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Donnerstag, 17 Aug 2017
Sie sind hier: Start Aktuelles 2017 02 / 2017 Klimaschutzteilkonzept: Ergebnisse vorgestellt
Klimaschutzteilkonzept: Ergebnisse vorgestellt PDF Drucken E-Mail

Umweltteilkonzept2017_KopieEin Klimaschutzteilkonzept (KSTK) für stadteigene Liegenschaften ließ die Stadt Schönebeck (Elbe) im vergangenen Jahr erstellen. In mehreren Workshops wurden die einzelnen Energiebilanzen, Sanierungsschlussfolgerungen sowie die Verbräuche der Gebäude verglichen und diskutiert. Energieberaterin Sissi Pschiebilscki von der Verbraucherschutzzentrale Sachsen-Anhalt präsentierte vor wenigen Tagen die Ergebnisse des Teilkonzeptes im Rathaus der Elbestadt. Schönebecks Oberbürgermeister Bert Knoblauch begrüßte die Anwesenden im großen Sitzungssaal und bedankte sich bei den Beteiligten Mitarbeitern für die geleistete Arbeit zum Klima- und Umweltschutz. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Ämtern und Sachgebieten der Verwaltung sowie...

Vertreter von Schulen und Energieunternehmen verfolgten aufmerksam die Präsentation der Energieexpertin aus Wolmirsleben. Ziel war ein als Steuerelement zu entwickelndes Energiemanagement für die Stadtverwaltung, um Energie bzw. Kosten um bis zu 20 Prozent einzusparen bzw. zu senken. Und die Ergebnisse des Teilkonzeptes sprechen für sich. Für Schönebeck wurde ein Arbeitsmittel erstellt, welches bedeutend zur Verbesserung der Energiebilanzen der Liegenschaften beträgt und hilfreich für die Beantragung von notwendigen Fördermitteln sein wird. Mit der Basisdaten- und der Gebäudebewertung sowie der Feinanalyse können nun bauliche Maßnahmen besser geplant und für die Zukunft vorbereitet werden. Mit der Fortschreibung der Datenerfassung und der Einbeziehung der Ergebnisse des Teilkonzeptes können in den nächsten fünf Jahren bis zu einer halben Million Euro eingespart werden. Und auch beim regelmäßigen Sanierungsaustausch der Straßenbeleuchtung sind Einsparungen von bis zu 100.000,00 Euro möglich.

Nachdem der Energiebericht nun öffentlich gemacht wurde, befassen sich die nächsten Schritte mit der gezielten Gebäudebewertung von städtischen Turnhallen und Grundschulen, etwa der Ludwig-Schneider-Schule. Hier werden zum Beispiel Dächer oder Fassaden durch  Ingenieurbüros energetisch geprüft, welche dann einen Sanierungsfahrplan für die nächsten 10 bis 15 Jahre erarbeiten. Die ersten Ergebnisse dazu wurden bereits von Ute Urban von der Energie- und Umweltberatung aus Derenburg und von Jens Libeau vom  BAUPLANUNGS- UND INGENIEURBÜRO aus Gommern präsentiert.  Wie Sissi Pschiebilscki abschließend erläuterte, geht es insgesamt nicht nur um eine Analyse und Betrachtung von Altbeständen oder um energiesparendes Verhalten von Mitarbeitern, sondern auch um eine Klimaschutzprophylaxe bei Neuanschaffungen oder baulichen Investitionen. Die Stadt möchte insgesamt einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz leisten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung und die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrer(innen) der Schulen sind aufgerufen, sich aktiv einzubringen. Gilt es doch, zukünftig die Energie- und Wartungskosten zu senken und die energetische Sanierung fortzuschreiben. Man darf gespannt sein!