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Donnerstag, 26 Apr 2018
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Rathaus mit dem Brunnen >>
Schalomhaus >>
Salzturm >>
St. Jakobi Kirche >>
Gedenkpark - Nikolaistraße >>


Das_Rathaus_mit_MartbrunnenDas Rathaus mit dem Brunnen

Das 1892-1893 im Stil der Neorenaissance erbaute Rathaus imponiert vor allem durch Portal, Erker, Freitreppe und Dachaufbauten.
  
Der vor dem Schönebecker Rathaus stehende Marktbrunnen wurde 1907/1908 aus fränkischem Muschelkalk vom Schkopauer Bildhauer Paul Jukoff geschaffen.
Die weibliche Figur mit Schale verkörpert die Elbe; die Figuren Schiffer, Bergmann und Arbeiter stehen für die Wirtschaftszweige, die die Entwicklung der Stadt entscheidend prägten.

Seit 2 Jahren ist es auch wieder möglich, dass Brautpaare sich auf Wunsch im Rathaus trauen lassen können. 

weiterführende Informationen und Anmeldungen zum Thema Trauung:
Standesamt der Stadt Schönebeck (Elbe)
Tel.: +49(0)3928/ 710 313
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Weitere Informationen zur Geschichte des Marktbrunnens sind hier zu finden:
Der Marktbrunnen >>


Das_SchalomhausDas Schalomhaus

Die ehemalige jüdische Synagoge mit kleiner Kuppel ist ein im Jahre 1877 eingerichtetes Bethaus.
Die Fassade schmücken maurisch-sarazenische Stilelemente. 
Die alte Synagoge befand sich in der Steinstraße 9 und war durch das Elbehochwasser 1876 zerstört worden.
In der Reichsprogromnacht von den Nazionalsozialisten innen völlig zerstört, diente das Gebäude in der Zeit danach verschiedenen Zwecken.
Von 1952 -1954 wurde es für Museumsausstellungen genutzt.

1983-1986 erwarb die Freikirchliche Baptistengemeinde das Gebäude und rekonstruierte es mit viel Engagement und Sachverstand; heute wird es wieder als Gotteshaus genutzt.

Schalomhaus
Republikstraße 43
39218 Schönebeck (Elbe)
Tel.: +49(0)3928/ 400439

weiterführende Informationen unter:
www.Schalom-Haus.de (externer Link)


Der_SalzturmDer Salzturm
 
Der Salzturm war einst flankierender Turm des mittelalterlichen Salztors, welches 1839 abgerissen wurde. Durch das Salztor gelangte man nach Groß Salze. Seine jetzige Gestalt mit Glockenturm und barocker Turmhaube erhielt der Turm 1714. Früher führte im oberen Teil eine Holzgalerie um den Turm herum, der seinem Zweck als Wachturm entsprach. Weil sich auf ihm die Wohnung des Türmers befand, der bis zur Jahrhundertwende nachts stündlich das Horn blies und Feuerwache hielt, wurde der Turm auch "Hausmannsturm" genannt.

1993 saniert erhielt er eine doppelläufige Treppenkonstruktion; die eine führt die Besucher nach oben, die andere nach unten. Eine in 30 m Höhe angebrachte Balustrade führt rund um den Turm und ermöglicht eine Sicht in alle vier Himmelsrichtungen weit über die Dächer von Schönebeck hinaus.

Turmbesichtigungen für Gruppen auf Anfrage

Besonderheiten: Kleinkunstveranstaltungen, Trauungen

Weitere Informationen zur Geschichte des Marktbrunnens sind hier zu finden: Der Salzturm >>

weiterführende Informationen unter:
Amt für Kultur und Sport
Breiteweg 11
39218 Schönebeck (Elbe)
Tel.: +49(0)3928/ 710 561
Emailkontakt


Die_St._Jakobi_KircheDie St. Jakobi Kirche
 
Das älteste noch erhaltene Gotteshaus der Stadt Schönebeck (Elbe) ist die St. Jakobi Kirche.

Die quadratischen Türme des Westbaus der Kirche mit den spitzbogigen Klangarkaden stammen aus der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts; später wurden die barocken Doppelhauben aufgesetzt.

Von der alten sakralen Einrichtung ist aufgrund des verheerenden Hochwassers 1876 nur wenig erhalten geblieben. 

Bemerkenswert ist ein Taufstein mit stark verwitterten flachen Relief, Wappen und Rollwerk (Anfang 17. Jahrhundert).

Evangelisches Gemeindezentrum
Breiteweg 26
39218 Schönebeck (Elbe)
Tel.: +49(0)3928/ 404887

Besichtigungen und Führungen auf Anfrage möglich

weiterführende Informationen zu Veranstaltungsangeboten unter:
www.kirchenkreis-egeln.de (externer Link)


Der_GedenkparkGedenkpark - Nikolaistraße
 
Vorn an der Nikolaistraße ist eine monumentale Gruppe von Sandsteinfiguren zu finden, die der Bildhauer Richard Horn 1951 den Opfern des Faschismus gewidmet hat.

Dahinter ließ der Bund der Vertriebenen 1995 einen Findling zum Gedenken an die Opfer von Flucht und Vertreibung aufstellen.

An der dahinter befindlichen Feldsteinmauer wurde auf Initiative des Elbufer Fördervereins ein Holocaust-Mahnmal für die während der Zeit des Nationalsozialismus ermordeten Schönebecker Juden errichtet.
Es besteht aus zwei Händen, die sich flügelartig öffnen und auf deren Handflächen die Namen der 43 ermordeten Juden zu lesen sind.
Darüber schwebt ein unversehrter Davidstern, der von einem verrosteten beschädigten Davidstern überdeckt wird und als Zeichen für Verfolgung und Vernichtung stehen soll.

Dieses Mahnmal steht seit dem 9. November 1998, dem 60. Jahrestag der Progrommnacht, und wurde durch den Schönebecker Künstler Christof Grüger zur mahnenden Erinnerung geschaffen.