TdFW2018_Kopie osommer18_Kopie Kitabesuch_Juli2018_Kopie
Top Panel
  • Narrow screen resolution
  • Wide screen resolution
  • Wide screen resolution
  • Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size
Mittwoch, 18 Jul 2018
Sie sind hier: Start Wirtschaft Wirtschaftsnachrichten Schillerstraße: Bauauftakt für modernen Einkaufs- und Dienstleistungsstandort
Schillerstraße: Bauauftakt für modernen Einkaufs- und Dienstleistungsstandort PDF Drucken E-Mail

BauauftaktNach intensiven Vorbereitungen ist es endlich soweit:
Der Abriss des ehemaligen Gummiwerkes an der Schillerstraße in Schönebeck beginnt.
Am 04.10.2011 erfolgte der Bauauftakt zur Entwicklung des Areals des ehemaligen Gummiwerkes zu einem Einkaufs-und Dienstleistungsstandort.
Die Deharde Projektentwicklung GmbH wird nach Abbruch und umweltgerechter Entsorgung der morbiden baulichen Anlagen des ehemaligen Gummiwerkes das Areal zwischen Friedrichstraße und Schillerstraße als Einkaufszentrum entwickeln.
Schönebecks Oberbürgermeister begrüßte ausdrücklich, dass mit dem Beginn der oberirdischen Abrissarbeiten eine der schlimmsten Bauruinen in Schönebeck verschwindet.

Seit vielen Jahren unternimmt die Stadtverwaltung große Anstrengungen, dieses Betriebsgelände im Zentrum der Elbestadt zu revitalisieren.
Dank der Investitionen der Deharde Projektentwicklung GmbH und maßgeblicher Unterstützung des Landesamtes für Altlastenfreistellung kann mit dem künftigen Einkaufs- und Dienstleistungsstandort in der Schillerstaße die städtebauliche Entwicklung des Stadtzentrums von Schönebeck neben der neuen Anbindungsstraße der östlichen Gewerbegebiete fortgesetzt werden.
Nach avisierter Fertigstellung im Oktober 2013 werden hier bis zu 40 Arbeitsplätze und eine Gesamtverkaufsfläche von ca. 6.300 m² entstanden sein.
Städtebaulich soll eine Gebäudestruktur dreiseitig um eine ihr zugeordnete Parkplatzfläche angeordnet werden, welche durch entsprechende Begrünung und komfortable Dimensionierung von Zufahrten und Stellplätzen eine hohe Nutzerqualität aufweist.
Eine gemeinsame Architektursprache soll die Ganzheitlichkeit der Anlage betonen.
Die Anlieferung der dem Einkaufszentrum immanenten Betriebe soll im Bereich der Schillerstraße über baukörperintegrierte Lieferzonen erfolgen können, weitere Geschäftsnutzungen können ebenso über die Parkplatzfläche beliefert werden.
Das Ziel der städtebaulichen Sanierung besteht darin, entlang der Schillerstraße zum Straßenraum hin geschlossene Baukörperfluchten und keine lieferhofähnlichen Situationen entstehen zu lassen.
Die mit dem Vorhaben konzipierte Verbindungsspange zwischen der Friedrichstraße und der Schillerstraße lässt auf direktem Wege die Stellplätze für Einkaufs- und Dienstleistungsnutzungen sowohl aus dem Bahnhofsvorfeld als auch der Friedrichstraße erreichbar werden und sichert gleichzeitig eine zusätzliche kurze Wegeverbindung für Fußgänger und Radfahrer.
Sowohl der Investor als auch das Stadtoberhaupt würdigten beim symbolischen Auftakt der Abrissarbeiten mittels eines Baggers die Bedeutung des anspruchsvollen städtebaulichen und merkantilen Vorhabens.
Die Anlage von Haltestellen des Öffentlichen Personennahverkehrs unmittelbar im Randbereich des Einkaufs- und Dienstleistungszentrums bietet eine optimale Verknüpfung mit dem öffentlichen Personenverkehr.
In den Randbereichen des Einkaufszentrums entstehen für die Anwohner Verbesserungen im Hinblick auf den ruhenden Verkehr und die nunmehr mögliche rückwärtige Grundstückserschließung.
Insbesondere für die Krausestraße und die Bahnhofstraße können im Rahmen der Umgestaltung zusätzliche Parkmöglichkeiten geschaffen werden. 
Mit der Aufstellung des zwischenzeitlich rechtskräftig gewordenen Bebauungsplanes  Nr. 55 "Schillerstraße" wurde auch für den westlich der Schillerstraße liegenden Bereich das Baurecht für die Neuentwicklung eines Wohnstandortes geschaffen.
Die voraussichtlichen Gesamtbruttoinvestitionskosten einschließlich Planung Städtebau, Tief- und Hochbau, Abbruch und Entsorgung, Erschließung und Objekterstellung betragen ca. 8,37 Mio. ?.

Termine
Für die Gesamtentwicklung des Vorhabens ergibt sich nachfolgende, terminliche Strukturierung:
2011               
- Abbruch der Altanlagen des ehemaligen "Gummiwerkes"
- Altlastenbeseitigung         
- Neuvermessung des Standortes
- Beginn Hochbau- und Tiefbauplanung des Standortes
2012 - 2013     
-  Hoch- und Tiefbauplanung
-  Baufreimachung und Herstellung der technischen und verkehrlichen Infrastruktur
-  Hochbau Einkaufszentrum einschließlich Freianlagen        
-  Eröffnung voraussichtlich 4. Quartal 2013