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Donnerstag, 26 Apr 2018
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AG (1) Grundwasser: Dank an Firma Horst Grüning! PDF Drucken E-Mail

Ein ausdrückliches Dankeschön für die großzügige Unterstützung der Arbeitsgruppe (1) ?Grundwasser? durch das kostenlose Setzen und Betreiben der Filterlanzen am Wiener Platz in Felgeleben gilt an dieser Stelle nochmals der Firma Horst Grüning. Nach Abschluss dieser Maßnahme Ende März nutzte Baudezernent Guido Schmidt während einer Beratung der AG am Dienstag dieser Woche die Gelegenheit, dieses ...

Engagement des einheimischen Tiefbauunternehmens deutlich zu würdigen. Gleichzeitig dankte er nochmals auch den Stadtwerken für die kostenlose Zur-Verfügung-Stellung von Strom.
Die differenzierten, auch von den ungewöhnlich niederschlagsarmen Wochen beeinflussten Messergebnisse von im Einflussgebiet der Lanzen liegenden Grundwasserständen in Kellern und an ausgewählten Messpegeln werden nun ausgewertet. Mit dem Lanzensystem war während einer Testphase vom 14. bis 27. März dieses Jahres in begrenztem Maße Grundwasser abgepumpt und in die Regenwasserkanalisation geleitet worden. Voraussichtlich am 11. April kommt es mit der Inbetriebnahme von einer Grundwasserförderung aus  einem noch intakten Brunnenbau auf dem alten Bahngelände in Schönebeck-Felgeleben zur Umsetzung einer weiteren Maßnahme. Auch hier soll Grundwasser ?abgezogen? und ebenfalls testweise in Richtung Fliederstraße abgeleitet werden.
Die planerischen Vermessungsarbeiten zur Errichtung eines Walls südlich der Paul-Illhardt-Straße/Am Anger konnten inzwischen abgeschlossen werden. Die vorgesehene Erdbauwallung soll demnach eine Höhe von 50 Zentimetern bei einer Fußbreite von 2,20 Metern haben und an den Seiten wie auch oben mit einer festen Grasnarbe versehen werden, worauf im Extremfall noch zusätzliche Sandsäcke durch die betroffenen Anwohner verbaut werden können. An den Wall soll sich zu den Grundstücken hin praktischerweise ein schmaler Trampelpfad anschließen.
Ziel des Wallbaus ist es, bei massiv auftretendem Schmelz- und Oberflächenwasser im Zusammenhang mit erhöhtem Grundwasser das Einströmen von Oberflächenwasser auf die Privatgrundstücke zu vermeiden  und im Extremfall zusätzlich eine Art Vorlaufzeit für die Grundstückseigentümer zu erreichen, damit diese weitere, individuelle präventive Maßnahmen ergreifen können. Der Erdwall im Interesse der Gefahrenabwehr soll mehrere hundert Meter lang sein und sich ab dem Sportplatz an der Quedlinburger Straße bis zum Anger hinziehen. Für die Pflege und Nutzung des Walls sind dann die Anlieger selbst verantwortlich, Garantien irgendwelcher Art kann es nicht geben.
Die Bürgerinitiative wies während der AG-Beratung nochmals deutlich auf die zeitnah notwendige ?Durchörterung? des Durchlasses des Randelgrabens an der ?Güstener Bahn? hin. Hier sei dringender Handlungsbedarf gegeben, so Dieter Berge. Erste Arbeiten wie Baufeldfreimachung und Wegebau sollen hier im Sommer beginnen, hieß es.
Wie Guido Schmidt weiter berichtete, steht die Verwaltung in laufenden Gesprächen mit dem Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, um das von dorther ausgewiesene ?Pilotprojekt? zugunsten des Grundwasserproblems in der Stadt Schönebeck (Elbe) möglicherweise mit finanziellen Zuwendungen zu untersetzen. Die Signale aus Magdeburg gäben Anlass zur Zuversicht, so Schmidt, der sich  - wie auch die stellvertretende Oberbürgermeisterin Gisela Schröder und Mitglieder der Bürgerinitiative ? diesbezüglich eine noch stärkere Unterstützung durch die einheimischen Landtagsabgeordneten wünscht.
Die Fragebogenaktion zur Erfassung grundwasserbezogener Daten laufe indessen sehr gut, sagte der Dezernent. Es gab schon mehrere hundert Rückläufe. Die Aktion läuft noch bis Ende April. Wer sich noch nicht beteiligt hat, ist aufgerufen, dies zu tun. Formulare gibt es im Rathaus und zum Ausdrucken auf der städtischen Homepage www.schoenebeck-elbe.de.