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Donnerstag, 23 Jan 2020
Sie sind hier: Start Aktuelles 2016 06 / 2016 Bürgerversammlung „Salze“: Wenig Besucher, viele Themen
Bürgerversammlung „Salze“: Wenig Besucher, viele Themen PDF Drucken

Nur ein gutes halbes Dutzend Bürgerinnen und Bürger aus Bad Salzelmen ließen es sich nicht nehmen, am Dienstag die Bürgerversammlung für den Stadtteil zu besuchen, Neues zu erfahren und Fragen zu stellen. Um so interessierter zeigten sich die Gekommenen, denen Oberbürgermeister Bert Knoblauch, Solepark-Leiterin Sibylle Schulz sowie die Dezernenten Guido Schmidt und Joachim Schulke Rede und Antwort standen. Zunächst informierte das Stadtoberhaupt über aktuelle örtliche Gegebenheiten: Über die anstehende, partielle Reparatur der Marktfläche Bad Salzelmens ab Mitte August bis Ende November; über die erfolgte Sanierung der Görtzker Brücke als erste durch den Vernässungsfond getragene Maßnahme; über...

die Bauleitplanung für den Kunstanger, für den ein Bebauungsplan nach Stadtratsbeschluss aufgestellt wird; über die beantragte Linksabbiegespur aus der Bebel- in die Edelmannstraße, für die der Baulastträger (Land S/A.) derzeit keine Möglichkeit sieht, Geld anzufassen; über den ab 2017 zu realisierenden Anbau/Erweiterung der Stadtteil-Feuerwehr Bad Salzelmen sowie über die Zukunft der Turnhalle Heinestraße, um die sich die Abteilung Reiten von Union 1861 bemüht und eine Bauvoranfrage beim Salzlandkreis läuft. Bezüglich einer Bürgerfrage zu einem maroden Bauwagen und einem missbräuchlich genutzten Kleidercontainer im Blauen Steinweg hat die Stadt die Eigentümer Gesas und DRK mit der Bitte angeschrieben, Abhilfe zu schaffen und diese „Altlasten“ zu beseitigen. Für die Eggersdorfer Straße wurden zu hohe Geschwindigkeiten beklagt, was Radfahrer und Kinder gefährden würde. Für eine 30-km/h-Zone fehlen jedoch die Voraussetzungen, eine Geschwindigkeitsbegrenzung setze eine Verkehrszählung voraus, so die Verwaltung. Schwierig umzusetzen wäre auch eine Nutzung des Fußweges nördlich des Bahnhofs neben Fußgängern auch für Radfahrer in beide Richtungen oder eine Erweiterung dieses Weges. Noch gut erhaltene Pflastersteine des Marktes im Zuge der Reparatur Bürgern zur Verfügung zu stellen, stellte die Verwaltung indessen in Aussicht. Bezüglich angesprochener „rasender Radfahrer“ im Kurpark, die man wohl nie vollständig verhindern kann, konnte zumindest eine verstärkte Präsenz der Polizei erreicht werden. Am Kunstanger, so Bürger, stelle der große Lärm des Bahnverkehrs ein erhebliches Problem dar. Hier soll die verantwortliche Deutsche Bahn, die den Bestandsschutz innehat, weiter für diese Situation sensibilisiert werden, was sich wegen der langfristigen Prozesse sehr schwierig gestalten werde. Schließlich wies Bert Knoblauch noch auf das neu entwickelte Logo der Stadt hin, welches nun flächendeckend Verbreitung und Anwendung finden müsse. Die beste Werbung für eine Stadt seien jedoch die Bürgerinnen und Bürger selbst, darin waren sich Verwaltung und die Besucher der Versammlung einig. Man könne doch stolz auf diese Stadt sein, auf ihre Entwicklung und ihre Aufenthaltsqualität – die anwesenden, sachlich und konstruktiv diskutierenden Bürger zeigten sich davon überzeugt.