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Sonntag, 21 Jan 2018
Sie sind hier: Start Aktuelles 2017 11 / 2017 SOLEPARK: Veranstaltungsausblicke 2018
SOLEPARK: Veranstaltungsausblicke 2018 PDF Drucken E-Mail

PM_W.Kaminer_KopieBestseller-Autor Wladimir Kaminer gastiert am 3. Februar 2018 um 19.30 Uhr im Dr.-Tolberg-Saal und wird aus seinem aktuellen Buch „Einige Dinge, die ich über meine Frau weiß“ lesen. Kaminer, der seine Werke mit unvergleichbarer Detailverliebtheit und einem einzigartigen Augenzwinkern niederschreibt, wird zufällig und temporär zum Familienschriftsteller. Nach dem Buch über seine Mutter steht nun seine Frau, Muse und Kollegin im Mittelpunkt. Beim Schreiben des aktuellen Buches über seine Frau Olga hat Wladimir Kaminer festgestellt, dass er schon so einiges über sie weiß. Seit rund 20 Jahren sind die Beiden inzwischen zusammen, und trotzdem...

gibt es viele Dinge, die den erfolgreichen Autoren noch unbekannt sind. Olga Kaminer, Mutter seiner zwei Kinder, hat selbst Bücher geschrieben, stammt ebenfalls aus Russland (aus dem als äußerst kalt geltenden Sachalin) und hat bereits einiges an der Seite ihres Mannes erlebt. An der Tür der Russendisko, neben Wladimir am DJ-Pult oder hinter den Kulissen: Geschichten gibt es mehr als genug. Olga verabscheut Kälte und verfällt im Winter regelmäßig in eine Art Winterdepression. Warum eine Handtasche da helfen kann, verrät Wladimir in seinem Buch ebenso, wie die Herkunft der wunderschönen portugiesischen Servietten, die ihren festen Platz im Haushalt der Kaminers gefunden haben.

Wladimir Kaminer ist privat ein Russe, beruflich ein deutscher Schriftsteller. Er sieht sich selbst als jemanden, der versucht das Flüchtige festzuhalten, nieder zuschreiben. Kaminer möchte gerne der Nachwelt etwas hinterlassen. Zwischen Kapiteln aus seinem aktuellen Buch, unveröffentlichten Geschichten und spontanen Anekdoten: Kaminer ist Vollblut-Entertainer. Er unterhält, sorgt für kollektives Gelächter, regt zum Nachdenken an und hält auch mal charmant den Spiegel vor.

Karten für die Lesung am 3. Februar 2018 sind in den Stadtinformationen Schönebecks ab Montag, den 6. November 2017, erhältlich. Für Rückfragen stehen die Mitarbeiterinnen gern persönlich oder telefonisch unter 03928 7055-55 oder 03928 8427-42 zur Verfügung. +++


Katrin_Hu_KopieWer Fernsehen macht, muss glücklich sein, schließlich sind im Fernsehen alle gut drauf, sehen toll aus, sind eine große Familie, verdienen viel Geld und posieren strahlend auf dem roten Teppich. Stimmt doch oder? Die Journalistin und Moderatorin Katrin Huß, geboren in Wolfen, aufgewachsen in Delitzsch, wo sie heute wieder lebt, kann auf mehr als 2000 Interviews mit ganz unterschiedlichen Persönlichkeiten zurückblicken und auf eine lange Fernsehkarriere. Mehr als 20 Jahre war die vielseitige Fernsehfrau weltweit als Reporterin unterwegs, drehte Filme über den New York City-Marathon, die Besteigung des Kilimandscharo und den Mount Everest Trek in Nepal. Nach ihrem Journalistik - und Sportstudium kam sie 1995 zum MDR und ist vielen Zuschauern aus den Sendungen „MDR um vier“ und „Cafe Trend“ bekannt.

Wie beliebt sie ist, zeigte sich im Juli 2016, als sie spontan ihre TV-Karriere an den Nagel hing und tausende Zuschriften von Kollegen, Wegbegleitern und Zuschauern bekam. Sie liebte ihre Arbeit, aber nicht um jeden Preis.

“Auch ein Hamsterrad sieht von innen aus wie eine Karriereleiter und oft merkt man zu spät, dass man auf der Stelle tritt. Ich habe keine Familie, keine Zeit für die Liebe und keine Zeit für Freunde“, schrieb sie damals auf ihrer Facebookseite und verabschiedete sich von ihren Fans. Eine mutige Entscheidung, die sie bis heute nicht bereut hat. Katrin Huß nimmt Sie am 25. März 2018 ab 16 Uhr mit auf ihre ganz persönliche Reise in die Fernsehwelt. Dort zeigt sie die schönsten Momente ihrer Laufbahn und erzählt, was sie glücklich macht.

Karten für diese Veranstaltung im Dr.-Tolberg-Saal sind ab sofort in den Stadtinformationen „Am Markt“ und „Am Soleturm“ sowie telefonisch unter 03928 7055-55 oder 03928 8427-42 und an der Tageskasse erhältlich.+++


Lothar_Boelck_KopieWenn es ein Anfang vom Ende gibt, dann muss es auch ein Ende vom Anfang geben. Aber was fängt dann an? Und wann endet es? Lange Zeit hat er alles geschluckt. Jetzt will er sein Schweigen brechen. Aber, nicht jeder, der in sich geht, findet hinterher wieder hinaus. Dennoch, die Erkenntnis des Pförtners im Bundeskanzleramt lautet: Politiker sind nicht an der Macht, sie sind nur an den Regierungen. Und das Wort „Regierungen“ kann man nicht übersetzen, denn Regierungen muss man überstehen. Schließlich ist es dem Pförtner im Kanzleramt egal, wer unter ihm Kanzler ist. Als langgedienter Türsteher, als assistent manager of people controlling, hat er alle und alles überlebt. Eins hat sich verändert. Früher hat man ihm gesagt, was er machen soll und heute soll er machen, was ihm gesagt wird. Früher hielten sich Könige aus dem Volk Narren und heute halten die Regierenden das Volk zum Narren. Doch am Ende war es stets dasselbe: Wenn Regenten die Hosen runterlassen, dann zeigen sie ihr wahres Gesicht. Doch wer guckt denn da noch hin? Unwissenheit und Interessenlosigkeit sind die Tugenden aller Mitläufer. Natürlich hat auch der Mitläufer ein Ziel vor den Augen. Und zwar das Brett vor seinem Kopf.  Bei manchem ist das Brett allerdings schon so morsch, dass ein Holzwurm darin verhungern muss. Das Brett vor dem Kopf ist die Tragfläche für geistige Höhenflüge. Doch wer immer über den Dingen schwebt, muss sich nicht wundern, wenn er kein Bein mehr auf den Boden kriegt.

Kabarettist Lothar Bölck, bekannt als Pörtner aus dem „Kanzleramt Pforte D“, der gleichnamigen Polit-Satire des MDR Fernsehens, begibt sich mit seinem vorläufig letzten Soloprogramm  auf Abschiedstournee und macht am 8. April 2018 Station in Schönebeck. Seine Bühnen- und Fernsehfigur, den Pförtner, schickt er in den Unruhestand. Sein “weisen Sie sich bitte aus“ nimmt er für sich wörtlich. Doch ein letztes Mal noch wird er die Besucher satirisch durch sein Kanzleramt führen und sie über Macht und Ohnmacht der Politik zum Lachen bringen, wo es manchmal eher zum Heulen ist. Noch einmal will er der Politik den Marsch blasen. Und zwar Pfortissimo. Sein Motto: Wenn wir die gesellschaftlichen Strukturen nicht verändern, werden sich die gesellschaftlichen Veränderungen strukturieren.

Karten für diese Veranstaltung sind ab sofort in den Stadtinformationen „Am Markt“ und „Am Soleturm“ sowie telefonisch unter 03928 7055-55 oder 03928 8427-42 und an der Tageskasse erhältlich.