App2017_Kopie Markt2Fassade_Kopie Kompetenzz_15164_BD_Logo_2014-hpr_KopieKompetenzz_14447_GDLogo-zeitlos_ML1.1_Kopie
Top Panel
  • Narrow screen resolution
  • Wide screen resolution
  • Wide screen resolution
  • Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size
Donnerstag, 26 Apr 2018
Sie sind hier: Start Stadt AG Grundwasser Arbeitsgruppe (2) Grundwasser, Vernässung, Hoch- und Drängewasser berichtet über Projektstand
Arbeitsgruppe (2) Grundwasser, Vernässung, Hoch- und Drängewasser berichtet über Projektstand PDF Drucken E-Mail

In der jüngsten Sitzung der Arbeitsgruppe (2) Grundwasser, Vernässung, Hoch- und Drängewasser der Stadt Schönebeck (Elbe) vor wenigen Tagen im Rathaus berichtete Prof. Frido Reinstorf von der Hochschule Magdeburg-Stendal über die rechnerische hydraulische Simulation der Grabensysteme im Elbe-Saale-Winkel und präsentierte Ergebnisstände zum Entwässerungskonzept Stand März 2014. So wurden die Auswirkungen der Gesamtvernässung auf die hydraulischen Verhältnisse u. a. des Zenser Graben, Sol- und Randelgraben berechnet. In diesem Zusammenhang wurden potenzielle Szenarien der Wasserableitung berechnet. Mit verschiedenen Modellen konnte das natürliche Gefälle der Gräben und Seen in der Umgebung betrachtet und auf eine mögliche Absenkung hin geprüft werden. Es fanden...

zusätzliche Vermessungen der örtlichen Gräben statt, um Sohltiefen und Fließmengen zu bestimmen, welche gegebenenfalls mit verschiedenen Pumpsystemen ausgestattet werden können. Für diese unterschiedlichen Maßnahmen müssen die Kosten gesondert betrachtet werden.

Marco Schirmer vom Ingenieurbüro IVW GmbH berichtete im Anschluss von den konkreten Planungsleistungen und dem aktuellen Stand der Beauftragungen zum Abfanggraben. Bei den Vorplanungen und Berechnungen wurden vier Varianten für einen Abfanggraben entlang der Schönebecker Ortsumgehung B 246a vorgestellt. Im Zuge des Flurbereinigungsverfahrens B 246a soll mit der entsprechenden Variantenauswahl eine regionale Wirkung für den gesamten Bereich erzielt werden. Noch vor der Finanzierungsfrage muss ein Wege- und Gewässerplan erarbeitet werden. Zusätzlich müssen Eigentumsrechte und Bewirtschaftungsgrundlagen geklärt werden. In den fünf Kommunen Schönebeck, Barby, Calbe, Bördeland und Staßfurt wird z. Zt. eine gemeinsame Beteiligung und eventuelle Mitfanzierung an dem Vorhaben "Abfanggraben entlang der B 246a" diskutiert und beraten.

Nach den vorgenannten Ausführungen informierte Fachberater Christian Jung  über den aktuellen Planungsstand zum Hochwasserschutz und zu den Prioritäten der Einzelmaßnahmen entlang der Elbe. Der Flussbereichsleiter des Landesbetriebes für Hochwasserschutz führte die Schwerpunkte Elbe-Umflut-Deich, Bereich Pretzien Damm / Pretziener Wehr, Hochwasserschutzlinie Plötzky, Elbdamm /Elbbrücke, Hochwasserschutzlinie Barbyer Straße / Salinekanal und Frohse auf. Die nun vorliegenden und zum Teil bereits veröffentlichten Vorschläge konkreter Maßnahmen bilden die Grundlage und sind zunächst nichts weiter als technische Vorschläge. Offen sind für alle genannten Themen die noch zu klärenden rechtlichen und finanziellen Fragen.