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Freitag, 23 Aug 2019
Sie sind hier: Start Aktuelles 2009 Ehrenamt: Würdigung der Seniorenarbeit 2009
Ehrenamt: Würdigung der Seniorenarbeit 2009 PDF Drucken

Tag_Ehrenamt_07.12.2009_021Zum diesjährigen Tag des Ehrenamtes hatte Schönebecks Oberbürgermeister Hans-Jürgen Haase gemeinsam mit der Vorsitzenden des Stadtseniorenrates Gudrun Schedler am Montag Vertreter von Verbänden, Vereinen und Organisationen in das ehrwürdige Rathaus eingeladen, um ihnen in einer Feierstunde  für ihr Wirken im Interesse von Seniorinnen und Senioren Dank zu sagen.

 

Umrahmt wurde die Dankeschönveranstaltung im Rathaussaal der Stadt Schönebeck von Kindern der ?Teutloff"-Kindertagesstätte aus der Maxim-Gorki-Straße. Zuvor hatten die Mädchen und Jungen der Kindertagesstätte und des Hortes Plötzky für die wunderschöne Tischdekoration gesorgt, wofür auch ihnen ein kleines Dankeschön gebührt. Zurück aber zur Feierstunde anlässlich des Tages des Ehrenamtes. In seiner Laudatio betonte Schönebecks Stadtoberhaupt, dass es längst zu einer schönen Tradition in Schönebeck geworden sei, vor allem den Ehrenamtlichen in der Seniorenbetreuung öffentlich Dank zu sagen.  ?Denn oft sind es diejenigen Menschen, die ohne viel ?Aufheben? ihre tägliche Arbeit für den ?Nächsten? leisten. Meistens dienen sie den hilfebedürftigen oder älteren und nicht selten kranken Menschen still, bescheiden, selbstlos und selbstverständlich. Zwanzig von ihnen stehen heute deshalb einmal selbst im Mittelpunkt, denn wir denken, dass man Gutes auch beim Namen nennen kann, weil es nachahmenswert ist.  Die guten Taten der Ehrenamtlichen stehen beispielhaft in einer Zeit, in der Bereicherung und Gier auf der einen Seite und Solidarität und Nächstenliebe auf der anderen Seite immer weiter auseinander klaffen,? so Schönebecks Oberbürgermeister in seiner Laudatio zum Tag des Ehrenamtes.  Gemeinsam mit der Vorsitzenden Stadtseniorenrates Gudrun Schedler würdigte  er  im Rathaussaal zum 10. Mal Frauen und Männer, die sich in ehrenamtlichem Einsatz um das Wohl der Stadt und ihrer Einwohner verdient gemacht haben. Was sie geleistet haben, ist nachfolgender Übersicht zu entnehmen. 

 Sozialverband Deutschland

 Herr Herbert Bohlmann

Herr Bohlmann hat das Amt des Ortsvorsitzenden des Sozialverbandes im April 2004 übernommen und kurz danach auch den Vorsitz für den Altkreis Schönebeck. Für seine gute Arbeit wurde er 2007 zum Schatzmeister des Landesverbandes Sachsen-Anhalt berufen. Für die Ortsgruppe organisiert er neben den Sprechstunden monatliche Tagesreisen und führt regelmäßig Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen durch. Herbert Bohlmann setzt sich zuverlässig für die Belange seiner Mitglieder ein.

Herr Helmut Gasper

Herr Gasper ist seit 1990 Mitglied ebenfalls des Sozialverbandes Deutschland und war einer der Mitbegründer des damaligen Reichsbundes. Trotz seines hohen Alters ist er für den Verband noch sehr aktiv. Er versorgt einen Teil der Mitglieder mit der Verbandszeitung und ist Beisitzer im Vorstand des Landesverbandes. So dreht sich bei Helmut Gasper trotz seines Ruhestandes alles um den Sozialverband.

 Deutsches Sozialwerk

 Frau Hildegard Suckow

Seit über 10 Jahren ist Frau Suckow als Betreuerin im DSW tätig. In dieser Aufgabe geht sie voll auf und ist eine jederzeit verlässliche Mitarbeiterin. Viele Stunden ihrer Freizeit stellt sie in den Dienst des Nächsten. Sie führt Heim-, Haus- und Krankenhausbesuche durch und hält mit jenen Mitgliedern Kontakt, die durch Krankheit oder andere Ereignisse nicht in die Begegnungsstätte kommen können. Hildegard Suckow sorgt einfach dafür, dass niemand allein gelassen wird.

Frau Edith Sonnenschein

Frau Sonnenschein kam über eine ABM-Arbeit zum Verein und hatte sofort einen guten ?Draht? zu den Mitgliedern, wie man sagt. Nach dem Ausscheiden aus ihrem Arbeitsleben wollte sie die herzlichen Beziehungen zu den Senioren nicht verlieren und wurde Mitglied des Vereins. Die Aufgabe als Betreuerin ist ihr auf den Leib geschnitten. Ihre Warmherzigkeit wird von den DSW-Mitgliedern durchaus mit Zuneigung begegnet. Sie hilft unermüdlich auch auf anderen Gebieten, z.B. beim Backen oder beim Sonntagsfrühstück. Bei all der vielen Arbeit hat sie immer ein Lächeln im Gesicht ? sie ist eben ein echter Sonnenschein.

Volkssolidarität

Frau Rosemarie Grunert

Frau Grunert ist seit 1970 Mitglied der Volkssolidarität und engagiert sich seitdem haupt- und ehrenamtlich in der Ortsgruppe Frohse. 1976 wurde sie Volkshelferin, anfangs noch mit nachbarschaftlichen Hilfeleistungen. Später wirkte sie als Kassiererin und ab 1991 als zuverlässige Hauptkassiererin der Ortsgruppe. Daneben kümmerte sie sich auch um den Chor der Volkssolidarität in Frohse, in dem sie selbst seit über 30 Jahren mitsingt. Von 1981 bis 1991 leitete Rosemarie Grunert den Volkssolidarität-Treffpunkt im Ortsteil. Auch hier opferte sie viele Stunden ihrer Freizeit, um bedürftigen Menschen Unterstützung zu geben, zum Beispiel bei der Durchführung von Veranstaltungen. Ihre ruhige, ausgeglichene Art wird von allen Mitgliedern sehr geschätzt. Stets hat sie ein offenes Ohr für die kleinen Sorgen der Mitglieder. Dies verdient Respekt und Anerkennung.

SHG Osteoporose

Frau Inge Hermann

Seit April 2001 leitet Frau Hermann die Selbsthilfegruppe Osteoporose in Schönebeck. Sie organisiert für die Mitglieder Beratungsgespräche, das Funktionstraining und klärt Probleme mit den Krankenkassen. Des Weiteren gibt sie Hilfestellungen bei Arztkontakten und organisiert Ausflüge sowie gesellige Nachmittage. Inge Hermann gibt wertvolle Hinweise hinsichtlich sozialer Komponenten und beim Sprechen über diese Krankheit. Dabei steht die menschliche Anteilnahme ihrerseits im Vordergrund.

SHG Herz-Kreislauf

Herr Rainer Roschkowski

Herr Roschkowski kümmert sich seit Jahren uneigennützig um die Selbsthilfegruppe Herz-Kreislauf. Er organisiert die Wassergymnastik, die Bowling- und Radwandertage, Bustouren und Veranstaltungen zu Gesundheitstagen. Des Weiteren pflegt er eine enge Zusammenarbeit mit dem Behindertenverband. Rainer Roschkowski hält Kontakt zum Salzlandkreis und kümmert sich beim Sportbund SSC um die Finanzen.  Er hat für jeden Zeit, immer ein offenes Ohr und besucht kranke Mitglieder persönlich. Übrigens: Einige Mitglieder der Gruppe gehörten bereits der Reha-Gruppe von 1984 an, bevor die Selbsthilfegruppe 1991 ins Leben gerufen wurde. Somit hätte die Gruppe jetzt eigentlich ihr 25-jähriges Jubiläum. Um so dankbarer sind alle, dass ?geordnetes Leben? letztlich erst mit Rainer Roschkowski in die Gruppe einzog.

Stadtseniorenrat

Frau Ilona Luther

Seit ihrem Ruhestand hat sich Ilona Luther aktiv in die ehrenamtliche Arbeit eingebracht. Sie war nicht nur eine der ersten Leseomas im Stadtseniorenrat, sondern hat auch eine Reihe neuer Ideen in die Lesegruppe eingebracht. So ist es ihr zu verdanken, dass den Kindern des Teutloff-Kindergartens literarische und musische Komponenten vermittelt werden können.  Für diese Kinder ist die Einladung der Leseoma in ihren Garten ein Höhepunkt des jährlichen Sommer-spaßes. Bereitwillig hat Frau Luther auch ihre beruflichen Erfahrungen aus dem Finanzdienstleistungssektor in die Struktur des Stadtseniorenrates eingebracht und die nicht immer einfache Aufgabe des ?Finanzchefs? im Förderverein übernommen. So vereint sich das Gute und das Nützliche in Ilona Luther ? alle Achtung!

Frau Renate Schnürle,

Frau Schnürle dagegen vertritt die Interessen der Seniorinnen und Senioren der Sankt-Jakobi-Gemeinde im Stadtseniorenrat. Diese Aufgabe erfüllt sie mit besonders großer Zuverlässigkeit. Darüber hinaus engagiert sie sich als Vorstandsmitglied für die Belange der Senioren unserer Stadt Schönebeck (Elbe). Kritisch und ideenreich bringt Renate Schnürle sich in die vielfältigen Tätigkeitsbereiche der Senioren-vertretung ein und ist auch aktuell immer auf der Höhe der Zeit. Im Herzen ist sie immer jung geblieben ? und das spüren alle, die mit ihr zusammen arbeiten können.

 Arbeiterwohlfahrt

Herr Harry Rahn

Seit der Gründung der Wandergruppe der AWO, an der Herr Rahn aktiv beteiligt war, fungiert er als stellvertretender Gruppenleiter. Mit der Betreuung dieser Gruppe gibt er älteren Bürgern die Möglichkeit, sich einer gesunden und sinnvollen Freizeit-gestaltung zu widmen.  Wegen seiner freundlichen, zuvorkommenden und besonnenen Art erfreut er sich großer Beliebtheit. Aber auch bei seiner Arbeit im Stadtseniorenrat tritt er stets positiv in Erscheinung. Möge Harry Rahn noch lange auf Schusters Rappen reiten, sagen nicht nur seine Mitstreiter.

Frau Heidi Wünsche

Neben vielen anderen ehrenamtlichen Aufgaben engagiert sich Heidi Wünsche für die Anliegen der Arbeiterwohlfahrt. Besonders liegt ihr dabei die Seniorenbetreuung am Herzen. In diesem Jahr übernahm sie kurzerhand die Leitung der Radwander-gruppe, als der bisherige Vorsitzende wegen schwerer Krankheit ausfiel. Damit ermöglichte sie den Erhalt dieser Gruppe. Frau Wünsche versteht es, die Gruppenmitglieder immer wieder aufs Neue zu motivieren, in dem sie auch überregionale Veranstaltungen organisiert und interessant gestaltet. Sie bringt ihre ganze Persönlichkeit in die Seniorenarbeit ein und zeigt unermüdlichen Einsatz.

Landsmannschaft  Schlesier

Herr Dieter Skopp

Herr Dieter Skopp, ein gebürtiger Schlesier aus Friedland, gehört der Landsmann-schaft Schlesien seit ihrer Gründung im Jahre 1992 an und wurde im gleichen Jahr in den Vorstand gewählt. Herr Skopp hat sein umfangreiches Wissen über das Heimat-gebiet Schlesien und die Zeit der Vertreibung und Neuansiedlung in Mitteldeutsch-land in die Vorstandsarbeit einfließen lassen. Im Vorstand übt er derzeit die Funktion des Kassierers aus und betreut vorwiegend die außerhalb Schönebecks ansässigen Mitglieder zu runden Geburtstagen und Ehejubiläen. Dieter Skopp hält somit die enge Verbindung zur Landsmannschaft aufrecht. Dies ist eine ehrenamtliche Arbeit, die viele Mitglieder nicht vermissen möchten.

Das Ehepaar Irma und Erwin Ressel

Frau Vera Gühne 

Zum Abschluss war es für die Laudatoren eine Ehre, ein ganz besonderes Anliegen vortragen zu dürfen: Für Frau und Herrn Ressel ist es äußerst wichtig, sich bei ihrer ?Helferin? auf diesem Wege öffentlich bedanken zu können. Leider gibt es heute nicht mehr viele Menschen, die sich für Andere interessieren oder einsetzen, schon gar nicht, die bereit sind, einfach zu helfen, ohne etwas zu erwarten. Doch das Ehepaar Ressel hat das große Glück, eine solche Person bei sich wohnen zu haben. Es ist Frau Vera Gühne. Herr Ressel ist seit mehreren Jahren schwer erkrankt und befindet sich bereits in der Pflegestufe drei. Durch einen Krankenhausaufenthalt ist er jetzt auch an das Bett gefesselt und bedarf 24 Stunden der Hilfe durch seine auch schon 79-jährige Frau. Es ist für sie oft nicht einfach, die alltäglichen Situationen zusätzlich zu meistern. Aber glücklicherweise gibt es ja Frau Gühne. Wäscht Frau Ressel zum Beispiel Wäsche, steht Frau Gühne ohne ein Wort vor ihrer Tür, trägt die Wäsche herunter, hängt sie auf, nimmt sie wieder ab und bringt sie wieder bis in die Wohnung. Gleiches gilt für Einkäufe, für kleine Reparaturen, Betreuungen während Arztbesuchen, Behördengänge, aber auch schwere Stunden und anderes mehr. Vera Gühne, die neben den Ressels auch noch für andere Menschen da ist, nimmt keinen einzigen Cent für ihre Hilfe und Einsätze. Für sie ist Menschlichkeit und die Verantwortung für andere das Wichtigste.

Landsmannschaft Ostpreußen/Westpreußen

Herr Willi Naujoks

Herr Willi Naujoks ist seit 1999 Mitglied und seit 2002 Mitglied des Vorstandes sowie Schatzmeister der Landsmannschaft Ostpreußen/Westpreußen. Als Verantwortlicher für die Kassenarbeit einschließlich der Kassierung der jetzt rund 90 Mitgliedsbeiträge hat Herr Naujoks einen wesentlichen Anteil am Funktionieren der gesamten Vereinstätigkeit. Er stellt sich auch selbstlos für Haus- und Krankenbesuche zur Betreuung der älteren Mitglieder zur Verfügung. So haben die Mitglieder des Vereins die ehrenamtliche Arbeit von Willi Naujoks schätzen gelernt.

Parkinson Vereinigung 

Frau Doris Schleinitz

Herr Hartmut Schleinitz

Familie Schleinitz ist seit dem Oktober 2006 Mitglied in der Parkinson Regionalgruppe Schönebeck, da Herr Schleinitz an Morbus Parkinson erkrankt ist. Doris und Hartmut Schleinitz kommen zu den Versammlungen, Veranstaltungen und Treffen, und man spürt deutlich, wie wohl sie sich in der Gruppe fühlen. Sie sind hilfsbereit und immer zur Stelle, wenn ihre Hilfe benötigt wird. So betreute Herr Schleinitz zusammen mit der Leiterin den Stand im Solepark und auch am 3. Oktober dieses Jahres betreute er den Stand der Vereinigung.  Herr und Frau Schleinitz engagieren sich insgesamt spürbar für die Belange der Gruppe.

Kultur- und Heimatverein

Frau Sabine Bernhardt

Frau Sabine Bernhardt kennen sehr viele Schönebeckerinnen und Schönebecker. Sie organisiert besonders für ältere Bürger interessante Kunstgespräche, imposante Ausstellungen und spannende Exkursionen. Außerdem betätigt sie sich als aktive ?Leseoma?. Das kulturelle Engagement von Frau Bernhardt ist nicht selten in aller Munde. Die rührige und belesene Frau hat das kulturelle Leben unserer Stadt immer wieder bereichert.

Frau Christa Beier

Als Schriftführerin für den Verein ist Christa Beier tätig. Sie fühlt sich besonders für den Kaffeeplausch mittwochs im Vereinsladen verantwortlich. Die abwechs-lungsreichen Themen sprechen fast ausschließlich die älteren Bürger an. Die wöchentlichen Radtouren bespricht sie mit den Teilnehmern. Christa Beier ist also sowohl ?drinnen? als auch ?draußen? für die Seniorinnen und Senioren da, und diese wissen das zu schätzen.

Alzheimer Gesellschaft

Herr Helmut Burghardt

Herr Burghardt, selbst schon im fortgeschrittenen Rentenalter, hat von den ersten Anfängen der Ideenfindung bis zum tatkräftigen Aufbau der Regionalstelle Schönebeck der Alzheimer Gesellschaft beherzt mit Rat und Tat geholfen. Er war und ist stets hilfreich und uneigennützig zur Stelle, wenn handwerkliche Arbeiten erledigt werden müssen. Seine freundliche und unaufdringliche Art wird von allen Mitarbeitern sehr geschätzt und auch der Umgang mit den dementen Tagesgästen ist einfühlsam und herzlich. Helmut Burghardt tut seinen Nächsten einfach gut.

Renate Schnürle

Frau Christina Graßhoff

Aus einer besonderen familiären Situation heraus hat sich Christina Graßhoff um ihre neugeborene Enkeltochter und die Mutter gekümmert. Die junge Frau war völlig allein gelassen. Frau Graßhoff hat sich in wirklich aufopfernder Weise um die junge Mutter und das Baby gekümmert.  Auch für ein zweites Enkelkind bringt Frau Graßhoff inzwischen Zuwendung und Hilfe auf. Darüber hinaus hatte sie lange Zeit ihren pflegebedürftigen Vater zu versorgen. Als bei ihrer Tante in Magdeburg die Wohnung ausgebrannt war, half sie aktiv bei der Beseitigung der Brandschäden. Man spürt, welche ungewöhnlichen Hürden und Herausforderungen das Leben Frau Graßhoff bescherte.