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Freitag, 23 Aug 2019
Sie sind hier: Start Aktuelles 2019 03 / 2019 "Salzlandfrau" 2019 - Ehrenpreis "Soziales" ging an Schönebeckerin
"Salzlandfrau" 2019 - Ehrenpreis "Soziales" ging an Schönebeckerin PDF Drucken

Salzlandfrauen2019_KopieAm 8. März 2019 wurden nunmehr zum 11. Mal im Rahmen einer Festveranstaltung zum Internationalen Frauentag Frauen mit dem Ehrenpreis "Salzlandfrau" für ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement im Salzlandtheater Staßfurt ausgezeichnet. Veranstalter der Preisvergabe waren der Salzlandkreis sowie die Städte Bernburg (Saale), Schönebeck (Elbe) und Staßfurt mit ihren Gleichstellungsbeauftragten, die Salzlandsparkasse und die Salzlandküche GmbH. Finanzielle Unterstützung leisteten zudem die Stadtwerke Schönebeck GmbH, die Stadtwerke Staßfurt GmbH, die Erdgas Mittelsachsen GmbH, die REMONDIS Thermische Abfallverwertung GmbH Staßfurt, die MINERALplus GmbH Staßfurt und die MVV Umwelt Asset GmbH. Landrat Markus Bauer hatte...

wie immer die Schirmherrschaft für die Ehrenpreisvergabe übernommen. Mit den Ehrenpreisen "Salzlandfrau" 2019 wurden folgende Frauen ausgezeichnet: Josefine Radmer aus Bördeland OT Biere in der Kategorie Junges Engagement, Sabine Worch aus Staßfurt sowie Martina Ede aus Bördeland OT Eickendorf in der Kategorie Gesellschaft, Adelheid Liesecke aus Schönebeck (Elbe) in der Kategorie Soziales, Karin Keller aus Barby OT Klein Rosenburg in der Kategorie Kultur und Sylvia Breitenstein aus Staßfurt OT Förderstedt in der Kategorie Sport. Ramona Kleinfeld aus Bernburg erhielt den Ehrenpreis in der Kategorie Lebenswerk. Die Festveranstaltung wurde durch den Oberbürgermeister der Stadt Staßfurt, Sven Wagner, eröffnet. Landrat Markus Bauer richtete im Anschluss sein Grußwort an die Gäste der Veranstaltung. In diesem Jahr gelang es, Susi Brand vom MDR Sachsen-Anhalt für die Moderation zu gewinnen. Mit viel Witz und Charme trug sie gekonnt zum Gelingen der Festveranstaltung bei. Caroline Vongrieß, Journalistin, Buchautorin und Redaktionsleiterin der Zeitschrift "Zeit für Sachsen-Anhalt", hielt die Festrede an die Frauen und Gäste der Veranstaltung. Sie zollte den Frauen des Salzlandkreises ihren Respekt und ihre Anerkennung für ihr Wirken, das stets "kompetent, unprätentiös, selbstbewusst und selbstverständlich sei". Für die musikalische Umrahmung sorgten in diesem Jahr Hubertus von Krosigk und Lucia Keller vom Ensemble Theatrum Schloss Hohenerxleben. Wie auch bereits in den Jahren zuvor hatte die in Staßfurt lebende Künstlerin Margitta Liesenberg die Tonfiguren zur Ehrung der Salzlandfrauen gefertigt. Der Nachmittag klang dann bei Kaffee und einem wunderbaren  Kuchenbuffet aus.

Salzlandfrau_2019_KopieDie Preisträgerin "Salzlandfrau" 2019 in der Kategorie Soziales kommt aus der Elbestadt und ist Adelheid Liesecke. Sie engagiert sich ehrenamtlich seit vielen Jahren in hervorragender Weise für die im Altenpflegeheim "Haus Mechthild" des Diakonievereins Heimverbund Burghof e.V. befindlichen Seniorinnen und Senioren. Durch ihr aufmerksames, zuverlässiges und rücksichtsvolles Wirken stellt sie einen überaus wertvollen Gewinn für die Bewohnerinnen und Bewohner dar, wird von diesen geschätzt und geachtet sowie immer inständig erwartet. Bereits seit 2006 besucht Frau Liesecke regelmäßig wöchentlich die dort lebenden Frauen und Männer, führt mit ihnen Gespräche, hört sich deren Sorgen und Nöte an und geht mit ihnen bei gegebener Mobilität zu Fuß - jedoch meistens im Rollstuhl - spazieren. An besonderen Tagen wie Geburtstag, Heimfest und Weihnachten ist sie ebenfalls zugegen, wendet sich dabei in Absprache mit dem Pflegepersonal vor allem den Menschen zu, die wenig oder gar keinen Kontakt zu ihren Familien haben. Auf diese Weise entlastet sie das Pflegepersonal zwar nicht durch die Übernahme von Pflegeleistungen, doch ist ihre Empathie und ihre Zeit, die sie den Bewohnerinnen und Bewohnern widmet,  genauso wichtig wie Ernährung, Kleidung oder Gesundheitspflege. Darüber hinaus erklärte sich Frau Liesecke bereit, die Ehrenamtlichen anderer Häuser des Diakonievereins Heimverbund Burghof e.V. bei der Sterbebegleitung zu unterstützen, denn diese belastende Aufgabe kann nicht in einem festen Zeitrahmen erfüllt werden und bedarf einer außerordentlich hohen Einsatzbereitschaft. Um ihr Ehrenamt im Umgang mit Menschen qualifiziert ausüben zu können, nimmt sie nicht nur an den regelmäßigen Seminaren in der Pflegeeinrichtung selbst, sondern auch an den mehrtägigen Weiterbildungsveranstaltungen der Friedrich-Ebert-Stiftung teil und kann somit ihre jahrelangen Erfahrungen mit schwierigen Bewohnerinnen und Bewohnern ebenso einbringen wie ihre Kenntnisse bei Ablehnung oder in der Sterbebegleitung. Abschließend ist ebenfalls zu erwähnen, dass ihr Wissen um die bedeutsame Rolle von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern auf diesem Gebiet sie dazu veranlasst hat, zur Akquise weiterer Gleichgesinnter erfolgreich beizutragen. Frau Lieseckes unermüdliche ehrenamtliche Arbeit zur Förderung des Gemeinwohls in unserer Stadt ist Beispiel gebend für uns alle. Allen Preisträgerinnen einen herzlichen Glückwunsch.