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Montag, 22 Okt 2018
Sie sind hier: Start Stadt AG Grundwasser Abfanggraben: Prof. Frido Reinstorf stellt richtig
Abfanggraben: Prof. Frido Reinstorf stellt richtig PDF Drucken

Im Folgenden veröffentlichen wir eine Stellungnahme von Prof. Frido Reinstorf, dem Leiter der Arbeitsgruppe (2) Grundwasser der Stadt Schönebeck (Elbe), zum Artikel "Der Abfanggraben tangiert uns, aber er nützt uns rein gar nichts" in der Volksstimme vom 4.3.2013:...

"Die Überschrift des Beitrages vermittelt den Eindruck, dass der Abfanggraben der Gemeinde Bördeland nichts nützt. Dies entspricht leider nicht dem Tenor der Informationsveranstaltung. Um die Gemeinde Bördeland und die interessierte Öffentlichkeit vor Fehlschlüssen zu bewahren, möchte ich hiermit dazu Stellung nehmen.

Ich möchte klarstellen, dass der Abfanggraben sehr wohl einen Nutzen für die Gemeinde Bördeland hat. In dem Fall, dass die Gemeinde eine Entwässerung zur Minderung der Grundwasservernässungen durchführen möchte, ist es durchaus sinnvoll, das Wasser über das Grabensystem des Solgrabens in Richtung der Stadt Schönebeck abzuführen. Damit dies geschehen kann, muss jedoch die Kapazität des Grabensystems ausreichen. Die zuständigen Behörden werden für eine Einleitung sonst wohl keine Genehmigung erteilen. Damit eine schadlose Ableitung möglich ist, gibt es derzeit eine Vorzugsvariante, die darin besteht, einen Teil des Wassers im Solgraben über den Abfanggraben um die Stadt Schönebeck herum zu leiten. Damit entstehen zusätzliche Ableitungskapazitäten. Der Abfanggraben spielt deshalb durchaus eine Schlüsselrolle für die Entwässerungsmaßnahmen auch in der Gemeinde Bördeland. Da die Planungen der Gemeinde noch nicht vollständig sind und es deshalb noch einige "wenn und aber" gibt, soll Klarheit dazu im Laufe dieses Jahres in gezielten Untersuchungen geschaffen werden. Die Arbeiten dafür erfordern die prinzipielle Zustimmung der Gemeinde zum Abfanggraben, da dieser bereits für die Stadt Schönebeck als sinnvollste und kostengünstigste Variante ermittelt wurde. Diese Zustimmung ist vor allem eine Willenserklärung zur Kooperation und garantiert eine kontinuierliche Information zum Stand der Arbeiten.
Ich habe dem Gemeinderat auf der Informationsveranstaltung am 28.2.2013 deshalb empfohlen, dieser Willenserklärung zuzustimmen und weiteres vom Ausgang der Untersuchungen dieses Jahres abhängig zu machen."