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Donnerstag, 13 Dez 2018
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Nachrichten von der Wasserwehr der Stadt Schönebeck (Elbe) PDF Drucken

Baufreiheit für Lagerhalle
Stadtratsbeschluss soll Weg für LHW-Vorhaben ebnen
(Quelle: Volksstimme vom 12.12.2018, Heike Liensdorf)

Die Stadt Schönebeck und der Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft (LHW) haben Mitte des Jahres eine Vereinbarung zum Hochwasserschutz abgeschlossen.
Die Anschaffung der Schutzwände plus Equipment liegt beim LHW, die Handhabung bei der Stadt.
Nun sollen Taten folgen.
Das LHW will eine Lagerhalle für die Schutzwände bauen, auf dem Areal Magdeburger Straße/Blumenberger Bahn.
Dafür muss die Stadt die Fläche beräumen lassen.
In der Vereinbarung mit dem LHW ist geregelt, dass das Areal durch die Stadt kosten- und altlastenfrei zur Verfügung zu stellen ist.
Der Stadtrat wird sich deshalb am Donnerstag, dem 13. Dezember, in seiner Sitzung mit einem entsprechenden Beschluss beschäftigen.
Denn für das Herstellen der Baufreiheit ist eine außerplanmäßige Ausgabe von 75.000 Euro nötig.
Der Betrag ist gedeckelt: 65.000 Euro waren für Union 1861 eingestellt - für den Einbau von Umkleideraum und Toiletten für Damen.
Dazu hätten Planungsleistungen (10.000 Euro) bereits erfolgen müssen, was jedoch, so Dezernent Joachim Schulke, nicht geschafft worden sei.
Die gesamte Maßnahme verschiebe sich um zwei Jahre, die Gelder seien somit frei.  
Stadtrat Torsten Pillat (CDU) wollte im Hauptausschuss wissen, wie es bezüglich der Halle um die Folgekosten bestellt ist. 
Oberbürgermeister Bert Knoblauch (CDU) schickte vorweg, dass man froh sei, diese Halle zu bekommen und dass diese auf Landeskosten gebaut werde.
"Ja, Folgekosten haben wir.
Darüber gab es vor der Vereinbarung schon ein Gespräch mit der Kommunalaufsicht.
Aber auch jetzt fallen Kosten für das Gebäude an, in dem die Wasserwehr untergebracht ist.
Ich denke, das hält sich die Waage", so der Stadtchef.
Schon weil das neue Gebäude aus energetischer Sicht modern sei.
Derzeit werden die Hochwasserschutzteile in Containern gelagert.
Was passiert mit diesen?
Das fragte Stadträtin Yvonne Bensch (CDU).
Dezernent Schulke verneinte.
Die Container seien Eigentum des LHW.
Der Landesbetrieb verhandele gerade mit dem Unternehmen, bei dem es diese erworben habe, über eine Rücknahme.
Das LHW baut die Kalthalle, die Stadt das Wasserwehr-Gebäude.
"Wir müssen schauen, ob wir es im nächsten Jahr schon schaffen, die Planungskosten einzustellen", sagte Joachim Schulke, "es wäre gut, wenn dieses Projekt parallel zum LHW-Vorhaben läuft.
Hätten wir ein Planungsbüro, könnten in die Grundplatte für Halle und Wehr gleich alle Funktionselemente integriert werden.
"Ziel müsse es sein, so Knoblauch im Hauptausschuss, 2019 Gelder für Planung und Bau des Wasserwehr-Gebäudes (Sozialbereich und Arbeitsraum) einzustellen.

 

161018Sitzen die Elemente so, wie sie sollen?
Warum die Wasserwehr Schönebeck in Plötzky den mobilen Hochwasserschutz aufgebaut hat
(Quelle: Volksstimme vom 15.10.2018, Heike Liensdorf)

Das Hochwasser 2013 bleibt für die Anwohner der Gartenstraße in Plötzky unvergessen.
Bis an, ja bis in die Häuser stand das Wasser, Sandsäcke sind 1,20 Meter hoch gestapelt worden, um Hab und Gut zu schützen.
Seit dem vergangenen Jahr gibt es auch für diesen Bereich einen mobilen Hochwasserschutz.
Im Zuge der jährlichen Wartungsarbeiten hat die Wasserwehr Schönebeck um ihren Leiter Dirk Lindner am Sonnabend erstmals diese Schutzwand geprüft, sprich zur Probe aufgebaut.
„Bei der Übergabe hat die Firma, die die Schutzwände herstellt, diese aufgebaut.
Jetzt machen diejenigen es, die sie später im Ernstfall aufbauen“, sagt Dirk Lindner.
17 Mitglieder der Ortsgruppen Schönebeck und Ostelbien packen mit an.
Ein Probelauf vor dem Ernstfall sei sinnvoll, das habe sich immer wieder gezeigt.
So erzählt Olaf Godlofski vom städtischen Sicherheits-und Ordnungsamt, dass der erste Aufbau des mobilen Schutzes an Elbweg, Salzblumenplatz und Müllerstraße durch die Wasserwehr erfolgt sei.
Festgestellte Mängel konnten gleich weitergeleitet werden und wurden von der Firma behoben.
Das sei aber von Seiten des Landes als Fördermittelprüfer kritisiert worden.
Die Firma, die den Hochwasserschutz herstellt, sollte diesen auch als erste aufbauen.
So ist es 2017 in Plötzky passiert.
Nun übten sich Wasserwehr-Mitglieder im Aufbau.
Stellen, an denen es hakt oder nicht perfekt sitzt, müssen behoben werden.
„Der Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft (LHW) nimmt die Anmerkungen von der Stadt als Träger und der Wasserwehr als Dienstleister entgegen und kümmert sich darum, dass Mängel behoben werden“, erklärt Olaf Godlofski das Prozedere.
Ronald Günther, Flussbereichsleiter Schönebeck beim LHW, ist am Sonnabend ebenfalls vor Ort.
Er beantwortet aufkommende Fragen, nimmt Anmerkungen auf, sieht, wenn etwas Probleme bereitet.
Den Probelauf der Schönebecker Wasserwehr kann er nur begrüßen.
Einmal im Jahr sollte das sein, um zu sehen, ob alle Anlagenteile vollständig sind, ob der Aufbau funktioniert und die Handgriffe sitzen.
Nun steht nur noch ein Probeaufbau durch die Ehrenamtlichen in Pretzien im Bereich Große Sorge und Hafenstraße aus.
Die einzelnen Elemente lagern derzeit in einem Container auf dem Gelände der Feuerwehr Tischlerstraße.
„Das Land plant aber den Bau eines Hochwasserschutz-Lagers“, sagt Olaf Godlofski.
Das ist in der Vereinbarung zwischen der Stadt Schönebeck und dem LHW festgeschrieben.
Die Schönebecker Elemente sollen zentral in der Elbestadt liegen.
Am Mittwoch steht beim Land ein Gesprächstermin zum Thema Hochwasserschutz an, merkt Olaf Godlofski an.
Unter anderem soll es um das Zentrallager gehen.
Thema werde aber auch sein, wo das Hochwasserschutz-Material für die ostelbischen Orte taktisch günstig gelagert werden kann.
Immer wieder hatten Ratsmitglieder aus diesen Orten darauf hingewiesen, dass vor jedem Ziehen des Pretziener Wehres ausreichend Teile rechtzeitig nach Ostelbien umgelagert werden müssten, da es dann keine direkte Verbindung zu Schönebeck gibt.
Sinnvoller sei es doch, so ihre Anregung, eine Lagermöglichkeit für die entsprechende Anzahl an Elementen in den jeweiligen Orten zu finden.

Foto:
Die Wasserwehr baut erstmals an der Plötzkyer Gartenstraße den mobilen Schutz auf, hier sind Fritjof Meussling, Holger Rostock, Mike Timme und Frank Lütge im Einsatz.
(Foto: Olaf Godlofski)

 

07061805.06.2018 - Schönebeck (Elbe) schreibt Zusammenarbeit mit LHW fest
 
Die Stadt Schönebeck (Elbe) und der Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt LHW haben ihre Zusammenarbeit bezüglich Hochwasserschutz jetzt manifestiert und in eine „Vereinbarung zur Regelung von Errichtung, Betrieb, Instandhaltung und Instandsetzung einschließlich Lagerung, Transport, Auf- und Abbau teilstationärer (mobiler) Anlagenteile an Hochwasserschutzanlagen…“ gegossen.
Diese Vereinbarung wurde von Oberbürgermeister Bert Knoblauch und LHW-Direktor Burkhard Henning unterzeichnet und am Dienstag gegenseitig ausgetauscht.
Dem Dokument liegt auch ein Stadtratsbeschluss zugrunde.
Beide Parteien sprachen übereinstimmend von einer Vereinbarung, die konstruktiv und auf Augenhöhe erarbeitet worden ist.
Das Papier dient der Aufgaben- und Eigentumsabgrenzung beider Partner für 1.753 Meter mobile und einheitliche Hochwasserschutzanlagen im Zuge des Deichlückenschlusses auf der Schönebecker Stadtseite.
Während der LHW die mobilen Elemente beschafft, liefert, ihre baulichen Voraussetzungen für den Einsatz sowie äußere Lagermöglichkeiten schafft, ist die Stadt für die innere Lagerung, den Transport, Ausrüstung, die Unterhaltung sowie den Auf- und Abbau im Hochwasserfall durch die Wasserwehr verantwortlich.
Sie erfüllt dies im Wesentlichen mit der Pflichtaufgabe des Vorhaltens einer solchen ehrenamtlichen Wasserwehr, deren Schönebecker Leiter Dirk Lindner neben Ordnungsamtsleiterin Janine Zug und Martina Große-Sudhues (LHW) deshalb ebenfalls bei der Vertragsübergabe anwesend waren.
Die Lagerung der mobilen Elemente erfolgt zunächst in Containern, später wird der LHW dafür eine Lagerhalle errichten.
Der Oberbürgermeister nutzte die Möglichkeit am Dienstag, nochmals für eine Mitgliedschaft in der Wasserwehr zu werben, welches Ansinnen immer auch für die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr gilt.
Burkhard Henning wies seinerseits auf das langfristige Landesprogramm „Den Flüssen mehr Raum“ hin, mit dem als „Generationenaufgabe“ 12.500 Hektar flussnahe Retentionsflächen in Sachsen-Anhalt geschaffen werden sollen.

 

Berufung_2018_Kopie31.01.2018 - Stellvertretender Wehrleiter berufen

Schönebecks Dezernent Joachim Schulke hat am Dienstag, 30. Januar 2018, Torsten Bluhm feierlich zum stellvertretenden Leiter der Wasserwehr Schönebeck berufen. Der zuständige Leiter des Ordnungs- und Sicherheitsbereiches der Stadtverwaltung gratulierte dem Kameraden herzlich und überreichte die Berufungsurkunde sowie einen Blumenstrauß. Seit knapp fünf Jahren ist Torsten Bluhm Kamerad in der Schönebecker Wasserwehr. Als zertifizierter Fachberater für den Hochwasserschutz ist er unter anderem als Einsatzgruppenführer in Ostelbien tätig. Stellvertretend für Schönebecks Oberbürgermeister Bert Knoblauch würdigte Schulke die bisherige Arbeit der Wasserwehr und wünschten den derzeit 29 aktiven Kameradinnen und Kameraden weiterhin Erfolg im Ehrenamt und möglichst wenig Einsätze im Katastrophen- und Gefahrenabwehrfall. Gerade mit Blick auf die schwer einzuschätzenden Wetterereignisse der vergangenen Jahre will die Stadt auch auf die unterschiedlichen Hochwassersituationen vorbereitet sein. Daher gilt der Dank den vielen Ehrenamtlichen, ohne die eine Wasserwehr nicht funktionieren würde. Und auch hier fehlt der Nachwuchs. Deshalb kommen wir gerne der Bitte von Wasserwehrleiter Dirk Lindner nach, zu informieren, dass noch Bürgerinnen und Bürger der Stadt Schönebeck (Elbe) gesucht werden, die sich für diese interessante Tätigkeit in der Wasserwehr interessieren. Nachfragen werden im Ordnungsamt in der Grabenstraße 9 unter Tel. 710314 erbeten.

 

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05.01.2018 - Hochwasserschutz: Fördermittel ermöglichen neuen Abrollcontainer 
 
Wie der Sachbereich Brand-und Zivilschutz der Stadt Schönebeck (Elbe) mitteilt, hat die Regierung des Landes Sachsen-Anhalt 2016 beantragte Fördermittel zur Unterstützung von Projekten zur Verbesserung des kommunalen Hochwasserschutzes ausgereicht. Dank dieser Zuwendung konnte für die Elbestadt ein weiterer Abrollcontainer für mobile Hochwasserschutzelemente beschafft werden, welcher Ende Dezember 2017 in die Tischlerstraße geliefert wurde. Die Gesamtkosten in Höhe von knapp 10.000,00 Euro wurden vom Landesverwaltungsamt des Landes Sachsen-Anhalt zu 80 Prozent gefördert.

090118In dem Container lagert die Wasserwehr Aufbauelemente zur Errichtung eines Quick-Damms mit einer Länge von bis zu 240 Metern. Ohne zeitlichen und großen logistischen Aufwand können diese Hochwasserschutzkomponenten nun direkt befördert werden. Die Finanzmittel der Europäischen Union kommen aus Steuergeldern der Mitgliedstaaten, die von deren Bürgerinnen und Bürgern gezahlt werden. Es ist daher das Anliegen der Europäischen Union, die Öffentlichkeit über die mit den Finanzmitteln erzielten Ergebnisse und Erfolge zu informieren und für die Ziele der Europäischen Politik zu sensibilisieren. Die Bürgerinnen und Bürger haben das Recht zu erfahren, wie die Mittel der Union verwendet werden. Damit wird auch ein Beitrag zur Transparenz geleistet, der das Vertrauen in die Europäische Union stärken soll.