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KIT - Team

Das
KIT-Team betreut mit seelischem Beistand die betroffenen Personen. Gemäß Aufstellungserlass ( AufstErlKatS ) vom
21.10.1996 ist auch der Betreuungsdienst ein Fachdienstbestandteil des
Katastrophenschutzes. Die Aufgaben des Zuges erstreckt sich über die
zwei Hauptbereiche Betreuung und Technik & Sicherheit. Durch die Komplexität eines Schadensereignisses und
die individuell unterschiedlich starke Betroffenheit der einzelnen
Menschen muss auch dieser Fachbereich zügig in das Geschehen mit
eingebunden werden.
Denn nicht jede Person ist verletzt, benötigt jedoch eine Versorgung
bzw. Betreuung, die dann nicht durch den Rettungsdienst oder
Sanitätsdienst wahrgenommen werden kann.
Betreuungsgruppe - Aufgaben:
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Versorgung hilfebedürftiger Personen mit
lebensnotwendigen Versorgungsgütern
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Sorgt für eine vorübergehende Unterbringung,
Verpflegung und sonstige Versorgung von Betroffenen (Evakuierten
etc.)
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Sicherung der sozialen Belange von Betroffenen
Notfallseelsorge/Krisenintervention
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Das KIT-Team ist dem ZF Betreuungsdienst
organisatorisch unterstellt, bewältigt Einsätze ihres Fachdienstes
jedoch ähnlich wie die Rettungshundestaffel selbstständig.
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Die Mitglieder des KIT – Teams, sind die
Kameraden mit den meisten Einsätzen im Jahr, da eine fachgerechte
psychologische Betreuung durch den Rettungsdienst nicht
gewährleistet werden kann.
(dieser Fachbereich konnte leider mit der enormen qualitativen
Weiterentwicklung im RD nicht unbedingt Schritt halten)
Notfallseelsorge -
Krisenintervention!
Zwei große Worte, unter denen sich eventuell keiner
so richtig etwas vorstellen kann. Was heißt es also und was tun Menschen
die dort beschäftigt sind?
Wir sind eine Gruppe von ehrenamtlichen Mitarbeitern die sich darum
kümmern um in Krisen und Notfällen Menschen zu helfen wo andere im
Augenblick überfordert sind oder nicht die Zeit dazu haben.
Zum Beispiel: Schwerer Unfall mit Todesfolge.
Wir werden über die Leitstelle gerufen um dann gemeinsam mit der Polizei
zu den Angehörigen zu gehen um die schlimme Nachricht zu überbringen und
die ersten Schritte zu begleiten was in diesem Augenblick alles getan
werden müsste. - Wer soll benachrichtigt werden - eventuell noch einmal
ins Krankenhaus fahren um Abschied nehmen zu können.
Oder einer, der nicht weiter weiß, versuchen wir ihn aus seiner Lage
wieder ein Stück Licht am Horizont zu zeigen - ihm Mut machen. Dabei
sind keine vielen Worte nötig, sondern nur da sein, damit das Gegenüber
das Gefühl hat, ich bin nicht allein.
Wir sind keine Profis. Wenn wir wirklich nicht weiter können, dann
verweisen wir auch auf Fachleute, die mit der jeweiligen Situation
besser klar kommen. Doch was wir tun und wenn wir es tun und gerufen
werden, dann versuchen wir mit dem Herzen dabei zu sein. Denn dies ist
ein Stück was in unsere Gesellschaft leider zu kurz kommt, keiner hat
und nimmt sich Zeit für den anderen. Dort, wo wir gerufen werden, wollen
wir uns Zeit nehmen. Wir ziehen uns aber auch wieder zurück, wenn wir
spüren, es ist nicht mehr notwendig.
Angeschlossen sind wir an das Deutsche Rote Kreuz. Dennoch, unser
Einsatz ist für jeden der uns anfordert kostenfrei. Angefordert werden
können wir über die Leitstelle SBK 03928/400600.
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