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Samstag, 20 Jan 2018
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AG (2) Grundwasser: Maßnahmen konkretisiert PDF Drucken E-Mail

So wie in der letzten Veranstaltung der Vereinigten Bürgerinitiative hatte Prof. Frido Reinstorf (Hochschule Magdeburg-Stendal) den Stand der Grundwassermodellierung und die von seinem Team effizient gestraffte Zahl von vorgesehenen Maßnahmen zur Bewältigung der Vernässungsproblematik vor wenigen Tagen auch den Mitgliedern der Arbeitsgruppe (2) Grundwasser der Stadt Schönebeck vorgestellt. Demnach...

schälen sich vier Maßnahmen zunächst als sinnvoll heraus, eine Klärung des rechtlichen Rahmens und der daraus folgenden Finanzierung allerdings vorausgesetzt :

Der bereits vieldiskutierte Abfanggraben entlang der Ortsumgehung im Rahmen eines Flurneuordnungsverfahrens durch das Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten; ein Siel mit Schöpfwerk für den Solgraben bei Frohse zur Nutzung bei Hochwasser; mögliche Grundwasserhaltungen (Vertikalfilterbrunnen) in betroffenen südlichen bzw. südöstlichen Stadtgebieten sowie sehr theoretisch auch landwirtschaftliche Flächennutzungen durch partielle Aufforstungen am Stadtrand.

Parallel zum Abfanggraben wurde durch die Hochschule immer auch eine Tiefendrainage zur Ableitung von Grundwasser südlich der Paul-Illhardt-Straße betrachtet. Aber sowohl diese Drainage wie auch das Siel, die Brunnen und die Flächennutzung stehen als rein städtische Maßnahmen Schönebecks derzeit noch nicht unmittelbar im Vordergrund der Bemühungen:
Der Abfanggraben entlang der B 246 a hat Priorität Nummer 1 soll und gemeinsam mit den betroffenen Umlandgemeinden Calbe, Barby und Bördeland umgesetzt werden. Zunächst stehen dann hydrogeologische Untersuchungen des Geländes an. Die Notwendigkeit des Abfanggrabens hat immer wieder auch Schönebecks Oberbürgermeister Hans-Jürgen Haase an vorderster Stelle unterstrichen. Jede Kraft müsse nun zunächst auf dieses Projekt ausgerichtet werden. Nachdem sich der Schönebecker Stadtrat längst positioniert hat, müssen die Gemeinden nun dringend nachziehen.

Weitere Maßnahmen des Pilotprojektes wie die Absenkung der Sohltiefe der Stadtgräben oder die Einbeziehung des Pretziener Wehres wurden laut Prof. Reinstorf bis auf Weiteres aus Kostengründen bzw. territorial begrenzter Wirkung verworfen.
Im weiteren Verlauf der Sitzung der Arbeitsgruppe im Schönebecker Rathaus wurden auch die Ergebnisse des im Auftrag der AbS durch das Ing.-Büro MUTING GmbH entwickelten Konzeptes zur Beseitigung des Niederschlagswassers vorgestellt. Dem verantwortlichen Unternehmen bleibt es vorbehalten, dieses am 22. April 2013 um 18 Uhr im Dr.-Tolberg-Saal zu präsentieren, wenn die Stadt eine öffentliche Bürgerversammlung zum aktuellen Stand der Vernässungsproblematik veranstalten wird.