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Samstag, 22 Sep 2018
Sie sind hier: Start Wirtschaft Wirtschaftsnachrichten Zwanzig Jahre nach der Wende: Einstiges Traktorenwerk erlebt kleine Renaissance
Zwanzig Jahre nach der Wende: Einstiges Traktorenwerk erlebt kleine Renaissance PDF Drucken

Bewahrung_von_Schönebecker_IndustriegeschichteZwanzig Jahre nach dem Wegbrechen der Großbetriebe in Schönebeck erlebte das ehemalige Traktorenwerk am Montag, dem 08.11.2010, eine kleine Renaissance. 
Als Beitrag der MDSE Mitteldeutsche Sanierungs- und Entsorgungsgesellschaft mbH zur Bewahrung der Stadt- und Industriegeschichte wurde jetzt die verbleibende Pforte eines Betriebseingangs zum Traktorenwerk an der Straße Am Stadtfeld mit aktiver Unterstützung von Auszubildenden der BQI, die als Straßenwärter ausgebildet werden, hergerichtet.

Eine Tafel neben der Pforte, welche durch Unterstützung der städtischen Wirtschaftsförderung entstand, soll künftig an die bewegte Geschichte dieses einstigen Industriestandorts erinnern.
Im Beisein des Staatssekretärs im Landwirtschafts- und Umweltministerium Jürgen Stadelmann sowie von Oberbürgermeister Hans-Jürgen Haase, weiterer Verantwortlicher der Elbestadt und nicht zu vergessen ehemaliger Traktorenwerker wurde mit der Anbringung dieser Erinnerungstafel mit zeitgeschichtlichen Daten aus der Betriebsgeschichte das einstige Weltunternehmen als Stätte des Landmaschinenbaues gewürdigt. 
?Mit dem feierlichen Akt der Fertigstellung des ehemaligen  Betriebseingangs soll neben der geschichtlichen Erinnerung eine weitere ?Beförderung? dieses Standortes erreicht werden?, konstatierte der MDSE-Geschäftsführer Naujoks.
Schönebecks Stadtoberhaupt, das selbst jahrelang im Traktorenwerk tätig war, erinnerte nicht ohne Wehmut daran, dass der ehemals größte Landmaschinenhersteller in der DDR nach der Wende keine Zukunft hatte.
Den Gedanken, an die Geschichte des Unternehmens unter Einbeziehung von Azubis der BQI zu erinnern, nannte er beispielhaft.