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Mittwoch, 24 Okt 2018
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AG (1) Grundwasser: Umfangreicher Ausbau des Randelgrabens schreitet fort PDF Drucken

Wie in der Dienstagberatung der Arbeitsgruppe (1) Grundwasser für Felgeleben-Sachsenland weiter informiert wurde, nahm der Gewässerkundliche Landesdienst des Landesbetriebes für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt (LHW) während und nach dem Pumpbetrieb an der Gnadauer Straße im Auftrag des Umweltamtes Durchflussmessungen am Randelgraben vor. Es sollten sowohl das Leistungsvermögen des Randelgrabens als auch der Einfluss des Pumpbetriebes und des Grundwassereintrages eingeschätzt werden können. So war erkennbar, dass der Pumpbetrieb einen kleinen Teil des aus Richtung Gnadau kommenden Wassers zwar abfängt, jedoch der Zufluss durch Grundwasser  unterhalb der Pumpstation in Richtung Ortslage Felgeleben wesentlich größeren Einfluss hat. Dies bestätigt auch Aussagen des vorliegenden IfUW-Gutachtens. Der genannte unterirdische Zufluss ist jener Grundwasserstrom, der im quer zur Strömungsrichtung verlaufenden Randelgraben - hauptsächlich "Vom Am Anger" bis etwa "Am Gänsewinkel" und abnehmend etwa bis zur Güstener Bahn - Wasser in den Randelgraben "infiltriert". So brachte die LHW-Untersuchung wertvolle neue Erkenntnisse über die Wirkung des Randelgrabens als Vorfluter. Der Ausbau des Randelgrabens gliedert sich indessen auf in drei Bauvorhaben: Für die Baufeldfreimachung, also den Abriss von Lauben und die Kleingartenberäumung, ist die Ausschreibung abgeschlossen, das Vergabeverfahren läuft und der vorgesehene Bauzeitraum soll sich von Ende Mai bis Mitte Juli erstrecken. Das zweite ist der Grabenausbau: Die Ausschreibung läuft derzeit, hier gibt es ...

einen gestaffelten Bauzeitraum von Ende Juni bis Mitte September. Die immer wieder von der Bürgerinitiative angemahnte Bahnquerung an der Güstener Bahn, der "Durchlass", schließlich soll sich planmäßig und nahtlos daran anschließen, wenn es witterungsmäßig möglich ist. Immer wieder gibt es allerdings auch in der Öffentlichkeit geäußerte und kenntnislose Vorwürfe, dass die Stadt seit Jahren "nichts gemacht habe". Die Stadt Schönebeck hat vielmehr zum Beispiel für die Ertüchtigung und das maximale Abflussvermögen des Randelgrabens allein in der Ortslage Felgeleben seit 2003 ca. 560.000,00  Euro aufgewendet. Zusammen mit dem momentan anlaufenden, geschilderten Grabenausbau dürften sich die Ausgaben auf etwa 900.000 ? erhöhen.