Kompetenzz_14447_GDLogo-zeitlos_ML1.1_Kopie

2018_Kopie

BoysDay_Logo_2017

Top Panel
  • Narrow screen resolution
  • Wide screen resolution
  • Wide screen resolution
  • Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size
Dienstag, 16 Jan 2018
Sie sind hier: Start Stadt AG Grundwasser Arbeitsgruppe (2) "Grundwasser": Student erläuterte Bestandsaufnahme
Arbeitsgruppe (2) "Grundwasser": Student erläuterte Bestandsaufnahme PDF Drucken E-Mail

Die Hochschule Magdeburg-Stendal nutzte eine weitere Beratung der Arbeitsgruppe (2) Grundwasser der Stadt Schönebeck (Elbe) zur Vorstellung erster Ergebnisse einer Bestandsaufnahme von grundwasserbezogenen Daten als Folge hydrogeologischer Erfassungen im Raum Schönebeck. So konnte der Student Michael Laschinski berichten, dass bereits 70 000 Messdaten von 28 auswertbaren Messstellen erfasst werden konnten, darunter von 11 Messstellen mit lückenloser Messreihe. Zur Feststellung von Stammdaten nutzt die Hochschule dankenswerterweise die Landesbohrdatenbank, wobei sich die Recherche nach einzelnen Bohrprofilen und einem Schichtenverzeichnis als nicht einfach erweise, so Laschinski. Seit dem 11. Februar kommt es in und um Schönebeck zu wöchentlichen Datenerfassungen, informierte sein Mentor, Professor Frido Reinstorf. Mit Unterstützung des Stadtplanungsamtes werden 16 Grundwasser-Messstellen betreut, davon allein sechs in Felgeleben-Sachsenland, so der ...

Wissenschaftler. Die Grundwasserstände unweit voneinander entfernter Messstellen können dabei sehr große Unterschiede aufweisen, die Situation sei sehr heterogen. In den Jahren 2010/11 habe man es mit den höchsten Grundwasserständen seit mindestens 1995 zu tun. Es gehe nun unter anderem darum, Profildaten zu erlangen, um eine Vernässungstopografie deklarieren zu können. Dazu soll auch ein digitales Geländemodell erstellt werden, welches mit den Grundwasserständen abgeglichen werden soll, um weitere Erkenntnisse zu gewinnen. Die Hochschule befasst sich weiter mit dem grundwasserbezogenen Datenbedarf und ihrer Verfügbarkeit. In diesem Sinne recherchiert das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt parallel unter anderem im Landeshauptarchiv, wo vor allem historisches Kartenmaterial ausgewertet werden soll. Allerdings wurde deutlich, dass etwa historische Gräben aus verschiedenen Gründen kaum noch eine Relevanz für die heutige Situation besitzen dürften, man hier keine falschen Erwartungen wecken dürfe. Dies unterstrich auch Christian Jung vom Unterhaltungsverband "Elbaue".