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Montag, 22 Okt 2018
Aus der Chronik PDF Drucken

06.08.2018 - Wittenberger danken (auch) Schönebecker Feuerwehrkameraden 
 
Landrat Jürgen Dannenberg vom Landkreis Wittenberg und sein Kreisbrandmeister Roland Karthäuser sowie auch Bürgermeister Axel Clauß aus Coswig (Anhalt) haben Dankesschreiben an den Landrat des Salzlandkreises Markus Bauer verschickt, in denen sie den unermüdlichen Einsatz auch von Kameradinnen und Kameraden von Feuerwehren des benachbarten Salzlandkreises bei der Bekämpfung von Wald- und Feldbränden bei Serno in der Nähe von Coswig würdigen.
Auch Kameraden der Stadtteilfeuerwehren Schönebeck und Felgeleben waren mit einem Tanklöschfahrzeug daran beteiligt, so dass der Landrat das Schreiben auch an Oberbürgermeister Bert Knoblauch weiterleitete.
Dieser dankt auf diesem Wege ebenfalls ausdrücklich den Schönebecker Feuerwehrleuten für ihre uneigennützige Amtshilfe, Einsatzbereitschaft und Unterstützung der Kameraden des Landkreises Wittenberg.
Bei Serno handelte es sich um eine Großschadenslage, die sich im Nachhinein als größter Waldbrand Sachsen-Anhalts in den letzten 18 Jahren erwies.
Wehren aus Sachsen-Anhalt und Brandenburg waren an der Brandbekämpfung in einem 60 Hektar großen Gebiet beteiligt.

 

230718Neue Gesichter an der Spitze
Feuerwehr-Förderverein Felgeleben: Personelle Änderungen - gleiche Ziele
(Quelle: Volksstimme vom 23.07.2018, Heike Liensdorf)

Federführend beim Feuerwehr-Förderverein Felgeleben sind bislang Dieter Berge und Werner Grundmann gewesen.
Sie haben die Geschicke nun in jüngere, weibliche Hände gegeben: Brigitte Horn ist Vorsitzende, Birgit Steuer Stellvertreterin.
Sie wissen, die Messlatte ist hoch:
Ende August steht das mittlerweile elfte Wohngebietsfest Felgeleben-Sachsenland an.
Eine Veranstaltung, die nicht nur von Anwohnern gern besucht wird, sondern auch Strahlkraft über die Stadtteilgrenzen, ja über die Stadt hinaus, hat.
„Wir wollen niemanden enttäuschen, wollen nichts anbrennen lassen.
Wir wollen einfach, dass es so schön wird, wie wir es immer als Besucher wahrgenommen haben“, sagt Brigitte Horn.
Mit „wir“ meint sie sich und Birgit Steuer.
Sie sind seit März dieses Jahres Vorsitzende und Stellvertreterin des Feuerwehr-Fördervereins.
Doch sie wissen auch, dass ihre Bedenken grundlos sind.
Sie können auf tatkräftige Unterstützung von ihren Vorgängern Dieter Berge und Werner Grundmann bauen sowie auf die weiteren derzeit 49 Vereinsmitglieder und auf die Truppe um Wehrleiter Daniel Schürmann.
Denn bei all dem, was bislang schon auf sie zugekommen sei, könne Brigitte Horn nur sagen:
„Ich habe großen Respekt vor der geleisteten Arbeit.“            
Den Förderverein gibt es seit acht Jahren, von Anfang an ist Dieter Berge Vorsitzender, Werner Grundmann Stellvertreter.
Da beide über 70 Jahre alt sind, wollten sie diese Aufgabe gern in jüngere Hände geben.
Gezielt sprachen sie Brigitte Horn (59) und Birgit Steuer (65) an.
Für das Ansinnen des Vereins – Förderung Feuerschutz und Gemeinschaft – konnten sie sich schnell begeistern und auch dafür, verantwortliche Funktionen zu übernehmen.          
Zum engeren Vorstand gehört auch Schriftführerin Dagmar Fabian (40).
Und Sonja Westphal (65) – sie hat im vergangenen Jahr Gründungsmitglied Fritz Brednow mit 80 Jahren als Kassenwart abgelöst.
Die Frauen freuen sich auf die anstehenden Aufgaben.
Ändern möchten sie eigentlich – nichts.
„Wir wollen versuchen, die gute Arbeit so gut weiterzuführen.
Wir können auf die Fundamente unserer Vorgänger aufbauen, wissen, dass sie uns helfen, wenn wir Hilfe brauchen“, sagt Brigitte Horn.            
Hauptanliegen bleibe das Unterstützen der Feuerwehr mit Anschaffungen, die sich die Stadt nicht leisten kann, wenn es keine Pflichtaufgaben sind, wie eine Rückfahrkamera fürs Feuerwehrfahrzeug oder Finanzspritzen für die Jugendwehr. Und natürlich die Gemeinschaftspflege.
Wie eben mit dem Wohngebietsfest, das dank vieler Sponsoren wieder bald ist.

Foto: Heike Liensdorf
Verfolgen ein gemeinsames Ziel – eine starke Feuerwehr und eine tolle Gemeinschaft in Felgeleben.
Stadtteilwehrleiter Daniel Schürmann (von links), Vereinsvorsitzende Brigitte Horn, Stellvertreterin Birgit Steuer und Finanzerin Sonja Westphal.
Daniel Schürmann und Brigitte Horn kennen einander von Einsätzen und wissen, die Chemie passt.
Die Polizeihauptmeisterin ist Regionalbereichsbeamtin, der Stadtteilwehrleiter arbeitet als Disponent in der Leitstelle. 

 

080318Das Mutter-Tochter-Betreuerteam
Jugendwartin und Stellvertreterin: In Felgeleben schulen Kathrin und Melanie Balder den Feuerwehrnachwuchs
(Quelle: Volksstimme vom 28.02.2018, Heike Liensdorf)

Die Arbeit mit dem Feuerwehrnachwuchs ist in Felgeleben "Familiensache".
Jugendwartin ist Kathrin Balder, ihre Stellvertreterin ist ihre Tochter Melanie.
Woher dieses Engagement kommt, kann die 23-Jährige auch sofort sagen:
"Mama und Papa sind in der Feuerwehr.
Mir ist das somit in die Wiege gelegt."
Für sie sei es selbstverständlich gewesen, ihre Mutti bei der Arbeit zu unterstützen, seit sie von der Jugendwehr zu den Aktiven gewechselt ist.
Die notwendigen Lehrgänge hat sie absolviert, sobald es möglich war.
Kathrin Balder hört gebannt zu, während ihre Tochter euphorisch von der Arbeit mit den Jungen und Mädchen spricht, und betont, wie stolz sie auf ihre Tochter ist.
Und sichtlich glücklich, dass sie mit der Begeisterung für die Arbeit in der Feuerwehr auch ihre Tochter anstecken konnte.
Sie selbst ist seit 27 Jahren dabei.
"Und mein zwölfjähriger Sohn ist auch in der Jugendwehr", sagt die Jugendwartin schmunzelnd.
Feuerwehr ist eben Familiensache ...
Über die Nachwuchsarbeit im vergangenen Jahr berichtete bei der Jahreshauptversammlung Melanie Balder.
Die Jugendfeuerwehr Felgeleben zählt derzeit zwei Mädchen und fünf Jungen.
Sie treffen sich jeden zweiten Sonnabend in der Zeit von 9 bis 11 Uhr zum Dienst.
Fahrzeug- und Gerätekunde, Bunde und Stiche, wasserführende Amaturen und vieles mehr stehen auf dem "Unterrichtsplan".
Der Nachwuchs war auch bei Osterfeuer und Wohngebietsfest mit eingespannt.
"Sie gingen wie jedes Jahr voller Motivation an die Arbeit", so Melanie Balder.
Wasserspiele wurden veranstaltet, Technik und Fahrzeuge vorgestellt.
Als "fast schon eine kleine Tradition" bezeichnete Melanie Balder das Halloweenfest für die Kinder des Stadtteils.
Gute Resonanz, viel Lob.
Beim Orientierungsmarsch haben die Felgeleber den fünften Platz belegt.
"Auch wenn er nicht viel mit feuerwehrtechnischen Vorgehensweisen zu tun hat, so lehrt er uns doch eines:
Nur als Team kommen wir ans Ziel und können etwas erreichen.
Denn allein bin ich nichts, zu zweit sind wir nicht viel, gemeinsam jedoch können wir alles schaffen", so die 23-Jährige.
Melanie Balder war es auch wichtig, Einzelnen Danke zu sagen:
"Unserem Wehrleiter Daniel Schürmann, welcher uns immer mit Rat und Tat zur Seite steht und immer den Rücken stützt.
Stefan Fügner, welcher, ohne lange zu überlegen, uns als Maschinist stets eine helfende Hand ist.
Matthias Böttcher, welcher uns tatkräftig an Halloween unterstützte.
Und natürlich unserem Betreuer Hannes Nowaczyk, der uns jeden Sonnabend beim Dienst oder bei anderen Veranstaltungen eine große Stütze ist."
(Foto: Heike Liensdorf)

 

ffwfelgeleben18_02123.02.2018 - Freiwillige Feuerwehr Felgeleben: Viel Lob für die Felgeleber Stadtteilwehr

Gut besucht war die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Stadtteilwehr Felgeleben am vergangenen Freitag.
Zunächst verlas Stadtteilwehrleiter Daniel Schürmann den Rechenschaftsbericht für 2017, aus dem wir hier zunächst Auszüge zitieren:
„…Die Stadtteilfeuerwehr Felgeleben verfügt momentan über 31 aktive Einsatzkräfte (18 ausgebildete Atemschutzgeräteträger), davon 6 weibliche Kameradinnen.
Die Alters- und Ehrenabteilung besteht aus 10 Kameraden und die Jugendfeuerwehr hat momentan 7 Kameraden.
Die Stadtteilfeuerwehr wurde im vergangenen Jahr zu 58 Einsätzen alarmiert.
Diese gliedern sich wie folgt auf: 34 Brandeinsätze, 24 Technische Hilfeleistungen.
Die Kameraden waren insgesamt 56 Stunden und 12 Minuten aktiv.
Zum wohl größten Einsatz im vergangenen Jahr wurde die Wehr im Mai alarmiert, als in den frühen Abendstunden ein Wohnhaus in der Magdeburger Straße explodierte.
Allein bei diesem Einsatz waren die Kameraden knapp 6 Stunden im Einsatz.
Am 22.06. zog über Schönebeck das Sturmtief "Paul" und 8 Alarmierungen innerhalb weniger Stunden waren die Folge.
Hierbei lag der Schwerpunkt im ostelbischen Bereich, wo die Kameraden die anderen Stadtteil- und Ortsfeuerwehren unterstützten.
Auch am 5.10. wurden über sechs Stunden wieder Sturmschäden beseitigt.
Am 14.12. gegen 8 Uhr früh fuhren in Höhe Graseweg zwei Pkw frontal ineinander und eine Fahrerin war eingeklemmt.
Aufgrund der Örtlichkeit war die Felgeleber die ersteintreffende Feuerwehr und musste, da die nötige Technik fehlt, auf die Kameraden der Stadtteilfeuerwehr Bad Salzelmen warten.
Vielleicht, so Daniel Schürmann, kann man das Problem der fehlenden Rettungstechnik in nächster Zeit beheben.
Denn in seinem Einsatzgebiet kam es wiederholt zu schwereren Unfällen.
Des Weiteren kamen die Kameraden zu 44 Dienstabenden zusammen und wurden dort auf ihre Aufgaben einer Freiwilligen Feuerwehr aus- und fortgebildet.
Aber es gab nicht nur standortbezogene Ausbildung, sondern auch die Teilnahme an Ausbildungen auf Stadt-, Kreis-  und Landesebene.
So konnten Kameraden zu Truppmännern, Sprechfunkern, Atemschutzgeräteträgern, Truppführern und Maschinisten ausgebildet werden.
Die Kameraden führten zudem mehrere Atemschutzausbildungen im ehemaligen Schulgebäude und in den durch die SWB zur Verfügung gestel!ten Wohnblöcken in der Straße der Jugend  durch, festigten das Handling mit der Dekon-Komponente und übten den Aufbau des Rettungszeltes.
An der neuen Tragkraftspritze wurden an mehreren Dienstabenden die Maschinisten geschult.
Daniel Schürmann „verhehlte nicht“, dass es immer  schwieriger werde, die gestellten Anforderungen an eine FREIWILLIGE Feuerwehr zu erfüllen und die Einsatzbereitschaft aufrecht zu erhalten:
Sei es allein die Befähigung, ein Löschfahrzeug zu fahren, seien es die vielen Stunden auf Lehrgängen oder allein die Voraussetzungen, Atemschutz zu tragen – alles werde nicht einfacher.
Der Stadtteilwehrleiter weiter: „Wenn ich dann lese, dass das Land  sage und schreibe 2 x 1.000 € jeder Gemeinde zur Finanzierung von Führerscheinen zusagt, aber im gleichen Atemzug eine lächerliche, die Feuerwehr als Partytruppe abgestempelte Werbekampagne für 30.0000 € startet, frage ich mich, wer diesen Quatsch verzapft und gebe hier dem Stadtwehrleiter aus Calbe vollstes Recht, Feuerwehr ist keine Brauerei!“
Außerhalb der eigentlichen Feuerwehrarbeit richtete die Wehr im vergangenen Jahr das traditionelle Osterfeuer aus, „wenn auch mit einigen Schwierigkeiten vorne weg“, und das 10. Wohngebietsfest war auch wieder ein voller Erfolg.
„Sachsenland hat mal wieder gewonnen…“
Er dankte in diesem Zusammenhang den Mitstreitern, dem Förderverein und besonders den zahlreichen Sponsoren.
Des Weiteren waren die Wehr an Schulprojekten und anderen Kinder- und Jugendaktivitäten der KiTa “Gänsewinkel” und des Kreisjugendringes sowie Jugendeinrichtungen des Vereins Rückenwind engagiert.
Der Stadtteilwehrleiter sieht es als wichtig an, die einzelnen Stadtteilfeuerwehren nicht als Inseln, sondern als Teil der gesamten Stadtfeuerwehr sehen.
Er dankte allen Kameradinnen und Kameraden, aber auch den Familien und Unterstützern für die Einsatzbereitschaft und die geopferte Freizeit.
Kameradin Melanie Balder von der Jugendfeuerwehr vertrat sieben Mitglieder, zwei davon weiblich.
Sie zog eine sehr lebendige Bilanz der Jugendarbeit mit Ausbildung in Theorie und Praxis, werbendem Engagement und einem Halloween-Fest mit Kindern, der Unterstützung von Sportfesten der Felgeleber Vereine, einem Besuch des Weihnachtsmarktes in Leipzig und dem 5. Platz beim Orientierungslauf, bei dem Teamarbeit groß geschrieben wurde.
Sie dankte aber auch der Wehr und deren Leiter für die Unterstützung.
Dezernent Joachim Schulke dankte den Kameradinnen und Kameraden ebenfalls herzlich, räumte aber ein, dass die Aufgaben in diesem Ehrenamt immer schwerer zu erfüllen sind.
Die Vorgaben des Brandschutz- und Hilfeleistungsgesetzes sind das Eine, aber die Leistungen der Freiwilligen Wehren müssten in der Gesellschaft auch „ankommen“ und also geachtet und gewürdigt werden, betonte er.
Das gelte für Kitas und Schulen ebenso wie für Unternehmen und andere Einrichtungen.
Der Nachwuchs braucht Motivation.
Sonst müsse man langfristig über eine Professionalisierung der Wehren nachdenken, blickte er in die Zukunft.
Die starke Kinder- und Jugendarbeit in Felgeleben gebe dabei aber Hoffnung, sagte er.
Stadtwehrleiter Uwe Tandler nannte die Einsatzbereitschaft der Felgeleber beispielhaft und die Arbeit der Wehr problemlos, „ich bin gerne hier bei Euch“.
Er dankte unter anderem für die Besetzung der Fernmeldedienststelle, deren Ausbau noch ausstehe.
Uwe Tandler lobte die Fortbildung der Führungskräfte und den Ausbildungsstand der Stadtteilwehr.
Weiterhin mahnte er u.a. die notwendige Anpassung der Alarm- und Ausrückeordnung an.
Trotz einiger Kontroversen sei die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung gut, sagte er.
An das Land gerichtet forderte er, Wege für sozialverträgliche Ausbildungsmodelle zu finden, die derzeit schwer umzusetzen seien.
Er beklagte zudem abermals seine fehlende Dienstzeit im Ehrenamt als Stadtwehrleiter.
Auch der Stadtwehrleiter dankte der Felgeleber Wehr insgesamt, besonders auch der Jugendwehr, für ihr Engagement.
Dem Dank schlossen sich dann auch noch die anwesenden Stadträtinnen und –räte Sabine Dirlich, Werner Grundmann, Dr. Thoralf Winkler und Thomas Mogge an, die wiederum allesamt kleinere Spenden für die Jugendwehr mitgebracht hatten.
Dieter Berge vom Förderverein hatte gleich 400 Euro für die Jugendfeuerwehr mitgebracht, 200 davon allein von Stadtrat Kowolik.
Der Verein hatte es außerdem möglich gemacht, eine neue Martinshorn-Anlage für über 1.000 € der Wehr zur Verfügung zu stellen.
Der verdienstvolle Alterskamerad Werner Laurich freute sich nicht zuletzt über die rege Teilnahme der Felgeleber Kameraden an der Jahreshauptversammlung.
Vielleicht auch dies ein kleiner Hoffnungsschimmer für die Zukunft.

Auszeichnungen und Funktionsübertragungen

Beförderungen:
Stephan Musche (FW-Mann)
Hannes Nowaczyk (FW-Mann)

Langjährige Mitgliedschaft:
Arne Broßat (10 Jahre)
Andreas Schmidt (20 Jahre)
Martin Glaser (20 Jahre)

Funktionsübertragungen:
Christian Fügner (Zugführer)
Matthias Schütte (Gruppenführer)
Andreas Schmidt (Gruppenführer)
Dirk Lehe (Gruppenführer)

 

20101720.10.2017 - Freiwillige Feuerwehr: Stadtteilwehrleiter Felgelebens berufen

Dezernent Joachim Schulke hat am Donnerstag Hauptbrandmeister Daniel Schürmann (rechts) feierlich als "Ehrenbeamten zum Stadtteilwehrleiter" der Stadtteilwehr Schönebeck-Felgeleben und Hauptbrandmeister Chris Schwabe (Mitte) als "Ehrenbeamten zum stellvertretenden Stadtteilwehrleiter" der genannten Wehr berufen.
Beide langjährigen Kameraden sprachen den entsprechenden Eid für den Zeitraum vom 24.10.2017 bis 23.10.2023 und bekamen aus den Händen des Dezernenten die Berufungsurkunde überreicht.
Er gratulierte ihnen herzlich und wünschte ihnen alles Gute für den nicht leichten Dienst.

 

JHV_Felgeleben2017_Kopie24.02.2017 - Jahreshauptversammlung Stadtteilfeuerwehr Felgeleben

Die Freiwillige Feuerwehr Felgeleben der Stadt Schönebeck (Elbe) führte am Freitag vergangener Woche ihre Jahreshauptversammlung durch und zog eine ereignisreiche Bilanz des Einsatzjahres 2016.
Stadtteilwehrleiter Daniel Schürmann konstatierte im Beisein des Oberbürgermeisters, weiterer Gäste und zahlreicher der 52 Kameradinnen und Kameraden insgesamt 41 Einsätze, darunter 23 Brandeinsätze, elf technische Hilfeleistungen und sechs Fehlalarmierungen sowie eine Einsatzübung. In der Gesamtheit sind 32 Kameraden in der aktiven Einsatzabteilung, darunter sechs Frauen, zehn Alters- und Ehrenkameraden, und zehn Jugendfeuerwehrangehörige.
Der Hauptbrandmeister ging in seinem Jahresbericht auch auf das "Nachbeben" der angedachten Zusammenlegung der Wehren aus Felgeleben und Bad Salzelmen ein und sprach sich für die zukünftige gute Zusammenarbeit aus.
Anschließend berichtete der Felgeleber über die weiteren Aktivitäten der Wehr.
Neben theoretischer und praktischer Ausbildung an fast jedem Freitag in der Schulstraße und zeitintensiven Einsätzen haben die Kameraden auch 2016 wieder das traditionelle Osterfeuer ausgerichtet, die Jugendwehr unterstützt sowie das beliebte Wohngebietsfest umgesetzt und unterstützt.

JHV_Felgeleben_17_KopieBert Knoblauch dankte den Kameradinnen und Kameraden für die Einsätze und die aktive Ausbildung, besonders in Hinblick auf die sehr erfreuliche Jugendfeuerwehr.
Ein großer Dank ging außerdem an die Bereitschaft der Wehr, dass die Felgeleber Kameraden im Ernstfall in Gnadau aushelfen, da die Barbyer Wehren aufgrund eines Bahnüberganges Probleme haben, die vorgeschriebene Ausrückezeit von 12 Minuten einzuhalten.
Für die Umsetzung der geschlossenen Vereinbarung mit der Gemeinde Barby sowie die Leistungen auch außerhalb des Stadtgebietes Dienst zu tun sprach das Stadtoberhaupt ein ausdrückliches Lob aus.
Auch an die Angehörigen ging an Dankeschön für die außergewöhnliche Unterstützung.
Schönebecks Oberbürgermeister ging in Anbetracht der zukünftigen Entwicklungen des Feuerwehrdienstes auf die Pflichtaufgaben, das Ehrenamt, den gesellschaftlichten Beitrag sowie die Nachwuchs- und Mitgliederprobleme ein.

JHV_Felgeleben17_KopieFür Uwe Tandler ist die Mitgliederentwicklung in allen Wehren Schönebecks ebenfalls ein wichtiges Thema.
Der Stadtwehrleiter würdigte ausdrücklich die Einsatzbereitschaft und absolvierte Übung der Kameraden bei der TRG Cyclamin GmbH im Industriepark West im vergangenen Jahr.
Der Brandinspektor nannte mit der Bildung einer Führungsstaffel,  Intensivierung der Nachwuchsarbeit und Überlegung nach Hauptamtlichen Einsatzkräften weitere Beispiele für zukünftigen Aufgaben der Schönebecker Wehren.
Der Feuerwehrabschnittsleiter für Bördeland und Schönebeck Stefan Ziem seinerseits überbrachte die Grüße des Landrates und Kreisbrandmeisters und dankte den Kameraden und deren Familien und Partner(innen) ebenfalls für ihr ehrenamtliches Engagement.

JHV_Felgeleben_2017_KopieDiesen Dankesworten schloss sich ebenfalls der Stadtsicherheitsbeauftragte Siegfried Kliematz an, der die Kameraden auf die Unterstützung durch das Kriseninterventionsteam (KIT) hinwies.
Uwe Ballerstedt, Mitglied im Vorstand des fusionierten Kreisfeuerwehrverbandes Salzlandkreis, dankte den Einsatzkräften für die gute Arbeit in der Stadtteilfeuerwehr Felgeleben und sprach ebenfalls großes Lob für die starke Jugendwehr aus.
Nicht zuletzt brachten auch die anwesenden Stadträte Sabine Dirlich, Hans-Marcus Hax, Dr. Thoralf Winkler, Werner Grundmann und Mark Kowolik ihren Respekt und Anerkennung für die Leistung der Felgeleber Feuerwehr zum Ausdruck.
Abschließend wurden zahlreiche Ehrungen und Berufungen vorgenommen, bevor es zur Stadtteilwehrleiterwahl und zum gemütlichen Teil überging.

Ehrungen/Beförderungen:
Robin Oltersdorf (10 Jahre Mitgliedschaft)
Stephan Fügner (20 Jahre Mitgliedschaft)
Steven Müller (20 Jahre Mitgliedschaft)
Christian Fügner (20 Jahre Mitgliedschaft)

Arne Broßat (Oberfeuerwehrmann)
Steven Müller (Hauptfeuerwehrmann)
Martin Glaser (Löschmeister)
Daniel Schürmann (Hauptbrandmeister)

Arne Broßat (Truppführer)
Martin Glaser (Gruppenführer)

Matthias Schütte (Ehrenstern in Bronze vom Landesfeuerwehrverband für besondere Dienste)

 

251016

25.10.2016 - Feuerwehren: Schönebeck unterstützt Barby

Eine Zweckvereinbarung zur Zusammenarbeit der Freiwilligen Feuerwehren aus Schönebeck und Barby haben am Dienstag deren Stadtoberhäupter Bert Knoblauch und Jens Strube im Schönebecker Rathaus unterzeichnet.
Im Mittelpunkt dieser Vereinbarung steht die Unterstützung bei größeren Bränden in Gnadau durch die Stadtteilwehr Felgeleben.
Bei Groß-, Wohnungs-, Dachstuhl- oder Industriegebäudebränden werden die Felgeleber nun durch die Einsatzleitstelle mitinformiert und zum Ertsteinsatz nach Gnadau ausrücken.
Dabei geht es besonders auch um öffentliche Einrichtungen wie für Kinder und Senioren – Schule, Kita, Altenheim.
Letzter Anlass der beharrlichen Bemühungen um diese Vereinbarung war ein Stallbrand im Barbyer Ortsteil Döben. 
Dabei standen die Wehren aus Barby und Pömmelte sechs bis acht Minuten am Bahnübergang vor Gnadau, wertvolle Einsatzzeit, die schlussendlich fehlte, um den Schaden zu verringern.
Die kleine Gnadauer Wehr war lange auf sich allein gestellt.
Bert Knoblauch spricht nun von einem Stück gelebter kommunaler Zusammenarbeit und auch Jens Strube begrüßt die Vereinbarung ausdrücklich.
Die jeweiligen Stadträte hatten ihr zugestimmt und damit den Weg dafür geebnet.
Angedacht ist, die Kooperation auch auf die operativ-taktischen Schulungen auszudehnen.
Beide können sich vorstellen, die Zusammenarbeit auch auf andere Ebenen auszudehnen.
Auch Stadtwehrleiter Uwe Tandler äußerte sich positiv: Ohne nachbarschaftliche Löschhilfe könne es heute oft nicht funktionieren.

 

0070616Autowrack aus Kiesgrube geholt
(Quelle: Volksstimme vom 12.05.2016, Heike Heinrich)

Aufwendige Aktion: Feuerwehrleute und Taucher bergen Fahrzeug aus Schönebecker Gewässer.
Großaufgebot von Einsatzkräften am Mittwochabend an der Kiesgrube Barbyer Straße in Schönebeck.
Ein Autowrack wurde aus etwa vier Metern Tiefe geborgen.
"Keiner sitzt drin.
Das Auto ist ohne Sitze.
Ein amerikanisches Modell.

1070616Mit einem SDL-Kennzeichen.
Ein relativ großes Auto, eine Limousine.
Schon etwa anderthalb bis zwei Jahre im Wasser."
Das ist die Beschreibung des gesuchten Objektes, die Ralf Schreiber nach seinem ersten Tauchgang durchgibt.
Er ist Rettungstaucher und Zugführer der Wasserrettung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Schönebeck.
Er und sein Team gehörten am Mittwochabend zum Großaufgebot der Einsatzkräfte.
32 Kameraden der Feuerwehren Schönebeck-Tischlerstraße, Felgeleben und Bad Salzelmen waren vor Ort.
Doch der Reihe nach:

2070616Die Besatzung eines Polizeihubschraubers meldete am Vormittag gegen 10 Uhr, dass bei einem Überflug über die Kiesgrube Barbyer Straße, die im Volksmund als Atze Sperling bekannt ist, etwas Fahrzeugähnliches im Wasser gesehen worden sei.
Beamte der örtlichen Polizei haben das Ufer nach eventuellen Hinweisen abgesucht.
Sie seien nicht fündig geworden, hieß es.
Deshalb sei gegen 17.30 Uhr die Feuerwehr alarmiert worden, erzählte Polizeikommissarin Anja Banse.
Sie war mit ihrer Kollegin vor Ort.
Feuerwehrleute der Wehren Felgeleben, Salzelmen und Schönebeck-Tischlerstraße suchten von Schlauchbooten aus nach Hinweisen auf ein Auto am Seeboden, erklärte Stadtwehrleiter Uwe Tandler, der zudem den Einsatz leitete.

3070616Etwa 15 Meter vom Ufer entfernt wurden sie fündig.
Die Tauchergruppe des Wasserrettungszuges des DRK Schönebeck rückte an, um bei der Bergung des Autos zu helfen.
Vor Ort waren dann drei Taucher aus Schönebeck und einer aus Bernburg plus zwei Leinenführer sowie zwei Rettungsdienstler und zwei Helfer des DRK-Katastrophenschutzes.
Damit die Feuerwehr das Autowrack per Seilwinde herausziehen konnte, befestigten die Taucher das Auto an Stahlseilen.
Beim Bergen hinterließ es einen Ölfilm.
Eine Ölsperre musste deshalb im Nachgang eingerichtet werden.

 

4070616Die Feuerwehrleute der Stadt waren am Mittwoch bei drei Einsätzen gefordert.
Kurz nach 9 Uhr sind die Wehren Bad Salzelmen und Tischlerstraße zu einem umgekippten Fahrzeug auf der Hohendorfer Straße gerufen worden.
Der Fahrer war eingeklemmt.
Parallel zum langwierigen Einsatz an der Kiesgrube rückten die Salzelmer Aktiven zu einem Brand einer Holzwand an einer Kleingartenanlage am Tannenwäldchen aus.


(Fotos: Heike Heinrich)

 

ffwfelge_004_Kopie26.02.2016 - Jahreshauptversammlung: Felgeleber Feuerwehr zog Bilanz

Auf ihrer Jahreshauptversammlung zog die Freiwillige Feuerwehr des Stadtteiles Felgeleben am Freitag eine Bilanz ihres Einsatzjahres 2015.
36 Kameradinnen und Kameraden sind hier aktiv mit einem Durchschnittsalter von nur 26,5 Jahren, drei junge Feuerwehrmänner konnten in den aktiven Dienst übernommen werden.
Wie Wehrleiter Daniel Schürmann erläuterte, gab es 44 Einsätze, davon 22 Brände, 14 technische Hilfsleistungen und 7 Fehlalarme, mit denen die Kameraden immer rechnen müssen.
Insgesamt verzeichnete die Wehr 2015 damit 1049 Einsatzstunden.
Gut 10 Kameraden waren durchschnittlich im Einsatz.

Iffwfelge_008_Kn Erinnerung bleiben demnach zum Beispiel der Lkw-Brand an der B 246a, die Sturmschäden bei "Niklas", der Wohnunghausbrand in der Tischlerstraße und der Reifenbrand an der Hohendorfer Straße, bei dem die Männer auch mit Atemschutz im Einsatz waren.
Schürmann resümierte 48 Dienstabende unter anderem mit Aus- und Fortbildung, an das Osterfeuer, an das 90-jährige Jubiläum und das parallele Wohngebietsfest und dankte nochmals allen Beteiligten.
Auch dem Förderverein und Sponsoren dankte er herzlich, durch deren Engagement u.a. eine Rettungssäge, ein Rettungszelt und ein Rollcontainer angeschafft werden konnten.
Damit kamen der Wehr insgesamt immerhin über 14000 Euro zugute.

ffwfelge_012_KopieNicht zuletzt dankte der Wehrleiter auch dem Engagement der 3 Mädchen und 6 Jungen der Jugendwehr, die sich 2015 über 4 neue Mitglieder freuen konnte.
Bei der Jugendwehr blieb besonders die Spende von insgesamt 100 Euro für das Indianderdorf Plötzky haften, welche teilweise durch einen Würstchenverkauf beim 20-jährigen Jubiläum des Bauhofes zusammenkam.
Daniel Schürmann dankte ebenso der Alters- und Ehrenabteilung seiner Wehr herzlich.
Auch die Kontroverse der geplanten Fusion Schönebecker Stadtteilwehren als mögliche Strukturverbesserung war noch einmal Thema der Jahreshauptversammlung.
Während der Wehrleiter auf den notwendigen "Willen" der Kameraden zu diesem Schritt verwies und Einzelfragen wie die längere Anfahrzeit diskutiert wurden, betonte Oberbürgermeister Bert Knoblauch nochmals, dass das weitere Vorgehen eng mit den einzelnen Wehren abgestimmt werden und ohnehin der Stadtrat entscheiden müsse.
Er wiederholte, dass es auf eine fachliche, sachliche Beurteilung der Fakten ankomme, um das Thema Brandschutz langfristig am besten für die Stadt zu lösen.
ffwfelge_018_KopieDas Stadtoberhaupt dankte allen Kamerad(inn)en für ihre Einsätze und das große Engagement, was sich allein in der großen Zahl von 48 Dienstabenden widerspiegele.
Er hob auch die Qualität der Jugendarbeit noch einmal besonders heraus.
Mögen alle Kameraden heil von den Einsätzen zurückkommen und möglichst wenige davon haben, sagte Bert Knoblauch. Abschnittsleiter und nach ausstehender Berufung künftiger Stadtwehrleiter Uwe Tandler stellte auch an diesem Abend das funktionierende Traditionsprinzip und die notwendige Gemeinsamkeit aller Abstimmungen heraus.
Die Felgeleber Wehr habe ihre Einsätze gut gemeistert, wofür er ihr seinen Dank aussprach.
Der designierte Stadtwehrleiter sprach weiterhin von einer notwendigen Straffung von Verwaltungsabläufen.
Der stellvertretende Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Roland Rasehorn, dankte der Wehr als Gast ebenfalls, wünschte sich jedoch mehr Beteiligung bei gemeinsamen Veranstaltungen und kritisierte weiterhin die Unverständlichkeit der Laufbahnverordnung der Freiwilligen Feuerwehren für Sachsen-Anhalt.
Der Vorsitzende des Fördervereins, Dieter Berge, dankte der Wehr für die gute Zusammenarbeit mit dem Verein und meinte, dass dieser bei einer Fusion seine Segel streichen müsse.
Nicht zuletzt brachten auch die anwesenden Stadträte Sabine Dirlich, Reinhard Banse, Dr. Thoralf Winkler, Werner Grundmann und Mark Kowolik ihren Respekt und Anerkennung für die Leistung der Felgeleber Feuerwehr zum Ausdruck.
Abschließend wurden zahlreiche Ehrungen und Berufungen vorgenommen, bevor es zum gemütlichen Teil überging.

Ehrungen/Beförderungen:
Melanie Balder und Dominik Klingenberg (10 Jahre Mitgliedschaft)
Daniel Schürmann (20 Jahre Mitgliedschaft)
Robin Oltersdorf (Beförderung Oberfeuerwehrmann)
Marcel Möschk (Beförderung Hauptfeuerwehrmann)
Martin Glaser und Stephan Fügner (Beförderung 1. Hauptfeuerwehrmann)
Christian Fügner (Beförderung Brandmeister)
Förderverein (Belobigung für Unterstützung der Wehr)

 

271015Containerwagen bringt Ordnung ins Gerätehaus Erdgas Mittelsachsen GmbH finanziert neue Technik für Stadtteilfeuerwehr Felgeleben
(Quelle: Volksstimme vom 13.10.2015)

Für eine weitere technische Aufrüstung der Stadtteilfeuerwehr Felgeleben hat jetzt die Erdgas Mittelsachsen GmbH (EMS) gesorgt.  Der Energieversorger stellte den Kameraden dieser Tage einen Containerwagen für die Lagerung und den Transport von Beleuchtungstechnik zur Verfügung.
Anlass war das 90-jährige Jubiläum, das die Stadtteilwehr in diesem Jahr begangen hat.
Die Felgeleber Feuerwehrleute haben sich neben der Brandbekämpfung vor allem auf die Beseitigung von Wasser-und Ölschäden sowie die Dekontamination unter anderem nach Chemieunfällen spezialisiert.
Stadtteilwehrleiter Daniel Schürmann: "Die entsprechende Beleuchtungstechnik, wie Scheinwerfer, Stative und Stromaggregate haben wir im Bestand. Uns fehlte jedoch bisher die Möglichkeit für eine ordnungsgemäße Lagerung und den Transport der Geräte, wie es von der Feuerwehrunfallkasse gewünscht wird." Vor einiger Zeit trat Schürmann schließlich an die EMS heran und bat um Unterstützung.
"Daraufhin haben wir Kontakt zu potenziellen Herstellern aufgenommen und das Projekt schließlich in Abstimmung mit den Felgeleber Feuerwehrleuten realisiert", verriet EMS-Marketingleiter Frank Sieweck. Und Mark Kowolik, als Abteilungsleiter Netzservice bei der EMS für den Bau und die Unterhaltung des Erdgas-Netzes zuständig, ergänzt: "Es ist wichtig, dass die Feuerwehr und die Mitarbeiter der Versorger im Havariefall Hand in Hand arbeiten können und auch entsprechend technisch ausgerüstet sind."

 

7060716Von der Fußwehr zur starken Mannschaft 
(Quelle: Volksstimme vom 07.09.2015, Kathleen Radunsky-Neumann)

Freiwillige Feuerwehr Felgeleben besteht seit 90 Jahren.
Jubiläum wurde mit Wohngebietsfest gefeiert.
Ein rundes Jubiläum haben die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Felgeleben begangen.
Diese Einheit der Brandbekämpfer gibt es nämlich seit nunmehr 90 Jahren.
Das haben die Ehrenamtlichen in Verbindung mit dem traditionellen Wohngebietsfest und einem Tag der offenen Tür gefeiert.

Noch sehr gut erinnern können sich Brigitte Stamm und Helga Ziem an jene Zeit, als sie zu den aktiven Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Felgeleben gehört haben.
„Vor 45 Jahren sind wir der Wehr beigetreten“, erzählt Brigitte Stamm.
Der Grund? Ganz einfach.
„Damals zu DDR-Zeiten gab es einen Tag, an dem die Männer eine gute Tat vollbringen sollten“, erzählt die 83-Jährige.
Und fügt schmunzelnd hinzu:
„Also haben unsere Männer, die schon Mitglieder in der Feuerwehr waren, gesagt, dass sie als gute Tat ihre Frauen mitbringen.“
„Es hat auch viel Spaß bereitet“, sagt Helga Ziem.
Vor allem die Geselligkeit, das Miteinander sei toll gewesen und habe den zusätzlichen Stress wett gemacht.
„Wir Frauen haben damals eher den Brandschutz übernommen, also zum Beispiel die Öfen in den Häusern einmal jährlich kontrolliert“, erinnert sich die 77-Jährige.
Und die Versorgung der Männer im Ernstfall habe ebenso in den Händen der Frauen gelegen.
Heute besteht die Wehr seit 90 Jahren.
Gegründet wurde sie am 3. September 1925.
Einer der Gründungsmitglieder war der Vater von Brigitte Stamm - Wilhelm Schwitzer.
An insgesamt drei Tagen haben die Kameraden dieses besondere Jubiläum gefeiert - eingebettet in das traditionelle Wohngebietsfest und den Tag der offenen Tür.
Los ging es am Donnerstag mit dem Sponsorenabend.
8060716Eine Tradition, die nicht mehr wegzudenken ist, betont Dieter Berge, Vorsitzender des Fördervereins der Feuerwehr.
„Die Sponsorensuche gestaltet sich immer schwerer“, sagt er.
Für das traditionelle Fest konnte der Verein 33 Sponsoren gewinnen.
„Darunter sind kleine und große Betriebe sowie die Stadt“, zählt er auf und zeigt sich dankbar für jeden Euro, der der Felgeleber Wehr zu Gute kommt.
Der Sponsorenabend sei eine gute Gelegenheit, alle an einen Tisch zu holen und ins Gespräch zu kommen.
„Wir haben unseren Verein gegründet, um die Wehr zu unterstützen“, sagt er.
Das zeige sich in Sachspenden.
Zuletzt profitierten die Kameraden durch das Geschenk einer Rückfahrkamera.
33 Frauen und Männer zählen im fünften Vereinsjahr zu den Ehrenamtlichen.
Die Felgeleber Wehr besteht derzeit aus 33 aktiven Kameraden.
Der Jugendwehr, die 1961 gegründet wurde und damit die älteste in Schönebeck ist, gehören derzeit acht Mädchen und Jungen an.
Sie haben anlässlich des Jubiläums am Sonnabendnachmittag 90 rote Luftballons gen Himmel geschickt.
Die Alters- und Ehrenabteilung zählt sieben Mitglieder.
Leider, so berichten es Brigitte Stamm und Helga Ziem, seien einige der „Alten“ schon verstorben.
Doch die Erinnerungen an früher sind geblieben.
So auch jene Anekdote von einem Kameradschaftsabend, als die Schallplatte mit dem deutschsprachigen Schlager „Pigalle, so heißt die große Mausefalle...“ einen Sprung hatte.
So sei nur noch „Pigalle“ - und zwar in stetiger Wiederholung - aus dem Lautsprecher ertönt.
Ein Umstand, der die beiden Damen noch heute grinsen lässt.       
"Damals“, erzählt Brigitte Stamm, „haben die Kameraden noch nicht die Technik wie heute gehabt.“
Da musste zum Löschen erst ein Traktor vom Bauern nebenan geholt werden, berichtet sie.
Und Helga Ziem ergänzt:
„Und mit dem Auto sind sie nicht gefahren, sondern sie mussten zu Fuß los.“       
Solche Erinnerungen sind für Daniel Schürmann, Leiter der Felgeleber Wehr, wichtig.
Denn über eine eigene Chronik verfügt die Einsatztruppe nicht.
„Die ist irgendwie verschollen gegangen“, sagt er.
Im Fundus habe er noch einige Dienstbücher aus den 1930er und 1940er Jahren.
Und seit Sonnabend noch etwas mit historischem Wert.
„Ein Felgeleber hat uns eine Festschrift, die zum zehnjährigen Jubiläum der Wehr erstellt wurde, übergeben“, berichtet er dankbar.
(Fotos: Kathleen Radunsky-Neumann)

 

190819ffw"Kleiner Chinese" pustet Zelt auf Salzlandsparkasse übergibt modernes Rettungszelt für 9.500 Euro der Feuerwehr Felgeleben
(Quelle: Volksstimme vom 10.08.2015)

Die Feuerwehren der Stadt Schönebeck haben ein neues Rettungszelt bekommen. Stationiert wird es bei der Stadtteilfeuerwehr Felgeleben. Mit Zeltaufbau wie vor 30 Jahren hat das nichts mehr zu tun. Ein kleiner leistungsstarker Kompressor "Made in China" sorgt dafür, dass das Rettungszelt in null Komma nichts steht. Dafür saugt der "kleine Chinese" Umgebungsluft an und drückt sie in die Kammern des Rettungszeltes - angetrieben mit Strom: entweder aus der Steckdose (wenn vorhanden) oder aus einem Notstrom-aggregat.
Alles in allem dauerte das Auspacken, Ausrollen und Aufpumpen des Rettungszeltes knapp fünf Minuten - handgemessen und nicht olympisch verwertbar. Dabei haben sich die fünf Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Felgeleben noch reichlich Zeit gelassen. Im Ernstfall geht alles noch ein wenig zügiger von der Hand, weiß Wehrleiter Daniel Schürmann zu berichten. Aufmerksame Zuschauer waren an diesem Nachmittag Stephan Hunger, Gebietsdirektor der Salzlandsparkasse, seine Felgeleber Geschäftsstellenleiterin Martina Raabe und Werner Grundmann vom hiesigen Förderverein der Feuerwehr. Alle drei hatten mehr oder weniger mit der Anschaffung des Zeltes zu tun, das mit Ausstattung und Technik stolze 9.500 Euro kostet. Die Salzlandsparkasse stellte die Mittel aus dem örtlichen PS-Zweckertrag des PS-Lotterie-Sparens für solche Einrichtungen zur Verfügung, die sich mit den Aufgaben des Zivilschutzes, der Katastrophenhilfe, der Gefahrenabwehr und der Hilfe für Menschen in Not befassen.

Insgesamt haben im Januar dieses Jahres kreisweit 61 Vereine und Institutionen (im Altkreis Schönebeck 17) eine Zuwendung erhalten, vor allem Feuerwehren und Fördervereine, aber auch das THW, das DRK und die AWO. Der Schwerpunkt der Unterstützung stand dieses Mal unter dem Motto "Hilfe für Helfer". Die Wunschliste war lang: So reicht die Bandbreite der Anschaffungen von Rettungszelten, Mobiliar für Aufenthalts- und Umkleideräume oder Schulungstechnik bis hin zu Notstromaggregaten, Schlauchbooten und Renovierungsarbeiten. 197.885 Euro - das ist die genaue Summe der Zweckerträge, die die Salzlandsparkasse Vereinen und Gruppen jetzt zur Verfügung stellte. Mit 17 Ausschüttungen wurden Maßnahmen im Altkreis für 50.523 Euro unterstützt (Volksstimme berichtete).
Die größte Summe der Zweckerträge im Altkreis Schönebeck ging wie gesagt an die Stadtteilfeuerwehr Felgeleben. Sie erhielt aus der Lotterie erwähnte 9.500 Euro für das aufblasbare 47 Quadratmeter große Rettungszelt mit Beleuchtung und Zeltheizung.  "Das Rettungszelt ist nicht nur für die Felgeleber Feuerwehr", machte Dieter Berge vom Förderverein der Stadtteilfeuerwehr schon bei der Übergabe der Zweckerträge aufmerksam, "sondern wird von allen Feuerwehren in Schönebeck und den Ortsteilen genutzt."
Der Förderverein war zwischen Sparkasse und Feuerwehr geschaltet. Deshalb war Werner Grundmann zur Einweihung genauso eingeladen wie die Vertreter der Sparkasse. Eingesetzt wird das Rettungszelt nicht nur bei möglichen Verkehrsunfällen auf der Autobahn und den Bundesstraßen, sondern möglicherweise auch bei Bränden in Wohngebieten.  "Hier können die betroffenen Anwohner schnell untergebracht und betreut werden", machte Wehrleiter Schürmann deutlich. Das moderne Zelt ergänzt die bisherige Technik in der Stadt Schönebeck.  Wie Stadtwehrleiter Ronald Mühlsiegel sagte, gibt es bereits zwei kleinere Zelte, die die Feuerwehren Bad Salzelmen und Ranies in ihrer Obhut haben.

 

JHVFel03031502.03.2015 - Jahreshauptversammlung Stadtteilfeuerwehr Felgeleben      

Die Freiwillige Feuerwehr Felgeleben der Stadt Schönebeck (Elbe) führte am Freitag vergangener Woche ihre Jahreshauptversammlung durch und zog eine positive Bilanz des Einsatzjahres 2014.
Stadtteilwehrleiter Daniel Schürmann konstatierte im Beisein des Oberbürgermeisters und zahlreicher der 52 Kameradinnen und Kameraden insgesamt 36 Einsätze, darunter 20 Brandeinsätze, zehn technische Hilfeleistungen und fünf Fehlalarmierungen sowie eine Einsatzübung.
In der Gesamtheit sind 33 Kameraden in der aktiven Einsatzabteilung, darunter sechs Frauen, acht Alters- und Ehrenkameraden, drei fördernde Mitglieder sowie acht Jugendfeuerwehrangehörige.
Aber nicht nur die Einsätze waren für die Kameradinnen und Kameraden zeitintensiv. Auch die theoretische und praktische Ausbildung fand motiviert an jedem Freitag in der Schulstraße statt. Unter Anderem wurde die Ausbildung im Bereich Atemschutz und Brandbekämpfung sowie ABC Dekon mehrfach durchgeführt. Auch zahlreiche Lehrgänge des Salzlandkreises und des Institutes für Brand und Katastrophenschutz in Heyrothsberge wurden erneut gut besucht. Vier Kameraden wurden zu Atemschutzträgern ausgebildet, vier haben einen technischen Hilfeleistungslehrgang absolviert und drei haben die Ausbildung zum Truppführer erfolgreich abgeschlossen. Desweiteren haben sich fünf Kameraden zu Motorkettensägeführern ausbilden lassen. Neben Ausbildung und Einsätzen haben die Kameraden auch 2014 wieder das traditionelle Osterfeuer ausgerichtet sowie das beliebte Wohngebietsfest umgesetzt und unterstützt. Bert Knoblauch dankte den Kameradinnen und Kameraden für die Einsätze und die aktive Ausbildung, besonders in Hinblick auf die sehr erfreuliche Jugendfeuerwehr. Denn zwei Kameraden der Jugendwehr konnten im Jahr 2014 in den aktiven Dienst aufgenommen werden. Außerdem konnte die Jugendwehr weitere Mitglieder hinzugewinnen. Ein großer Dank ging dabei auch an die Angehörigen für die außergewöhnliche Unterstützung. Die anwesende Vertreterin des Landkreises, Martina Lorenz, lobte die Felgeleber Kameraden aus zwei weiteren Gründen:
So gehört die Wehr zu den 50 Prozent aller 100 Feuerwehren im Salzlandkreis, die noch 24 Stunden am Tag einsatzbereit ist. Zudem erreicht die Felgeleber Stadtteilfeuerwehr eine Hilfsfrist von 9,2 Minuten. Das Gesetz schreibt 12 Minuten vor. "Damit seid ihr also super im Limit", machte die Sachgebietsleiterin Brand- und Katastrophenschutz deutlich. Als Gäste brachten auch die Stadträte Thomas Mogge und Werner Grundmann ihre Anerkennung der leistungsstarken Wehr zum Ausdruck. Abschnittsleiter Uwe Tandler sprach ebenfalls respektvoll von einer komplex strukturierten Wehr und machte auf den Wettkampf "Nass" am 9. Mai in Welsleben aufmerksam. Stadtwehrleiter Ronald Mühlsiegel schloss mit den Worten: "Wenn ich hier in die Rund schaue, sehe ich einen sehr guten Altersdurchschnitt: 35 Jahre, vielleicht auch jünger". Ein weiteres Beispiel für eine sehr gute Jugendarbeit.  Auch 2015 wird für Felgeleben und Schönebeck wieder ein besonderes Jahr sein. Kameraden, Förderverein und weitere Unterstützer bereiten das nächste Wohngebietsfest von Felgeleben vor. Das steht unter einem ganz besonderen Stern: 90 Jahre Feuerwehr Felgeleben. Am 3. September soll gemeinsam gefeiert werden.

Beförderungen:
Hauptfeuerwehrmann - Kam. Martin Glaser                                 
Oberlöschmeister - Kam. Andreas Schmidt
Hauptlöschmeister - Kam. Christian Fügner
Oberbrandmeister - Kam. Daniel Schürmann

Auszeichnung für langjährige Mitarbeit:
10 Jahre - Kamd. Nancy Rodriguez-Fente
20 Jahre - Kam. Stefan Grahl                  
40 Jahre - Kam. Uwe Voigt
                  
Berufung zum Zugführer:
Kam. Christian Fügner
Kam. Chris Schwabe

Belobigung für gute Leistungen außerhalb des Einsatz- und Ausbildungsdienstes:
Frau Renate Müller
Frau  Simone Schütte

Herzlichen Glückwunsch allen!

 

090115a17.12.2014 - Stellvertretender Wehrleiter ernannt

Durch Dezernent Joachim Schulke wurde der Kamerad Andreas Schmidt während der Stadtkommandositzung vom Montag in Felgeleben zum stellvertretenen Stadtteilwehrleiter der Stadtteilfeuerwehr Felgeleben für die Dauer von 2 Jahren kommissarisch eingesetzt.

 

 

 

JHV_Fel1403.03.2014 - Jahreshauptversammlung Stadtteilfeuerwehr Felgeleben       

Zur Jahreshauptversammlung der Stadtteilfeuerwehr Felgeleben hatten sich am Freitag, dem 28. Februar 2014, die Kameradinnen und Kameraden im Feuerwehrgerätehaus in der Schulstraße eingefunden. Stadtteilwehrleiter Daniel Schürmann begrüßte die geladenen Bürger und Gäste und zog eine patente Bilanz des vergangenen Dienstjahres. Die 55-Kameraden-Wehr, von der 36 im aktiven Dienst sind, hatte demnach 2013 insgesamt 22 Einsätze zu bewältigen. Unter den Einsätzen waren unter anderem zehn Brände, neun Technische Hilfeleistungen, zwei Fehlalarme und eine Brandsicherheitswache. Von den Kameradinnen und Kameraden waren 28 Einsatzkräfte vom 4. bis 14. Juni rund um die Uhr im Einsatz. An den Dienstabenden wurden zahlreiche Schulungen durchgeführt.

Beim Osterfeuer, Tag der offenen Tür und bei einem Wohngebietsfest haben die Kameraden ebenso mitgewirkt.
Die sechs Jungs und zwei Mädchen der Jugendfeuerwehr haben ebenfalls aktiv an den Schulungen und Unternehmungen der Freiwilligen Feuerwehr teilgenommen. Schönebecks Oberbürgermeister Bert Knoblauch lobte in seinem Grußwort die Arbeit der Kameraden. Er bedankte sich bei der wichtigen Stadtteilfeuerwehr für die ehrenamtliche Tätigkeit und besonders bei allen Ehe- und Lebenspartnern für die gute Zusammenarbeit. Gereon Schelhas, Sachgebietsleiter Brandschutz vom Salzlandkreis, nutzte die Jahresversammlung, um insgesamt 29 Kameraden der Stadtteilfeuerwehr Felgeleben die Auszeichnung "Fluthelfernadel 2013" zu überreichen. Abschnittsleiter Uwe Tandler überbrachte die Grüße von Kreisbrandmeister Hans Ulrich Robitzsch. Er würdigte den geleisteten Einsatz der Kameraden in den Flut-Tagen. Ronald Mühlsiegel fügte hinzu, "Die Stadtteilfeuerwehr Felgeleben hat bewiesen, dass sie das Handwerk beherrscht.
Kommen Sie gesund und munter von den Einsätzen nach Hause", so der Schönebecker Stadtwehrleiter.

Nachstehend genannte Kameradinnen und Kameraden wurden befördert:

Feuerwehrmänner können sich nun nennen:
Jan Staniczek, Dustin Radüge und Alexander Grunert

Oberfeuerwehrmann kann sich nun nennen:
Dominik Klingenberg

Zum Gruppenführer berufen wurden:
Matthias Schütte und Chris Schwabe

Weiterhin wurden folgende Kameraden anlässlich ihres Dienstjubiläums geehrt:
10 Jahre: Sebastian Wiehe
20 Jahre: Matthias Böttcher
70 Jahre: Karl-Heinz Strube

29 aktive Kameraden erhielten die Auszeichnung ?Fluthelfernadel 2013?:
Katrin Balder, Melanie Balder, Matthias Böttcher, Arne Broßat, Charlen Fehler, Christian Fügner, Stephan Fügner, Martin Glaser, Stefan Grahl, Alexander Grunert, Dominik Klingenberg, Lothar Köthe, Dirk Lehe, Andreas Melcher, Marcel Möschk, Steven Müller, Robin Oltersdorf, Juliane Pilz, Dustin Radüge, Nancy Rodriguez-Fente, Andreas Schmidt, Daniel Schürmann, Matthias Schütte, Chris Schwabe, Corinne Schwabe, Andreas Schwark, Jan Staniczek, Torsten Weber, Sebastian Wiehe

 

21.05.2013 - Eine Feuerwehr zum Anfassen: Tag der offenen Tür der Stadtteilfeuerwehr Felgeleben

Einen Tag der offenen Tür veranstaltete die Stadtteilfeuerwehr Felgeleben am Pfingstsonntag, dem 19.05.2013, ab 10.00 Uhr in der Schulstraße. Interessierte Bürgerinnen und Bürger konnten sich über den Aufbau der Fahrzeuge sowie verschiedener Einsatzgeräte informieren und es fanden Vorführungen der Jugendfeuerwehr als auch der aktiven Kameraden statt. Ebenfalls war es möglich, eine historische Fotogalerie und das Feuerwehrgerätehaus in Augenschein zu nehmen. Für Verpflegung und Kinderanimation war gesorgt.

 

JHVfelg201326.02.2013 - Jahreshauptversammlung in Felgeleben         
 
23 Einsätze haben sie gefahren im vergangenen Jahr ? die 36 Kameradinnen und Kameraden der Ortsteilwehr Felgeleben der Freiwilligen Feuerwehr Schönebeck. Wie Wehrleiter Daniel Schürmann während der Jahreshauptversammlung am 22. Februar im Gerätehaus resümierte, sind dabei besonders der anstrengende Einsatz in der Tischlerei in Pretzien, ein Hallenbrand im Industriepark West und ein Brand in der Görzker Straße in Erinnerung. Er verwies auch auf Schulungen wie jene zum Thema Atemschutz und auf die vollzogene Ausbildung am Löschzug gemeinsam mit der Salzer Wehr in Heyrothsberge. Bald folge die Ausrüstung mit Digitalfunk, der Geräteeinbau sei dringend nötig. Auch die zeitnahe Umsetzung des Brandschutz- und Bedarfsplanes sei von großer Wichtigkeit. Der Wehrleiter dankte dem Förderverein für dessen große Unterstützung bei der Wartung der Technik und dann schließlich auch seinen Kameradinnen und Kameraden für deren Einsatzbereitschaft und erbrachten Leistungen.
Oberbürgermeister Hans-Jürgen Haase, der ebenso wie Dezernent Joachim Schulke an der Versammlung teilnahm, tat es ihm gleich und dankte neben den Kameraden auch den Angehörigen, die ihnen zur Seite stehen. Er sagte, dass die Stadt den Wehren immer zur Seite gestanden habe, was so bleiben werde. Torsten Weber von der Jugendfeuerwehr machte deutlich, dass Ausbildung dort großgeschrieben werde. Er dankte für die große Unterstützung der Jugendwehr. Dezernentin Reingard Stephan vom Salzlandkreis wies darauf hin, dass die Wehren immer mehr artfremde Leistungen erbringen müssten. Jedenfalls sei Schönebeck mit seinen Ortsteilwehren im Kontext des Kreises ?sehr gut aufgestellt?, was als ausdrückliches Lob verstanden werden darf. Als Gäste hielten mehrere Stadträte kleinere Grußworte.
Dabei ließen Sabine Dirlich (Die LINKE) und Werner Grundmann (SPD) der Jugendwehr eine Spende zukommen, Norbert Franz (FDP) betonte noch einmal, dass auch seine Fraktion und sicher auch der Stadtrat insgesamt die Einsatzfähigkeit der Freiwillige Feuerwehr im Blick behalten werde. Dieter Berge vom Förderverein konnte nochmals auf die Übergabe einer Kettensäge und auf das neue Horn für das Dach verweisen und Stadtwehrleiter Ronald Mühlsiegel schließlich betonte die gute Zusammenarbeit mit der Salzer Wehr. Im Anschluss an die Debatte kam es zu zahlreichen Berufungen, Ehrungen und Würdigungen von Kameraden mit langjährigem Dienstverhältnis. Jörg Dobbrunz ist bereits seit 40 Jahren dabei, Lothar Köthe, Chris Schwabe, Dirk Lehe und Matthias Schütte seit 30 Jahren. Zudem wurden nachstehend genannte Kameradinnen und Kameraden befördert:

Feuerwehrfrau: Melanie Balder
Feuerwehrfrau: Juliane Pilz
Feuerwehrfrau: Charlen Fehler
Feuerwehrmann: Sebastian Wiehe
Feuerwehrmann: Arne Broßat
Feuerwehrmann: Robin Oltersdorf
Oberfeuerwehrmann: Martin Glaser
Hauptfeuerwehrmann: Andreas Melcher

Ihre Berufung zum Gruppenführer erhielten die Kameraden Mathias Schütte, Dirk Lehe, Corinne Schwabe, Andreas Schwark und Torsten Weber.
Herzlichen Glückwunsch!

 

Felgeleben_Reintke27.02.2012 - Stadtteilfeuerwehr Felgeleben: Ehre, wem Ehre gebührt

Ein seltenes Jubiläum beging am Freitag der Kamerad Gerhardt Reinke im Feuerwehrgerätehaus Felgeleben: Seit bereits 70 Jahren ist er Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr, namentlich in der Stadtteilwehr Felgeleben. Dazu gratulierten während der Jahreshauptversammlung Schönebecks Oberbürgermeister Hans-Jürgen Haase wie auch Kreisbrandmeister Hans-Ulrich Robitzsch, Abschnittsleiter Uwe Tandler, Stadtwehrleiter Ronald Mühlsiegel und alle Kameradinnen und Kameraden herzlich. Unter den Gästen, die herzlich Beifall spendeten, waren auch die Mitglieder des Stadtrates Sabine Dirlich (Die Linke), René Wölfer und Werner Grundmann (SPD-Fraktion), Thomas Mogge (FDP) sowie Dieter Berge vom Förderverein der Felgeleber Wehr. 

Oberbürgermeister Haase dankte den Kameraden für ihren im vergangenen Jahr geleisteten Dienst und bekräftigte erneut, dass die Stadt fest an der Seite ihrer Wehren steht, denn sie schützen im ehrenamtlichen Dienst Leib und Leben, Hab und Gut.
In seinem Jahresbericht konstatierte Felgelebens Ortswehrleiter Daniel Schürmann, dass seine Kameraden im vergangenen Jahr zu 28 Einsätzen, davon 4 als Brandbekämpfung, alarmiert worden waren. Zudem wurden 14 technische Hilfeleistungen verbucht. Daniel Schürmann berichtete jedoch auch von 9 bedauerlichen "Fehlauslösungen".  In seinem Jahresbericht verwies er darauf, dass das vergangene Einsatzjahr für die Stadtteilwehr mit einem Paukenschlag begann.  Bedingt durch das extreme Schmelzwasser standen Anfang Januar mehrere Grundstücke in Felgeleben unter Wasser. Dank der Hilfsbereitschaft seiner Leute konnte den betroffenen Bürgern entsprechende Unterstützung gegeben werden. 
Felgeleben_DankNicht unerwähnt ließ der Ortswehrleiter zugleich die Einsätze seiner Kameraden während des verheerenden Sommerunwetters vom 11. September 2011 in der Stadt Könnern und in dem Bernburger Ortsteil Peißen.Stellvertretend für die von der Naturkatastrophe Betroffenen und den Landrat bedankte sich Kreisbrandmeister Hans-Ulrich Robitzsch für diese geleistete Hilfeleistung.
Weiterhin ging Wehrleiter Schürmann auf die derzeit befindliche Risikoanalyse und den sich daraus ergebenen Brandschutzbedarfsplan ein, die durch den Stadtrat in der nächsten Sitzung beschlossen werden soll. "Wenn dieser Beschluss umgesetzt wird, dann werden wir gemeinsam mit der Feuerwehr Bad Salzelmen den Löschzug 2 und den Rüstzug der Stadt Schönebeck stellen. Das wird für uns mehr Aufgaben bedeuten", so  Felgelebens Stadtteilwehrleiter.  Während der Jahreshauptversammlung brachten die Stadträte ihre Hochachtung vor der Arbeit der Kameraden und insbesondere der beispielhaften Jugendarbeit zum Ausdruck und sicherten den Feuerwehrleuten zu, sich intensiv im Stadtrat mit der anstehenden Risikoanalyse und der Brandschutzbedarfsplanung der Stadt Schönebeck (Elbe) zu befassen.

Ein seit Jahren bewegendes Thema sprach während der Jahreshauptversammlung am Freitagabend Matthias Schütte an. Er wollte von den Feuerwehrverantwortlichen im Salzlandkreis wissen, wann die zugesagten medizinischen Untersuchungen für Kameraden erfolgen, die beim Bahnunglück im Juni 1996 im Einsatz waren. Damals wurde den Kameraden eine solche Untersuchung nach zehn Jahren zugesagt. Der stellvertretende Ortswehrleiter kritisierte, dass bis heute diesbezüglich nichts geschehen sei.  Abschnittsleiter Uwe Tandler verwies daraufhin, dass es bislang nach mehrfachen Anfragen von Seiten der Feuerwehrunfallkasse und der Deutschen Bahn AG keinerlei Initiative gebe, diese Untersuchung in die Wege zu leiten. "Wir können da nur immer wieder nachhaken", sagte er.

Felg201224Beförderungen und Ehrungen Stadtteilfeuerwehr Felgeleben:

Beförderungen
Feuerwehrfrau:  Nancy Rodriguez-Fente
Oberlöschmeister: Torsten Weber

Auszeichnung für 70-jährige Tätigkeit im Brandschutz und damit verbunden die Verleihung des Ehrenpräsentes des Kreisfeuerwehrverbandes:
Kamerad Gerhardt Reinke

 

Schwabe_Chis104.10.2011 - Berufungsurkunde für Chris Schwabe         
 
Schönebecks Dezernent Joachim Schulke übergab am Dienstag dem Kameraden der Stadtteilfeuerwehr Felgeleben, Chris Schwabe, die Berufungsurkunde zum Ehrenbeamten auf Zeit.
Ab dem 10. Oktober dieses Jahres wird der erfahrene Feuerwehrmann Chris Schwabe in der Felgelebener Stadtteilfeuerwehr den Wehrleiter Daniel Schürmann als Stellvertreter zur Seite stehen. Zum Ehrenbeamten auf Zeit wurde Chris Schwabe für den Zeitraum vom 10.10.2011 bis 09.10.2017 berufen. Joachim Schulke nutzte den Termin zugleich, um die stetige Einsatzbereitschaft der gesamten Wehrmannschaft in den vergangenen Jahren zu würdigen. "Ihr selbstloser Einsatz und die ständige Hilfsbereitschaft in ihrer Freizeit, um anderen aus Notsituationen zu helfen und zu retten, verdiene uneingeschränkte Anerkennung", so Joachim Schulke.

 

BerufgSch28.09.2011 - Für 6 Jahre Ehrenbeamter auf Zeit       
 
Zum Ehrenbeamten auf Zeit ist am Dienstag der Stadtteilwehrleiter Daniel Schürmann der Stadtteilfeuerwehr Felgeleben für den Zeitraum vom 10.10.2011 bis 09.10.2017 berufen worden. 
Schönebecks Dezernent Joachim Schulke übergab dem Stadteilwehrleiter die Berufungsurkunde.
Er würdigte ebenso wie Schönebecks Stadtwehrleiter Ronald Mühlsiegel das engagierte und erfolgreiche Wirken des Stadteilwehrleiters und der gesamten Wehrmannschaft in den vergangenen Jahren. Ihr selbstloser Einsatz und die ständige freiwillige Hilfsbereitschaft um anderen aus Notsituationen zu retten, verdiene uneingeschränkte Anerkennung. Seit Oktober 2005 ist Daniel Schürmann Stadtteilwehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Felgeleben.

 

Rollcon115.02.2011 - Stadtwerke zuverlässiger Partner der Feuerwehr

Auf die Stadtwerke können sich die Kameradinnen und Kameraden der Stadtteilwehren Schönebeck verlassen. In verschiedenster Form unterstützt der kommunale Regionalversorger für Strom, Gas und Wasser die Blauröcke der Elbestadt. Heute übergab die SWS GmbH, vertreten durch dessen Pressesprecher Uli Scholz, am Feuerwehrgerätehaus Felgeleben zwei Beladungscontainer für ein Logistikfahrzeug als Spende an die Stadtteilwehr Felgeleben. Schönebecks Dezernent Joachim Schulke dankte ebenso wie Stadtwehrleiter Ronald Mühlsiegel den Stadtwerken für die Erstausstattung mit zwei Beladungscontainern für das in der Stadtteilwehr Felgeleben stationierte Logistikfahrzeug. Auch wenn man es ihnen nicht ansieht, so haben die Rollcontainer einen Wert von stolzen zweitausend Euro. Diese können nunmehr für entsprechende Einsatzfälle mit Pumpen, Schläuchen, Bindemitteln und weiteren Feuerwehrausrüstungen vorgerüstet und schnellstmöglich auf die klappbare Ladefläche des Logistikfahrzeuges gerollt werden. Bei Bedarf wird das Logistikfahrzeug mit den bestückten Containern über die Rettungsleitstelle zum Einsatzort disponiert.

 

Urkunden115.02.2011 - OB übergab Ehrenurkunde von Landrat Schulze   
 
Eine Ehrenurkunde von Landrat Uwe Schulze des Landkreises Anhalt-Wittenberg übergab Schönebecks Oberbürgermeister Hans-Jürgen Haase während der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Salzelmen am Freitag an Wehrleiter Manfred Grunert (Stadtteilwehr Schönebeck, ?Tischlerstraße?), Abschnittsleiter Uwe Tandler (für die Stadtteilwehr Salzelmen) und Chris Schwabe (für die Stadtteilwehr Felgeleben).
Mit dieser Urkunde bedankt sich der Landrat des Nachbarkreises für den solidarischen Einsatz der drei Schönebecker Wehren als Einheiten der Kreisfeuerwehrbereitschaft des Salzlandkreises zur Bewältigung des Hochwassers der Schwarzen Elster vom 30. September bis zum 6. Oktober 2010.
Dass dies kein leichter Einsatz war, bestätigte auch Uwe Tandler am Freitag. Die Kameraden waren fix und fertig, wollten nur noch nach Hause, als alles vorbei war. Sie hatten es neben unermüdlichem Sandsackverbau auch mit einem Deichdurchbruch zu tun. Um die Übergabe der Urkunde seines Amtskollegen hatte Landrat Gerstner den OB gebeten.

 

2_neue_Fahrzeuge_fr_die_Feuerwehr07.04.2010 - Neue Fahrzeuge für die Feuerwehr         
 
In der Sonne blinkendes Feuerwehrrot: Schönebecks Oberbürgermeister Hans-Jürgen Haase ließ es sich am Mittwoch nicht nehmen, der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt die Schlüssel für zwei neue Fahrzeuge zu übergeben. Im Einzelnen handelt es sich um einen Mannschaftstransportwagen, der in der Tischlerstraße stationiert wird und knapp 30.000 Euro gekostet hat, und einen Gerätewagen, der im Gerätehaus der Wehr in Felgeleben seinen Platz finden wird und rund 68.000 Euro Anschaffungskosten verursachte. Die Fahrzeuge werden von der Stadt Schönebeck finanziert. Die Wehrleiter Manfred Grunert (Tischlerstraße) und Daniel Schürmann (Felgeleben, unser Bild)) bedankten sich mit versammelten Kameraden für die neue Technik. Auch Stadtrat René Wölfer von der SPD-Fraktion war Zeuge der feierlichen Übergabe. Oberbürgermeister Haase wünschte den Wehren ein unfallfreies Fahren und möglichst wenige Einsätze.