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Sonntag, 16 Dez 2018
Sie sind hier: Start Aktuelles 2018 12 / 2018 "Notfallkarte für Betroffene von häuslicher Gewalt“
"Notfallkarte für Betroffene von häuslicher Gewalt“ PDF Drucken

Wie den lokalen Medien bereits zu entnehmen war, hat aus Anlass des jährlich am 25. November stattfindenden Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen der Arbeitskreis „Hilfenetz vor Ort“ unter Federführung der Gleichstellungsbeauftragten des Salzlandkreises auf die Veröffentlichung einer Notfallkarte aufmerksam gemacht, die kurz und prägnant wichtige Hinweise in den Sprachen Englisch, Französisch, Russisch, Arabisch, Albanisch, Somali und Deutsch enthält sowie über Telefonnummern von Polizei als auch Frauen- und Kinderschutzhäusern im Salzlandkreis informiert. Damit bietet die „Notfallkarte“ ebenfalls die Möglichkeit, betroffenen Migrantinnen den Zugang zu dem für sie teilweise unübersichtlichen Hilfesystem im Salzlandkreis zu erleichtern. Die Karten werden vor allem in öffentlichen Einrichtungen, in Begegnungszentren oder Bildungseinrichtungen, Schulen, Kindergärten, Arztpraxen und Geschäften zu finden sein, wo sie unauffällig eingesteckt werden können. „Notfallkarte“ (PDF, 1,58 MB) gibt es auch über die Internetangebote des Salzlandkreises sowie der Städte Bernburg (Saale), Aschersleben und Schönebeck (Elbe). Weitere Wegweiser im Notfall sind zudem hier unter der...

Rubrik „Vorsorge und Eigenhilfe“ erhältlich. Der Arbeitskreis „Hilfenetz vor Ort“ wurde im Jahr 2001 vom Jugendamt des Altkreises Bernburg initiiert und hat es sich seitdem zur Aufgabe gemacht, im Rahmen von öffentlichen Fachveranstaltungen, Fortbildungen sowie der Erstellung und Herausgabe von Öffentlichkeitsmaterialien das Thema Gewalt im sozialen Nahraum in die Öffentlichkeit zu tragen, zu bekämpfen sowie Opfern Hilfen anzubieten. Mitglieder im Arbeitskreis sind das Polizeirevier Salzlandkreis, die Frauen- und Kinderschutzhäuser Bernburg und Staßfurt des Rückenwind e.V. Bernburg, das Frauen- und Kinderschutzhaus der Stadt Aschersleben, das Amtsgericht Bernburg, die Gleichstellungsbeauftragte des Salzlandkreises und der Städte Bernburg (Saale), Aschersleben und Schönebeck (Elbe), der Fachdienst Jugend und Familie, die Stabsstelle Koordinierungsstelle für Migration und Bildung des Salzlandkreises, die Erziehungs- und Familienberatungsstelle Bernburg der Stiftung Evangelische Jugendhilfe St. Johannis Bernburg, die Interventionsstelle „Häusliche  Gewalt & Stalking“ Dessau, der Sozialer Dienst  der Justiz Magdeburg und die Opferberatung Weißer Ring e.V. Die Erstellung der mehrsprachigen Notfallkarte wurde mit finanziellen Mitteln aus der Richtlinie zur „Stärkung der Willkommenskultur“ durch das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt ermöglicht.