierten die Frohser Wehr und der dortige Förderverein sowie die Partnerwehr aus Garbsen-Heitlingen noch einmal extra zum besonderen Geburtstag, der mit dem Wermutstropfen des Abschieds verknüpft war.
Auch Oberbürgermeister Bert Knoblauch und Dezernent Joachim Schulke gratulierten und bedankten sich nochmals bei Ralf Zimmermann mit einem Präsent für seine sage und schreibe 51 Jahre selbstlosen Dienst in der Frohser Wehr und wünschten ihm für die Zukunft alles Gute.
Das Stadtoberhaupt hob die stets gute Zusammenarbeit mit der Stadt hervor, wünschte Gottes Segen und dass der gestandene Kamerad Zimmermann der Wehr zumindest in der Alters- und Ehrenabteilung weiterhin erhalten bleibe.
Bewegende Worte des Dankes sprach auch Kamerad und Freund Helmut Backhaus, den mit Ralf Zimmermann unter anderem die Schiedsrichterausbildung verbindet.

3Fr130317Der aktuelle Frohser Wehrleiter Michael Pohle, der Ralf Zimmermann im Namen seiner Stadtteilwehr unter anderem mit einem zünftigen Kästchen Gerstensaft und einer Traditionsuhr dankte und gratulierte, sagte in seiner Laudatio, dass sein Vorgänger seit 1966 als Anwärter oder Trainer junger Brandschutzhelfer bis zum Status als 12 Jahre eingesetzter Wehrleiter und Brandmeister viele Höhen und Tiefen der Frohser Wehr miterlebt hat.
Schon zu DDR-Zeiten hat er einen elektronischen Hydrantenplan erstellt, er war mit der Wehr Bezirksmeister im „Löschangriff nass“ und war auch in der Schönebecker Mannschaft dabei, als man in Merseburg unter 48 Teams den zweiten Platz belegte.
Die ungezählten wirklichen Einsätze, an denen Ralf Zimmermann über die Jahre teilnahm, konnte er gar nicht alle einzeln erwähnen.
Der nunmehrige Alterskamerad dankte allen Vorrednern und seinen Kameradinnen und Kameraden herzlich und ließ auch seine Frau und Familie nicht unerwähnt, ohne die er seinen über Jahrzehnte währenden Dienst nicht hätte versehen können.
Alles Gute noch einmal, Kamerad Ralf Zimmermann!

 

Elbenau10031706.03.2017 - Feuerwehr Elbenau: Mit Briefkastenaktion Mitglieder werben 

Stadtwehrleiter Uwe Tandler machte angesichts des flächendeckenden Personalproblems der Schönebecker Freiwilligen Feuerwehren während der Jahreshauptversammlung der Stadtteilwehr Elbenau am Samstag einen unkonventionellen Vorschlag, der Zuspruch erhielt: „Zumindest in kleineren, dörflichen Wehren könnte man doch einfach einmal Aufnahmeanträge in die Briefkästen der Bürger werfen.“
Für die Stadtteilwehr bedeutet dies: In Elbenau und in Grünewalde.
Es werden vielleicht nicht Scharen neuer Mitglieder zu erwarten sein, aber immerhin hat man auf das Problem aufmerksam gemacht, und der eine oder andere, dem das selbstlose, interessante und engagierte Ehrenamt der Kameraden noch nicht ganz bewusst war, empfiehlt diesen Antrag vielleicht weiter oder füllt ihn gar selbst aus.
Beifall, denn laut Struktur fehlen allein der Elbenauer Wehr sieben aktive Mitglieder.
Wenn sich auch die Erhöhung des Aktivenalters von auf 67 um zwei Jahre verschiebe, dann gibt es ohnehin nur wenige Kameraden, die mit 65 noch aktiv sind oder sein können.
80 Prozent gehen schon vorher in die Alters- und Ehrenabteilung, so Stadtteilwehrleiter Ronald Mühlsiegel.
Die politischen Verantwortlichen im Land seien deshalb und überhaupt gefordert, die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehren wieder attraktiver zu machen und dazu beizutragen, waren sich die Kameraden einig.

Fünf ganz besondere Elbenauer Kameraden haben das Eintrittsprocedere längst hinter sich und wurden am vergangenen Samstag im Gerätehaus geehrt oder befördert: Hartmut Böhmer für seine 50-jährige Mitgliedschaft (Foto 2), Marcel Ohle (Foto 3) und Stefan Funken (in Abwesenheit) mit der Beförderung zum 1. Hauptfeuerwehrmann, Hans-Jürgen Ohle (Foto 1) mit der Beförderung zum Oberlöschmeister und nicht zuletzt Sascha Kunstmann (Foto 4) von der Jugendwehr mit der Ernennung zum Gruppenführer.

2-130317Zunächst aber trug Stadtteilwehrleiter Ronald Mühlsiegel den Rechenschaftsbericht für 2016 vor, hier einige Auszüge aus dieser Bilanz:
Die 1922 gegründete Elbenauer Freiwillige Wehr feiert in diesem Jahr ihr 95-jähriges Jubiläum und man sieht dem 100. Geburtstag schon jetzt mit einiger Zuversicht entgegen, begann er seinen Bericht. Derzeit gibt es 42 Mitglieder, davon 19 aktive Kameradinnen und Kameraden (davon eine derzeit im Babyjahr und einer wegen Lehrzeit beurlaubt).
Drei Kameradinnen machen Innendienst, sechs sind in der Alters- und Ehrenwehr, 14 sind Mitglieder der Jugendwehr und 10 fördern die Arbeit der Feuerwehr.

Das Einsatzgebiet umfasst neben Elbenau und Grünewalde auch größere Waldgebiete.
2016 gab es eine Einsatzübung und insgesamt neun Einsätze, darunter zwei mittelgroße Brände, eine Ölspurbeseitigung, eine PKW-Bergung und fünf Alarmierungen über Brandmeldeanlagen.
Insgesamt wurden 68 Einsatzstunden gezählt, etwa sieben pro Kameraden.

Der Ausbildungsstand verzeichnet ein hohes Niveau: Im Rahmen der Standortausbildung wurden 40 Dienst- und Ausbildungsabende mit 754 Stunden geleistet.
Kamerad Peter Bitter verzeichnete 38 Dienste, 29 Hans-Jürgen Ohle und 28 Hartmut Böhmer und Marcel Ohle.
Es erfolgte ein intensives Training auf dem Löschfahrzeug 10 mit dessen Geräten und Ausrüstung.
Spezialausbildungen gab es mit dem SW 2000 zu Wasserversorgung und –transport.
Bis 1500 m Wegstrecke können hier ohne andere Wehren bewältigt werden.
3-130317In der Kreisausbildung nahm Thomas Haas am Funklehrgang, Christopher Sperlich am Lehrgang für Atemschutzgeräteträger und Marcel Ohle am diesbezüglichen Notfalltraining teil.
Zum Ausbildungsstand: 1 Kamerad Verbandsführer, 5 Gruppenführer, 12 Truppführer, 7 Atemschutzgeräteträger, 12 TH1-Lehrgang, 7 Maschinisten, 1 ABC-Einsatz, 1 ABC-Erkundung, 3 Notfalltraining Atemschutz, 8 Führer der Motorkettensäge, 2 Führer TH-Einsatz, 3 Jugendfeuerwehrwart und 2 in der Ausbildung zum Feuerwehrmann.
Ronald Mühlsiegel: „Gerade der Ausbildungsstand spiegelt die hohe Motivation der Elbenauer Kameraden wider.
Das erfordert nicht nur den ehrenamtlichen, entgeltlosen Einsatz, sondern auch das Verständnis der jeweiligen Angehörigen.“ 
Unsere Wehren fallen nicht als glückliche Hilfe- und Dienstleister vom Himmel, sondern opfern Tag für Tag ihre kostbare Freizeit für das Gemeinwohl.

Zufrieden sind die Kameraden mit ihrem 20-jährigen, aber immer noch modernen Gerätehaus.
Bedarf an Neuanschaffungen von Technik gibt es derzeit nicht.
Die  Ausstattung entspricht der gültigen Feuerwehr-DIN und EURO-Norm.
Ronald Mühlsiegel konstatierte am Samstag auch Höhepunkte außerhalb von Einsätzen und Ausbildung: einen Preisskat, das Osterfeuer, ein Billardturnier, einen erstmaligen Damenabend, einen Familiengrillabend (hier heißt er noch so und nicht Family Barbecue), ein Knobelturnier und die Weihnachtsfeiern.
Auch im neuen Jahr wird es entsprechende Veranstaltungen geben, darunter eine Donatfahrt ab Steinhafen, blickte er voraus.
Abschließend dankte der Stadtteilwehrleiter der Verwaltung für die gute Zusammenarbeit und für die Unterstützung der Kameradschaftspflege, aber auch seinen Kameradinnen und Kameraden für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr.

4-130317Sascha Kunstmann von der Jugendwehr zog anschließend ebenfalls eine positive Bilanz: 31 Dienstabende zählte diese, darunter den Löschangriff nass in Ranies.
In Erinnerung bleiben auch ein Besuch des Hasseröder Ferienparks und ein Orientierungslauf im September, der Besuch des Badelandes in Wolfsburg im November und nicht zuletzt die Jahresabschlüsse im Dezember.
Er sei dankbar, dass Wehrmitglieder, Eltern und Familien allesamt die Jugendwehr unterstützen. 
Auch für 2017 habe man sich viel vorgenommen, unter anderem ein Zeltlager, wieder einen Löschangriff nass, einen möglichen 24-Stunden-Dienst, eine Wasserschlacht, den Besuch der Jugendwehr Rothensee und jede Menge Spaß bei allen Veranstaltungen.

Oberbürgermeister Bert Knoblauch dankte in seinem Grußwort allen Wehrmitgliedern für ihre Einätze und das Engagement in der Ausbildung.
„Schön, dass der Schuh hier in Elbenau nicht so drückt wie manchmal woanders“, sagte er.
Die Wehr ist immer da, wenn sie gebraucht werde, lobte das Stadtoberhaupt.
Er unterstrich die Intentionen der anderen Redner, wonach ehrenamtliches Engagement eine gesellschaftspolitische Herausforderung darstellt.
Auch er lobte die „tolle Jugendarbeit“ und brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass möglichst viele in den aktiven Dienst übernommen werden können.

Uwe Tandler, der – wie erwähnt - ebenfalls das Personalproblem thematisierte, sagte, dass es für ihn mehr als nur eine Pflicht sei, die Jahreshauptversammlungen zu besuchen, er komme jeweils gern.
Die Elbenauer Wehr „funktioniere“, und auch die Jugendwehr sei „stabil“, lobte er.
In diesem Zusammenhang würdigte er auch das Wirken des neuen Stadtteilwehrleiters Ronald Mühlsiegel.
Unter anderem mahnte Uwe Tandler dann die Stabilisierung der ABC-Ausbildung an sowie die Findung einer gemeinsamen Richtlinie für die Bekleidungsordnung der Wehren.
Nochmals erinnerte er an die Verantwortung des Stadtrates bezüglich der Brandschutzbedarfsplanung.

Der neue Abschnittsleiter Stephan Ziem stellte sich den Kameraden zunächst vor, übermittelte die Grüße des Kreisbrandmeisters und zeigte sich für alle anfallenden Fragen offen.
Er wünschte der Elbenauer Wehr möglichst wenige Einsätze und ein immer heiles Zurückkommen von dort.
Kamerad Ballerstedt vom Kreisfeuerwehrverband, der 99 Wehren im Salzlandkreis betreut, lobte besonders die Arbeit der Jugendfeuerwehr in Elbenau.
Der Sicherheitsbeauftragte Siegfried Kliematz sagte, er stehe für Schulungen gern zur Verfügung, wünschte ein unfallfreies Einsatzjahr 2017 und sprach vom notwendigen Versicherungsschutz durch die Feuerwehr Unfallkasse FUK.
Stadträtin Marlis Eckruth zeigte sich bereit, auch in Grünewalde für die Stärkung der Elbenauer Wehr zu werben.
Wie Werner Grundmann auch dankte sie der Wehr für ihre Einsätze.
Holger Goldschmidt sagte, dass man auch Jugendeinrichtungen für Werbeaktionen nutzen sollte, um den Bestand der Wehr(en) zu sichern.
Und Sabine Krause vom Bürger- und Kulturverein Elbenau sprach von einer immer guten Zusammenarbeit zwischen Wehr und Verein, etwa beim Osterfeuer 2016.
Sie blickte schon auf das Fest des 725-jährigen Ortsteiljubiläums 2018 und kann sich auch hier diese gute Kooperation bei der Vorbereitung vorstellen.
Der Jugendwehr übergab sie als Vereinsvorsitzende einen vielsagenden Briefumschlag.

 

1T-13031701.03.2017 - Landeshauptstadt dankt für Großbrandeinsatz 
 
Schönebecks Oberbürgermeister Bert Knoblauch nutzte den Schulungsabend am Dienstag, 28. Februar 2017, um den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Schönebeck den Dank und das Lob der Landeshauptstadt Magdeburg persönlich mitzuteilen.
Das Stadtoberhaupt verlas die offiziellen Zeilen des Magdeburger Branddirektors Helge Langenhan und übergab die ehrenvolle Urkunde an Stadtteilwehrleiter Dirk Dietzmann im Gerätehaus in der Tischlerstraße.
Stadtwehrleiter Uwe Tandler würdige ebenfalls den sehr ordentlichen Einsatz in der Freien Straße in Magdeburg, betonte den guten Schulterschluss mit den Magdeburger Kameraden und lobte u.a. die Drehleiterbesatzung sowie die Atemschutzträger während des Großbrandeinsatzes in und vor einer Lagerhalle im Stadtteil Buckau.
Aufgrund des gemeinsamen Einsatzes konnte die Ausbreitung des Brandes auf ca. 2/3 des etwa 11.000 Quadratmeter großen Brandobjektes begrenzt werden.
Auch der Magdeburger Dezernent Holger Platz dankte für die „sofortige und kameradschaftliche Einsatzbereitschaft und Bereitstellung der Technik“ durch die Schönebecker.
Vielen Dank.

 

Felgeleben1003201728.02.2017 - Jahreshauptversammlung Stadtteilfeuerwehr Felgeleben

Die Freiwillige Feuerwehr Felgeleben der Stadt Schönebeck (Elbe) führte am Freitag vergangener Woche ihre Jahreshauptversammlung durch und zog eine ereignisreiche Bilanz des Einsatzjahres 2016. Stadtteilwehrleiter Daniel Schürmann konstatierte im Beisein des Oberbürgermeisters, weiterer Gäste und zahlreicher der 52 Kameradinnen und Kameraden insgesamt 41 Einsätze, darunter 23 Brandeinsätze, elf technische Hilfeleistungen und sechs Fehlalarmierungen sowie eine Einsatzübung.
In der Gesamtheit sind 32 Kameraden in der aktiven Einsatzabteilung, darunter sechs Frauen, zehn Alters- und Ehrenkameraden, und zehn Jugendfeuerwehrangehörige.
Der Hauptbrandmeister ging in seinem Jahresbericht auch auf das "Nachbeben" der angedachten Zusammenlegung der Wehren aus Felgeleben und Bad Salzelmen ein und sprach sich für die zukünftige gute Zusammenarbeit aus.
Anschließend berichtete der Felgeleber über die weiteren Aktivitäten der Wehr.
Neben theoretischer und praktischer Ausbildung an fast jedem Freitag in der Schulstraße und zeitintensiven Einsätzen haben die Kameraden auch 2016 wieder das traditionelle Osterfeuer ausgerichtet, die Jugendwehr unterstützt sowie das beliebte Wohngebietsfest umgesetzt und unterstützt.

1F-130317Bert Knoblauch dankte den Kameradinnen und Kameraden für die Einsätze und die aktive Ausbildung, besonders in Hinblick auf die sehr erfreuliche Jugendfeuerwehr.
Ein großer Dank ging außerdem an die Bereitschaft der Wehr, dass die Felgeleber Kameraden im Ernstfall in Gnadau aushelfen, da die Barbyer Wehren aufgrund eines Bahnüberganges Probleme haben, die vorgeschriebene Ausrückezeit von 12 Minuten einzuhalten.
Für die Umsetzung der geschlossenen Vereinbarung mit der Gemeinde Barby sowie die Leistungen auch außerhalb des Stadtgebietes Dienst zu tun sprach das Stadtoberhaupt ein ausdrückliches Lob aus.
Auch an die Angehörigen ging an Dankeschön für die außergewöhnliche Unterstützung.
Schönebecks Oberbürgermeister ging in Anbetracht der zukünftigen Entwicklungen des Feuerwehrdienstes auf die Pflichtaufgaben, das Ehrenamt, den gesellschaftlichten Beitrag sowie die Nachwuchs- und Mitgliederprobleme ein.

Für Uwe Tandler ist die Mitgliederentwicklung in allen Wehren Schönebecks ebenfalls ein wichtiges Thema.
Der Stadtwehrleiter würdigte ausdrücklich die Einsatzbereitschaft und absolvierte Übung der Kameraden bei der TRG Cyclamin GmbH im Industriepark West im vergangenen Jahr.
Der Brandinspektor nannte mit der Bildung einer Führungsstaffel, Intensivierung der Nachwuchsarbeit und Überlegung nach Hauptamtlichen Einsatzkräften weitere Beispiele für zukünftige Aufgaben der Schönebecker Wehren.
2F-130317Der Feuerwehrabschnittsleiter für Bördeland und Schönebeck Stefan Ziem seinerseits überbrachte die Grüße des Landrates und Kreisbrandmeisters und dankte den Kameraden und deren Familien und Partner(innen) ebenfalls für ihr ehrenamtliches Engagement.

Diesen Dankesworten schloss sich ebenfalls der Stadtsicherheitsbeauftragte Siegfried Kliematz an, der die Kameraden auf die Unterstützung durch das Kriseninterventionsteam (KIT) hinwies.
Uwe Ballerstedt, Mitglied im Vorstand des fusionierten Kreisfeuerwehrverbandes Salzlandkreis, dankte den Einsatzkräften für die gute Arbeit in der Stadtteilfeuerwehr Felgeleben und sprach ebenfalls großes Lob für die starke Jugendwehr aus.
Nicht zuletzt brachten auch die anwesenden Stadträte Sabine Dirlich, Hans-Marcus Hax, Dr. Thoralf Winkler, Werner Grundmann und Mark Kowolik ihren Respekt und Anerkennung für die Leistung der Felgeleber Feuerwehr zum Ausdruck.
Abschließend wurden zahlreiche Ehrungen und Berufungen vorgenommen, bevor es zur Stadtteilwehrleiterwahl und zum gemütlichen Teil überging.

Ehrungen/Beförderungen:
Robin Oltersdorf (10 Jahre Mitgliedschaft)
3F-130317Stephan Fügner (20 Jahre Mitgliedschaft)
Steven Müller (20 Jahre Mitgliedschaft)
Christian Fügner (20 Jahre Mitgliedschaft)

Arne Broßat (Oberfeuerwehrmann)
Steven Müller (Hauptfeuerwehrmann)
Martin Glaser (Löschmeister)
Daniel Schürmann (Hauptbrandmeister)

Arne Broßat (Truppführer)
Martin Glaser (Gruppenführer)

Matthias Schütte (Ehrenstern in Bronze vom Landesfeuerwehrverband für besondere Dienste)

 

1JHV_Frohse_201717.02.2017 - Freiwillige Feuerwehr Frohse: "Dank an Ehrenamt"

Zur Jahreshauptversammlung der Stadtteilfeuerwehr Frohse hatten sich am Freitag, 17. Februar 2017, die Kameradinnen und Kameraden im Feuerwehrgerätehaus am Reuterplatz eingefunden.
Stadtteilwehrleiter Michael Pohle begrüßte die anwesenden Teilnehmer und Gäste, rief zu einer Schweigeminute zu Ehren des verstorbenen Kameraden Herbert Krüger auf und sprach in seinem Rechenschaftsbericht von einem ereignisreichen Jahr für die 92-jährige Wehr.
Die elf aktiven Kameraden hatten demnach 2016 insgesamt 16 Einsätze zu bewältigen.
Unter den Einsätzen waren unter anderem acht Brände, sieben auflaufende Brandmeldeanlagen sowie eine Personensuche auf der Elbe.
Aber nicht nur bei Bekämpfung von Brandherden und weiteren Hilfeleistungen bewiesen die Kameraden der Stadtteilfeuerwehr, dass man sich auf sie verlassen kann.
Bei den vielfältigen Aktivitäten des rührigen Vereinslebens in dem Frohser Stadtteil bringen sich die Mitglieder stets aktiv ein.
2JHV_Frohse_17Bei der Aufzählung der langen Reihe an Aktivitäten dankte Frohses Wehrleiter Michael Pohle während der Jahreshauptversammlung allen, die daran ihren Anteil hatten.
Neben den aktiven gibt es noch zehn Alters- und Ehrenkameraden sowie 22 Mitglieder des Feuerwehrfördervereins.
Michael Pohle betonte die zahlreichen Aktivitäten mit Kitas, Schulen und Vereinen, um dem Personalmangel, Mitgliederschwund und Nachwuchsproblem entgegen zu wirken.
Trotzdem die Wehr über einen guten Ausbildungsstand verfügt, kritisierte Michael Pohle Teile der Unternehmen, die Kameraden nicht zu Ausbildungszwecken freistellen.
Diese hätten die Wichtigkeit dieses besonderen Ehrenamts wohl noch nicht erkannt, sagte er.
Außerdienstlich gab es 2016 einen Besuch bei der Partnerwehr in Heitlingen, das Osterfeuer, den Tag der offenen Tür, 90 Jahre Gartenanlage "Gartenfrieden", 25 Jahre Fleischerei Brinkmann und nicht zuletzt das traditionelle Forellenfischen.
Michael Pohle dankte auch für die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und der Stadtwehrleitung.
Joachim Schulke dankte im Namen des Oberbürgermeisters den 43 Mitgliedern der Wehr sowie deren Angehörigen für ihren im vergangenen Jahr geleisteten Dienst.
3JHV_Frohse2017Der Dezernent wies auch auf das generelle Problem des Personalmangels bei den einzelnen Wehren, die demografischen Entwicklung sowie den allgemeinen Rückgang des Ehrenamtes hin.
Er bekräftigte den gemeinsamen Wunsch einer guten Zusammenarbeit, um mit gemeinsamen Gesprächen zielorientierte Lösungen zur Verbesserung des Personalproblems und der zukünftigen Aufstellung der Schönebecker Wehren finden zu können.
In Vertretung des Stadtoberhauptes bedankte er sich für die großartige Arbeit im Feuerwehrdienst und kulturellen Tätigkeiten in Frohse.
Und auch der Stadtwehrleiter Uwe Tandler würdigte die gute und große Tradition der Frohser Wehr und zeigte hohen Respekt für die gute Leistung der Kameraden und deren Familien.
Der Brandinspektor warb für die Intensivierung der Zusammenarbeit mit anderen Wehren und bedankte sich bei den Mitgliedern, welche den Feuerwehrdienst in Frohse noch am Leben erhalten.
4JHV_Frohse17Roland Rasehorn vom Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes Salzlandkreis, der ebenfalls bei der Versammlung zugegen war, überbrachte die Grüße des Kreisfeuerwehrverband Salzlandkreis e.V. und wies ebenfalls auf das Problem der Mitgliederzahlen der aktiven Einsatzkräfte hin.
Stadtrat Manfred Pöschke sagte, als solcher ein "waches Auge" auf die Entwicklung der Frohser Wehr haben zu wollen. 
Torsten Pillat wolle sich nötigen Anpassungen an strukturelle Gegebenheiten nicht verschließen.
Der Stadtrat bedankte sich ebenfalls bei den Mitgliedern der Wehr.
Diesen Dankesworten schloss sich der Stadtsicherheitsbeauftragte Siegfried Kliematz an.
Rainer Kammel übergab, stellvertretend für den Förderverein, diverse Haushaltsutensilien sowie eine Kehrmaschine an die Feuerwehrkameraden der Frohser Wehr und wünschte, ebenso wie der ehemalige Ortsbrandmeister der befreundeten Heitlinger Wehr Rudolf Müller eine stets unfallfreie Zeit.
Geehrt wurden für eine 51-jährige Mitgliedschaft der Kamerad Ralf Zimmermann.
Der ehemalige Wehrleiter erhielt die Ehrentafel in Würdigung besonderer Dienste in der Feuerwehr.
Belobigt wurden Helmut Backhaus und Bernd Krüger.
Jens-Uwe Mangelsdorf wurde als Gruppenführer berufen.

 

150217a13.02.2017 - Jahreshauptversammlung: Stadtteilwehr Bad Salzelmen zog Bilanz    
 
Eine dringend notwendige Mitgliedergewinnung, für welche die Wehr und die Stadt an einem Strang ziehen müssten, und damit zusammenhängend eine durch Berufs-und Familienverpflichtungen bisweilen gefährdete Einsatzstärke seien Probleme, die Wehrleiter Steffen David während der Jahreshauptversammlung der Stadtteilwehr Bad Salzelmen beim Namen nannte.
Er konnte dennoch in seinem Rechenschaftsbericht eine positive Bilanz für das vergangene Jahr 2016 ziehen. 
Insgesamt hat die Wehr, für deren Ersatzneubau eines Anbaus des Gerätehauses sich die Kameraden eine zügige Umsetzung erhoffen, 62 Mitglieder, davon 33 im Einsatzdienst, 10 Alterskameraden, 12 in der Jugendfeuerwehr und 7 fördernde Mitglieder.
2016 zählte man immerhin 105 Einsätze, darunter 76 Brände, 28 technische Hilfeleistungen und eine große Einsatzübung.
Das bedeutete 123 Stunden Einsatzzeit und bezogen auf die Dienstzeit der Kameraden und Kameradinnen 1169 Stunden.
Hinzu kamen ungezählte Ausbildungsstunden.
Auch die Einsatzzeiten der Fahrzeuge benannte der Wehrleiter:
Das TLF 16/25 hatte 75 Einsätze mit 95 Stunden, beim Löschfahrzeug 8/6 war dieses Verhältnis 44/82, beim RW1 15/30, beim ELW 47/81 und beim ABC-Erkundungsfahrzeug 3/7.
Zahlreiche Ausbildungsstunden wurden absolviert mit dem Ziel - Verbandsführer 5, Zugführer 2, Gruppenführer 5, Maschinist 17, Truppführer 9, ABC 10 und Atemschutzgeräteträger 16.
Steffen David nannte auch besonders hervorzuhebende Einsätze wie den Verkehrsunfall in Eggersdorf, einen Wohnungsbrand in der Straße der Jugend oder einen Brand einer Gartenlaube in der Steiermärker Straße.
Ein angenehmer Höhepunkt war das 126. Stiftungsfest, bei dem unter anderem mit der Vorführung von Technik Kinder für die Feuerwehr begeistert werden sollten.
Zwei neue Kameraden wurden 2016 in der Salzer Wehr begrüßt, in diesem Jahr erwartet man Zuwachs in der Jugendwehr.
Neben der zu intensivierenden Mitgliedergewinnung und dem erwarteten Gerätehausanbau sprach der engagierte Wehrleiter auch offen über einen bestehenden Reparaturstau bei den Einsatzfahrzeugen und über die von hohem Verschließ betroffene Einsatzkleidung. 
Mittelfristig brauche man darüber hinaus einen Ersatz für den Rüstwagen mit Baujahr 1993 und für das LF8/6 (Baujahr 1992), für das ein LF 10 angeschafft werden müsse.
Andererseits gab es 2016 neue DIN-Ausrüstung für den Rüstwagen und eine neue Kettensäge.
In diesem Jahr, so der schließende Ausblick des Berichts, freue man sich auf das Stiftungsfest, auf ein Dickbootrennen in Barby, auf eine Schlauchboottour auf der Elbe, einen Familienausflug und einen Grillabend, die Jahresabschlussfeier nicht zu vergessen.
Franziska Zimmermann von der Jugendwehr in Bad Salzelmen konnte von 156 Ausbildungsstunden für die 11 Jungen und 1 Mädchen berichten.
Für diese gab es 2016 zahlreiche Veranstaltungen und interessante Wettkämpfe, darunter ein Löschangriff nass in Ranies, ein Orientierungslauf ebendort, einen Tag der offenen Tür, die Teilnahme am Tag der Berufsfeuerwehr, einen Tag im Badeland Braunschweig und natürlich mehrere Einsatzübungen.
„Franzi“, wie sie die Kameraden nennen, bedankte sich ausdrücklich bei allen Unterstützern der Jugendwehr.
Der stellvertretende Kreisbrandmeister Stephan Ziem sprach von „großen Schuhen“, die ihm als nunmehrigem Abschnittsleiter nun bereitgestellt worden sind, und er wolle diese jedoch gut ausfüllen. Dezernent Joachim Schulke sprach den Salzer Kameradinnen und Kameraden indessen seinen herzlichen Dank für das abgeleistete Dienstjahr in Einsatz und Ausbildung aus und übermittelte denselben des Oberbürgermeisters.
Auch er betonte, dass alle an einem Strang ziehen müssten, um neue Mitglieder für die Wehren zu gewinnen.
Insgesamt müsse die Akzeptanz der Feuerwehr in der Bevölkerung noch weiter gestärkt werden, denn der wiederkehrende Dienst unter Einsatz von Leib und Leben könne nicht hoch genug bewertet werden und sei nicht selbstverständlich.
Stadtwehrleiter Uwe Tandler lobte die Art und Weise wie effizient die Salzer Kameraden an den Dienst herangehen:
„Erkennen. Abarbeiten.“ Ohne lange Diskussionen…
Auch die Zusammenarbeit mit der Verwaltung ist deutlich besser geworden, betonte er.
Er mahnte aber an, die ABC-Einsatzfähigkeit zu intensivieren und in der Ausbildung nicht nachzulassen.
Er schlug die Bildung einer Führungsstaffel sowie den möglichen Austausch von Fahrzeugen unterschiedlicher Wehren bei Einsätzen vor, um diese schlagkräftiger zu machen.
Der Stadtwehrleiter sorgt sich wie der Wehrleiter insgesamt um die Einsatzbereitschaft der Wehr.
Es müsse mehr und mehr über Hauptamtlichkeit nachgedacht werden.
Auch seien die Feuerwehrrenten mit ein paar Euro für 40 Jahre Dienst viel zu gering.
Der Stadtrat müsse nach Vorliegen der Fortschreibung der Risikoanalyse den neuen Brandschutzbedarf verantwortungsbewusst und unter Bedacht der Auswirkungen festlegen, mahnte er weiter an.
Stadtrat Manfred Pöschke forderte umgekehrt, die Feuerwehr müsse auch im Stadtrat mehr Präsenz zeigen, sich erklären, Wünsche  äußern, jährlich berichten.
Stadträtin Sabine Dirlich regte an, einen Pool des insgesamt zur Verfügung stehenden Einsatzpersonals zu bilden, um flexibler ausrücken zu können.
Sie hielt indessen auch in diesem Jahr wieder 200 Euro für die Jugendfeuerwehren bereit.
Stadtrat Heinz-Günter Burghart dankte ebenfalls den Kameradinnen und Kameraden für ihr ehrenamtliches Engagement.
Auch er regte einen stärkeren Informationsaustausch der Wehr(en) mit dem Stadtrat an und sagte insgesamt seine Unterstützung zu.
Armin David, der mit viel Beifall für seine 50-jährige Dienstzeit geehrt wurde, berichtete anschließend von der Arbeit seiner Alterskameraden, die sich in Veranstaltungen einbringen, ein Treffen in Barby durchführten, die Ausbildung unterstützen und für die Erstellung der Chronik (erstmals in Buchform) verantwortlich sind.
Kamerad Jürgen A. Schulz schlug die notwendige Bildung einer Kinderfeuerwehr in Schönebeck vor, die für die Nachwuchsgewinnung von großer Bedeutung sei.
Er würde sogar selbst zur Verfügung stehen, sich dafür in Heyrothsberge ausbilden zu lassen, fügte er hinzu.
Eine breite Diskussion nahmen im Weiteren die unzureichenden Leistungen der Feuerwehr-Unfallkasse FUK ein, hier bestehe dringender Handlungsbedarf.
Die Stadt unterstütze betroffene Kameraden, sagte Joachim Schulke, stelle zum Beispiel einen Fachanwalt für das Sozialgericht.
Der betroffene Kamerad Peter Wesemann machte seinen Fall, der zu wenig Unterstützung erfährt, noch einmal sehr deutlich.
Der politische Druck auf die FUK müsse erhöht werden, waren sich alle Teilnehmer der Jahreshauptversammlung einig.
Die Forderung nach der Bildung eines Fonds, geäußert von Innenminister Stahlknecht, wurde bekräftigt.

Beförderungen, Berufungen, Ehrungen:
Zum Truppführer Sophia Weise und Marcus Haberstroh; zur stellvertretenden Wehrleiterin und zur Zugführerin Sabine Zander; zur Oberfeuerwehrfrau (bzw. –mann) Sophia Weise und Marcus Haberstroh; zum Hauptbrandmeister Steffen David und nicht zuletzt zum Brandinspektor Uwe Tandler.
Ganz herzlichen Glückwunsch allen Kameradinnen und Kameraden!

 

150217-106.02.2017 - Freiwillige Feuerwehr Schönebeck: 2016 viel Lob für alle Mitglieder 

Während der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Schönebeck am Freitag, 3. Februar 2017, im Gerätehaus Tischlerstraße zog Stadtteilwehrleiter Dirk Dietzmann eine anerkennende Bilanz des vergangenen Dienstjahres.
Die 98-Kameraden-Wehr, von der 49 im aktiven Dienst sind, hatte demnach 2016 insgesamt 146 Einsätze zu bewältigen.
Unter den Einsätzen waren unter anderem sieben Wohnungsbrände, drei Fahrzeugbrände, sechs Containerbrände, zwei Ödlandbrände, ein Getreidefeldbrand, 14 Kleinbrände, zwölf Mittelbrände und 21 auflaufende Brandmeldeanlagen sowie 15 Rauchmelder-Alarmierungen.
Die 64 Technischen Hilfeleistungseinsätze gliedern sich in Verkehrsunfälle mit eingeklemmten Personen, zwei Tierrettungen, 38 Türöffnungen / Tragehilfen, 16 Ölspuren, einen Sturmschaden, eine Verkehrsbehinderung, eine PKW-Bergung und eine Personensuche.
Insgesamt war die "Tischlerstraße" im vergangenen Jahr 1.406 Stunden im Einsatz und 50 Dienstabende wurden durchgeführt.
Zu den Dienstabenden kamen noch zahlreiche zusätzliche Termine, die zumeist an den Wochenenden oder während der täglichen Arbeitszeit durch die Kameraden abgesichert und durchgeführt wurden.
Das waren zum einen drei Ausbildungen an Samstagen, an denen unser ABC-Zug im Zusammenwirken mit dem Fachdienst ABC des Salzlandkreises, Standortausbildung sowie ihre Ausbildung in Firmen nach Störfallverordnung absolvierten.

150217-2Die Führungskräfte hatten einen Termin zum operativ-taktischen Studium im Toom-Baumarkt.
Dabei wurde den Mitarbeitern das richtige Verhalten bei einem Brand erläutert sowie die praktische Handhabung von Feuerlöschern.
Ein weiteres Tätigkeitsfeld nahm erneut die Öffentlichkeitsarbeit ein.
Alleine neun besondere Termine zur Nachwuchsgewinnung und Präsentation der Feuerwehr fanden statt.
Dabei kamen Kindergartengruppen und Schulklassen mit den ehrenamtlichen Einsatzkräften in direkten Kontakt.
Ein Schwerpunkt der letztjährigen Ausbildung lag u.a. in der Einsatztaktik, der Aneignung von Spezialwissen sowie der allgemeinen Brandschutzkunde.
17 Kameraden haben an der Aus- und Fortbildung auf Standort-, Landkreis- und Landesebene teilgenommen.
Neben den aktiven gibt es noch 23 Alters- und Ehrenkameraden sowie 26 Mitglieder der Jugendfeuerwehr.
Gemeinsam mit den Alters- und Ehrenkameraden, der Traditionsgruppe und der Jugendwehr wurden viele Veranstaltungen organisiert sowie gemeinschaftliche Kameradschafts- und Schulungsabende realisiert.
Ein großes Lob ging dabei an die Unterstützung der Ehrenkameraden im Gerätehaus der Wehr, welche während des Rechenschaftsberichtes um eine Schweigeminute zu Ehren des Verstorbenen Ehrenkameraden Herbert Heyer baten.
Die Alterskameraden kümmern sich noch immer aktiv um die Technik und die Ausstattung am Standort in der Tischlerstraße.
150217-3Die alljährlichen Hydranten-Kontrollen führten sechs aktive Kameraden durch.
Dabei wurden im Stadtgebiet 333 Wasserentnahmestellen mittels Sicht- und Funktionsprüfung überprüft.
Des Weiteren gab es zwei Leitungssitzungen, bei denen organisatorische und einsatztaktische Maßnahmen besprochen wurden, um sie dann im täglichen Einsatzgeschehen umzusetzen.
Zwecks Erhalt und Intensivierung der Kameradschaftspflege führte die Wehr ein erstes Weihnachtsbaumverbrennen durch und organisierte ein Sommerfest, Preisskat, eine Kinderweihnachtsfeier sowie den traditionellen Frühschoppen am 1. Weihnachtstag.
Bei der Jugendfeuerwehr gab es zu Jahresbeginn einen Führungswechsel.
Paula Mai hörte nach fünf Jahren als Jugendwartin zum 31.12.2016 auf.
Ein herzliches Dankschön ging an die Schönebeckerin für die geleistete und nicht immer leichte Arbeit.
Für den neuen Jugendwart, Dustin Joo, wünschten alle Anwesenden viel Erfolg bei den anstehenden Aufgaben der Jugendfeuerwehr.
Der Stadtteilwehrleiter bedankte sich für die Leistung und Unterstützung im vergangenen Jahr.
Dirk Dietzmann hob besonders die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung hervor.
Bert Knoblauch dankte im Namen der Stadt den Kameraden für ihren geleisteten Dienst.
150217-4Schönebecks Oberbürgermeister würdigte die solide Ausbildung der Kameradinnen und Kameraden, die dafür viele Stunden ihrer Freizeit opfern, zum Wohle der Bevölkerung.
Ein herzliches Dankeschön ging ebenfalls an die Familien und Angehörigen für ihre Einsatzbereitschaft und gemeinsame Fürsorge.
Das Stadtoberhaupt berichtete über die zukünftigen Pläne der Stadtwehrleitung und versprach eine Optimierung der Ausbildung sowie der aktiven Zusammenarbeit untereinander.
Und auch der Stadtwehrleiter Uwe Tandler würdigte die Einsätze der größten Schönebecker Stadtteilwehr und sprach den Dank der Stadtwehrleitung aus.
Ein gemeinsames Wirken, unter anderem mit der Verwaltung, soll zukünftig verbessert und weiter ausgebaut werden, um Defizite in der Ausstattung und Ausbildung der Feuerwehren zu beseitigen und notwendige Anschaffungen tätigen zu können.
Dazu zählt auch der Aufbau eines strukturierten Personalpools, um die Einsatzfähigkeit in der Stadt sicher zu stellen.
Der Feuerwehrabschnittsleiter für Bördeland und Schönebeck, Stefan Ziem, seinerseits überbrachte die Grüße des Landrates und Kreisbrandmeisters und dankte den Kameraden und deren Familien und Partner(innen) ebenfalls für ihr ehrenamtliches Engagement.
Diesen Dankesworten schloss sich ebenfalls der Stadtsicherheitsbeauftragte Siegfried Kliematz an, der die Kameraden auf die Unterstützung durch das Kriseninterventionsteam (KIT) hinwies.
Einen weiteren Dank sprachen Sabine Dirlich (MdL, Stadträtin, mit 250-Euro-Spende) und Reinhard Banse (Stadtrat, mit Schenkung eines historischen Dokuments von 1850) aus. 
Abschließend wurden zahlreiche Ehrungen und Berufungen vorgenommen, bevor es zum gemütlichen Teil überging.
Die Ehrungen des Salzlandkreises für langjährige Dienste (50 und 60 Jahre) überreichten Kreisjugendwartin Roswitha Salm und Frauenbeauftragte Stefanie Kröger.

150217-5Dienstjubiläen:
Claudia Strobelt-Sonnier (20 Jahre)
Detlef Dreher (40 Jahre)
Kurt Borcherding (40 Jahre)
Hans Göhre (50 Jahre)
Horst Mehr (50 Jahre)
Werner Laurich (50 Jahre)
Dieter Trzeczak (60 Jahre)

Berufungen:
Alexander Lange (Truppführer)
Dustin Joo (Gruppenführer)
Stefan Messerschmidt (Gruppenführer)
Karsten Schmidt (Zugführer)
 
150217-6Beförderungen:
Dustin Joo (Haupt-FW-Mann)
Benito Schröder (Löschmeister)
Karsten Schmidt (Brandmeister)
Maik Häring(Oberbrandmeister)
Frank Mantwill (Hauptbrandmeister)
 
Belobigung durch den Oberbürgermeister:
Frank Mantwill
 
Präsent für geleistete Arbeit und gezeigte Einsatzbereitschaft:
Paula Mai
Patrick Köhler
Alexander Lange

 

270117-123.01.2017 - Freiwillige Feuerwehr Ranies: 2016 sehr erfolgreiche Jugendarbeit

Zur Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Ranies hatten sich am Samstag, 21. Januar 2017, die Kameradinnen und Kameraden im Feuerwehrgerätehaus Ranies, Am Sängerwäldchen 4, eingefunden.
Ortswehrleiter Gunnar Ulrich begrüßte die anwesenden Teilnehmer(innen) und Gäste, rief zu einer Schweigeminute zu Ehren des Verstorbenen Direktors des Instituts für Brand- und Katastrophenschutz Heyrothsberge, Peter Ladewig, sowie der 20 verunglückten Feuerwehrleute bei einem Einsturz eines 17-stöckigen Einkaufszentrums in Teheran auf und sprach in seinem Rechenschaftsbericht von einem erfolgreichen Jahr für die ostelbische Wehr.
Die 22 aktiven Kameraden (acht Frauen) hatten demnach 2016 insgesamt 10 Einsätze zu bewältigen.

270117-2Unter den Einsätzen waren unter anderem vier Brände, zwei Verpflegungseinsätze, zwei Ölspuren sowie zwei Verkehrsunfälle.
28 Dienstabende (786,5 Stunden) schlugen zu Buche.
Dazu kamen noch zwölf Lehrgänge.
Insgesamt waren die Kameradinnen und Kameraden 1.759,98 Stunden im ehrenamtlichen Einsatz.
Aus diesem Grund dankte Gunnar Ulrich den Einsatzkräften und Familien für die hohe Bereitschaft an den Einsätzen, Dienstabenden und der guten Aus- und Weiterbildung.
Der Oberbrandmeister betonte ebenfalls die sehr gute Zusammenarbeit mit der Ortsfeuerwehr Pretzien.
2016 hat die Ranieser Feuerwehr unter anderem Einsatzübungen, Atemschutzstrecken, die Saugbrunnen- und Hydrantenprüfung, Begleitung der Kleinen Friedensfahrt, Orientierungsübungen, das Oster- und Herbstfeuer sowie das Übungshaus in Felgeleben vollzogen.

270117-3Außerdem wurde im September das große 20-jährige Jubiläum der Jugendfeuerwehr Ranies mit allen Schönebecker Wehren begangen.
Ebenfalls sehr aktiv waren die Männer und Frauen bei der Sanierung des Feuerwehrgerätehauses am Sportplatz.
In diesem Jahr sind weitere Maßnahmen am und im Objekt geplant.
Großes Lob erhielt die Jugendwehr mit ihren 16 Mitgliedern (acht Mädchen), die 2016 rund 2.046 Dienststunden ableisteten.
Jugendwart Florian Herrler lobte seine Jugendwehr nicht nur ausdrücklich bei der vorbildlichen Ausbildung, sondern auch bei der erfolgreichen Schrottsammelaktion im Ort sowie beim Orientierungsmarsch und dem Zeltlager der Schönebecker Jugendwehren und bedankte sich beim Feuerwehrförderverein für die Anschaffung von T-Shirts sowie eines Multifunktionswerkzeuges.
Bert Knoblauch dankte im Namen der Stadt der sehr aktiven und starken Wehr für ihren im vergangenen Jahr geleisteten Dienst und bekräftigte den gemeinsamen Wunsch einer guten Zusammenarbeit, um mit konstruktiven Ideen und gemeinsamen Gesprächen zielorientierte Lösungen zur Verbesserung der baulichen Situation im Gerätehaus sowie der Ausstattung finden zu können.

270117-4Mit der bereits erfolgten Umsetzung eines Internetzuganges im Gerätehaus, der Anschaffung von zehn Ausgeh-Uniformen sowie der weiteren Planungsphase der Umgestaltung der Fahrzeughalle kann die Zusammenarbeit mit der Verwaltung weiter verbessert werden.
Der Oberbürgermeister bedankte sich für die Leistungen der Wehr zugunsten der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger und ihres Hab und Guts und lobte die gute Praktizierung der Zusammenarbeit mit Ranies. Und auch der Stadtwehrleiter Uwe Tandler würdigte die Einsätze der Ranieser Wehr und sprach den Dank der Stadtwehrleitung aus.
Ein gemeinsames Wirken, unter anderem mit der Verwaltung, soll zukünftig verbessert und weiter ausgebaut werden, um Defizite in der Ausstattung der Feuerwehren zu beseitigen und notwendige Anschaffungen tätigen zu können.
Dazu zählt natürlich die Ausstattung der Wehren mit geeigneten Einsatzfahrzeugen.
Die Ranieser betonen immer wieder auch die Notwendigkeit der Beschaffung eines Mannschaftstransportwagens.
Das TSF-W fasst nur fünf Kameraden, so dass die anderen private Pkw nutzen müssen.
Der MTW könne, so Stadtoberhaupt Knoblauch, aus Haushaltsgründen jedoch nicht vor 2018 angeschafft werden.
Er lobte noch einmal die gute Arbeit der kleinen Wehr, besonders auch die vorbildliche Jugendarbeit und bedankte sich ausdrücklich.
Genauso freute sich Bert Knoblauch auf die gute Zusammenarbeit mit dem 2015 neu gewählten Ortswehrleiter.
Ein herzliches Dankeschön ging ebenfalls an die Familien und Angehörigen für ihre Einsatzbereitschaft und gemeinsame Fürsorge des Verpflegungstrupps.
Diesen Dankesworten schlossen sich der Ortsbürgermeister Rüdiger Kunze und Stadtsicherheitsbeauftragter Siegfried Kliematz an.
Der Feuerwehrabschnittsleiter für Bördeland und Schönebeck, Stefan Ziem, seinerseits überbrachte die Grüße des Landrates und Kreisbrandmeisters und dankte den Kameraden und deren Familien und Partner(innen) ebenfalls für ihr ehrenamtliches Engagement.
Abschließend wurden zahlreiche Ehrungen und Berufungen vorgenommen, bevor es zum gemütlichen Teil überging.

270117-5Beförderungen:
Gunnar Ulrich (Oberbrandmeister)
Martin Hopfer (Brandmeister)
Tobias Kunze (Feuerwehrmann)
Stefan Berger (Feuerwehrmann)
Anja Groß (Oberfeuerwehrfrau)
Sarah Steinbach (Oberfeuerwehrfrau)
Fabian Herrler (Hauptfeuerwehrmann)
Dirk Kreitschi (Hauptfeuerwehrmann)
Jens Blaschke (Hauptfeuerwehrmann)
Simone Kreitschi (Hauptfeuerwehrfrau)

Berufungen:
Anja Groß (Truppführerin)
Sarah Steinbach (Truppführerin)

Ehrungen:
Franco Lichtenberg (10 Jahre)
Antje Hinz (10 Jahre)
Sarah Steinbach (10 Jahre)
Jens Blaschke (20 Jahre)
Florian Herrler (20 Jahre)

Eine Belobigung durch den Oberbürgermeister mit entsprechender Urkunde erhielt für besondere Leistungen außerhalb des Einsatz- und Ausbildungsdienstes der Kamarad Detlef Hinz.

 

1-17011716.01.2017 - Jahreshauptversammlung in Pretzien 

Zur Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Pretzien hatten sich am Freitag, 13.1.2017, die Kameradinnen und Kameraden im Feuerwehrgerätehaus Pretzien eingefunden.
Ortswehrleiter Michael Vorwerk begrüßte die anwesenden Teilnehmer und Gäste und sprach in seinem Rechenschaftsbericht von einem ereignisreichen Jahr für die zentrale Stützpunktwehr in Ostelbien.
Auf Grund von Veränderungen in der Alarm-und Ausrückeordnung kam es zu insgesamt 15 Einsätzen in 2016. 
Allein acht Brände mussten bekämpft und sechs technische Hilfeleistungen gegeben sowie ein Versorgungseinsatz gefahren werden.
Aber nicht nur bei den Einsätzen konnte sich Michael Vorwerk auf die derzeit 26 aktiven Kameraden, davon drei Kameradinnen, verlassen.
Auch bei der Pflege und Wartung der Fahrzeuge und bei Lehrgängen waren sie erfolgreich dabei, um die Einsatzfähigkeit der Ortsfeuerwehr zu erfüllen und eine 24-Stunden-Bereitschaft sicher zu stellen.
Sehr gute Erfolge sieht der Ortswehrleiter auch bei der gemeinsamen Arbeit mit der Ortsfeuerwehr Ranies, welche auch in diesem Jahr fortgeführt wird.
Ebenso verhält es sich mit der Jugendfeuerwehr, in der Pretziens Jugendwartin Lisa Behrendt die Vorbereitung des Aufrückens der 11 Mitglieder in die Reihen der aktiven Kameraden mit zahlreichen Aktivitäten unterstützte.
2-170117Im gleichen Atemzug wurden das Wirken der sieben Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilung und die Aktivitäten der Wehr bei der Absicherung der Oster-, Mai- und Herbstfeuer, dem Einholen des Maibaumes sowie des Kinderfestes und der gemeinsamen Feste in Ranies gewürdigt.
Joachim Schulke dankte im Namen des Oberbürgermeisters der sehr aktiven und starken Wehr für ihren im vergangenen Jahr geleisteten Dienst und bekräftigte den gemeinsamen Wunsch einer guten Zusammenarbeit, um mit konstruktiven Ideen und gemeinsamen Gesprächen zielorientierte Lösungen zur Verbesserung der Ausstattung finden zu können.
Der Dezernent bedankte sich für die Leistungen der Wehr zugunsten der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger und ihres Hab und Guts und lobte die gute Praktizierung der Zusammenarbeit mit Ranies und der Stadtverwaltung.
Und auch der Stadtwehrleiter Uwe Tandler würdigte die Einsätze der Pretziener Wehr und sprach den Dank der Stadtwehrleitung aus.
Ein gemeinsames Wirken, unter anderem mit der Verwaltung, soll zukünftig verbessert und weiter ausgebaut werden, um Defizite in der Ausstattung der Feuerwehren zu beseitigen und notwendige Anschaffungen tätigen zu können.
Ortschaftsbürgermeister Gundhelm Franke dankte insbesondere der aktiven Jugendwehr für ihren gesellschaftlichen Einsatz in Pretzien.
Worte des Dankes fanden die Gastredner auch an die Mitglieder des unermüdlichen Feuerwehrfördervereins Pretzien, die mit ihrer finanziellen Unterstützung die Ausstattung der Wehr hilfreich ergänzen.
Zum Abschluss seines Berichtes stellte der Ortswehrleiter fest, dass die Ortswehr von Pretzien in allem gut für die Aufgaben der Zukunft aufgestellt ist, wenn er auch hier und da noch Probleme sah.
3-170117Großes Lob gab es deshalb u.a. für die Anschaffung weiterer Technik zur Unterstützung der ehrenamtlichen Arbeit der Kameradinnen und Kameraden.
Und auch eine geplante Anschaffung eines Löschgruppenfahrzeuges soll zügig realisiert werden.

Nachstehend genannte Kameradinnen und Kameraden wurden befördert:

Beförderungen:
Daniel Brandt (FW-Mann)
Sophie Ballerstedt (FW-Frau)
Lea Specht (FW-Frau)
Lukas Rustenbeck (FW-Mann)

Berufungen:
Marc Platte (Gruppenführer)
Dietrich Pfannschmidt (Gruppenführer)

Ehrungen:
Frank Güllmeister (10 Jahre)
Andreas Braun (20 Jahre)
Wolfgang Manthei (50 Jahre)