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Donnerstag, 28 Mai 2020
Sie sind hier: Start Aktuelles 2017 08 / 2017 Oberbürgermeister empfing Fritz Allendorff
Oberbürgermeister empfing Fritz Allendorff PDF Drucken

allendorff_001Abermals auf die Spuren seiner Vorfahren und damit zu den Wurzeln seiner Familie in Schönebeck (Elbe) hat sich jetzt der in Schweden lebende Friedrich Anders Allendorff begeben. Der Enkel seines Großvaters Otto Allendorff und Sohn von Corinna Allendorff ist direkter Nachfahre der verdienstvollen Schönebecker Unternehmerfamilie und war am Montag Gast von Oberbürgermeister Bert Knoblauch. Zwischen dem Stadtoberhaupt und dem als Export-Consult arbeitenden „Fritz“ Allendorff kam es zu einem interessanten und angeregten Gespräch über das unternehmerische und soziale Wirken der Familie Allendorff in Schönebeck, über die historische und vor allem wirtschaftliche Entwicklung der Stadt sowie über ihre kulturellen und touristischen Potenzen. Bert Knoblauch nutzte unter anderem die Gelegenheit, um auch an dieser Stelle für den Wirtschaftsstandort Schönebeck zu werben. Gewissermaßen war es ein Gedankenaustausch unter Amtsbrüdern, ist...

Fritz Allendorff neben seiner beruflichen Tätigkeit als Unternehmensberater doch auch ehrenamtlicher Bürgermeister der kleinen schwedischen Gemeinde Unnaryd. Diese liegt nordöstlich von Halmstad etwa in der Mitte zwischen Göteborg und Malmö. In dem Gespräch wurde unter anderem daran erinnert, dass die Allendorffs neben den zahlreichen Unternehmen, die sie in Schönebeck gründeten und erfolgreich führten, auch Stiftungen ins Leben riefen, mit denen sie unter anderem einen der ersten Kindergärten Deutschlands - die seinerzeitige „Kinderbewahranstalt“ – finanzierten, Waisenhäuser errichteten und die Kaiserin-Augusta-Heilanstalt in Groß Salze gründeten.

Sehr breit gefächert war das unternehmerische Engagement: Sie etablierten schon im 19. Jahrhundert eine der größten Brauereien der damaligen Provinz Sachsen in Schönebeck, die als spätere Kaiserbrauerei schließlich 1946 in sogenanntes Volkseigentum überführt wurde und noch bis 1990 Klaus-Bräu braute. Weiter betrieben die Allendorffs im großen Maßstab Landwirtschaft und gründeten eine Sprengstoff- und Patronenfabrik, womit sie sich auch in diese herausragende wirtschaftliche Tradition Schönebecks einbrachten. Auch eine Zementfabrik, eine Dampfziegelei, eine Zichorien Darre für Kaffeeersatz sowie Zuckerfabriken befanden sich in dem, was man heute das  Portfolio einer Unternehmerfamilie nennt.

Das historische Familiengrabmal der Familie befindet sich noch heute an der Söker Straße kurz vor dem Kreisverkehr Tischlerstraße und ist nicht der einzige Standort, den Fritz Allendorff bei seinen Besuchen in Schönebeck in Augenschein nimmt. Zum Beispiel im Kurbereich war er schon, ebenso wie auf dem Hummelberg gemeinsam mit Christian Jakobs, der ihn als Mitglied des Fördervereins für den Erhalt der dortigen Sternwarte gewonnen hat. Sehr naheliegend, befinden sich die alten Katakomben des ehemaligen Bierkellers der Brauerei doch in unmittelbarer Nähe. Und dies ist nicht der einzige Grund, warum er wieder nach Schönebeck kommen möchte, wie er dem Oberbürgermeister versicherte.

 

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