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Sonntag, 29 Mai 2016
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Wasserwehrübungen PDF Drucken E-Mail

"Nach dem Hochwasser ist vor dem Hochwasser" - Gemeinsame Übungen der Wasserwehren

Ww0512_0Seit 2007 findet jährlich eine gemeinsame Übung der Wasserwehren sowohl der nunmehr zur Stadt Barby gehörenden Gemeinden als auch der Stadt Calbe und der Stadt Schönebeck (Elbe) statt, an der ebenfalls regelmäßig Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren und des Technischen Hilfswerkes teilnehmen, um ein gezieltes Handeln verschiedenster Einsatzkräfte im Ereignisfall zu gewährleisten und Maßnahmen der Deichverteidigung wie beispielsweise den Sandsackverbau als Quellkade am Deichfuß, den Aufbau einer Kade in Kammform sowie das Füllen und Verbringen von Sandsäcken mit Wasserfahrzeugen zu trainieren.
Bei allen Übungen stehen immer Vertreter des Landesbetriebes für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft (LHW) in Sachsen-Anhalt und der Deichfachberater des Flussbereiches Amtsbreite zur Anleitung und Beratung zur Verfügung. 
So wurde 2007 auf dem Betriebsgelände der Kies-und Baustoffwerke Barleben GmbH in Barby, 2008 in Gottesgnaden und 2009 auf dem ehemaligen Betriebsgelände der Wasserschutzpolizeistation Schönebeck im Frohser Hafen trainiert.
Im Jahre 2010 war erneut die Wasserwehr Barby für die Vorbereitung und Logistik der gemeinsamen Übung verantwortlich. 


 

Bilder von den Wasserwehrübungen 

  1. September 2015 in Werkleitz >>
  2. September 2014 in Klein Rosenburg >>  
  3. Juni 2012 in Schönebeck (Elbe) >>
  4. Mai 2012 in Schönebeck (Elbe) >>
  5. Oktober 2011 in Gottesgnaden >>
  6. September 2010 in Barby (Elbe) >>
  7. September 2009 in Schönebeck (Elbe) >>

 

Bilder von der Wasserwehrübung in Werkleitz im September 2015

Die Wasserwehren der Städte Barby, Breitenhagen, Calbe, Glinde, Rosenburg, Tornitz und Schönebeck trafen sich am 26.09.2015 zu einer gemeinsamen Jahresübung in Werkleitz am Saale-Deich.
70 freiwillige Helfer unter der Leitung des Stadtwasserwehrleiters der Einheitsgemeinde Barby, Detlef Lorbeer, übten sich in den verschiedensten Aufgaben der Deichverteidigung, um in künftigen Hochwassersituationen auftretende Notfälle gemeinsam kompetent und koordiniert meistern zu können.
Am Übungsort hatten die Kameraden der Barbyer Wasserwehr Vorbereitungen getroffen, um verschiedene mögliche Gefahrenlagen zu bekämpfen.
So wurden u.a. Sandsäcke befüllt, Einsatzboote be-und entladen, Quell-als auch Kammkaden gebaut sowie das Anlegen und Befestigen von Absturzsicherungen trainiert.
Während der Übung stand als Vertreter des Landesbetriebes für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft (LHW) in Sachsen-Anhalt der Mitarbeiter Peter Butz zur Anleitung und Beratung zur Verfügung.
Auch der Oberbürgermeister der Stadt Schönebeck (Elbe), Bert Knoblauch, informierte sich an diesem Tag über die Effizienz der Ausbildungs-und Übungsmaßnahmen der örtlichen Wasserwehren. 

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Bilder von der Wasserwehrübung in Klein Rosenburg im September 2014

Die Wasserwehren der Städte Barby, Calbe und Schönebeck trafen sich am 27.09.2014 zu einer gemeinsamen Jahresübung in Klein Rosenburg.
Einsatzleiter dieser Übung war der Stadtwasserwehrleiter der Einheitsgemeinde Barby, Detlef Lorbeer.
Am Übungsort zwischen ehemaliger Ziegelei und Saale hatten die Kameraden der Groß und Klein Rosenburger Wasserwehr mit ihrem Ortswasserwehrleiter Heinz Jordan Vorbereitungen getroffen, um verschiedene mögliche Gefahrenlagen zu bekämpfen.
Während der Übung standen als Vertreter des Landesbetriebes für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft (LHW) in Sachsen-Anhalt der Leiter des Flussbereiches Schönebeck, Christian Jung, und dessen Stellvertreter, Roland Günther zur Anleitung und Beratung zur Verfügung.

Gefahrenlage 1
Der Damm ist auf der Wasserseite beschädigt und muss mit Folie abgedeckt werden.

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Gefahrenlage 2
Dabei kommt das Boot der Wasserwehr Barby zum Einsatz, das 70 Sandsäcke transportieren kann.

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Gefahrenlage 3
Es droht ein Überströmen des Damms, dies muss mit Sandsäcken verhindert werden.

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Gefahrenlage 4
Eine sogenannte Quellkade wird gebaut, die landseitig das austretende Wasser der Sickerstellen auffängt und einen Gegendruck erzeugt.

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Gefahrenlage 5
Die Kammkade sichert den Deichfuß.
Durch die Kammform wird der untere und mittlere Böschungsbereich stabilisiert.

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Bilder von der Wasserwehrübung und den Wartungsarbeiten in Schönebeck (Elbe) im Juni 2012

Die Wasserwehren der Stadt Schönebeck (Elbe) und der Gemeinde Muldenstausee übten am 23.06.2012 am Elbtor gemeinsam den Bau einer 47 Meter langen Hochwasserschutzwand.
Mit dem probeweisen Aufbau der mobilen Systeme wurden diese zugleich gereinigt.
Für die Wasserwehr aus Muldenstausee war es ein willkommener Informationstag über effizienten Hochwasserschutz, denn selbst verfügt man noch nicht über solch moderne Anlagen.
Akiver Helfer bei der Wochenendaktion waren die Kameraden der Freiwillige Feuerwehr Frohse, welche die Wandelemente dann auch sauberspritzten und sie auf Dichtheit prüften.
Technische Hilfeleistung wurde vom Bauhof der Stadt Schönebeck (Elbe) gegeben.

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Bilder von der Wasserwehrübung in Schönebeck (Elbe) im Mai 2012

Im Frohser Hafen wurden verschiedene Notsituationen simuliert und der Umgang mit der vorhandenen Technik geübt.
An 4 Stationen konnten unter Anleitung der ehrenamtlichen Kameraden der Schönebecker Wasserwehr Fähigkeiten und Fertigkeiten in der Deichverteidigung und im Hochwasserschutz trainiert und gefestigt werden.

So wurden an Station 1 Teile einer mobilen Hochwasserschutzwand aufgebaut.
Im Ernstfall erfolgt der Einsatz dieser Schutzanlage in der Schönebecker Grabenstraße, deren Straßenbett über dafür notwendige Installationsvorrichtungen verfügt.
Lt. Angaben des Wasserwehrleiters Dirk Lindner sind die Schönebecker Kameraden in der Lage, die 47 m lange Hochwasserschutzwand innerhalb von 2 Stunden komplett aufzubauen.

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An Station 2 wurde das Verfüllen von Sandsäcken geprobt.
Zur Erleichterung dieser körperlich doch ziemlich anstrengenden Arbeit können die Kameraden der Schönebecker Wasserwehr dabei seit letzter Woche auf eine von der Firma Seidel Hochwasserschutz Braunschweig gesponserten Sandsackfüllschippe zurückgreifen.

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An Station 3 erfolgte die Übung des Aufbaus eines aus Europaletten bestehenden Deiches, der auch Aquabarrier genannt wird und als Schutzwall überall verwendet werden kann.
In Schönebeck wird er beispielsweise am Salzblumenplatz eingesetzt.

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An Station 4 wurde dann die Verhinderung der Durchsickerung eines Deiches mit verschiedenen Materialien geübt und eine Quellkade simuliert.
Zur technischen Unterstützung der gemeinsamen Wasserwehrübung standen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Frohse zur Verfügung.
Zudem gab es fachliche Anleitung und Beratung von Herrn Günther, Mitarbeiter des Landesbetriebes für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft (LHW) in Sachsen-Anhalt, Flussbereich Schönebeck.

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Bilder von der Wasserwehrübung in Gottesgnaden im Oktober 2011

Die ersten beiden Fotos zeigen eine Dammaufkadung zur Abwehr von Wasser, das die Deichkrone überspült.
Die Kameraden der Wasserwehren trainierten den Aufbau der aus Holzpaletten, Folie und Sandsäcken bestehenden Hochwasserschutzanlage und wurden dabei von den Mitarbeitern des Landesbetriebes für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft (LHW) in Sachsen-Anhalt, Flussbereich Schönebeck, Herrn Günther und Herrn Butz, unterstützt.

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Auf den weiteren Fotos ist die Demonstration des Aufbaus einer mobilen aus Aluminium bestehenden Hochwasserschutzwand durch einen Mitarbeiter der Herstellerfirma zu sehen.
Diese Art von Abwehrmaßnahme kommt im Bedarfsfalle beispielsweise auch in Schönebeck, im Bereich des "Elbtors", zum Einsatz.

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Bilder von der Wasserwehrübung in Barby im September 2010


Simulation des Bergens einer im Wasser treibenden Person

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Bilder von der Wasserwehrübung in Schönebeck (Elbe) im September 2009


1. Simulation einer Quellkade

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2. Aufbau einer Aquabarrier

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Aufbau_der_Aquabarrier

3. Aufbau eines Palettendeiches

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4. Aufbau eines Quickdammes

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