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Montag, 09 Dez 2019
Sie sind hier: Start Aktuelles 2017 11 / 2017 MKP: Dritte Konzert der „Großen Reihe“ 2017
MKP: Dritte Konzert der „Großen Reihe“ 2017 PDF Drucken

koeckert-byThomasDashuber_KopieWerke von Richard Strauss, Max Bruch und Franz Schubert prägen das dritte Konzert der „Großen Reihe“ am 8. Dezember im Dr.-Tolberg-Saal von Schönebeck-Bad Salzelmen. Der Abend steht unter dem Motto „Romantische Aspekte“ und wird um 19:30 Uhr mit der Serenade für 13 Bläser Es-Dur op. 7 von Richard Strauss eröffnet. Die Es-Dur-Serenade ist ein Frühwerk des damals 17-jährigen Komponisten, welches großes Lob beim berühmten Dirigenten Hans von Bülow fand. Im Anschluss folgt der konzertante Höhepunkt, bei dem Nicolas Koeckert (Foto links; ©Thomas Dashuber) als Solist ins Rampenlicht tritt. Der deutsch-brasilianische Geiger teils jüdischer Herkunft wurde 1979 geboren und stammt aus einer bekannten Musikerfamilie. Koeckert konzertiert bereits seit vielen Jahren auf wichtigen internationalen Podien. Als erster deutscher Preisträger beim...

renommierten „Internationalen Wettbewerb“ in Moskau begeistert der Geiger immer wieder Presse und Publikum durch sein expressiven und leidenschaftlichen Ausdruck in Verbindung mit technischer Souveränität und warmer Tongebung. Eine Kostprobe seines solistischen Könnens gibt Koeckert mit dem beliebten Violinkonzert Nr. 1 g-Moll, op. 26 von Max Bruch. Das Meisterwerk zeichnet sich durch die Form und vielschichtige Harmonik aus. Und wer dieses Stück hört, dem werden die wunderschönen Melodien in Erinnerung bleiben.

Den Takt gibt dieses Mal übrigens nicht Gerard Oskamp vor, sondern Wolfgang Rögner. Der Gastdirigent ist in Thüringen geboren und hat an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar Dirigieren und Klavier studiert. Seit August 2015 ist Wolfgang Rögner Chefdirigent des Leipziger Symphonieorchesters. Als international gefragter Dirigent ist er ein gern gesehener Gast bei namhaften Orchestern weltweit und eben auch bei der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie Schönebeck.

Franz Schubert nannte die 4. Sinfonie selbst „Die Tragische“. Der österreichische Komponist setzte mit dieser Komposition seinen Wunsch um, erstmals eine Sinfonie in einer Moll-Tonart zu schreiben. Das Stück, welches den klassischen Musikabend beendet, entstand im Jahr 1816, als Schubert gerade einmal 19 Jahre jung war.

Eintrittskarten für das Konzert im Dr.-Tolberg-Saal von Schönebeck-Bad Salzelmen können im Orchesterbüro der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie Schönebeck, Tischlerstraße 13a, erworben oder telefonisch unter der Rufnummer 03928-400429 reserviert werden.